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Simone de Beauvoir's "Das Andere Geschlecht". Soziale Prozesse und Verhältnisse der Frau

Title: Simone de Beauvoir's "Das Andere Geschlecht". Soziale Prozesse und Verhältnisse der Frau

Term Paper , 2021 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nethais Sandt (Author)

Sociology - Relationships and Family

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Inwiefern ist eine „Frau“ von der patriarchalen Gesellschaft in ihrem Denken und Handeln beeinflusst? Welche sozialen Strukturen und geschichtliche Ereignisse haben dazu geführt, dass eine Frau sich als „das Andere“ konstituiert und ihre Zukunft danach ausrichtet? Wie lässt sich der Begriff „Frau“ definieren? Mit diesen Fragen setzt sich Simone de Beauvoir in ihrem Werk "Das andere Geschlecht" auseinander, um das es in dieser Arbeit gehen soll. Das Buch war vielleicht nicht der Auslöser, jedoch Dreh- und Angelpunkt der Frauenbewegung in den späten 1960er-Jahren.

Viele feministische Aktivistinnen setzten sich mit ihren Thesen in eigenen Schriften auseinander, wie zum Beispiel Betty Friedan mit „The Femine Mystique“. Das berühmte Zitat „Man ist nicht als Frau geboren, man wird es“ verweist auf zwei mögliche Interpretationen: Zum einen unterstreicht es die Passivität (das „Gemacht werden“) der Frau, zum anderen die Aktivität der Frau, das passive Bild von ihr zu untermauern. So vertritt de Beauvoir einerseits die Ansicht, das Mädchen würde im Laufe der Kindheit zu einer Frau erzogen werden und lerne, sich dem Mann hinzugeben und in Relation zum Mann zu definieren.

Zum anderen betont Simone de Beauvoir die Art und Weise, wie die Frau selbst zu ihrem eigenen Los beiträgt. Dadurch, dass die Frau keinen Ausweg aus ihrer Situation sähe, verharre sie in ihrem Zustand und überlasse dem Mann das Handeln und Denken. In ihrem Werk analysiert Simone de Beauvoir die Prozesse, die zu diesem allgemeinen Rollenverständnis einer „Frau“ geführt haben. Dabei beruft sie sich unter anderem auf ihre eigene gelebte Erfahrung, die marxistische Ideologie, die Psychoanalyse Freud‘s und die politischen und religiösen Strukturen der Gesellschaft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Steckbrief Frau

Mythos der Frau

Transzendenz und Immanenz

3. Werdegang zur Frau

4. Die Frau heute

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Grundlage von Simone de Beauvoirs Werk „Das andere Geschlecht“, wie soziale Prozesse und gesellschaftliche Strukturen dazu führen, dass die Frau in einer patriarchalen Gesellschaft zur Rolle des „Anderen“ konstituiert und damit in ihrer Freiheit eingeschränkt wird.

  • Analyse des Konstrukts „Frau“ als soziologisches Rollenkonzept
  • Untersuchung der Dichotomie von Subjekt (Mann) und Objekt (Frau)
  • Bedeutung von Immanenz und Transzendenz für die weibliche Existenz
  • Kritik an patriarchalen Mythen wie dem „Mutterinstinkt“
  • Reflexion der Aktualität von de Beauvoirs Thesen im 21. Jahrhundert

Auszug aus dem Buch

Mythos der Frau

Der Körperbau der Frau kann als Grund für die Unterwerfung von Frauen dienen; Traditionen, Religion, mythische Erzählungen und andere Medien haben die Unterwerfung jedoch stark unterstützt und einen regelrechten Mythos um sie herum aufgebaut. In diesem spiegeln sich nach de Beauvoir Wünsche und Ängste der Menschen wider (AG: 61), weshalb er sich im Laufe der Zeit ändern könne und immer den Anforderungen der jeweiligen Epoche entsprechen müsse (AG: 321). Die „Frau“ ist damit ein soziologisches Rollenkonzept, welches ausschließlich auf Legitimationsglauben beruht. Dieses Konzept entspricht einem Leitfaden, wie eine Frau innerhalb einer Gesellschaft zu sein hat.

In einer stark patriarchalen Gesellschaft sehen sich nach de Beauvoir Männer als „gottgewollt“ (AG: 18) Sie nutzen das Trugbild einer höheren göttlichen Instanz, um die eigenen Werte und Ziele durchzusetzen (AG: 18; 773). Die Frau, welche von klein auf lerne, den Mann als von Gott erwählt zu erfahren, akzeptiere ihre Unterdrückung als gegeben. Sie fange an, das Weibliche als etwas „Schwaches“ oder „Böses“ zu verstehen (AG: 18; 388). Als Beweis dafür wird gern das Bild von Adam und Eva herangezogen: Adam ist zuerst da gewesen, Eva erst im Anschluss. Eva dient dazu, den Mann abzulenken, zu beglücken. Dadurch, dass sie vom Apfel isst, zieht sie das Leid aller auf sich und ist „das Böse“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Forschungsfrage, wie die Frau durch die patriarchale Gesellschaft beeinflusst und als „das Andere“ konstruiert wird.

2. Steckbrief Frau: Untersuchung der biologischen sowie soziologischen Merkmale, die zur Reduzierung der Frau auf die Rolle des „Anderen“ führen.

3. Werdegang zur Frau: Darstellung der frühkindlichen Erziehung und gesellschaftlicher Mechanismen, die das Mädchen in eine passive Rolle drängen.

4. Die Frau heute: Kritische Reflexion der Gleichberechtigung sieben Jahrzehnte nach Erscheinen von de Beauvoirs Werk anhand aktueller Statistiken.

5. Fazit: Zusammenfassung der zentralen Thesen und Entwurf der Notwendigkeit des „Mit-Seins“ für eine echte Gleichberechtigung.

Schlüsselwörter

Simone de Beauvoir, Das andere Geschlecht, Patriarchat, Frau, Rollenkonzept, Transzendenz, Immanenz, Unterdrückung, Geschlechterrollen, Gleichberechtigung, Subjekt, Objekt, Feminismus, Mit-Sein, Sozialisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die soziologische Konstruktion der Frau als „das Andere“ in Bezug auf den Mann, basierend auf den Analysen von Simone de Beauvoir.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Im Fokus stehen die patriarchalen Strukturen, die Erziehung des Mädchens zur Frau, die Konzepte von Transzendenz und Immanenz sowie die gesellschaftliche Stellung der Frau.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Prozesse zu identifizieren, durch die eine Frau in ihrer Autonomie eingeschränkt wird, und zu prüfen, inwieweit diese Mechanismen heute noch relevant sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit philosophischen und soziologischen Werken, kombiniert mit einer aktuellen gesellschaftspolitischen Reflexion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biologische und soziale Definition der Frau, die Analyse des „Mythos der Frau“, den Erziehungsprozess und einen empirischen Blick auf die aktuelle Situation in Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Ausarbeitung?

Die wichtigsten Begriffe sind das patriarchale Rollenkonzept, die Entfremdung der Frau von sich selbst, die ökonomische Abhängigkeit und das Ideal des „Mit-Seins“.

Was versteht de Beauvoir unter dem Begriff „Immanenz“?

Immanenz bezeichnet den an den häuslichen Bereich gebundenen Zustand der Frau, in dem ihr die Freiheit verwehrt bleibt, sich als autonomes Subjekt über sich hinaus zu entwickeln.

Wie bewertet die Arbeit die aktuelle Situation der Frau im Vergleich zu 1949?

Obwohl Frauen heute ökonomische Autonomie und bessere Bildungschancen haben, stuft die Arbeit die Gesellschaft noch immer als stark patriarchalsstrukturiert und von doppelten Erwartungen geprägt ein.

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Details

Title
Simone de Beauvoir's "Das Andere Geschlecht". Soziale Prozesse und Verhältnisse der Frau
College
University of Potsdam  (Institut für Medien und Künste)
Course
Einführung in die soziologische Theorie
Grade
1,0
Author
Nethais Sandt (Author)
Publication Year
2021
Pages
15
Catalog Number
V1239629
ISBN (eBook)
9783346665942
ISBN (Book)
9783346665959
Language
German
Tags
Simone de Beauvoir Zusammenfassung Gleichberechtigung der Frau Immanenz Transzendenz Mythos der Frau Hausarbeit Das andere Geschlecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nethais Sandt (Author), 2021, Simone de Beauvoir's "Das Andere Geschlecht". Soziale Prozesse und Verhältnisse der Frau, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1239629
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