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Thomas Hobbes - Brauchen wir eine Renaissance der Aufklärung?

Rechtsphilosophische Grundlegungen

Title: Thomas Hobbes - Brauchen wir eine Renaissance der Aufklärung?

Scientific Essay , 2007 , 17 Pages , Grade: 1

Autor:in: Mag. Ludwig Hetzel (Author)

Law - Philosophy, History and Sociology of Law

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Summary Excerpt Details

Grundsätzlich lässt sich in Thomas Hobbes’ Leviathan auch die „Goldene Regel“
finden, die zur philosophischen und religiösen Begründung von Menschen-
rechten herangezogen wird17: „Füge einem anderen nicht zu, was du nicht willst,
dass man dir zufüge.“18 Bei aller Kritik, die man aufgrund der Subjektivität dieser Regel zum Ausdruck bringen kann19, so liegt in ihr doch ein Meilenstein der Menschenrechtsbegründung.
Wie ich beschreiben werde kann man die vertretene Haltung bezüglich der Menschen-
und Bürgerrechte allerdings auch kritisieren.

Excerpt


1. Biographie

2. Leviathan

3. Thematische Fragen

3.1 Das Verhältnis des Individuums zum Staat

3.2 Grundlegende Rechte

3.2.1 Das Recht auf Leben, das Folterverbot und die Sklaverei

3.2.2 Meinungs- und Religionsfreiheit

3.3 Durchsetzbarkeit der Rechte – Rechtsstaatlichkeit

3.4 Gewaltenteilung und Gewaltenkontrolle

3.5 Demokratische Strukturen und Grundlegungen

3.6 Der Gleichheitsgedanke

3.7 Verhältnis Freiheit und Sicherheit

3.8 Das Eigentum und die Wirtschaft

3.9 Der Umgang des Staates mit Minderheiten und Fremden

3.10 Der Ausnahmezustand

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die rechtstheoretischen Grundlagen im Werk von Thomas Hobbes, insbesondere in seinem Hauptwerk "Leviathan", um die Relevanz seiner staatsphilosophischen Konzepte im Kontext einer modernen Aufklärung zu hinterfragen.

  • Biografische Einordnung und Einflüsse auf Thomas Hobbes
  • Strukturelle Analyse des Staates und des Gesellschaftsvertrages
  • Verhältnis zwischen Freiheit, Sicherheit und staatlicher Allmacht
  • Kritische Betrachtung von Grundrechten und individuellen Freiheiten
  • Wirtschaftspolitische Aspekte und Rolle von Monopolen im Hobbes'schen Staat

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Verhältnis des Individuums zum Staat

Hobbes war der erste, der den neuzeitlichen Individualismus einführte, indem er die bürgerlichen Gesetze als Ausgangspunkt seines naturrechtlichen Systems nahm. Wie schon im Naturzustand auch, würde jeder Mensch nach Errichtung des Staates seine Eigeninteressen verfolgen. Jedoch brauchte Hobbes einen starken Staat, um einen möglichst stabilen Frieden zu erreichen.

Es wird von dem Grundsatz „pacta sunt servanda“ ausgegangen, nachdem Hobbes ableitet, dass sich das Unrecht daher ableite, dass Verträge gebrochen werden. Der Souverän wird nach Hobbes durch Vertrag eingesetzt, einem Vertrag zu Gunsten Dritter. Die vertragsschließenden Menschen im Naturzustand schließen untereinander einen Vertrag ab, mittels dem sie bestimmte Rechte an den Souverän abtreten. Nachdem nun der Souverän an keinen Vertrag gebunden ist, kann er gegenüber den Untertanen kein Unrecht begehen, lediglich die Untertanen untereinander, bzw. gegenüber dem Souverän. Aus der Umfangreichen Übertragung von Rechten auf den Leviathan ergibt sich, dass Grund- bzw. Menschenrechte nur sehr vereinzelt zuerkannt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Biographie: Diese Einführung beleuchtet den Lebensweg von Thomas Hobbes, seine akademischen Einflüsse und die prägenden historischen Ereignisse wie den Bürgerkrieg, die sein Denken maßgeblich beeinflussten.

2. Leviathan: Das Kapitel erläutert die Struktur und den Zweck des Leviathans als künstlichen Körper des Staates, der Frieden und Sicherheit garantieren soll.

3. Thematische Fragen: In diesem Hauptteil werden spezifische Aspekte wie das Verhältnis zwischen Individuum und Staat, Freiheitsrechte, Gewaltenteilung, Eigentum und der Ausnahmezustand kritisch analysiert.

Schlüsselwörter

Thomas Hobbes, Leviathan, Staatsphilosophie, Aufklärung, Gesellschaftsvertrag, Souverän, Naturzustand, Freiheit, Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Individualismus, Eigentum, Monarchie, Ausnahmezustand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der rechtsphilosophischen Grundlagen in Thomas Hobbes' Werk "Leviathan" und diskutiert, inwiefern seine Thesen eine zeitgemäße Bedeutung für aktuelle politische Fragestellungen besitzen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die Legitimation staatlicher Macht, das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit, die Stellung des Individuums gegenüber dem Souverän sowie die wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen des Autors.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit Hobbes' Staatsmodell, um zu prüfen, welche seiner Konzepte – trotz des Vorwurfs eines totalitären Ansatzes – wegweisend für moderne staatstheoretische Überlegungen sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, bei der das Werk "Leviathan" im Kontext der politischen Ideengeschichte und unter Hinzuziehung zeitgenössischer sowie moderner Sekundärliteratur untersucht wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene thematische Schwerpunkte: von der Entstehung des Staates durch einen Vertrag über den Umgang mit Grundrechten, Religionsfreiheit und Strafrecht bis hin zu Fragen der Gewaltenteilung und des Ausnahmezustands.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Souveränität, Gesellschaftsvertrag, Naturzustand, individuelle Freiheitsrechte sowie die Dialektik von Sicherheit und staatlicher Autorität definieren.

Wie bewertet Hobbes das Recht auf Widerstand?

Obwohl Hobbes einen starken, absolutistischen Souverän befürwortet, gesteht er den Untertanen in begrenzten Fällen ein gewisses Widerstandsrecht zu, insbesondere wenn es um die unmittelbare Erhaltung des eigenen Lebens geht.

Warum steht Hobbes dem Konzept der Gewaltenteilung kritisch gegenüber?

Hobbes betrachtet die Gewaltenteilung als kontraproduktiv für die Stabilität eines Staates, da sie seiner Ansicht nach das Wesen des Staates schwächt und als eine der Ursachen für bürgerkriegsähnliche Zustände, wie er sie in England erlebte, gelten kann.

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Details

Title
Thomas Hobbes - Brauchen wir eine Renaissance der Aufklärung?
Subtitle
Rechtsphilosophische Grundlegungen
College
University of Vienna
Grade
1
Author
Mag. Ludwig Hetzel (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V119523
ISBN (eBook)
9783640224982
ISBN (Book)
9783640225064
Language
German
Tags
Thomas Hobbes Brauchen Renaissance Aufklärung Rechtsphilosophie Philosophie Leviathan Menschenrechte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Ludwig Hetzel (Author), 2007, Thomas Hobbes - Brauchen wir eine Renaissance der Aufklärung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/119523
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