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Zeitwertkonten als Flexibilisierungsinstrument des Personaleinsatzes

Titel: Zeitwertkonten als Flexibilisierungsinstrument des Personaleinsatzes

Bachelorarbeit , 2010 , 67 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Franzis Jacob (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dem „Flexi-Gesetz“ wurde 1998 die sozialversicherungsrechtliche Grundlage für Zeitwertkonten geschaffen. In der Zwischenzeit ist viel passiert - zunehmender Wettbewerbs- und Kostendruck und die Auswirkung der Globalisierung haben Arbeitszeitmodelle in den Mittelpunkt der Arbeitszeit-Diskussion gerückt. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Arbeit an Standorte mit niedrigerem Lohnniveau zu verlagern oder Kostensenkung durch erweiterte Flexibilisierung der Arbeitszeiten zu erreichen. „Flexibilisierung hat sich zum Zauberwort der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierung etabliert. Flexible Arbeitsmärkte, eine flexiblere Handhabung des Arbeits- und Tarifrechts, flexible betriebliche Organisationsstrukturen und nicht zuletzt die Flexibilisierung der Arbeitszeiten sollen die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen erhöhen.“ Zudem gilt es, die Altersstruktur der Belegschaft und die Kapazitäten in Zeiten konjunktureller Schwankungen bedarfsgerecht zu steuern. Im Hinblick auf das höhere gesetzliche Renteneintrittsalter mit 67 Jahren und dem Wegfall der Altersteilzeit seit Beginn des Jahres 2010 wird auch die Finanzierung des Vorruhestandes immer wichtiger.
Zeitwertkonten ermöglichen einen längeren Ausstieg aus dem Berufsleben und helfen somit bei der individuellen Lebensplanung ebenso wie für die Gestaltung des persönlichen Ruhestandsbeginns. Außerdem können sie in Zeiten der Krise eine Beschäftigungssicherung ermöglichen und betriebsbedingte Kündigungen verhindern. Somit bedienen Zeitwertkonten anders als kurzzeitige Arbeitszeitmodelle Flexibilitäts-bedürfnisse, die über den betriebsalltäglichen Bedarf hinausgehen. Gewürdigt wird diese Entwicklung durch die Reform des Gesetztes zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen („Flexi II“), das am 01.01.2009 in Kraft getreten ist. Begleitet wird dieses Gesetz von einem am 17.06.2009 erschienenen Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen, das klare Definitionen zur steuerrechtlichen Behandlung von Zeitwertkonten gibt.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist, Zeitwertkonten hinsichtlich ihrer Funktionsweise zu analysieren und somit eine ganzheitliche Orientierungsgrundlage zu schaffen. Auf Basis dieser soll geprüft werden, ob Zeitwertkonten als Flexibilisierungsinstrument des Personaleinsatzes dienen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Arbeitszeitflexibilisierung und Differenzierung der einzelnen Arten von Arbeitszeitkonten

2.1 Notwendigkeit und Ziele der Arbeitszeitflexibilisierung

2.2 Abgrenzung von Zeitwertkonten und anderen Arbeitszeitkonten

2.3 Begriffsbestimmung Sabbatical

3 Grundlagen von Zeitwertkonten

3.1 Das Prinzip und Teilnehmer

3.2 Zeitwertkonten in der Ansparphase

3.3 Finanzierung

3.4 Zeitwertkonten in der Auszahlungsphase

3.5 Rechtliche Betrachtung von Zeitwertkonten

3.6 Insolvenzsicherung von Zeitwertkonten

3.7 Gegenüberstellung von Flexi I und Flexi II

4 Zeitwertkonten als Flexibilisierungsinstrument

4.1 Zeitwertkonten in Zeiten der Krise

4.2 Zeitwertkonten im Hinblick auf das höhere gesetzliche Rentenalter und als Ersatz für die Altersteilzeit

4.3 Zeitwertkonten für die Finanzierung von Arbeitsfreistellungen während des Arbeitslebens

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Zeitwertkonten hinsichtlich ihrer Funktionsweise tiefgehend zu analysieren, um eine ganzheitliche Orientierungsgrundlage für Unternehmen zu schaffen und zu prüfen, inwieweit sie als effektives Flexibilisierungsinstrument im Personaleinsatz dienen können.

  • Rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen von Zeitwertkonten (insb. Flexi II)
  • Finanzierungsmodelle und Insolvenzsicherung von Wertguthaben
  • Einsatz von Zeitwertkonten zur Krisenbewältigung und Beschäftigungssicherung
  • Bedeutung als Ersatz für die Altersteilzeit vor dem Hintergrund des demografischen Wandels

Auszug aus dem Buch

Zeitwertkonten in Zeiten der Krise

Die Wirtschaftsfinanzkrise (Vgl. Abb. 10) hat in vielen Unternehmen zu einem beachtlichen Auftragsrückgang geführt. Viele Betriebe verzeichnen dadurch Beschäftigungseinbrüche und es hat den Anschein, als werde 2010 ebenfalls ein Schicksalsjahr. Die Konjunkturforscher sagen einen Aufschwung voraus, doch für viele Unternehmen beginnt die Krise erst jetzt. Manche Firmen haben nicht die Möglichkeit Kosten und Kapazitäten in der erforderlichen Geschwindigkeit an die Auftragslage anzupassen und müssen aus diesem Grund Kurzarbeit anmelden oder planen gar Entlassungen.

Die anhaltende Wirtschaftskrise zwingt Unternehmen zu weiteren Kosteneinsparungen. Auch durch den Auf- und Abbau der Belegschaft entstehen hohe Kosten für Betriebe. In diesem Zusammenhang spielen daher Anpassungen an die Auftragsschwankungen für Unternehmen eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund fordert die aktuelle Wirtschaftskrise möglicherweise eine weitergehende Arbeitszeitflexibilisierung, d.h. Unternehmen müssen möglichst flexibel auf Schwankungen im Konjunkturverlauf reagieren, in dem sie den jeweiligen Arbeitskräftebedarf an die jeweilige Auftragslage angleichen. Infolgedessen kommen viele Manager während einer Krise in Versuchung, auf die Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter zurückzugreifen, um die schlechte Auftragslage zu überbrücken. Gefragt sind jetzt innovative Personalinstrumente mit denen bspw. betriebsbedingte Kündigungen verhindert werden können. Das Personalwerkzeug Zeitwertkonto gilt als „Tausendsassa“ unter den Flexibilisierungsinstrumenten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einleitung in die Relevanz von Zeitwertkonten durch den wachsenden Wettbewerbs- und Kostendruck sowie die Notwendigkeit flexibler Arbeitszeitmodelle.

2 Arbeitszeitflexibilisierung und Differenzierung der einzelnen Arten von Arbeitszeitkonten: Definition der Ziele von Arbeitszeitflexibilisierung und Abgrenzung verschiedener Kontenmodelle sowie Sabbaticals.

3 Grundlagen von Zeitwertkonten: Detaillierte Betrachtung der Anspar- und Auszahlungsphasen, Finanzierungsmöglichkeiten, gesetzlichen Rahmenbedingungen und Insolvenzsicherung.

4 Zeitwertkonten als Flexibilisierungsinstrument: Untersuchung des Einsatzes von Zeitwertkonten in Krisenzeiten, bei alternder Belegschaft und für individuelle Freistellungswünsche.

5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit über die Rolle von Zeitwertkonten als modernes, personalpolitisches Instrument zur Effizienzsteigerung und Mitarbeiterbindung.

Schlüsselwörter

Zeitwertkonten, Arbeitszeitflexibilisierung, Wertguthaben, Flexi II, Personaleinsatz, Sabbatical, Altersteilzeit, Beschäftigungssicherung, Insolvenzsicherung, Entgeltumwandlung, Bruttosparen, demografischer Wandel, Arbeitszeitsouveränität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit behandelt Zeitwertkonten als Instrument zur Flexibilisierung des Personaleinsatzes unter Berücksichtigung aktueller gesetzlicher Änderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Funktionsweise von Zeitwertkonten, die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung, Insolvenzsicherung sowie der praktische Einsatz in Krisenzeiten und beim demografischen Wandel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der Funktionsweise von Zeitwertkonten, um zu bewerten, ob diese als nachhaltiges Instrument zur Steuerung des Personaleinsatzes geeignet sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Gesetzen (Flexi II, SGB IV) und Branchenstudien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu verschiedenen Kontenmodellen, die rechtliche Ausgestaltung der Anspar- und Auszahlungsphasen und die Anwendungsmöglichkeiten in der Unternehmenspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zeitwertkonten, Flexi-Gesetze, Arbeitszeitsouveränität, Insolvenzsicherung und Beschäftigungssicherung.

Was bedeutet der Begriff "Flexi II" im Kontext der Arbeit?

"Flexi II" bezeichnet das Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen, das seit 2009 die rechtlichen Standards für Zeitwertkonten maßgeblich definiert.

Warum ist die Insolvenzsicherung bei Zeitwertkonten so wichtig?

Da Zeitwertkonten langfristig angelegt sind, dient die Insolvenzsicherung dazu, das angesparte Wertguthaben des Arbeitnehmers im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens zu schützen.

Ende der Leseprobe aus 67 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zeitwertkonten als Flexibilisierungsinstrument des Personaleinsatzes
Hochschule
Fachhochschule Hof
Note
1,0
Autor
Franzis Jacob (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
67
Katalognummer
V155079
ISBN (eBook)
9783640679331
ISBN (Buch)
9783640679829
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zeitwertkonten Flexibilisierungsinstrument Personaleinsatzes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franzis Jacob (Autor:in), 2010, Zeitwertkonten als Flexibilisierungsinstrument des Personaleinsatzes, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/155079
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Leseprobe aus  67  Seiten
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