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Benchmarking in der Beschaffung. Theorie, Vorgehen, Kritik und Risiken

Titel: Benchmarking in der Beschaffung. Theorie, Vorgehen, Kritik und Risiken

Hausarbeit , 2023 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Verena Celine Trube (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein seit Jahrzehnten erfolgreich angewandtes Konzept ist die Managementmethode des Benchmarkings (BM), was viele Unternehmen gerne einsetzen. Welche Gründe sprechen für den Einsatz des BM und wann lohnt sich dieser in der Beschaffung? Wie läuft ein solcher Prozess ab und wann ist BM eher bedeutungslos?

Um diese Fragen und Probleme zu klären und einen Überblick zu verschaffen, soll in dieser Arbeit das Konzept des BM vorgestellt werden. Zunächst wird im Rahmen der theoretischen Grundlagen auf die Definition und Geschichte des BM eingegangen. Anschließend werden die vielen verschiedenen Arten und Einsatzmöglichkeiten des BM sowie die Gründe, die für die Methode sprechen vorgestellt. Außerdem werden potenzielle verfolgbare Ziele sowie Erfolgsfaktoren anhand dessen der Erfolg maßgeblich abhängt beschrieben. Im dritten Kapitel wird folglich der BM-Prozess im Hinblick auf den BM-Zyklus vorgestellt, welcher sich in drei Hauptschritte gliedert. Bevor ein Fazit die Arbeit abrundet, werden Risiken beschrieben und Kritik an der BM-Methode geäußert.

Besser sein als die Konkurrenz. Das ist das Ziel vieler bestehenden Unternehmen am Markt. Doch reicht das noch aus? Die steigende Komplexität der Unternehmensumwelt, die Zunahme des globalen Wettbewerbs und dem damit verbundenen Druck sowie die kontinuierlich verändernden Marktbedingungen stellen Unternehmen seit Jahren vor Herausforderungen. Die aktuellen Geschehnisse wie die Covid-19-Pandemie, die Globalisierung und Digitalisierung führte zu einer verstärkten Wahrnehmung von Problemen entlang von Wertschöpfungsketten und betonte dessen Bedeutung und Relevanz. Kundenanforderungen werden immer individueller und Produktlebenszyklen verkürzen sich, sodass ein Stillstand der Innovation eines Unternehmens nie eintreffen darf. Um also erfolgreich zu bleiben, ist es notwendig sich der Umwelt anzupassen und die Ziele der angewendeten Strategien stetig neu auszurichten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definition

2.2 Arten des Benchmarkings

2.3 Gründe & Ziel des Benchmarkings

2.4 Erfolgsfaktoren

3. Vorgehen beim Beschaffungs-Benchmarking

3.1 Planung

3.2 Analyse

3.3 Umsetzung

4. Kritik und Risiken des Benchmarkings

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept des Benchmarkings als strategisches Managementinstrument innerhalb der Beschaffung, um durch den Vergleich mit Best-Practice-Unternehmen Leistungslücken zu identifizieren und die Wettbewerbsfähigkeit durch kontinuierliche Prozessoptimierung zu steigern.

  • Grundlagen, Definition und historische Entwicklung des Benchmarkings
  • Kategorisierung verschiedener Benchmarking-Arten und Einsatzmöglichkeiten
  • Systematischer Benchmarking-Prozess (Planung, Analyse, Umsetzung)
  • Erfolgsfaktoren für die Implementierung in Beschaffungsprozessen
  • Kritische Reflexion der Risiken und Grenzen der Methode

Auszug aus dem Buch

2.1 DEFINITION

Der Begriff Benchmarking leitet sich aus dem englischen ab und stellt einen Maßstab des Vergleichens dar (vgl. Piontek, 2022, S. 238). In der heutigen umfangreichen Literatur bestehen viele Definitionen und Kernelemente, die teilweise in unterschiedliche Richtungen ausschlagen, denen jedoch ein gleicher Grundgedanke unterliegt. BM ist ein Managementinstrument, welches als kontinuierlicher und systematischer Prozess im Unternehmen implementiert und damit nicht als einmalige Aktivität durchgeführt wird. Es stellt einen Prozess dar, welcher die Verbesserung von Bereichen und Abläufen im Unternehmen verfolgt (vgl. Lasch, 2021, S. 191, 194–196). Dabei werden interne Objekte wie Produkte, Prozesse, Leistungen, Strukturen oder andere betriebliche Funktionen meist mit externen Klassenbesten verglichen und bewertet. Innerhalb eines BM-Prozesses wird somit nach den besten Praktiken in der Industrie gesucht, um selbst zu den höchsten Leistungen zu gelangen indem eigene Leistungslücken identifiziert werden. Als besten Vergleichsmaßstab werden häufig Konkurrenz-Unternehmen gewählt, wobei auch branchenunabhängige Unternehmen geeignet sein können. Der Suche nach dem Besten muss regelmäßig neu nachgegangen werden. Schließlich ändern sich Prozesse schnell und die wirtschaftliche Welt unterliegt einem ständigen Wandel, dem Unternehmen für den angestrebten Erfolg offen entgegenkommen sollte. Ein Benchmark bzw. die Benchmarks stellen dabei Werte dar, die bei der Messung unterstützend eingesetzt werden (vgl. Kounev et al., 2020, S. 3, 4).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Marktdynamik und die Notwendigkeit für Unternehmen, durch effiziente Beschaffungsstrategien langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Benchmarking, erläutert dessen historische Entwicklung sowie verschiedene Arten und wesentliche Erfolgsfaktoren für die Anwendung.

3. Vorgehen beim Beschaffungs-Benchmarking: Hier wird der dreiphasige Benchmarking-Zyklus (Planung, Analyse, Umsetzung) detailliert beschrieben, um einen systematischen Prozess für die Beschaffung zu skizzieren.

4. Kritik und Risiken des Benchmarkings: Das Kapitel reflektiert kritisch die Limitierungen der Methode, insbesondere hinsichtlich der Datenqualität, der Gefahr einer bloßen Imitation und der Herausforderungen für kleinere Unternehmen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Benchmarking eine wertvolle systematische Methode zur kontinuierlichen Leistungsverbesserung darstellt, sofern die Implementierung strategisch fundiert und kritisch begleitet wird.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Beschaffung, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteil, Managementinstrument, Best Practice, Leistungslücke, Effizienzsteigerung, Lieferkette, Strategie, Prozessanalyse, Unternehmensführung, Marktorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Benchmarkings als methodisches Instrument zur strategischen Verbesserung von Beschaffungsprozessen in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernbereichen zählen die theoretische Einbettung des Konzepts, die methodische Einteilung in verschiedene Benchmarking-Arten und die praktische Anwendung in drei Hauptphasen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über das Benchmarking-Konzept zu geben und aufzuzeigen, wie Unternehmen durch den zielgerichteten Vergleich mit Klassenbesten ihre Wettbewerbsfähigkeit in der Beschaffung optimieren können.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine umfassende Literaturanalyse, um das theoretische Gerüst des Benchmarkings zu fundieren und daraus einen strukturierten, prozessorientierten Leitfaden für die praktische Anwendung abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis, die detaillierte Darstellung des Benchmarking-Zyklus (Planung, Analyse, Umsetzung) sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Risiken und Limitierungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Benchmarking, Beschaffung, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteil und kontinuierliche Verbesserung geprägt.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen direktem und indirektem Benchmarking wichtig?

Die Wahl der Benchmarking-Art beeinflusst maßgeblich den Dateneinfluss und die Notwendigkeit vertrauensvoller Beziehungen zu Vergleichspartnern oder die Einbindung externer Berater.

Welche besonderen Risiken adressiert die Autorin für kleine Unternehmen?

Kleine Unternehmen laufen Gefahr, durch den Vergleich mit globalen Marktführern unpassende Strategien zu wählen, da ihnen oft die Ressourcen und die entsprechende Marktmacht fehlen, um die Benchmarks eins zu eins umzusetzen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Benchmarking in der Beschaffung. Theorie, Vorgehen, Kritik und Risiken
Hochschule
Hochschule Bremerhaven
Note
1,0
Autor
Verena Celine Trube (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
20
Katalognummer
V1357013
ISBN (eBook)
9783346873606
ISBN (Buch)
9783346873613
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sourcing beschaffung wirtschaft benchmarking logistik vorgehen kritik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena Celine Trube (Autor:in), 2023, Benchmarking in der Beschaffung. Theorie, Vorgehen, Kritik und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1357013
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Leseprobe aus  20  Seiten
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