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Der Beitritt der Türkei zur Europäischen Union

Diskussion der Argumente der Gegner

Title: Der Beitritt der Türkei zur Europäischen Union

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 20 Pages , Grade: A

Autor:in: Gordon Wagner (Author)

Politics - Topic: European Union

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Summary Excerpt Details

This homework, written in German, is pointing out the basic arguments against Turkey’s accession to the European Union, splitting them into the three Weberian terms “ideas”, “institutions” and “interests”. I will give examples for every term and discuss them later on while showing that there mostly is also a positive aspect to every drawback, e.g. for the proposed waves of Turkish immigrants in case of a Turkish EU-membership. I will eventually conclude that Turkey’s membership is actually making sense in the long run but cannot possibly achieved without a) a steadier progression of reforms in Turkey and b) a reformation of the obsolete EU institutions as given in the current Treaty of Lisbon.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Gegenstand und Aufbau der Arbeit

2 Darlegung der Argumente gegen einen Beitritt

2.1 Ideen

2.2 Institutionen

2.3 Interessen

3 Diskussion der angebrachten Argumente unter Berücksichtigung der Befürworter Perspektive

4 Konklusion

5 Literaturliste

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Argumente gegen einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union, indem sie diese in Anlehnung an Max Weber in die Kategorien Ideen, Institutionen und Interessen gliedert und die Perspektive der Beitrittsbefürworter gegenüberstellt.

  • Analyse kultureller und religiöser Vorbehalte gegen einen EU-Beitritt der Türkei.
  • Untersuchung der politischen Defizite und der Rolle staatlicher Institutionen wie des Militärs.
  • Erörterung ökonomischer Interessen und demographischer Auswirkungen einer EU-Erweiterung.
  • Geopolitische Bewertung der Türkei als Brückenfunktion und Sicherheitsfaktor.
  • Diskussion der Reformnotwendigkeit auf Seiten der Türkei und der EU-Strukturen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Ideen

Grundlegend ist festzuhalten, dass – laut Artikel 49 des Vertrages von Amsterdam – „jeder europäische Staat, der die in Artikel 6 Absatz 1 genannten Grundsätze achtet“, beantragen kann, Mitglied der EU zu werden. Artikel 6 Absatz 1 besagt wiederum, dass die Union auf „den Grundsätzen der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie der Rechtsstaatlichkeit“ beruhe. Dass ein Staat „europäisch“ sein müsse, hat eine eher kulturelle Bedeutung: faktisch gesehen, könnte jedes Mitglied des Europarates sich um Aufnahme in der EU bewerben. Dass es aufgenommen wird, hängt auch davon ab, ob es die Kopenhagener Kriterien erfüllen kann; diese wurden während der Sitzung des Europäischen Rates im Juni 1993 festgelegt.

Dass die Türkei Teil Europas oder gar eines europäischen Kulturraumes sein soll, wird trotz ihrer 1949 erfolgten Mitgliedschaft im Europarat von Gegnern eines Beitrittes bestritten oder zumindest angezweifelt und sehr oft wird hierbei auf den hohen territorialen Anteil am asiatischen Kontinent verwiesen. Die Grenzen Europas mögen nach Norden, Westen und auch Süden eindeutig geklärt sein, nach Osten und Südosten hingegen verwischt die Trennlinie. Europa geographisch festzulegen, ist offenbar keine befriedigende Lösung, wo zudem mit Zypern 2004 ein ebenfalls zu Asien gehörender Staat Teil der Union wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Gegenstand und Aufbau der Arbeit: Einführung in den Kontext der EU-Erweiterungsrunden und Darstellung der besonderen Ausgangslage der Türkei als Beitrittskandidat.

2 Darlegung der Argumente gegen einen Beitritt: Systematische Aufarbeitung der Einwände gegen einen Türkei-Beitritt, unterteilt in die soziologischen Kategorien Ideen, Institutionen und Interessen.

2.1 Ideen: Untersuchung kultureller Identitätsfragen, religiöser Differenzen sowie der Debatte um das politische Wertesystem.

2.2 Institutionen: Analyse der Defizite in der türkischen Demokratie, der Rolle des Militärs und der Unabhängigkeit der Justiz.

2.3 Interessen: Erörterung der ökonomischen Bedenken, der demographischen Herausforderungen sowie der geostrategischen Konfliktpotentiale.

3 Diskussion der angebrachten Argumente unter Berücksichtigung der Befürworter Perspektive: Kritische Gegenüberstellung der Beitrittsargumente, die aufzeigen, dass Risiken teilweise durch Chancen oder veränderte Rahmenbedingungen relativiert werden können.

4 Konklusion: Abschließende Bewertung, die ein langfristiges Beitrittsvorhaben unter der Bedingung gegenseitiger Reformanstrengungen befürwortet.

5 Literaturliste: Auflistung der verwendeten Quellen und weiterführenden Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Türkei, Europäische Union, EU-Erweiterung, Beitrittskandidat, Geopolitik, Demokratisierung, Religionszugehörigkeit, Menschenrechte, Kopenhagener Kriterien, Integration, Institutionen, Wirtschaftswachstum, Westbalkan, Minderheitenrechte, Außenpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Debatte um einen möglichen Beitritt der Türkei zur EU und beleuchtet dabei schwerpunktmäßig die Gegenargumente von Beitrittskritikern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind kulturelle Identitätsfragen (Ideen), politische und institutionelle Stabilität (Institutionen) sowie ökonomische und geostrategische Auswirkungen (Interessen).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine objektive Einordnung der verschiedenen Argumente und eine Diskussion, ob eine Integration der Türkei langfristig sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Der Autor verwendet einen an Max Weber orientierten theoretischen Rahmen, um die Argumente in die drei Kategorien Ideen, Institutionen und Interessen zu unterteilen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Argumente der Kritiker dargelegt und im Anschluss unter Einbeziehung der Sichtweise der Befürworter detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie EU-Beitritt, Türkei, Geopolitik, Demokratie und europäische Integration charakterisieren.

Welche Rolle spielt das Militär in der türkischen Politik laut der Arbeit?

Das Militär wird als einflussreiche Institution beschrieben, die historisch mehrfach in die Regierungspolitik eingegriffen hat, wobei sich sein formeller Einfluss durch EU-Reformen zuletzt abgeschwächt hat.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Zypern-Frage?

Die Zypern-Frage wird als eines der ältesten und schwierigsten diplomatischen Probleme zwischen der Türkei und der EU identifiziert, das die Beitrittsverhandlungen maßgeblich belastet.

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Details

Title
Der Beitritt der Türkei zur Europäischen Union
Subtitle
Diskussion der Argumente der Gegner
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Course
Institutionen und Politiken der Europäischen Union
Grade
A
Author
Gordon Wagner (Author)
Publication Year
2009
Pages
20
Catalog Number
V130676
ISBN (eBook)
9783640362943
ISBN (Book)
9783640363445
Language
German
Tags
Beitritt Türkei Europäischen Union Diskussion Argumente Gegner
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gordon Wagner (Author), 2009, Der Beitritt der Türkei zur Europäischen Union , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/130676
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