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Filme im Geschichtsunterricht. Chancen und Risiken am Beispiel "Napola – Elite für den Führer"

Title: Filme im Geschichtsunterricht. Chancen und Risiken am Beispiel "Napola – Elite für den Führer"

Term Paper , 2019 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - History

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Die Hausarbeit setzt sich mit Chancen und Risiken von Filmen im Geschichtsunterricht auseinander und zeigt Konsequenzen für Unterrichtsplanung und -durchführung auf. Anschließend wird ein selbst entworfenes Arbeitsblatt zum Film "Napola - Elite für den Führer" didaktisch präsentiert, begründet und diskutiert. Filme scheinen in vielen Situationen gern gesehen. Dies verwundert nicht: Kinder und Jugendliche verbringen in zunehmendem Alter viel Zeit mit Kommunikationsmedien wie zum Beispiel dem Fernsehen. Dies ist eine Chance, die genutzt werden kann: Filme lassen sich vielfältig für den Unterricht benutzen, ihr Potenzial erschöpft sich nicht in dem bloßen Zeigen eines Films um eine Vertretungsstunde zu füllen.

Viel mehr erfordert das Arbeiten mit filmischem Material besondere Vorbereitung und kann unterschiedliche Lernziele verfolgen: Im Geschichtsunterricht ermöglichen Filme nicht bloß eine ansprechende Darstellung von Geschichte. In der Tat sind vor allem Geschichtsspielfilme, die in den meisten Fällen primär mit der Motivation des Profits, nicht der Bildung, produziert werden, ein äußerst nützliches Mittel, um Dekonstruktionskompetenzen zu erlernen, indem das Material auf enthaltene Daten der Vergangenheit, Konstruktionsmuster, Bedeutungszumessungen und Orientierungsabsichten untersucht wird. Filme ermöglichen jedoch weitaus mehr Erkenntnisse, unter anderem abhängig davon, ob sie als Quelle oder als Darstellung verwendet werden, ob es sich um ein Filmdokument, einen historischen Dokumentar- oder Spielfilm, oder einen heutigen Dokumentar- oder Geschichtsfilm handelt.

Auf den theoretischen Hintergrund von Filmen im Geschichtsunterricht, vor allem auf die Chancen und Risiken und auf die Konsequenzen für den Unterricht soll im folgenden Abschnitt näher eingegangen werden, wobei der Fokus auf dem Genre des Geschichtsspielfilms liegt, da ein solcher in den Abschnitten „3. Empirie“ und „4. Pragmatik“ betrachtet wird. Hierfür wurde der Film „Napola – Elite für den Führer“ von 2004 ausgewählt. Dieser Film, der die Geschichte von Jugendlichen in einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt erzählt, soll im Abschnitt „Empirie“ auf die Darstellung von Geschichte überprüft und analysiert werden, um dann im Abschnitt „Pragmatik“ ein Arbeitsblatt zu dem Film vorzustellen und zu erklären.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie

2.1 Chancen und Risiken des Einsatzes von Geschichtsspielfilmen im Unterricht

2.2 Konsequenzen für die Unterrichtsplanung und -durchführung

3. Empirie

4. Pragmatik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das didaktische Potenzial des Films "Napola – Elite für den Führer" für den Geschichtsunterricht, wobei der Fokus auf der Förderung von Dekonstruktionskompetenzen und der kritischen Auseinandersetzung mit der historischen Triftigkeit filmischer Geschichtsdarstellungen liegt.

  • Methodische Ansätze zur Filmanalyse im Geschichtsunterricht
  • Chancen und Risiken bei der Verwendung von Geschichtsspielfilmen
  • Dekonstruktion von historisch fiktionalisierten Narrativen
  • Konzeption praktischer Unterrichtseinheiten zum Thema Napola
  • Vergleichende Betrachtung von filmischer Inszenierung und historischer Realität

Auszug aus dem Buch

2.1 Chancen und Risiken des Einsatzes von Geschichtsspielfilmen im Unterricht

Eine grundlegende Tatsache, derer man sich bei der Einschätzung der Risiken, als auch der Chancen, bewusst sein muss, ist, dass Filme nicht die historische Realität wiedergeben und dies auch gar nicht können. „Die“ Vergangenheit und „die“ historische Realität existiert nicht, sie wird immer aus einem spezifischen Betrachtungswinkel konstruiert und egal ob es Filme, Texte oder andere Medien sind, die Vergangenheit kann nie gänzlich rekonstruiert werden.

Dennoch lassen sich filmische Geschichtsdarstellungen auf ihren „Grad konsensobjektiver geschichtswissenschaftlicher Triftigkeit“, sozusagen ihren „Wahrheitsgehalt“, überprüfen. Die verbreitete Annahme, der „Wahrheitsgehalt“ dokumentarischer Filme sei größer als der fiktionaler Produktionen, ist abzuweisen. Beide können sowohl ein durchaus sinniges, als auch ein stark verfälschendes Bild erschaffen. Es ist essenziell, diesen Konstruktionscharakter von Filmen bei der Arbeit mit ebendiesen zu beachten und diesen, je nach Zielsetzung, mit den Schülern und Schülerinnen herauszuarbeiten. Soll der Film lediglich als Darstellung verwendet werden, vor allem für jüngere Schüler und Schülerinnen, muss die Dekonstruktion nicht in der Aufgabenstellung beinhaltet sein. Der Film sollte jedoch vor der Präsentation auf seine historische Triftigkeit überprüft werden. Je älter die Schüler und Schülerinnen sind, desto besser können anhand der Arbeit mit Filmen auch abstraktere Erkenntnisse und methodische Kompetenzen gefördert werden: Narrative Kompetenzen. So kann die Erkenntnis erlangt werden, dass „Geschichte“ nicht „Vergangenheit“ bedeutet, sondern ein Konstrukt ist, dass narrativ entsteht und auch narrativ vermittelt wird, narrativ erfahrbar gemacht werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das mediale Lernumfeld von Schülern und stellt den Film als nützliches Mittel zur Förderung von Dekonstruktionskompetenzen im Geschichtsunterricht vor.

2. Theorie: Dieser Abschnitt erörtert die Chancen und methodischen Herausforderungen bei der Nutzung filmischer Darstellungen und definiert die notwendigen Kompetenzen für einen kritischen Umgang mit historischen Spielfilmen.

2.1 Chancen und Risiken des Einsatzes von Geschichtsspielfilmen im Unterricht: Hier wird der Konstruktionscharakter von Filmen analysiert und die Notwendigkeit betont, zwischen narrativer Darstellung und historischer Realität zu unterscheiden.

2.2 Konsequenzen für die Unterrichtsplanung und -durchführung: Dieses Kapitel gibt praktische Anleitungen für die medienspezifische Unterrichtsplanung, inklusive strukturierter Schritte zur Analyse von Filmen und Filmsequenzen.

3. Empirie: Die Empirie analysiert den Spielfilm "Napola" inhaltsbezogen, vergleicht ihn mit historischen Fakten und thematisiert die Diskrepanz zwischen filmischer Inszenierung und historischer Überlieferung.

4. Pragmatik: Hier liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Umsetzung im Unterricht, inklusive der Vorstellung konkreter Aufgabenstellungen und einer kritischen didaktischen Arbeit mit dem Film.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Napola, Filmanalyse, Dekonstruktionskompetenz, Historische Triftigkeit, Spielfilm, Medienkompetenz, NS-Erziehung, Nationalsozialismus, Unterrichtsplanung, Zeitzeugen, Narrationskompetenz, Filmdidaktik, Geschichtsbewusstsein, Quellenkritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von historischen Spielfilmen im Geschichtsunterricht, fokussiert am Beispiel des Films "Napola – Elite für den Führer".

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Filmdidaktik, die praktische Durchführung von Filmanalysen sowie das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Inszenierung und historischer Korrektheit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Schüler durch die Analyse von Spielfilmen Dekonstruktionskompetenzen erwerben können, um den Unterschied zwischen historischer Realitätskonstruktion und bloßer Unterhaltung zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine didaktische Analyse vorgenommen, die durch den Vergleich von filmischen Szenen mit zeithistorischem Wissen und zeitgenössischer Kritik fundiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Überlegungen zur Filmarbeit, die empirische Analyse des Films „Napola“ unter Berücksichtigung historischer Fehldarstellungen und praktische Unterrichtsvorschläge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Geschichtsdidaktik, Dekonstruktion, Medienkompetenz und historische Triftigkeit gekennzeichnet.

Warum wird gerade der Film "Napola" als Fallbeispiel gewählt?

Der Film bietet durch seine Ambivalenz zwischen klassischer Internatsfilm-Ästhetik und NS-Theamtik ein ideales Objekt, um die Gefahren einer undifferenzierten historischen Wahrnehmung aufzuzeigen.

Wie unterscheidet sich die historische Darstellung im Film von der Realität?

Wie durch die Kritik von Zeitzeugen wie Hans Müncheberg belegt, weicht die filmische Darstellung der Napola-Erziehung in entscheidenden Punkten ab, etwa bei der Schilderung des Auswahlverfahrens, der pädagogischen Methoden und der historischen Kriegslage.

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Details

Title
Filme im Geschichtsunterricht. Chancen und Risiken am Beispiel "Napola – Elite für den Führer"
College
University of Münster
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V1254825
ISBN (eBook)
9783346691521
ISBN (Book)
9783346691538
Language
German
Tags
filme geschichtsunterricht chancen risiken beispiel napola elite führer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Filme im Geschichtsunterricht. Chancen und Risiken am Beispiel "Napola – Elite für den Führer", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1254825
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