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Zur Shop-Startseite › Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention

Essstörungen. Wie junge Mädchen durch soziale Medien beeinflusst werden

Titel: Essstörungen. Wie junge Mädchen durch soziale Medien beeinflusst werden

Akademische Arbeit , 2020 , 34 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die zentrale Frage dieser Studienarbeit beschäftigt sich damit, ob die Gesellschaft durch und mit Hilfe des Zeitalters der Sozialen Medien Einfluss aus die Identitätsbildung und die Ausbildung von psychischen Störungen nehmen kann. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den Essstörungen die möglicherweise durch den bestehenden Schlankheitswahn und Idealbilder vermittelt werden können.

Im Verlauf der Ausführungen soll versucht werden, eine Antwort auf diese Fragestellung zu finden. Hierbei ist es zunächst wichtig, sich mit dem Selbstbild eines Menschen und der Bildung der Identität zu beschäftigen. Bei der Entwicklung des Selbstbildes und der Ich-Identität wird es speziell um das achtstufige Phasenmodell von Autor und Psychoanalytiker Erik Homburger Erikson aus seinem Werk "Identität und Lebenszyklus" von 1973 gehen. Zusätzlich erhält der Leser einen Überblick darüber, wie ein verzerrtes Selbstbild entstehen kann und einen Bezug zur Ausbildung von psychischen Störungen.

Des Weiteren bekommt man einen Überblick der Problematik von "Essstörungen" geboten, den verschiedenen Arten, was die Ursachen für die Entstehung einer solchen Krankheit sein können und mögliche Behandlungsweisen. Wie bereits erwähnt, ist es dem Autor wichtig, sich auf dieses Krankheitsbild zu beziehen und mehr Menschen auf diese Problematik aufmerksam zu machen, um eventuell ein wenig sensibilisierend und präventiv wirken zu können.

Da sich Arbeit auch auf dem Einfluss der Gesellschaft aufbaut, gibt der Autor eine Definition von Gesellschaft, der Gesellschaft im Sozialen Wandel um den zeitlichen Bezug zu erkennen und darzustellen sowie eine Idealbildkonstruktion des Körpers, der von der Gemeinschaft anerkannt wird. Zu untersuchen ist zugleich welche Einstellung die Gesellschaft gegenüber Essstörungen hat und eine genaue Erkenntnis darüber zu geben, ob und wie die Gesellschaft die Persönlichkeitsentwicklung und die Ausbildung von Störungen beeinflusst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.Die Identität/ das Selbstbild

2.1 Der Versuch einer Definition

2.2 Die Bildung der Identität

2.3 Die Entstehung psychischer Störungen durch ein verzerrtes Selbstbild

2.4 Zusammenfassung

3.Die Essstörungen

3.1 Die Magersucht (Anorexia nervosa)

3.2 Die Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa)

3.3 Die Binge-Eating-Störung

3.4 Die Ursachen von Essstörungen

3.5 Die Behandlung von Essstörungen

3.6 Zusammenfassung

4.Die Gesellschaft

4.1 Die Definition von Gesellschaft

4.2 Die Gesellschaft im Wandel

4.3 Das Idealbild der Gesellschaft

4.4 Zusammenfassung

5.Körper und Gesellschaft

5.1 Methodik

5.2 Der Einfluss der Gesellschaft auf das Selbstbild

5.3 Der Einfluss der Gesellschaft auf die Ausbildung von Essstörungen

5.4 Zusammenfassung und Ausblick

6.Schluss

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel der Studienarbeit ist es zu untersuchen, inwiefern die moderne Gesellschaft und der Einfluss sozialer Medien die Identitätsbildung junger Menschen sowie die Entstehung von Essstörungen beeinflussen können. Die Arbeit erforscht, wie gesellschaftliche Idealbilder und sozialer Druck zur Ausbildung psychischer Erkrankungen beitragen.

  • Identitätsbildung und Selbstbild nach Erik Homburger Erikson
  • Medialer Einfluss und Schönheitsideale in der Spätmoderne
  • Ursachen und Auswirkungen verschiedener Essstörungen
  • Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Normen und Essverhalten
  • Qualitative Einblicke durch ein Experten-Interview mit einer Betroffenen

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Versuch einer Definition

„Identität ist eher Prozess als Struktur, eher ein lebenslanges Projekt als ein Fundament, das durchs Leben trägt und von dem aus die Zukunft entworfen werden kann“ (Born, 2002, S. 13). Anhand dieser Aussage lässt sich erkennen, dass Identität nichts ist, was uns von Geburt aus gegeben ist. Vergleichbar mit einer Pflanze, welche sich aus einem Samen entwickelt, wächst und letztendlich aus der Ernte hervorgeht. So, wie voneinander abweichende äußere Bedingungen das Wachstum von Pflanzen beeinträchtigen, so nehmen auch verschiedene Lebenswelten und Umwelteinflüsse Wirkung auf die Identität eines Menschen.

Unter Identität lässt sich das Selbstbild eines Menschen verstehen, wie dieser sich erlebt und wahrnimmt. Die Bildung findet vorwiegend in Pubertät und Adoleszenz statt. Identität ist die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ (vgl. Reinhold, 2000, S. 276). Zur Beantwortung reicht es jedoch nicht aus, den Namen, das Alter, den Wohnort oder Ähnliches angeben zu können. Denn das Selbstbild ist keine Datenerhebung oder ein professioneller Lebenslauf sondern betrifft die privaten Eigenschaften die eine Person zu dem machen was sie als individuell erscheinen lässt.

Gleichzeitig ist Identität nicht nur eine Art starres Selbstbildkonzept, sondern viel mehr das Zusammenspiel aus früheren Erfahrungswerten, persönlichen Prämissen und Werten in Abwägung mit gesellschaftlichen Anforderungen und Normen in denen das Individuum Bestätigung und Sicherheit sucht (vgl. Krappmann, 1969, S. 7f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Identitätsfindung Jugendlicher und deren Anfälligkeit für gesellschaftliche Idealbilder im Kontext von Essstörungen.

2.Die Identität/ das Selbstbild: theoretische Grundlagen der Persönlichkeitsentwicklung nach dem achtstufigen Phasenmodell von Erik Homburger Erikson.

3.Die Essstörungen: Darstellung und Analyse der drei Hauptformen von Essstörungen sowie deren Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

4.Die Gesellschaft: Definition einer modernen Gesellschaft und deren Wandel hin zur Leistungsgesellschaft unter dem Einfluss medialer Schönheitsideale.

5.Körper und Gesellschaft: Verknüpfung der Theorie mit qualitativen Daten aus einem Interview zur Untersuchung des gesellschaftlichen Einflusses auf das Selbstbild.

6.Schluss: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf präventive Maßnahmen in der sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Identität, Selbstbild, Essstörungen, Pubertät, Mädchen, Gesellschaft, Soziale Medien, Schönheitsideal, Magersucht, Bulimie, Binge-Eating-Störung, Persönlichkeitsentwicklung, Prävention, Soziale Arbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Identitätsbildung von Jugendlichen, dem Einfluss der heutigen Gesellschaft und der Entstehung von Essstörungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören Entwicklungspsychologie, soziologische Aspekte der Körperwahrnehmung, verschiedene Arten von Essstörungen sowie der Einfluss medialer Vorbilder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie massiver gesellschaftlicher und medialer Druck die Identitätsentwicklung von jungen Menschen stören und psychosomatische Krankheitsbilder auslösen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Aufarbeitung (Literaturanalyse) und einer qualitativen Fallstudie durch ein Interview mit einer ehemals betroffenen Person.

Was ist der Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil behandelt die Identitätsphasen nach Erikson, die medizinischen Charakteristika von Essstörungen und die soziologische Einordnung des Schlankheitswahns in der modernen Leistungsgesellschaft.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind Identitätsbildung, Essstörungen, Schönheitsideale, Sozialer Druck und Medialisierung.

Warum wurde bewusst nur eine Person interviewt?

Der Autor wählte bewusst einen induktiven Weg, um die individuelle Perspektive einer Betroffenen fundiert darzustellen und die Bedeutung des Einzelschicksals innerhalb der breiten gesellschaftlichen Strömungen zu betonen.

Welche Rolle spielen „Soziale Medien“ konkret in der Argumentation des Autors?

Soziale Medien werden als Verstärker von Idealbildern und als Umgebung wahrgenommen, in der sich Jugendliche ständig mit vermeintlich perfekten Models vergleichen, was das Selbstwertgefühl negativ beeinflusst.

Was bedeutet der Begriff „Generativität“ in dieser Arbeit?

Der Begriff bezieht sich auf die siebte Entwicklungsphase nach Erikson, in der der Mensch das Bestreben entwickelt, Nachkommen zu erzeugen oder einen sozialen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.

Welche Schlussfolgerungen zieht der Autor für die Soziale Arbeit?

Der Autor fordert eine stärkere Sensibilisierung im Bereich der Prävention, eine kritische Auseinandersetzung mit der Modeindustrie sowie eine Förderung des Selbstwertgefühls bei Jugendlichen durch pädagogische Fachkräfte.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Essstörungen. Wie junge Mädchen durch soziale Medien beeinflusst werden
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
34
Katalognummer
V1307395
ISBN (eBook)
9783346776549
ISBN (Buch)
9783346776556
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Körper Soziologie Essstörung psychische Krankheit soziale Medien Magersucht Bulimie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Essstörungen. Wie junge Mädchen durch soziale Medien beeinflusst werden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1307395
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Leseprobe aus  34  Seiten
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