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Die Problematik der Gattungsdefinition des Werks "Lexikon-Roman" von Andreas Okopenko

Titel: Die Problematik der Gattungsdefinition des Werks "Lexikon-Roman" von Andreas Okopenko

Seminararbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1

Autor:in: Samson Messerer (Autor:in)

Germanistik - Gattungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt Andreas Okopenkos Werk "Lexikon-Roman. Lexikon einer sentimentalen Reise zum Exporteurtreffen nach Duden". Der Autor versucht hierbei, die faktuale Gattung "Lexikon" und die fiktionale Gattung "Roman" zu vereinen. In diesem Sinne wird der Forschungsfrage nachgegangen, ob eine Verschmelzung derart unterschiedlicher Gattungen überhaupt möglich ist.

Nach einer Einführung zum Autor und zum Werk, wird im Hauptteil zuerst das Lexikon und dann der Roman definiert, ehe Okopenkos "Lexikon-Roman" anhand dieser Gattungen gemessen wird, d. h. wo das Werk den Definitionen entspricht und wo es sich mit ihnen bricht. In einem Fazit wird schließlich eruiert, ob der Begriff "Lexikon-Roman" zutreffend ist oder ob die Gattungsdefinitionen verletzt werden.

Wie es sich herausstellen wird, kann höchstens von der Struktur von einem Lexikon gesprochen werden, das Werk aber nicht als solches angesehen werden kann. Auch die Romandefinition wird des Öfteren verletzt, aber gerade nur so weit, dass Okopenkos Werk dennoch als Roman bezeichnet werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zum Autor

Zum Werk

Das Werk als Lexikon

Definition Lexikon

Lexikonvergleich

Das Werk als Roman

Definition Roman

Romanvergleich

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gattungsverschmelzung in Andreas Okopenkos „Lexikon-Roman. Lexikon einer sentimentalen Reise zum Exporteurtreffen nach Druden.“ und analysiert, inwiefern das Werk den traditionellen Definitionen von Roman und Lexikon gerecht wird oder diese bewusst unterläuft.

  • Literarische Gattungstheorie im Vergleich zum experimentellen Erzählen
  • Strukturelle Analyse der lexikalischen vs. romanhaften Form
  • Rolle und Partizipation des Lesers in nicht-linearen Erzählstrukturen
  • Die Stellung Okopenkos innerhalb der österreichischen Nachkriegsavantgarde
  • Untersuchung von Autorschaft und Erzählerinstanz in hybriden Textformaten

Auszug aus dem Buch

Das Werk als Lexikon

Um einen Vergleich mit dem traditionellen Lexikon zu beginnen, ist vorerst eine Definition vonnöten, anhand dessen Okopenkos Lexikon-Roman gemessen werden kann.

Etymologisch wurde das Wort „Lexikon“ im 17. Jh. aus dem Griechischen entlehnt (griech. léxis = „Rede, Wort“ u. griech. lègein „auflesen, sammeln; reden, sprechen“) und entspricht dem Lateinischen (mlat. dictionarium = „Wörterbuch“) und gilt heute als Bezeichnung für ein alphabetisch geordnetes Nachschlagewerk mit sachlichen Informationen.

Ein grundlegendes Merkmal, das ein heutiges Lexikon ausgezeichnet, ist seine Form, und zwar, dass es in A. Lemmata gegliedert ist und B. in alphabetischer Reihenfolge und dass es C. ausschnitthaft didaktisch aufbereitete Wissensbestände präsentiert.

Das kann, aber muss das Lexikon nicht von einer Enzyklopädie unterschieden, die wiederum versucht universelles Wissen zu verbreiten. Ist demnach eine Enzyklopädie gleichzeitig alphabetisch sortiert, handelt es sich zugleich um ein Lexikon. Es gibt aber auch Lexika, die keine Enzyklopädien sind, d.h. kein universelles Wissen verbreiten wie Autorenlexika.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die literarische Ausgangslage der Nachkriegszeit, die Rolle der Wiener Gruppe und die initiale Fragestellung zur Einordnung von Okopenkos Werk.

Zum Autor: Biografische Darstellung von Andreas Okopenko sowie seine Abgrenzung gegenüber der Wiener Gruppe und seine literarischen Intentionen.

Zum Werk: Beschreibung des experimentellen Aufbaus als Lexikon-Roman, der Leseanweisungen und der verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten des Buches.

Das Werk als Lexikon: Kritische Untersuchung der formalen Lexikonstruktur im Abgleich mit traditionellen Definitionskriterien und den spezifischen Abweichungen im Roman.

Das Werk als Roman: Analyse der Romandefinition, der epischen Elemente und deren Infragestellung durch die hybride, nicht-lineare Struktur von Okopenkos Werk.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Gattungshybridität als bewusste Provokation und Experiment zur Neuausrichtung des Verhältnisses zwischen Autor, Text und Leser.

Schlüsselwörter

Andreas Okopenko, Lexikon-Roman, Nachkriegsavantgarde, Gattungsdefinition, Roman, Lexikon, Literaturtheorie, Hypertext, Erzählstruktur, Rezeptionsästhetik, experimentelle Literatur, Wiener Gruppe, Autorschaft, Fiktion, Wirklichkeitsbezug.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die experimentelle Gattungskombination in Andreas Okopenkos „Lexikon-Roman“ und prüft, ob das Werk klassische Definitionen von Lexikon und Roman erfüllt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Struktur des Lexikons, die epische Form des Romans, die Rolle des Lesers in nicht-linearen Texten und Okopenkos Position in der Avantgarde.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Legitimität der Bezeichnung „Lexikon-Roman“ kritisch zu hinterfragen und die Intention hinter dieser bewussten Gattungsfusion offenzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Es wird ein vergleichender Ansatz gewählt: Zunächst werden theoretische Definitionen für Lexikon und Roman erarbeitet, die anschließend auf den Inhalt des untersuchten Werkes angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der strukturellen und erzählerischen Merkmale des Werkes, jeweils gespiegelt an den Kategorien „Lexikon“ und „Roman“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gattungshybridität, Lexikon-Roman, Avantgarde, Leserpartizipation, Erzählerinstanz und strukturelle Provokation.

Warum wird Okopenkos Werk als „Möglichkeitsroman“ bezeichnet?

Der Begriff unterstreicht, dass der Leser nicht linear bevormundet wird, sondern durch Verweise und verschiedene Einträge selbst entscheidet, wie er das Buch erschließt.

Inwiefern bricht Okopenko mit der traditionellen Lexikonform?

Er verzichtet auf Fakten, Objektivität und sachliche Definitionen zugunsten von subjektiven Erzählungen, fiktionalen Elementen und einer willkürlichen Verweisstruktur.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Problematik der Gattungsdefinition des Werks "Lexikon-Roman" von Andreas Okopenko
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Autor
Samson Messerer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1193793
ISBN (eBook)
9783346635259
ISBN (Buch)
9783346635266
Sprache
Deutsch
Schlagworte
problematik gattungsdefinition werks lexikon-roman andreas okopenko
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Samson Messerer (Autor:in), 2021, Die Problematik der Gattungsdefinition des Werks "Lexikon-Roman" von Andreas Okopenko, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1193793
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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