Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulpädagogik

Anbahnung eines Identitätsbewusstseins im Rahmen eines handlungsorientierten Unterrichtsvorhabens in einer Unterstufenklasse an einer Schule zur individuellen Lebensbewältigung

Es ist normal, verschieden zu sein!

Titel: Anbahnung eines Identitätsbewusstseins im Rahmen eines handlungsorientierten Unterrichtsvorhabens in einer Unterstufenklasse an einer Schule zur individuellen Lebensbewältigung

Examensarbeit , 2009 , 78 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katja Schiemann (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

So alt wie die Menschheit selbst ist, so lange neigen wir dazu, unsere Mitmenschen zu
gruppieren, zu kategorisieren, zu stigmatisieren. Es entstehen Gruppen und Randgruppen,
Menschen sind „in“ oder „out“ und andere entscheiden, ob wir etwas wert sind, der
Gesellschaft dienen, Leistung erbringen, gut oder schlecht sind und behandeln uns
entsprechend. In vielen dieser Kategorien erlangt insbesondere die Schülerschaft der
Förderschule zur individuellen Lebensbewältigung keine besondere Anerkennung und
Wertschätzung von Seiten ihrer Mitmenschen.
Selbstverständlich - das wissen wir in unserer westlichen, zivilisierten Welt - sind all diese
Kategorisierungen relativ zu betrachten und durch einen kurzen Perspektivwechsel leicht auf
den Kopf zu stellen.
Auf der Basis der großen Gemeinsamkeit des „MENSCH-seins“ spielen Individualität und
Identität eine bedeutende Rolle in unserer Gesellschaft. Leider wird geistig behinderten
Menschen aufgrund ihrer verminderten Intelligenz häufig diese individuelle Identität von
vornherein abgesprochen. Dies hat Frustration, Enttäuschung, eine gewisse erlernte
Hilflosigkeit und Auffälligkeiten im sozial-emotionalen Verhalten zur Folge.
Neben der eben kurz dargestellten allgemeinen Brisanz der Thematik „Identitätsbewusstsein“
für geistig behinderte Menschen, möchte ich kurz darstellen, weshalb ich diesen Bereich zum
Gegenstand dieser Hausarbeit machen möchte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Vorwort

1.2 Einleitung

1.3 Fragestellungen

2. Beschreibung des Personenkreises

2.1 Schüler mit einer geistigen Behinderung

2.2 Verhaltensstörungen bei Schülern mit geistiger Behinderung

2.3 Schüler einer Unterstufe an der Förderschule zur individuellen Lebensbewältigung

3. Der Begriff des Identitätsbewusstseins

3.1 Definition der Begrifflichkeit

3.2 Die Entwicklung des Selbstkonzeptes (Entwicklungspsychologischer Ansatz)

3.3 Der Kognitionspsychologische Zugang

3.4 Identitätsbewusstsein bei Menschen mit geistiger Behinderung unter dem Schwerpunkt sozial-emotionaler Aspekte

4. Handlungsorientierter Unterricht

4.1 Die Handlung

4.2 Handlungsfähigkeit und handlungsorientierter Unterricht

4.3 Die besondere Bedeutung handlungsorientierten Unterrichts im Kontext der Unterrichtseinheit: „Es ist normal, verschieden zu sein!“

5. Planung der Unterrichtseinheit „Es ist normal, verschieden zu sein!“

5.1 Analyse der Klassensituation

5.2 Lernvoraussetzungen der Schüler für die geplante Unterrichtseinheit

5.3 Räumliche und zeitliche Bedingungen

5.4 Lehr- und Lernziele für die Unterrichtseinheit

5.4.1 Grobziele

5.4.2 Feinziele

5.4.3 Diagnostische Zielstellungen

5.5 Curricularer Zusammenhang

6. Umsetzung der Unterrichtseinheit „Es ist normal, verschieden zu sein!“

6.1 Überblick über die Unterrichtseinheit

6.2 Der Sach- und Vermittlungsaspekt

6.3 Didaktisch-methodische Analyse

6.4 Exemplarische Unterrichtsstunde: „Ich hinterlasse Spuren“

6.4.1 Ziele

6.4.2 Verlaufsplanung

6.4.3 didaktisch-methodische Analyse

6.4.4 Reflexion

7. Ergebnisdarstellung

7.1 Reflexion der Unterrichtseinheit

7.2 Beantwortung der zentralen Thesen

7.3 Abschließende Gedanken / Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Anbahnung eines Identitätsbewusstseins bei Schülern einer Unterstufenklasse an einer Schule zur individuellen Lebensbewältigung durch ein handlungsorientiertes Unterrichtsvorhaben. Ziel ist es, das Selbstkonzept der Schüler zu stärken, um präventiv sozial-emotionalen Schwierigkeiten entgegenzuwirken und die Inklusionsfähigkeit zu fördern.

  • Identitätsentwicklung bei Menschen mit geistiger Behinderung
  • Methodik des handlungsorientierten Unterrichts
  • Förderung des Körperbewusstseins und der Selbstidentifikation
  • Einfluss von Stigmatisierungsprozessen und sozialer Abhängigkeit
  • Praktische Planung und Reflexion einer Unterrichtseinheit

Auszug aus dem Buch

1.1 Vorwort

Individualität ist das, was mich von der Welt absondert. Liebe ist das, was mich mit ihr verbindet. Je stärker die Individualität, desto stärker erfordert sie Liebe.

Walter Rathenau

So alt wie die Menschheit selbst ist, so lange neigen wir dazu, unsere Mitmenschen zu gruppieren, zu kategorisieren, zu stigmatisieren. Es entstehen Gruppen und Randgruppen, Menschen sind „in“ oder „out“ und andere entscheiden, ob wir etwas wert sind, der Gesellschaft dienen, Leistung erbringen, gut oder schlecht sind und behandeln uns entsprechend. In vielen dieser Kategorien erlangt insbesondere die Schülerschaft der Förderschule zur individuellen Lebensbewältigung keine besondere Anerkennung und Wertschätzung von Seiten ihrer Mitmenschen.

Selbstverständlich - das wissen wir in unserer westlichen, zivilisierten Welt - sind all diese Kategorisierungen relativ zu betrachten und durch einen kurzen Perspektivwechsel leicht auf den Kopf zu stellen.

Auf der Basis der großen Gemeinsamkeit des „MENSCH-seins“ spielen Individualität und Identität eine bedeutende Rolle in unserer Gesellschaft. Leider wird geistig behinderten Menschen aufgrund ihrer verminderten Intelligenz häufig diese individuelle Identität von vornherein abgesprochen. Dies hat Frustration, Enttäuschung, eine gewisse erlernte Hilflosigkeit und Auffälligkeiten im sozial-emotionalen Verhalten zur Folge.

Neben der eben kurz dargestellten allgemeinen Brisanz der Thematik „Identitätsbewusstsein“ für geistig behinderte Menschen, möchte ich kurz darstellen, weshalb ich diesen Bereich zum Gegenstand dieser Hausarbeit machen möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Stigmatisierung von Menschen mit geistiger Behinderung ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Identität durch handlungsorientierten Unterricht zu stärken.

2. Beschreibung des Personenkreises: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten geistig behinderter Schüler und verhaltensauffälliger Kinder im Kontext der Förderschule zur individuellen Lebensbewältigung.

3. Der Begriff des Identitätsbewusstseins: Hier werden theoretische Grundlagen zur Identitätsbildung, einschließlich entwicklungspsychologischer und kognitionspsychologischer Ansätze, auf die spezifischen Bedürfnisse geistig behinderter Menschen übertragen.

4. Handlungsorientierter Unterricht: Dieses Kapitel verknüpft das theoretische Verständnis von Handlung nach Aebli mit der Methodik des handlungsorientierten Unterrichts als notwendiger Lehrform.

5. Planung der Unterrichtseinheit „Es ist normal, verschieden zu sein!“: Die Planung umfasst die Analyse der Klassensituation, Lernvoraussetzungen, Zielformulierungen sowie die zeitliche und organisatorische Strukturierung des Vorhabens.

6. Umsetzung der Unterrichtseinheit „Es ist normal, verschieden zu sein!“: Dieses Kapitel beschreibt die praktische Durchführung und liefert eine didaktisch-methodische Analyse am Beispiel der Unterrichtsstunde „Ich hinterlasse Spuren“.

7. Ergebnisdarstellung: Der abschließende Teil reflektiert den Erfolg des Unterrichtsvorhabens, beantwortet die zentralen Fragestellungen und gibt einen Ausblick auf zukünftige pädagogische Ansätze.

Schlüsselwörter

Identitätsbewusstsein, Geistige Behinderung, Handlungsorientierter Unterricht, Selbstkonzept, Soziale Kompetenz, Individuelle Lebensbewältigung, Inklusion, Stigmatisierung, Förderschule, Unterrichtsplanung, Sozialverhalten, Körperbewusstsein, Handlungskompetenz, Selbstwertgefühl, Identifikation

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Anbahnung eines Identitätsbewusstseins bei Schülern mit geistiger Behinderung, um ihr Selbstkonzept zu stärken und eine präventive Wirkung auf ihr Sozialverhalten zu erzielen.

Welche Zielgruppe steht im Mittelpunkt?

Die Arbeit befasst sich mit einer Unterstufenklasse an einer Förderschule zur individuellen Lebensbewältigung.

Welche Forschungsfragen leiten das Projekt?

Die Arbeit untersucht, ob ein handlungsorientiertes Unterrichtsvorhaben das Körperbewusstsein und die Identifikation mit der eigenen Person verbessert und ob sich dadurch das Sozialverhalten innerhalb der Klasse positiv entwickelt.

Welcher methodische Ansatz wird verfolgt?

Es wird handlungsorientierter Unterricht eingesetzt, da dieser den Schülern durch praktisches, handelndes Lernen einen erfahrbaren und motivierenden Zugang zu Lerninhalten ermöglicht.

Wie ist die Arbeit strukturiert?

Die Arbeit ist in einen theoretischen Teil (A), der psychologische und pädagogische Grundlagen erläutert, und einen praktischen Teil (B) unterteilt, der die Planung, Durchführung und Reflexion der Unterrichtseinheit detailliert dokumentiert.

Welche zentralen Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Identitätsbewusstsein, Selbstkonzept, Handlungsorientierung und die Förderung sozialer Kompetenzen bei geistig behinderten Schülern.

Warum ist das "Ich-Buch" für die Schüler so wichtig?

Das Ich-Buch dient als ein "Ankerdenkmal" der Identität und ermöglicht den Schülern, ihre persönlichen Eigenschaften und ihr Körperbewusstsein sichtbar zu machen und sich als einzigartige Individuen zu erleben.

Wie wurde die Wirksamkeit des Projekts bewertet?

Die Autorin stützt sich auf Verhaltensbeobachtungen, die Reflexion der Schüler bei der Arbeit an ihren "Ich-Büchern" und die Auswertung der zum Ende der Einheit erstellten Videosequenz.

Welche Bedeutung kommt dem handlungsorientierten Lernen für diese spezielle Lerngruppe zu?

Da die Schüler auf abstrakte Wissensvermittlung oft mit Überforderung reagieren, ist das handelnde Lernen essentiell, um Wissen "begreifbar" zu machen und die Selbstständigkeit zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Anbahnung eines Identitätsbewusstseins im Rahmen eines handlungsorientierten Unterrichtsvorhabens in einer Unterstufenklasse an einer Schule zur individuellen Lebensbewältigung
Untertitel
Es ist normal, verschieden zu sein!
Hochschule
Landesinstitut für Schule und Ausbildung Mecklenburg-Vorpommern
Note
1,3
Autor
Katja Schiemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
78
Katalognummer
V144976
ISBN (eBook)
9783640549092
ISBN (Buch)
9783640552856
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anbahnung Identitätsbewusstseins Rahmen Unterrichtsvorhabens Unterstufenklasse Schule Lebensbewältigung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katja Schiemann (Autor:in), 2009, Anbahnung eines Identitätsbewusstseins im Rahmen eines handlungsorientierten Unterrichtsvorhabens in einer Unterstufenklasse an einer Schule zur individuellen Lebensbewältigung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/144976
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  78  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum