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Kant und die Vereinten Nationen

Eine kritische Betrachtung zwischen Theorie und Praxis

Title: Kant und die Vereinten Nationen

Term Paper , 2009 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: stud. rer. pol Maximilian Ott (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

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Ausgehend von Kants Kernthesen des „Ewigen Friedens“ werden in dieser Arbeit zunächst die drei Definitivartikel kurz vorgestellt. Danach soll passend zum aktuellen Kontext eine knappe Gegenüberstellung der Grundideen der Vereinten Nationen zum Thema Frieden anhand ihrer Charta aufgezeigt und damit die Aktualität Kants Denken und Ideen dargelegt werden.
Im Großen und Ganzen soll sich die Arbeit sehr nah am Quellentext halten, um so ein möglichst unverfälschtes Bild der kantschen Grundideen und -ideale liefern zu können. Somit sollen die vielen Zitate einen Einblick in das Denken Kants geben, damit seine Argumentation besser verstanden werden kann. Gerade die kurzen Zusammenfassungen nach jedem Punkt sollen gleichsam als Fazit dienen und die Argumentation in aktuellem Kontext kritischer beleuchten und den Blick insgesamt weiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kant und der „Ewige Frieden“ – Abhandlung der 3 Definitivartikel

3. Die Charta der Vereinten Nationen – Grundstein der Entwicklung

4. Fazit

5. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Aktualität der Friedensthese von Immanuel Kant im Kontext der modernen Strukturen der Vereinten Nationen, indem sie die drei Definitivartikel aus Kants Werk „Zum Ewigen Frieden“ mit den Zielen und der Charta der Vereinten Nationen vergleicht und kritisch hinterfragt.

  • Philosophische Grundlagen des Friedensbegriffs nach Immanuel Kant
  • Die drei Definitivartikel als positive Bedingungen für den Friedensprozess
  • Strukturen und Zielsetzungen der Charta der Vereinten Nationen
  • Die Rolle des Internationalen Gerichtshofs bei der Konfliktbeilegung
  • Kritische Analyse der Umsetzung kantischer Ideale in der heutigen Weltpolitik

Auszug aus dem Buch

2. Kant und der „Ewige Frieden“ – Abhandlung der 3 Definitivartikel

Während die Präliminarartikel als Verbotsgesetze und somit als Negativbedingungen für den ewigen Frieden zu verstehen sind, sollen die drei Definitivartikel eine „Stiftung“ des ewigen Friedens möglich machen. Sie sollen deswegen als positive Bedingungen im Friedensprozess ausgelegt werden. Von einer näheren Betrachtung der sechs Präliminarartikel soll an dieser Stelle abgesehen und der Fokus besonders auf die drei Definitivartikel gelenkt werden, da diese im Sinne des Themas wesentlich Ziel führender und als Anknüpfungspunkte zu den Grundideen und Idealen der Vereinten Nationen in dieser Arbeit zu verstehen sind.

Zum besseren Verständnis vorab eine kurze Erklärung des „Definitivum“ an sich: Es drückt in der Sprache der Diplomatie eine endgültige Erklärung oder Vertragsbestimmung aus und spielt folglich in der Rechtswissenschaft, dem Völkerrecht und im Friedensrecht eine große Rolle.

Der erste Definitivartikel im „Ewigen Frieden“ befasst sich mit der Verfassungsfrage von Staaten. So überschreibt Kant ihn mit dem folgenden Satz und gibt damit schon die erste Richtung seiner Argumentation preis: „Die bürgerliche Verfassung in jedem Staate soll republikanisch sein.“ In seiner Begründung dieser These stellt er drei Punkte als essentiell vorweg: So ist die Freiheit der Glieder der Gesellschaft für ihn das erste zentrale Kriterium für die republikanische Verfassung. Aber nur in Abhängigkeit aller von einer einzigen gemeinsamen Gesetzgebung kann diese Verfassung erst Gestalt annehmen. Da aber ebenso wie der Frieden, auch eine Verfassung nur gegeben werden kann und nicht von vornherein besteht, „kann eine nach dem Gesetz der Gleichheit gestiftete Verfassung [das] einzige [sein], [was] aus der Idee des ursprünglichen Vertrags hervorgeht.“ Nach diesen Vorbedingungen sei der einzig mögliche Verfassungstyp nur die Republik, da alle anderen Staatsformen nach Kant nicht alle Voraussetzungen einhalten könnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Friedensbegriffs in der politischen Ideengeschichte ein und stellt Immanuel Kants Werk sowie die Relevanz für die Vereinten Nationen vor.

2. Kant und der „Ewige Frieden“ – Abhandlung der 3 Definitivartikel: Dieses Kapitel erläutert die drei zentralen Bedingungen Kants für einen dauerhaften Frieden: die republikanische Staatsverfassung, den Völkerbund und das Weltbürgerrecht.

3. Die Charta der Vereinten Nationen – Grundstein der Entwicklung: Hier wird die Charta der Vereinten Nationen mit den Thesen Kants verglichen und die Funktion des Internationalen Gerichtshofs hinsichtlich seiner Bindungskraft analysiert.

4. Fazit: Das Fazit resümiert die Übereinstimmungen und Diskrepanzen zwischen kantischen Friedensidealen und der politischen Realität bei der Arbeit der Vereinten Nationen.

5. Literatur- und Quellenverzeichnis: Dieses Verzeichnis listet sämtliche verwendete wissenschaftliche Fachliteratur sowie die genutzten Quellen für die Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Frieden, Immanuel Kant, Vereinte Nationen, Charta, Völkerrecht, Republik, Föderalismus, Weltbürgerrecht, Internationaler Gerichtshof, Souveränität, Konfliktregelung, Friedensbund, Außenpolitik, Politische Philosophie, Rechtswissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Friedensbedingungen von Immanuel Kant und setzt diese in Bezug zu den realpolitischen Strukturen und der Charta der Vereinten Nationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Friedensethik, das Völkerrecht, die Frage der republikanischen Regierungsformen sowie die Wirksamkeit internationaler Institutionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Aktualität von Kants Ideen aus dem 18. Jahrhundert an aktuellen Beispielen der internationalen Politik und der Tätigkeit der UN zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche und ideengeschichtliche Untersuchung, die stark auf der Analyse des Originaltextes von Kant sowie der Charta der Vereinten Nationen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Ausarbeitung der drei kantischen Definitivartikel und eine anschließende Gegenüberstellung mit der Organisation der Vereinten Nationen und der Praxis des Internationalen Gerichtshofs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Ewiger Frieden, Weltbürgerrecht, Souveränität und internationale Konfliktregelung charakterisiert.

Warum spielt der „Handelsgeist“ bei Kant eine Rolle für den Frieden?

Kant erkennt im Handelsgeist ein eigennütziges Motiv der Staaten, welches durch wirtschaftliche Interessen den Krieg zwischen Nationen eher hemmt als moralische Appelle.

Welches konkrete Beispiel illustriert die Schwächen des Internationalen Gerichtshofs?

Der Fall des hingerichteten Deutschamerikaners Walter LeGrand dient als Beispiel dafür, wie Staaten Urteile des Internationalen Gerichtshofs ignorieren können, ohne dass dies sanktioniert wird.

Warum ist laut Kant die republikanische Verfassung für den Frieden essenziell?

Da in einer Republik die Zustimmung der Bürger zum Krieg erforderlich ist, welche die Lasten und Grausamkeiten eines Krieges selbst zu tragen hätten, sinkt die Wahrscheinlichkeit für kriegerische Auseinandersetzungen.

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Details

Title
Kant und die Vereinten Nationen
Subtitle
Eine kritische Betrachtung zwischen Theorie und Praxis
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Course
Einführung in die Politische Theorie und Philosophie
Grade
1,3
Author
stud. rer. pol Maximilian Ott (Author)
Publication Year
2009
Pages
11
Catalog Number
V141169
ISBN (Book)
9783640508440
ISBN (eBook)
9783640508587
Language
German
Tags
Kant Vereine Nationen UNO VN Zum Ewigen Frieden Immanuel Kant Frieden Friedensforschung Definitivartikel Charta der Vereinten Nationen Charta Internationaler Gerichtshof Republik Weltbürgerrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
stud. rer. pol Maximilian Ott (Author), 2009, Kant und die Vereinten Nationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/141169
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