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Zur Shop-Startseite › Geschlechterstudien / Gender Studies

Leistungsunterschiede bei Männern und Frauen. The Overconfidence Phenomenon

Titel: Leistungsunterschiede bei Männern und Frauen. The Overconfidence Phenomenon

Studienarbeit , 2015 , 50 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Maria Laura Salerno (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit soll veranschaulichen, inwieweit unterschiedliche Leistungspotenziale zwischen Männern und Frauen bestätigt werden können oder ob psychologische Eigenschaften die Leistung bzw. den Erfolg der Geschlechter beeinflussen. Hierfür wird die folgende Leitfrage untersucht: Do Men Really Outperform Women or Are They Simply Overconfident?

Im ersten Schritt wird die Bedeutung des Begriffs Overconfidence erklärt und auf die historischen Entwicklungen und aktuellen Rahmenbedingungen, die den Status der Frau definieren, eingegangen. Darauf wird sich auf den Bereich Politik konzentriert, um einen ersten Eindruck davon zu bekommen wie Männer und Frauen sich in bedeutenden Rollen verhalten und wie sie generell vertreten sind.

Als nächstes soll der Fokus auf das Overconfidence-Phänomen in der Arbeitswelt gesetzt werden, indem die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt dargestellt wird und Ausprägungen der Selbsteinschätzung bei Männern und Frauen diskutiert werden. Hierbei wird insbesondere illustriert welche Auswirkungen dies auf den Erfolg von Männern und Frauen in der Wirtschaft hat.

Anschließend soll auch das Overconfidence-Phänomen im Bereich Sport näher untersucht werden. Hierzu werden der biologische und soziologische Erklärungsansatz gegenübergestellt, um zu verdeutlichen, wie die Leistungsunterschiede zwischen Männern und Frauen im Sport erklärt werden. Dabei soll dargestellt werden, dass auch Verhaltensweisen und gesellschaftliche Rollenkonzepte bedeutend in Bezug auf geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede im Sport sind.
Um eine valide Schlussfolgerung bezüglich der Leitfrage ziehen zu können, werden eine Reihe an Statistiken und Studien untersucht. Nur unter Einbezug verschiedener Sichtweisen ist es möglich, Subjektivität hinsichtlich des Overconfidence-Phänomens zu vermeiden und dieses Konzept fachlich korrekt zu bewerten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffe und Rollenkonzepte

2.1 Leitfrage, Phänomen der Selbstüberschätzung, Leistungsbewertung

2.2 Einflussfaktoren

2.2.1 Geschlechterrollenkonzepte am Beispiel des Spanischen

2.2.2 Kulturdimensionen nach Hofstede: Maskulinitätsindex

2.2.3 Sozialisation der Frau und Aspekte der weiblichen Anatomie

3. Frauen in der Politik

4. Das Overconfidence-Phänomen in der Arbeitswelt

4.1 Rollenwandel auf dem Arbeitsmarkt

4.2 Unterschiede in der Selbsteinschätzung von Männern und Frauen

4.3 Negative Effekte einer übersteigerten Selbstsicherheit bei männlichen Mitarbeitern und Führungskräften

4.4 Gründe für die berufliche Selbstunterschätzung

5. Das Overconfidence-Phänomen im Sport

5.1 Biologischer Erklärungsansatz

5.2 Soziologischer Erklärungsansatz

5.3 Die Studien von Gerdes & Gränsmark (2010) und Scheel (2014)

5.4 Zwischenfazit: Sport

6. Fazit

7. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das sogenannte Overconfidence-Phänomen, um zu ergründen, ob tatsächliche Leistungsunterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen oder ob die wahrgenommenen Divergenzen auf eine übersteigerte Selbsteinschätzung von Männern zurückzuführen sind.

  • Analyse von Geschlechterrollenkonzepten und deren Einfluss auf die Leistungsbewertung.
  • Untersuchung der Rolle von Frauen in der Politik und den damit verbundenen Herausforderungen.
  • Erforschung des Overconfidence-Phänomens und geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Selbsteinschätzung in der Arbeitswelt.
  • Gegenüberstellung biologischer und soziologischer Erklärungsansätze für Leistungsunterschiede im Sport.
  • Evaluierung der Auswirkungen dieses Phänomens auf beruflichen Erfolg und unternehmerische Entscheidungen.

Auszug aus dem Buch

4. 2 Unterschiede in der Selbsteinschätzung von Männern und Frauen

Wie im vorherigen Kapitel bereits erwähnt worden ist, sind Männer karrieretechnisch auch heutzutage nach wie vor erfolgreicher als Frauen. Sie bilden die Mehrheit, wenn man die Führungsebene von Unternehmen betrachtet. Es wurden bereits einige Studien durchgeführt, um Erklärungen für diesen Sachverhalt zu finden. Die allgemeine und einheitliche Erkenntnis, die dabei gewonnen wurde ist, dass der eingeschränkte berufliche Erfolg von Frauen nicht schlicht auf ihre Leistung zurückzuführen ist. Die zahlreichen Ergebnisse haben gezeigt, dass geschlechtsspezifische Unterschiede bezüglich des Selbstbilds existieren, welche das Handeln von Männern und Frauen beeinflussen oder gar bestimmen. Zur näheren Veranschaulichung der verschiedenen Erkenntnisse in der Wissenschaft werden repräsentative Studien vorgestellt.

Eine erste Studie, die näher erläutert werden soll, ist von Reuben et al. (2011) durchgeführt worden, welche sich mit dem Thema Male Leadership beschäftigt. Das Ziel dieser Studie war es herauszufinden, wieso es in der Wirtschaft immer noch zahlreiche Männerdomänen gibt. Reuben et al. behaupten, dass die Auswahl der richtigen Mitarbeiter ein wichtiger Faktor für die Effizienz bzw. Leistung eines Unternehmens ist (vgl. Reuben et al., 2011, S. 111). Sie stellen sich dementsprechend die Frage, ob Unternehmen darin versagen hochqualifizierte Frauen für ihre Wettbewerbstätigkeiten auszuwählen und wenn ja, warum dies der Fall ist. Um dies zu erörtern, wurde im Jahre 2008 ein Experiment an der University of Chicago durchgeführt an der 100 männliche und 34 weibliche Wirtschaftsstudenten teilgenommen haben. All diese Studenten waren Teil einer Langzeitstudie, die Chicago Templeton MBA Longitudinal Study (CTMLS), im Rahmen derer sie 15 Monate vorher, also 2006, bereits eine Rechenaufgabe bearbeiten mussten. Über ihre Ergebnisse wurden sie kurz darauf informiert. Schließlich, mussten sich die Studenten innerhalb des Experiments im Jahr 2008 im ersten Schritt an die Leistung, die sie bei der damaligen Aufgabe erbracht haben erinnern, sie also selber einschätzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die zentrale Forschungsfrage nach Leistungsunterschieden zwischen den Geschlechtern und dem möglichen Einfluss des Overconfidence-Phänomens vor.

2. Begriffe und Rollenkonzepte: Dieses Kapitel definiert zentrale Termini und beleuchtet Einflussfaktoren wie Geschlechterrollen im Spanischen, den Maskulinitätsindex nach Hofstede sowie die historische Sozialisation der Frau.

3. Frauen in der Politik: Der Abschnitt analysiert die Präsenz von Frauen in politischen Spitzenämtern sowie die mediale Wahrnehmung und strukturelle Barrieren, denen sie gegenüberstehen.

4. Das Overconfidence-Phänomen in der Arbeitswelt: Hier werden der Wandel auf dem Arbeitsmarkt, die Unterschiede in der Selbsteinschätzung zwischen Männern und Frauen sowie die negativen Auswirkungen übersteigerter Selbstsicherheit auf Unternehmen untersucht.

5. Das Overconfidence-Phänomen im Sport: Das Kapitel vergleicht biologische und soziologische Erklärungsansätze für Leistungsunterschiede im Sport anhand von Fallbeispielen wie Schach- und Laufsport.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit sozio-kultureller Veränderungen, um eine objektivere Leistungsbewertung zu ermöglichen.

7. Quellen: Das Kapitel listet sämtliche verwendete Sekundärliteratur auf, die der wissenschaftlichen Fundierung der Arbeit dienen.

Schlüsselwörter

Overconfidence-Phänomen, Selbstüberschätzung, Geschlechterrollen, Leistungsunterschiede, Führungspositionen, Arbeitsmarkt, Politik, Sport, Maskulinität, Femininität, Gender Gap, Selbstbild, Sozialisation, Risikoaversion, Karriere

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das sogenannte Overconfidence-Phänomen und hinterfragt, ob Erfolg von Männern gegenüber Frauen in bestimmten Lebensbereichen auf tatsächliche Leistungsunterschiede oder auf eine übersteigerte Selbstsicherheit der Männer zurückzuführen ist.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die zentralen Themenfelder sind die Politik, die Arbeitswelt sowie der Bereich Sport, wobei jeweils der Einfluss von Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen betrachtet wird.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, inwieweit psychologische Eigenschaften wie Selbstbewusstsein und Selbsteinschätzung den beruflichen oder sportlichen Erfolg von Männern und Frauen ungleich beeinflussen und ob strukturelle Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturanalyse sowie der Auswertung zahlreicher Statistiken und empirischer Studien, wie beispielsweise Experimenten aus dem Wirtschafts- und Sportkontext.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Rollenkonzepte sowie vertiefende Analysen zur Rolle der Frau in der Politik, zum Auftreten des Overconfidence-Phänomens in der Wirtschaft und zur Erklärung von Leistungsunterschieden im Sport.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Schlüsselbegriffe wie Overconfidence, Geschlechterrollen, Selbsteinschätzung, Führungspositionen und Karrierechancen charakterisiert.

Wie beeinflusst laut der Untersuchung die spanische Sprache die Wahrnehmung von Geschlechterrollen?

Die Arbeit verdeutlicht am Beispiel des Spanischen, wie eine Sprache ohne Neutrum und mit einer Dominanz maskuliner Formen zu einer sprachlichen Unsichtbarkeit der Frau beitragen kann, was traditionelle Rollenbilder von Männlichkeit als Stärke und Weiblichkeit als Schwäche verfestigt.

Welche negative Rolle spielt ein "implemental mindset" laut der Untersuchung im Kontext von Frauen?

Obwohl Frauen durch ein konkretes Planungsverhalten (implemental mindset) an Sicherheit gewinnen können, führt eine anfängliche Unsicherheit in der Zielsetzungsphase häufig dazu, dass sie den Schritt in Führungspositionen seltener wagen oder sich gar nicht erst bewerben.

Warum wird laut der Analyse eine zu hohe Selbstsicherheit von Männern in der Wirtschaft kritisch betrachtet?

Die Analyse zeigt, dass eine übersteigerte Selbstsicherheit bei männlichen Führungskräften dazu führen kann, dass risikoreichere und potenziell unrentable Entscheidungen getroffen werden, was langfristig den ökonomischen Wert eines Unternehmens negativ beeinflussen kann.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leistungsunterschiede bei Männern und Frauen. The Overconfidence Phenomenon
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Veranstaltung
Geisteswissenschaften und Wirtschaft Interdisziplinär
Note
2,0
Autor
Maria Laura Salerno (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
50
Katalognummer
V1359365
ISBN (eBook)
9783346876973
ISBN (Buch)
9783346876980
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Overconfidence
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Laura Salerno (Autor:in), 2015, Leistungsunterschiede bei Männern und Frauen. The Overconfidence Phenomenon, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1359365
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  50  Seiten
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