Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Pedagogy - School Pedagogics

Das nicht-staatliche Schulwesen in Schweden

Title: Das nicht-staatliche Schulwesen in Schweden

Seminar Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kathleen Grünert (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Das nicht-staatliche Bildungswesen ist in den einzelnen Ländern Europas sehr unterschiedlich ausgebildet. Besuchen in Deutschland etwa zehn Prozent der Schüler nicht-staatliche Einrichtungen, so sind es in den Niederlanden weit über 70 Prozent.
Mit der folgenden Arbeit soll nun die aktuelle Situation in Schweden dargelegt werden. Hierzu steht zu Beginn eine genaue Betrachtung des Gesamtschulwesens in Schweden im Vordergrund, um die Gesamtproblematik besser verdeutlichen zu können. Im Einzelnen soll hier ein Einblick in die historische Schulentwicklung gegeben werden und auf die gegenwärtige Organisation des Schulsystems sowie dessen Grundaufbau eingegangen werden. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich dann mit den nicht-staatlichen Schulen in Schweden. Auch hier soll ein kurzer historischer Überblick gegeben werden, um die gegenwärtige Situation genauer beleuchten zu können. Welche Auswirkungen sich durch den Einfluss der nicht-staatlichen Schulen ergeben, wird in einem abschließenden Punkt dargestellt.
Eine Schlussbetrachtung fasst dann noch einmal die wichtigsten aktuellen Punkte des schwedischen Bildungssystems zusammen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das schwedische Schulwesen

2.1 Ein Abriss der historischen Schulentwicklung

2.2 Die Organisation des gegenwärtigen Schulsystems

2.3 Der Grundaufbau

3. Die nicht-staatlichen Schulen im schwedischen Schulsystem

3.1 Ein historischer Überblick

3.2 Die gegenwärtige Situation

3.3 Auswirkungen auf das bestehende Schulsystem

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das nicht-staatliche Schulwesen in Schweden detailliert zu beleuchten, indem sie dessen historische Entwicklung, die aktuelle organisationelle Einbettung und die Auswirkungen auf das Gesamtschulsystem kritisch analysiert. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, inwiefern sich durch den Einfluss nicht-staatlicher Akteure das schwedische Bildungsgefüge verändert hat und welche Konsequenzen dies für die Chancengleichheit sowie die konzeptionelle Abgrenzung zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Einrichtungen nach sich zieht.

  • Historische Genese des schwedischen Schulsystems
  • Struktureller Aufbau und Steuerung der schwedischen Bildungslandschaft
  • Rolle und Entwicklung der nicht-staatlichen Schulen seit 1971
  • Analyse der sozialen Auswirkungen der freien Schulwahl
  • Vergleich von staatlichen und nicht-staatlichen Schulen hinsichtlich Ressourcen und Konzepten

Auszug aus dem Buch

3.2 Die gegenwärtige Situation

Gegenwärtig sind nicht-staatliche Schulen in allen Bereichen des Schulsystems zu finden. Ihnen sind Aufnahmetests erlaubt, sofern die Bewerberzahlen die Anzahl der tatsächlich vorhandenen Plätze übersteigen. Jedoch ist eine Mindestanzahl von 20 Schülern nötig, um den Schulbetrieb aufnehmen zu können. Nicht-staatliche Schulen sind genauso wie staatliche Schulen verpflichtet gelernte Lehrer einzustellen, realisieren dies jedoch in einem wesentlich geringeren Umfang im direkten Vergleich zu den staatlichen Schulen. Auch erhalten die Lehrer an nicht-staatlichen Schulen wesentlich weniger Gehalt gemessen am Durchschnittsverdienst. Schulgesundheitspflege ist ebenso Pflicht wie Muttersprachenunterricht. Bei Verstößen gegen diese Bedingungen oder anderen negativen Konsequenzen, die sich aus dem Betrieb einer nicht-staatlichen Schule ergeben könnten, kann die Schulgenehmigung jederzeit verwehrt oder entzogen werden. Die nicht-staatlichen Schulen haben gegenüber den staatlichen Schulen zwar eine größere Freiheit in ihrer Organisation, müssen jedoch ohne Ausnahme an den Qualitätskontrollen und nationalen Tests teilnehmen.

Ein gegenwärtiger Trend zeigt, dass sich die nicht-staatlichen Grundschulen in Form und Inhalt immer stärker an die staatlichen Grundschulen annähern. So gab es 1999 bereits 121 nicht-staatliche Schulen mit einer gewöhnlichen Ausrichtung, während nur etwas mehr Schulen (genauer 135) noch immer eine besondere Ausrichtung in der Bildungsmethode zeigten. Seit 2000 ist auch ein Rückgang der Anmeldungen zur Gründung einer nicht-staatlichen Schule zu beobachten.

In der Regel haben nicht-staatliche Schulen weniger Schüler als staatliche Schulen. So befanden sich, ebenfalls im Jahr 1999, an staatlichen Schulen 214 Schüler pro Schule, hingegen an nicht-staatlichen Schulen lediglich 95 Schüler. Der Mädchenanteil und auch die Anzahl der Schüler mit gut gebildeten Eltern sind an nicht-staatlichen Schulen höher, während gleichzeitig die Anzahl der Schüler pro Lehrer geringer ausfällt. Diese Aspekte werden gern angeführt, um die besseren Ergebnisse der nicht-staatlichen Schulen in den nationalen Tests zu relativieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Ausgangslage des schwedischen Bildungswesens im europäischen Vergleich und legt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Untersuchung dar.

2. Das schwedische Schulwesen: Dieses Kapitel behandelt die historischen Rahmenbedingungen, die gegenwärtige administrative Organisation sowie den strukturellen Grundaufbau des schwedischen Bildungssystems.

3. Die nicht-staatlichen Schulen im schwedischen Schulsystem: Hier werden die historische Entwicklung der nicht-staatlichen Schulen, deren aktuelle operative Situation sowie die Auswirkungen ihrer Präsenz auf das staatliche Gesamtsystem analysiert.

4. Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Problemfelder wie soziale Segregation und die Konvergenz der Schultypen zusammen und stellt kritische Fragen für zukünftige bildungspolitische Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Schulwesen, Schweden, nicht-staatliche Schulen, freie Schulwahl, Bildungspolitik, Grundschule, Gymnasialschule, soziale Segregation, Dezentralisierung, Bildungsreform, Schulorganisation, Bildungsqualität, Wettbewerb, Schulträgerschaft, Bildungslandschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Bildungssystem in Schweden mit einem besonderen Fokus auf die Rolle, Entwicklung und Auswirkungen von nicht-staatlichen Schulen innerhalb des nationalen Schulsystems.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören die historische Entwicklung des schwedischen Schulwesens, die staatliche Organisation und Steuerung, die rechtliche Gleichstellung von nicht-staatlichen Schulen sowie die soziale Dynamik, die durch die freie Schulwahl entsteht.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss nicht-staatlicher Schulen auf das schwedische Bildungsgefüge zu verdeutlichen und zu hinterfragen, welche Auswirkungen dies auf die Qualität des Gesamtsystems und die soziale Durchmischung hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung offizieller Statistiken und Berichte des schwedischen Bildungsministeriums (Skolverket) und der Swedish National Agency for Education.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme des schwedischen Gesamtschulwesens und eine spezifische Analyse der nicht-staatlichen Schulen, wobei Themen wie Schulwechsel, Ressourcennutzung und die Konvergenz der unterschiedlichen Schultypen detailliert betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie schwedisches Schulwesen, nicht-staatliche Schulen, freie Schulwahl, Segregation und Bildungsreform charakterisiert.

Was ist das Ergebnis der Untersuchung zum Thema Schulwechsel?

Die Studie zeigt, dass Schulwechsel in ländlichen Gebieten selten sind, während sie in Städten häufiger vorkommen, wobei sich herausstellte, dass ein Wechsel zur nicht-staatlichen Schule oft endgültig ist.

Inwiefern hat sich das Konzept der nicht-staatlichen Schulen über die Zeit verändert?

Der Autor stellt eine zunehmende inhaltliche und konzeptionelle Annäherung der nicht-staatlichen Schulen an die staatlichen Schulen fest, was die Frage aufwirft, inwieweit eine deutliche Unterscheidung zwischen den Systemen überhaupt noch gegeben ist.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Das nicht-staatliche Schulwesen in Schweden
College
Dresden Technical University  (Institut für Schul- und Grundschulpädagogik)
Course
Das private und nicht-staatliche Bildungswesen in Deutschland und Europa
Grade
1,3
Author
Kathleen Grünert (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V125704
ISBN (eBook)
9783640312986
ISBN (Book)
9783640316830
Language
German
Tags
Schulwesen Schweden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathleen Grünert (Author), 2007, Das nicht-staatliche Schulwesen in Schweden, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/125704
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint