Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Themengebiet „Risikofaktoren von Anorexia nervosa“. Hierbei soll grundlegend untersucht werden, welche spezifischen Risikofaktoren von „Anorexia nervosa“ bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren gegeben sind. Hierbei soll folgende Forschungsfrage durch die methodische Vorgehensweise beantwortet werden: „Welche Risikofaktoren liegen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren bei Anorexia nervosa vor?“
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Forschungsfragen
2 Anorexia nervosa
2.1 Begriffsdefinition und Abgrenzung
2.2 Verlauf und Charakteristika
2.3 Subtypen und Prognose
2.4 Behandlungsansätze
2.5 Risikofaktoren und Ursachen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
3 Fazit
3.1 Beantwortung der Forschungsfrage
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht grundlegend, welche spezifischen Risikofaktoren bei der Entstehung von Anorexia nervosa bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren eine Rolle spielen, um die primäre Forschungsfrage nach den psychosozialen und biologischen Ursachen zu beantworten.
- Grundlagen, Definition und Abgrenzung der Anorexia nervosa
- Klinischer Verlauf, Symptomatik und Prognose der Erkrankung
- Überblick über evidenzbasierte Behandlungsansätze für junge Patienten
- Analyse von psychosozialen und biologischen Risikofaktoren
- Diskussion des psychobiologisch-sozialen Modells der Essstörung
Auszug aus dem Buch
2.1 Begriffsdefinition und Abgrenzung
Erstmals verwendet wurde der Begriff der Anorexia nervosa 1874 von Sir William Gull. Das aus dem griechischen stammenden Wort „Anorexia“ ist ein Fachbegriff aus der Medizin für Appetitlosigkeit. „Nervosa“ schließt eine Beteiligung der Psyche mit ein. Aus medizinischer Sicht beschreibt das Wort Anorexia die Krankheit jedoch nicht richtig. Denn bei einer Magersucht handelt es sich keineswegs um eine Appetitlosigkeit, sondern um eine Unterdrückung der Hungergefühle und des Appetits. Vor allem die Angst vor einer Gewichtszunahme belastet die Betroffenen schwer. Dabei steigt die Furcht davor immer mehr, je dünner und ausgezehrter die Betroffenen bereits sind. Das Wort Magersucht wird der Krankheit eher gerecht als die griechische Bezeichnung (Stier & Weissenrieder, 2006, S. 219).
Der Hauptgrund für eine Anorexie ist der Wunsch nach Selbstbestimmung und danach, schlank zu sein. Die Betroffenen sind darum bestrebt, ihre Autonomie zu schützen. Gleichzeitig sind sie durch die Krankheit auch in der Lage, die Furcht vor Körperlichkeit, speziell bei Frauen, zu dämpfen (Rössler, 2013, S. 577).
Anfangs gab es kaum Kriterien, mit denen eine Magersucht diagnostiziert werden konnte. Die ersten Publikationen zu diesem Thema lösten einige Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Kriterien, aus. So wurde beispielsweise das Alter, in dem die Magersucht zum ersten Mal auftrat, als Merkmal vorgeschlagen. Auch sollte zusätzlich zur Essverweigerung das Ausbleiben der Periode für wenigstens drei Monate zu den Kriterien zählen. Selbst heute sind sich die Medizinerinnen immer noch nicht einig darüber, welche Punkte diagnostiziert werden müssen, um von einer Anorexia nervosa sprechen zu können. Inzwischen gelten aber die Diagnosekriterien der „International Classfication of Diseases 10“ und die des „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders“ als bestimmend (Semple & Smyth, 2013, S. 9).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Vorbemerkung führt in das Thema der Risikofaktoren bei Anorexia nervosa ein und definiert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.
2 Anorexia nervosa: Dieses Kapitel widmet sich der medizinischen und psychologischen Einordnung, den Symptomen, Verlaufsformen, Therapiemöglichkeiten sowie den vielfältigen Ursachenfeldern der Essstörung.
3 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die in der Einleitung formulierte Forschungsfrage auf Basis der zuvor analysierten Literatur.
Schlüsselwörter
Anorexia nervosa, Magersucht, Essstörung, Risikofaktoren, Untergewicht, Körperbildstörung, Adoleszenz, Psychotherapie, psychobiologisch-soziales Modell, Gewichtsregulation, Familienfaktoren, soziale Einflüsse, Perzeption, Genetik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Anorexia nervosa (Magersucht) und fokussiert dabei insbesondere auf die Identifikation von Risikofaktoren, die zu dieser Erkrankung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen führen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zu den Kernaussagen gehören die Definition des Krankheitsbildes, der klinische Verlauf, bestehende Therapiemodelle sowie eine detaillierte Zusammenstellung sowohl biologischer als auch psychosozialer Ursachenfaktoren.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die zentrale Frage lautet: Welche Risikofaktoren liegen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren bei Anorexia nervosa vor?
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine methodische Literaturrecherche und -auswertung, um den aktuellen Forschungsstand zu den Ursachen und Wirkmechanismen der Magersucht systematisch zusammenzufassen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition, die Darstellung verschiedener Krankheitssubtypen, eine Übersicht der klinischen Behandlungsansätze sowie eine tabellarische und textliche Analyse potenzieller Risikofaktoren.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Anorexia nervosa, Risikofaktoren, Körperbildstörung, Psychotherapie, Gewichtsregulation sowie biologische und psychosoziale Einflussfaktoren.
Warum ist die Unterscheidung zwischen auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren wichtig?
Die Arbeit differenziert diese, da auslösende Faktoren (wie Trennungen oder Schulabschluss) zwar den Beginn markieren können, aufrechterhaltende Faktoren (wie der Teufelskreis aus Diäten und Kontrollverlust) jedoch für die Chronifizierung der Erkrankung entscheidend sind.
Was genau versteht man unter dem psychobiologisch-sozialen Modell?
Es handelt sich um die wissenschaftliche Annahme, dass Anorexia nervosa nicht durch einen einzelnen Faktor, sondern durch das komplexe Zusammenspiel von biologischen Grundlagen, psychischen Dispositionen und soziokulturellen Einflüssen entsteht.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2022, Risikofaktoren von Anorexia Nervosa bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1356376