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Accessibility von Internet-Inhalten

Title: Accessibility von Internet-Inhalten

Diploma Thesis , 2003 , 130 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniel Weist (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies

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Summary Excerpt Details

Das Internet kann für Menschen mit Behinderungen, insbesondere für Blinde und Sehbehinderte, einen immensen Gewinn an Selbstständigkeit und Lebensqualität bedeuten. In der folgenden Diplomarbeit wird dargestellt, welche Bedürfnisse die Zielgruppe „Behinderte“, insbesondere Sehbehinderte und Blinde, bei der Nutzung des Computers und des Internets hat. Es wird untersucht, welche Vorraussetzungen erfüllt sein müssen, um das Internet zu nutzen und in welcher Form dabei Probleme zu Tage treten.

Da die Probleme meist auf unzureichende Programmierung der Internet-Inhalte zurückzuführen sind, ist es Aufgabe der Entwickler, die Barrierefreiheit ihrer Websites sicherzustellen. Das korrekte Verwenden von beschreibenden Texten für Grafiken und Tabellen ist nur ein Beispiel für ein barrierefreies Design.

Anhand der zusammengetragenen Kriterien werden zwei Websites von Bundesbehörden hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit analysiert und Vorschläge zur Verbesserung geäußert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Leitmotiv „Accessibility“

2.1 Accessibility

2.2 Universal Design

2.3 Accessibility im Internet

2.4 Assistive Technology

2.5 Usability

2.6 Accessibility und Usability

3 Behinderungen und Computer

3.1 Sehbehinderte und Blinde

3.1.1 Nutzung des Computers

3.1.2 Nutzung des Internets

3.2 Hörbehinderungen

3.3 Körperbehinderungen

3.3.1 Nutzung des Computers

3.3.2 Nutzung des Internets

3.4 Lernbehinderungen

3.5 Geistige Behinderungen

3.6 Zusammenfassung

4 Gesetze und Standards

4.1 World Wide Web Konsortium

4.1.1 Barrierefreie Inhalte

4.1.2 Barrierefreie Erstellung von Inhalten

4.1.3 Barrierefreie Endgeräte und Browser

4.2 Deutschland

4.2.1 Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen

4.2.2 Die Umsetzungsverordnung zum BGG (BITV)

4.3 Europäische Union

4.4 USA

4.4.1 Americans with Disabilities Act

4.4.2 Section 508 of the Rehabilitation Act

4.4.3 Section 255 of the Telecommunications Act

4.5 Vorgaben der Industrie

4.6 Zusammenfassung

5 Assistive Technology

5.1 Technische Hilfsmittel

5.1.1 Braille-Schrift

5.1.2 Braille-Zeilen

5.1.3 Screen Reader

5.1.4 Screen Magnifier

5.2 Unterstützung durch Betriebssysteme

5.2.1 Windows XP

5.2.2 Mac OS

5.2.3 Linux

5.3 Fazit

6 Erstellen barrierefreier Inhalte

6.1 Web Content Accessibility Guidelines

6.2 HTML 4.0

6.2.1 Layout

6.2.2 Navigation

6.2.3 Textgestaltung

6.2.4 Alternative Texte

6.2.5 Grafiken

6.2.6 Formulare

6.2.7 Tabellen

6.2.8 Frames

6.2.9 Cascading Style Sheets

6.2.10 Links

6.2.11 Nur-Text

6.3 DHTML und JavaScript

6.4 Adobe PDF

6.5 Macromedia Flash

6.6 Java

7 Optimierung eines Informationsangebotes

7.1 Accessibility-Test

7.2 Tools zur Evaluation

7.2.1 Bobby

7.2.2 WAVE

7.2.3 A-Prompt

7.2.4 Lynx

7.3 Unterstützung durch Software

7.3.1 Adobe GoLive 6

7.3.2 Macromedia Dreamweaver MX

7.3.3 Microsoft Frontpage

7.3.4 Add-ons

7.4 Fazit

8 Analyse

8.1 Zielsetzung

8.2 Systematik der Analyse

8.2.1 Analyse-Werkzeuge

8.2.2 Screen Reader/Voice Browser

8.3 Bewertungskriterien

8.4 Vorstellung der Websites

8.4.1 Informationsangebot www.bundesregierung.de

8.4.2 Informationsangebot www.auswaertiges-amt.de

8.5 Szenarien

8.6 Testumgebung

8.7 Ergebnisse

8.7.1 Analyse mit Bobby

8.7.2 Analyse mit WAVE

8.7.3 Praxistest mit JAWS

8.7.4 Praxistest mit IBM Home Page Reader

8.8 Zusammenfassung der Ergebnisse

8.9 Beurteilung

8.10 Empfehlungen

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Barrierefreiheit von Internet-Inhalten mit einem besonderen Fokus auf die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Nutzern. Ziel ist es, technische Hindernisse bei der Internetnutzung zu identifizieren und Lösungsansätze zu entwickeln, um einen gleichberechtigten Informationszugang sicherzustellen.

  • Bedeutung von Accessibility und Universal Design im digitalen Raum.
  • Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten durch Assistive Technology.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen wie BGG und BITV in Deutschland.
  • Methodische Analyse der Barrierefreiheit auf ausgewählten Internetseiten des Bundes.
  • Optimierung von Inhalten mittels technischer Vorgaben und Evaluationswerkzeugen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Nutzung des Computers

Viele Menschen können sich nur schwer vorstellen, wie ein Blinder einen Computer effizient nutzen kann. Der Widerspruch zwischen der Vielzahl bunter Bilder auf der einen und dem fehlenden Sehvermögen auf der anderen Seite scheint besonders eklatant. Außenstehenden fällt auch die Diskrepanz zwischen der Eingabe und der Ausgabe von Informationen auf, die man bei Blinden und Sehbehinderten beobachten kann: Die Eingabe über die Tastatur bereitet den Blinden meist keine Schwierigkeiten und erfolgt schnell und sicher. Nur die Ausgabe der Informationen bereitet Probleme.

Die Nutzung des Computers durch Blinde hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Dies ist durch die technische Weiterentwicklung bedingt, liegt aber auch daran, dass der Computer mittlerweile eine hohe Verbreitung in der Bevölkerung erreicht hat. In den 80er-Jahren dominierten textbasierte Betriebssysteme wie DOS, bei denen der Nutzer alle Eingaben über die Kommandozeile oder textbasierte Menüs vornahm und der Computer sämtliche Rückmeldungen und Statusanzeigen über diese Kommandozeile ausgab. Die Kommandozeile hatte eine Länge von 80 Zeichen, der gesamte Bildschirm bestand aus 25 einzelnen Zeilen. Dieser Bildschirminhalt von 80 x 25 Zeichen war mit Hilfe von Braille-Zeilen, die eine einzelne Zeile des Bildschirmes darstellen konnten, relativ leicht zu erfassen ist, da er nur aus Textzeichen bestand. Somit war es dem Blinden möglich, mit 25 Schritten den gesamten Bildschirminhalt von oben nach unten zu betrachten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Barrierefreiheit ein und definiert den Fokus der Arbeit auf blinde und sehbehinderte Internetnutzer.

2 Das Leitmotiv „Accessibility“: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie Accessibility, Usability und Universal Design geklärt und in den Kontext der Web-Entwicklung gesetzt.

3 Behinderungen und Computer: Hier werden verschiedene Behinderungsarten beschrieben und deren spezifische Auswirkungen auf die Computer- und Internetnutzung analysiert.

4 Gesetze und Standards: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen und technischen Richtlinien für Barrierefreiheit in Deutschland, der EU und den USA.

5 Assistive Technology: Hier werden technische Hilfsmittel für sehbehinderte Nutzer wie Screenreader, Braille-Zeilen und Bildschirmlupen detailliert vorgestellt.

6 Erstellen barrierefreier Inhalte: Dieses Kapitel bietet konkrete Richtlinien und HTML-Techniken zur Erstellung barrierefreier Webseiten an.

7 Optimierung eines Informationsangebotes: Hier werden Vorgehensweisen und Software-Tools zur Evaluation und Verbesserung der Barrierefreiheit von Webseiten diskutiert.

8 Analyse: In diesem praktischen Teil werden zwei Webseiten von Bundesbehörden anhand der zuvor definierten Kriterien auf ihre Barrierefreiheit hin untersucht.

9 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Verantwortung der Entwickler für ein barrierefreies Internet.

Schlüsselwörter

Accessibility, Barrierefreiheit, Internet, Sehbehinderte, Blinde, Assistive Technology, Screen Reader, Braille-Zeile, BITV, WCAG, Web-Design, Usability, HTML, Universal Design, Web Content Accessibility Guidelines.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Barrierefreiheit im Internet, insbesondere mit der Frage, wie Internetangebote so gestaltet werden können, dass sie auch für Menschen mit Behinderungen, vor allem Blinde und Sehbehinderte, uneingeschränkt nutzbar sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die technischen Grundlagen der Barrierefreiheit, relevante Gesetze und Standards, technische Hilfsmittel (Assistive Technology) sowie die praktische Analyse der Barrierefreiheit von Webseiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Internetangebote optimiert werden können, um Ausgrenzung im Informationszeitalter zu vermeiden und die Lebensqualität von behinderten Menschen durch einen barrierefreien Zugang zu verbessern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zu Gesetzen und Standards mit einem praxisorientierten Mischverfahren, das sowohl automatisierte Analyse-Tools als auch Praxistests mit Assistive Technology umfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen technische Lösungen zur Umsetzung von Barrierefreiheit in HTML-Code diskutiert und die Barrierefreiheit konkreter Webseiten von Bundesbehörden untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Accessibility, Barrierefreiheit, Internet, Sehbehinderung, Blindheit, Screen Reader, BITV und WCAG.

Wie schneiden die untersuchten Regierungs-Websites ab?

Die Analyse zeigt, dass beide untersuchten Websites der Bundesbehörden Fehler aufweisen, die die Nutzung für blinde Menschen erschweren, wobei die Fehler oft durch unzureichende HTML-Strukturierung und fehlende alternative Texte für Grafiken bedingt sind.

Warum ist die Wahl des Autorenwerkzeugs wichtig?

Die Arbeit verdeutlicht, dass nicht alle Autorenwerkzeuge gleichermaßen die Erstellung barrierefreier Inhalte unterstützen, was oft zu unnötigen Barrieren führt, wenn der Entwickler nicht manuell in den Code eingreift.

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Details

Title
Accessibility von Internet-Inhalten
College
University of Applied Sciences Hanover  (Fachbereich Informations- und Kommunikationswesen)
Grade
1,0
Author
Daniel Weist (Author)
Publication Year
2003
Pages
130
Catalog Number
V12505
ISBN (eBook)
9783638183727
Language
German
Tags
Accessibility Internet-Inhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Weist (Author), 2003, Accessibility von Internet-Inhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/12505
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