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Welche Konsequenzen muss Downs aus Sicht des Erklärungsinstrumentalismus nach Friedmann aus dem Wahlparadoxon ziehen?

Titel: Welche Konsequenzen muss Downs aus Sicht des Erklärungsinstrumentalismus nach Friedmann aus dem Wahlparadoxon ziehen?

Essay , 2008 , 11 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Abdessamad Amazzal (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In seiner Dissertationsarbeit „An Economic Theory of Democracy“ versuchte Anthony Downs die von Schumpeter aufgestellte These, die Politik analog zum Markt zu untersuchen (vgl. Behnke 2007:96), auf das Wählerverhalten anzuwenden. Das Ziel dieses Essays ist es mögliche Konsequenzen für Downs´ ökonomische Theorie herauszuarbeiten, die sich aus
Sicht des Erklärungsinstrumentalismus nach Friedman aus dem Wahlparadoxon ergeben.

Um dies zu erreichen, beschäftigen wir uns zu Beginn mit Friedmans Instrumentalismus, da dieser die Grundlage für die Beantwortung der Fragestellung bildet. Im Anschluss daran werden wir die ökonomische Theorie von Downs näher beleuchten und versuchen mögliche Lösungsversuche, sowie die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu formulieren.
Anschließend wird versucht eine Erklärung für das Wahlparadoxon anhand der Theorie des expressiven Wählerverhaltens zu finden. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Fazit, indem die gewonnenen Kenntnisse zusammengefasst dargestellt werden.

[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Friedmans Instrumentalismus

3. Die ökonomische Theorie des Wählerverhaltens von Downs

3.1. Die Theorie des rationalen Wähler

3.2. Die empirische Überprüfung der Theorie

3.2.1 Informationskosten

3.2.2 Ungewissheit

3.2.3 Wahlparadoxon

3.3. Kritik an der ökonomischen Theorie

4. Die expressive Theorie des Wählerverhaltens

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomische Theorie des Wählerverhaltens von Anthony Downs kritisch aus der wissenschaftstheoretischen Perspektive des Erklärungsinstrumentalismus nach Milton Friedman, um die Konsequenzen des Wahlparadoxons innerhalb dieses theoretischen Rahmens aufzuzeigen.

  • Wissenschaftstheoretische Grundlagen des Erklärungsinstrumentalismus nach Friedman
  • Anwendung des Homo Oeconomicus auf das Wählerverhalten
  • Empirische Probleme: Informationskosten, Ungewissheit und das Wahlparadoxon
  • Kritische Analyse der ökonomischen Theorie und der Grenzen rationaler Nutzenmaximierung
  • Alternative Erklärungsansätze durch die expressive Theorie des Wählerverhaltens

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Informationskosten

Der rationale Wähler ist gemäß der ökonomischen Theorie von Downs ein nutzenmaximierender und vollständig informierter Akteur (vgl. Downs 1968:202). Da Informationen niemals vollständig oder kostenlos sind und die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Stimme über den Wahlsieg oder die Wahlniederlage der präferierten Partei entscheidet sehr gering ist, ist der rationale Wähler stets bemüht seine Opportunitätskosten in Anwendung an die Grenznutzenanalyse, so gering wie möglich zu halten bzw. sich aufgrund des fehlenden Nutzeneinkommens bei zu hohen Informationskosten am Wahlakt nicht zu beteiligen (vgl. Hardin 2006:183)

Bei der Überprüfung der Informationsbasis kommt Downs allerdings zu dem Schluss, dass der Wähler bei der Stimmabgabe ein Stück weit von einem „Schleier der Ignoranz“ umhüllt ist, da es für den rationalen Wähler völlig rational ist, sich lediglich einen groben Überblick über die politischen Alternativen zu verschaffen und einen detaillierten Vergleich der zur Wahl stehenden Parteien und Parteiprogramme zu vermeiden. Mit anderen Worten gesagt, kommt Downs wie auch Schumpeter zuvor zu dem Schluss, dass es völlig irrational ist politisch gut informiert zu sein (vgl. Hardin 2006:184, Behnke 2007:98).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein, Anthony Downs’ ökonomische Theorie der Demokratie auf das Wählerverhalten anzuwenden und die Konsequenzen aus dem Wahlparadoxon zu diskutieren.

2. Friedmans Instrumentalismus: Das Kapitel erläutert Friedmans Position, wonach die Nützlichkeit und Vorhersagekraft einer Theorie deren Wahrheitsgehalt oder Realitätsnähe der Annahmen übergeordnet ist.

3. Die ökonomische Theorie des Wählerverhaltens von Downs: Dieses Hauptkapitel analysiert das Modell des rationalen Wählers sowie dessen empirische Herausforderungen wie Informationskosten, Ungewissheit und das Wahlparadoxon, inklusive einer kritischen Einordnung.

4. Die expressive Theorie des Wählerverhaltens: Hier wird ein alternativer Ansatz vorgestellt, bei dem die Handlung selbst, statt eines instrumentellen Ziels, im Vordergrund steht, um das Wahlparadoxon aufzulösen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die ökonomische Theorie trotz ihrer Schwächen das Fundament für weiterführende Ansätze wie die expressive Theorie legte.

Schlüsselwörter

Anthony Downs, Erklärungsinstrumentalismus, Milton Friedman, Wahlparadoxon, rationaler Wähler, Homo Oeconomicus, Rational-Choice-Theorie, Informationskosten, Ungewissheit, expressive Theorie, Demokratieerhalt, Kollektivgut, Trittbrettfahrer, Nutzensmaximierung, politische Theorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der ökonomischen Theorie des Wählerverhaltens von Anthony Downs unter Berücksichtigung der wissenschaftstheoretischen Vorgaben von Milton Friedman.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen das ökonomische Modell des rationalen Akteurs (Homo Oeconomicus), das Wahlparadoxon sowie die wissenschaftstheoretische Rechtfertigung von Modellannahmen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Konsequenzen aufzuzeigen, die Downs aus dem Wahlparadoxon innerhalb seines eigenen, instrumentalistisch geprägten Theoriegebäudes ziehen muss.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, indem sie die ökonomische Theorie von Downs an der wissenschaftstheoretischen Messlatte von Friedmans Instrumentalismus prüft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung von Friedmans Theorieverständnis, die ökonomische Modellierung des Wählerverhaltens durch Downs sowie die kritische Auseinandersetzung mit Problemen wie Informationskosten und kollektivem Handeln.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe umfassen den Instrumentalismus, die Rational-Choice-Theorie, das Wahlparadoxon und den Begriff des expressiven Wählerverhaltens.

Inwiefern beeinflusst Friedmans Instrumentalismus die Theoriebildung von Downs?

Friedmans Ansatz erlaubt es Downs, unrealistische Annahmen über das Wählerverhalten beizubehalten, solange das Modell valide Vorhersagen über soziale Phänomene ermöglicht.

Wie erklärt die Arbeit das Wahlparadoxon?

Das Wahlparadoxon beschreibt, dass die Kosten der Stimmabgabe den Nutzen übersteigen, da die einzelne Stimme kaum Einfluss auf das Wahlergebnis hat; die Arbeit beleuchtet hierbei sowohl Downs' Modifikationsversuche als auch die alternative expressive Theorie.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welche Konsequenzen muss Downs aus Sicht des Erklärungsinstrumentalismus nach Friedmann aus dem Wahlparadoxon ziehen?
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Veranstaltung
Grundseminar: Moderne politische Theorie
Note
2,3
Autor
Abdessamad Amazzal (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
11
Katalognummer
V121915
ISBN (eBook)
9783640265299
ISBN (Buch)
9783640391875
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Downs Ökonomische Theorie Wahlparadoxon Friedman Milton Instrumentalismus Konsequenzen Downs Friedman
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Abdessamad Amazzal (Autor:in), 2008, Welche Konsequenzen muss Downs aus Sicht des Erklärungsinstrumentalismus nach Friedmann aus dem Wahlparadoxon ziehen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/121915
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Leseprobe aus  11  Seiten
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