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Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung von psychischen Störungen

Titel: Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung von psychischen Störungen

Einsendeaufgabe , 2020 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung von psychischen Störungen und erklärt mithilfe theoretischer Modelle und empirischer Ergebnisse den Einfluss sozialer Unterstützung und dysfunktionaler Kognitionen auf die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen.

Im Anschluss werden an einem selbstgewählten Beispiel die einzelnen Schritte des diagnostischen Prozesses im Rahmen psychotherapeutischer Interventionen genau dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Textteil zu Aufgabe 1

Textteil zu Aufgabe 2

Textteil zu Aufgabe 3

1. Planungsphase

2. Durchführungsphase

3. Integrationsphase

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen sowie der praktischen Anwendung des klinisch-diagnostischen Prozesses. Im Zentrum steht die Untersuchung von Risiko- und Schutzfaktoren sowie die exemplarische Darstellung eines diagnostischen Vorgehens bei einer Patientin mit schizophrenen Symptomen.

  • Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren in der psychischen Entwicklung
  • Die Rolle der sozialen Unterstützung bei der Prävention psychischer Krankheiten
  • Bedeutung dysfunktionaler Kognitionen für die Aufrechterhaltung von Störungen
  • Methodische Schritte im klinisch-psychologischen Diagnoseprozess
  • Veranschaulichung diagnostischer Instrumente am konkreten Fallbeispiel

Auszug aus dem Buch

Dysfunktionale Kognition

Albert Ellis, Aaron T. Beck und Donald W. Meichenbaum gehören zu den Entwicklern kognitiver Verfahren, dessen Hauptaufgabe auf der Beeinflussung des Erlebens, Verhaltens und der Körperreaktionen durch kognitive Prozesse beruht (zitiert nach Berking & Rief, 2012a, S. 35). Wahrnehmungen, Erwartungen, Interpretationen, usw. werden unter dem Wort „Kognitionen“ zusammengefasst. Eine Beeinträchtigung in diesem Bereich, auch dysfunktionale Kognitionen genannt, kann für die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen mitverantwortlich sein. Dysfunktionale Kognitionen äußern sich in ungünstigen Informationsverarbeitungsstilen, die in therapeutischen Maßnahmen herausgefiltert und (wenn möglich) modifiziert werden (Berking & Rief, 2012a, S. 35). Im Allgemeinen gehen kognitive Modelle davon aus, dass für die Entwicklung psychischer Störungen 2 Faktoren verantwortlich sind. Zum einen dysfunktionale kognitive Verarbeitungsschemata, die die Grundlage störungsspezifischer Verzerrungen im Denken und Emotionen darstellen und zum anderen die fehlerhaften Informationsverarbeitungsprozesse, wie die Aufmerksamkeit und die Erfahrungsinterpretation. Die kognitive Therapie hat sich zu einer der effektivsten Behandlungsansätze entwickelt (Petermann et al., 2018, S. 89). Zu den bekanntesten Störungen, bei denen die dysfunktionalen Kognitionen nachgewiesen werden können, gehören Angststörungen und Belastungsstörungen.

Zusammenfassung der Kapitel

Textteil zu Aufgabe 1: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren als dynamische Entwicklungsfaktoren, die maßgeblich an der Entstehung oder Prävention psychischer Fehlentwicklungen beteiligt sind.

Textteil zu Aufgabe 2: Hier wird der Einfluss von sozialer Unterstützung als Puffer bei Stressbelastungen sowie die Rolle dysfunktionaler Kognitionsmuster in der Störungsgenese und -aufrechterhaltung diskutiert.

Textteil zu Aufgabe 3: Dieser Abschnitt beschreibt den systematischen Ablauf des diagnostischen Prozesses, gegliedert in die Phasen der Planung, Durchführung und Integration, illustriert am Fallbeispiel einer Patientin.

1. Planungsphase: Die Planungsphase umfasst die Formulierung spezifischer Forschungshypothesen sowie die Auswahl geeigneter diagnostischer Instrumente zur differenzialdiagnostischen Abgrenzung von Störungsbildern.

2. Durchführungsphase: In diesem Kapitel wird die praktische Anwendung der diagnostischen Verfahren erläutert, inklusive der Datenerhebung sowie der telefonischen Einbeziehung weiterbehandelnder Therapeuten.

3. Integrationsphase: Das abschließende Kapitel behandelt die Zusammenführung der erhobenen Daten, die finale Störungsklassifikation sowie die Bedeutung der fortlaufenden diagnostischen Anpassung im Rahmen der Therapie.

Schlüsselwörter

Klinische Psychologie, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Resilienz, soziale Unterstützung, dysfunktionale Kognitionen, Diagnostik, Schizophrenie, SORKC-Modell, Psychopathologie, Verhaltensanalyse, Psychotherapie, Anamnese, Interventionsroutine, Vulnerabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Überblick über die theoretischen Grundlagen klinischer Störungskonzepte und erläutert den strukturierten Prozess einer psychologisch-diagnostischen Intervention.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Risiko- und Schutzfaktoren, die Wirkung sozialer Unterstützung, kognitive Modelle sowie die praktische Umsetzung einer klinischen Diagnose.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Entstehung psychischer Störungen theoretisch fundiert zu beleuchten und den Prozess von der Anamnese bis zur Klassifikation am Fallbeispiel zu zeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine evidenzbasierte theoretische Aufarbeitung genutzt, kombiniert mit einer prozessualen Fallbeschreibung unter Anwendung klassischer diagnostischer Modelle wie dem SORKC-Schema.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Entstehung von Störungen und eine detaillierte Darstellung diagnostischer Phasen (Planung, Durchführung, Integration).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Schizophrenie-Diagnostik, Dysfunktionale Kognitionen, Risiko-Ressourcen-Modelle und klinische Anamnese.

Warum spielt die soziale Unterstützung eine so wichtige Rolle?

Soziale Unterstützung fungiert laut Arbeit als Pufferhypothese, die Stressbelastungen mindert und zur Steigerung der Selbstwirksamkeit sowie zur psychischen Stabilität beiträgt.

Welche Bedeutung hat das SORKC-Modell in dieser Ausarbeitung?

Das Modell wird zur funktionalen Bedingungsanalyse genutzt, um menschliches Verhalten systematisch einzuordnen und Ansätze für eine gezielte therapeutische Modifikation zu finden.

Was unterscheidet bei der Patientin Primär- und Sekundärdiagnose?

Die Primärannahme ist die Schizophrenie (F20.3), während sekundär affektive Störungen sowie substanzbedingte Ursachen durch differenzialdiagnostische Tests ausgeschlossen wurden.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung von psychischen Störungen
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
23
Katalognummer
V1271776
ISBN (eBook)
9783346721655
ISBN (Buch)
9783346721662
Sprache
Deutsch
Schlagworte
risiko- schutzfaktoren entstehung störungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung von psychischen Störungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1271776
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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