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"Oral History". Methodenentwicklung und Verwendungsmöglichkeiten in Schule und Wissenschaft

Titel: "Oral History". Methodenentwicklung und Verwendungsmöglichkeiten in Schule und Wissenschaft

Seminararbeit , 2005 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Julia Leschhorn (Autor:in)

Didaktik - Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff Oral History kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt „mündliche Geschichte“. Es handelt sich um einen Quellentyp und eine Methode, bei der die in einem Interview erzählten Erinnerungen von Zeitzeugen als historische Quelle genutzt werden. Eine passende, wenn auch stark verkürzte Definition kann lauten: „Oral History ist die Produktion und Bearbeitung mündlicher Quellen.“
Die Literatur beschäftigt sich mittlerweile ausführlich mit der Oral History als Methode für den Geschichtsunterricht. In allen großen Werken der Geschichtsdidaktik finden sich Artikel über Oral History, so z.B. im „Handbuch der Geschichtsdidaktik“ oder im „Handbuch Medien im Geschichtsunterricht“. Auch die Zeitschrift „ Geschichte lernen“ hat ein Heft zum Thema Oral History“ herausgegeben. Zudem haben sich zahlreiche weitere Historiker und Didaktiker mit dem Thema Oral History im Geschichtsunterricht beschäftigt. Eine Auswahl dieser Literatur wurde für die vorliegende Arbeit verwendet.
Die folgende Arbeit schildert, wie sich die Methode der Oral History entwickelte und heute in der Geschichtswissenschaft sowie in der Schule verwendet wird. Es werden Risiken und Chancen, sowie die Verwendungsmöglichkeiten für den Unterricht demonstriert, um in einem abschließenden Fazit die Zukunftsperspektive der Oral History für den Geschichtsunterricht aufzeigen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. „Oral History“

2. Geschichte, Ursprung und ursprüngliche Verwendung

3. Verwendung in der Geschichtswissenschaft

3.1 Verwendung im Unterricht

3.2 Chancen und Risiken der Oral History

3.3 Durchführung einer Zeitzeugenbefragung im Unterricht

4. Zeitzeugen in den Medien

4.1 Fernsehzeitzeugen

4.2 Oral History im Internet

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Anwendung der Methode der "Oral History" im Geschichtsunterricht. Ziel ist es, die Entwicklung dieser Methode in der Geschichtswissenschaft nachzuzeichnen, ihre Potenziale sowie Herausforderungen für den Schulalltag zu analysieren und Möglichkeiten für eine praxisnahe Durchführung von Zeitzeugenbefragungen aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung und wissenschaftlicher Ursprung der Oral History.
  • Chancen und Risiken beim Einsatz von Zeitzeugen im Geschichtsunterricht.
  • Methodische Anleitung zur Durchführung von Zeitzeugenbefragungen.
  • Kritische Reflexion der Darstellung von Zeitzeugen in modernen Medien.
  • Integration von Oral History als Baustein forschenden Lernens.

Auszug aus dem Buch

3.2 Chancen und Risiken der Oral History

Für den Geschichtsunterricht bietet die Oral History eine ganze Reihe von Vor- aber auch Nachteile.

Als Vorteil kann es gewertet werden, dass die Schülerinnen und Schüler durch die Befragung eines Zeitzeugen die Geschichte sozusagen „aus erster Hand“ erfahren. Dieses baut die Distanz zur Geschichte ab und macht sie für die Schüler oft spannender.

Werden Zeitzeugen für den Geschichtsunterricht gesucht, wenden sich Kinder häufig zuerst an ihre Großeltern, Nachbarn oder Bekannte. Die unmittelbare Begegnung mit gelebter, authentischer Geschichte fesselt und fasziniert die Schülerinnen und Schüler, besonders, wenn sie den Menschen, der ein Teil dieser Geschichte ist, kennen. Somit kommt es zu einer verstärkten Kommunikation zwischen den Generationen.

Durch Zeitzeugenbefragungen können Schüler und Schülerinnen aber auch die kritische Rezeption von Geschichtssendungen des Fernsehens (z.B. Produktionen von Guido Knopp) lernen.

Letztlich bietet eine Zeitzeugenbefragung eine neue Perspektive für den handlungs- und projektorientierten Unterricht. Durch die Erzählungen des Interviewpartners werden neue Perspektiven in den Unterricht eingebracht. Die Schülerinnen und Schüler erwerben inhaltliche und methodische Kenntnisse. Gleichzeitig bietet ein solches Projekt Abwechslung zum Schulalltag und zum „normalen“ Geschichtsunterricht. Es sollte auch nicht geschmälert werden, dass es für eine Klasse ein Erfolgserlebnis ist, wenn sie nicht nur Rezipient einer Quelle ist, sondern aktiv in den Produktionsprozess eingebunden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. „Oral History“: Definition des Begriffs als mündliche Geschichte und Einführung in die Methode als Quellentyp für den Unterricht.

2. Geschichte, Ursprung und ursprüngliche Verwendung: Historischer Rückblick auf die Wurzeln bis zur Antike und die Etablierung als moderne Methode durch das Tonband.

3. Verwendung in der Geschichtswissenschaft: Analyse der wissenschaftlichen Bedeutung der Oral History als Erfahrungswissenschaft zur Erforschung subjektiver Erinnerungsprozesse.

3.1 Verwendung im Unterricht: Erörterung der Integration in den Unterricht als Mittel zur Förderung der Anschaulichkeit und des forschenden Lernens.

3.2 Chancen und Risiken der Oral History: Gegenüberstellung von motivationellen Vorteilen durch Authentizität und methodischen Risiken wie Unkritikalität oder zeitlicher Belastung.

3.3 Durchführung einer Zeitzeugenbefragung im Unterricht: Praktische Anleitung zur Planung, Suche, Gesprächsführung und Auswertung von Interviews.

4. Zeitzeugen in den Medien: Betrachtung des Wandels der Zeitzeugennutzung in TV-Dokumentationen und Internet-Projekten.

4.1 Fernsehzeitzeugen: Kritische Würdigung der Rolle von Zeitzeugen in populären Fernsehproduktionen und deren Einfluss auf die historische Wahrnehmung.

4.2 Oral History im Internet: Untersuchung der Vielfalt digitaler Quellen und der oft fehlenden wissenschaftlichen Systematik bei Online-Projekten.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Chancen von Oral History bei gleichzeitigem Verweis auf den notwendigen Qualifizierungsbedarf der Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

Oral History, Zeitzeugenbefragung, Geschichtsdidaktik, Zeitzeugen, Geschichtsunterricht, Interviewmethode, Erinnerungsgeschichte, Subjektivität, Historische Forschung, Quellenarbeit, Projektunterricht, Mediengeschichte, Authentizität, Lernmethoden, Generationendialog.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit behandelt die Methode der Oral History, ihre wissenschaftliche Fundierung und ihre Anwendungsmöglichkeiten im schulischen Geschichtsunterricht.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Untersuchung?

Neben der historischen Herleitung stehen die didaktischen Potenziale, die methodische Durchführung von Interviews und die kritische Medienreflexion im Vordergrund.

Was ist das zentrale Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Nutzen von Zeitzeugenbefragungen für die lebendige Geschichtsvermittlung aufzuzeigen und gleichzeitig die methodischen Herausforderungen für Lehrkräfte transparent zu machen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird für die Analyse herangezogen?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse geschichtsdidaktischer Grundlagenwerke und Fachzeitschriften, um den Stand der Methode zusammenfassend darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der theoretischen Einbettung in die Geschichtswissenschaft über die Chancen und Risiken bis hin zu einer praktischen Handlungsanleitung für den Unterricht.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Zeitzeugenbefragung, Geschichtsdidaktik, Subjektivität der Erinnerung, Projektunterricht und Medienkritik definieren.

Warum wird die Rolle von "Profi-Zeitzeugen" kritisch betrachtet?

Obwohl diese für den Unterricht leicht verfügbar sind, warnen einige Didaktiker davor, da sich ihre Erzählungen oft zu verfestigten "Standardtexten" entwickeln und damit an historischer Authentizität verlieren.

Welche Rolle spielt die kritische Medienrezeption in der Arbeit?

Die Autorin betont, dass Zeitzeugenbefragungen im Unterricht dazu beitragen können, dass Schüler Produktionen von Fernsehformaten kritischer hinterfragen, da sie das Zustandekommen solcher Aussagen besser verstehen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Oral History". Methodenentwicklung und Verwendungsmöglichkeiten in Schule und Wissenschaft
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Veranstaltung
Methodik des Geschichtsunterrichts
Note
1,0
Autor
Julia Leschhorn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
13
Katalognummer
V135465
ISBN (eBook)
9783640437856
ISBN (Buch)
9783640438013
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Oral History Geschichtsdidaktik Methodik Geschichtsunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Leschhorn (Autor:in), 2005, "Oral History". Methodenentwicklung und Verwendungsmöglichkeiten in Schule und Wissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/135465
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Leseprobe aus  13  Seiten
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