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Das Konzept der Erinnerungsorte nach Pierre Nora und die Umsetzung im Geschichtsunterricht

Title: Das Konzept der Erinnerungsorte nach Pierre Nora und die Umsetzung im Geschichtsunterricht

Term Paper , 2021 , 20 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - History

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Erinnerungsorte von Pierre Nora. Für die Verortung im wissenschaftlichen Diskurs werden an erster Stelle die Entwicklungen der Gedächtnis- und Erinnerungsforschung im 20. und 21. Jahrhundert untersucht. Dabei werden unter anderem die Ansätze von Maurice Halbwachs, Aleida und Jan Assmann und Aby Warburg herangezogen. Danach wird das Konzept der Erinnerungsorte Pierre Noras vorgestellt, um anschließend auf Umsetzung der Erinnerungsorte im Geschichtsunterricht einzugehen. Dabei werden Denkmäler und Gedenkstätte als konkretes Beispiel vorgestellt. Zum Schluss folgt ein Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erinnerungs- und Gedächtnisforschung im 20. und 21. Jahrhundert

3. Aby Warburg und die Kunst als „soziales Erinnerungsorgan“

4. Das Konzept der Erinnerungsorte nach Pierre Nora

4.1 Begriffsbestimmung

4.2 Internationale Varianten des Konzepts

4.3 Kritik und Entwicklung

5. Erinnerungsorte im Geschichtsunterricht

5.1 Gedenkstätten

5.2 Denkmäler

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Erinnerungsorte nach Pierre Nora und dessen theoretische Einbettung in die Gedächtnis- und Erinnerungsforschung. Dabei wird insbesondere analysiert, wie diese Orte didaktisch im Geschichtsunterricht genutzt werden können, um eine Verbindung zwischen historischer Theorie und praktischer Vermittlung herzustellen.

  • Theoretische Grundlagen der Erinnerungs- und Gedächtnisforschung
  • Entwicklung und Definition des Konzepts der „lieux de mémoire“
  • Kritische Analyse internationaler Rezeptionen des Erinnerungsort-Konzepts
  • Didaktische Potenziale und Herausforderungen außerschulischer Lernorte
  • Einsatz von Gedenkstätten und Denkmälern im Unterricht

Auszug aus dem Buch

Das Konzept der Erinnerungsorte nach Pierre Nora

Der französische Historiker Pierre Nora entwickelte das Konzept der Erinnerungsorte zwischen der Jahre 1984 und 1992, indem er sich durch die Arbeiten zum kollektiven Gedächtnis von Maurice Halbwachs inspirierte. In seinem Ansatz geht Nora im Gegenteil zu anderen Autoren nicht vom erinnernden Subjekt aus, sondern von den Inhalten der Erinnerung. Dabei folgte er dem Ziel, „Kristallisationspunkte“ des „französischen nationalen Erbes“ zu identifizieren, wobei er schließlich das siebenbändige „Les lieux de mémoire“ verfasste. Das Werk beinhaltete über 130 derartiger Orte und sollte als Muster für weitere „Erinnerungsortprojekte“ in vielen Ländern Europas gelten. Historiker befassten sich ausführlich erst in der jüngsten Vergangenheit mit den Unterschieden zwischen historischer Forschung und dem Gedächtnis von Personen und Kollektiven. Die kollektive Erinnerung ist emotional und wandelbar, das heißt, dass sie das „Überlieferte an die jeweilige Gegenwart“ anpasst und die „Deutungsmuster der Vergangenheit weitgehend unreflektiert“ verändert.

Das „lieux de mémoire“ ist eine Aufsatzsammlung, die am Endpunkt eine andere Dimension hatte als vorgenommen. So erlebte die Zielsetzung des Werkes einen Wandel. Im ersten Teil, La République, befasste sich Nora mit der Dritten Republik, mit dem Ziel, dass alles vor dem Vergessen behütet werden sollte, was die französische Identität bis dahin begründete. Teil zwei, La Nation, und drei, Les France, beschäftigt sich mit einer neuen Art der Geschichtsschreibung, und zwar, einer Art Symbolgeschichte Frankreichs. In dieser Art der Geschichtsschreibung gibt es keinen chronologisch-linearen Aufbau, sondern eine vertiefende Analyse der einzelnen Erinnerungsorte, die sich auf Gesichtspunkte der französischen Kultur und Geschichte beziehen. Dabei werden „Fixpunkte“ der kollektiven Erinnerung erklärt und vielmehr symbolische und imaginäre Gesichtspunkte als geschichtliche Fakten erforscht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Konzept der Erinnerungsorte ein, erläutert dessen historische Entstehung bei Pierre Nora und skizziert den Aufbau sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Erinnerungs- und Gedächtnisforschung im 20. und 21. Jahrhundert: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Entwicklung der Gedächtnisforschung unter Einbeziehung zentraler Protagonisten wie Maurice Halbwachs und Jan Assmann.

3. Aby Warburg und die Kunst als „soziales Erinnerungsorgan“: Hier wird der kunsthistorische Ansatz Warburgs beleuchtet, der kulturelle Symbole als Auslöser für Erinnerungen definiert.

4. Das Konzept der Erinnerungsorte nach Pierre Nora: Dieses Kapitel erläutert die Theorie von Pierre Nora, die Definition seiner drei Dimensionen sowie die Kritik und internationale Varianten des Konzepts.

5. Erinnerungsorte im Geschichtsunterricht: Das Kapitel widmet sich der pädagogisch-didaktischen Umsetzung von Gedenkstätten und Denkmälern als außerschulische Lernorte.

6. Fazit: Das Fazit stellt zusammenfassend fest, dass der Besuch von Erinnerungsorten Geschichte fassbar macht und Lernprozesse fördert, sofern eine sorgfältige Vor- und Nachbereitung erfolgt.

Schlüsselwörter

Erinnerungsorte, Gedächtnisforschung, Pierre Nora, kollektives Gedächtnis, Geschichtsunterricht, Gedenkstätten, Denkmäler, kulturelles Gedächtnis, historisches Lernen, außerschulische Lernorte, historisches Bewusstsein, lieux de mémoire, Erinnerungskultur, Identität, Quellenkritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem theoretischen Konzept der Erinnerungsorte von Pierre Nora und untersucht, wie dieses Konzept im Geschichtsunterricht praktisch Anwendung finden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die historische Gedächtnisforschung, die Analyse des Begriffs „Erinnerungsort“ sowie die Didaktik des Geschichtsunterrichts an außerschulischen Lernorten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das Konzept der Erinnerungsorte in den wissenschaftlichen Diskurs einzuordnen und aufzuzeigen, wie Lehrer durch den Einsatz von Gedenkstätten und Denkmälern authentisches historisches Lernen fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse, die verschiedene Ansätze der Erinnerungskultur (von Halbwachs bis Nora) vergleicht und in pädagogisch-didaktische Handlungsfelder überführt.

Was wird ausführlich im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Gedächtnisforschung erläutert, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der Nora’schen Theorie und einer Diskussion zur praktischen Integration von Gedenkstätten und Denkmälern in den Unterricht.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind Erinnerungsorte, Pierre Nora, kollektives Gedächtnis, Geschichtskultur und außerschulisches Lernen.

Warum betont die Autorin die Bedeutung der Vor- und Nachbereitung bei Gedenkstätten?

Die Autorin argumentiert, dass Gedenkstätten „Leidens- und Tatorte“ sind, deren Besuch Schüler emotional überfordern kann. Eine strukturierte Vor- und Nachbereitung ist daher essenziell für ein sinnvolles historisches Lernen.

Wie unterscheidet sich das „kulturelle“ vom „kommunikativen“ Gedächtnis gemäß der Arbeit?

Das kommunikative Gedächtnis ist eng an die Interaktion von Individuen über wenige Generationen gebunden, während das kulturelle Gedächtnis auf eine langfristige, institutionell gestützte Überlieferung von Wissen durch Autoritäten setzt.

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Details

Title
Das Konzept der Erinnerungsorte nach Pierre Nora und die Umsetzung im Geschichtsunterricht
College
University of Münster
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
20
Catalog Number
V1325042
ISBN (eBook)
9783346820020
ISBN (Book)
9783346820037
Language
German
Tags
Erinnerungsorte Geschichtsunterricht Didaktik Geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Das Konzept der Erinnerungsorte nach Pierre Nora und die Umsetzung im Geschichtsunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1325042
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