Diese Arbeit befasst sich mit der Veränderung des Frauenbildes insbesondere in Deutschland. Es wird die Frage beantwortet, inwiefern sich das Frauenbild verändert hat und was die wesentlichen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft sind. Dazu wird erst die Situation der Frauen im späten 20. Jahrhundert beschrieben und dann die Lebensrealität der Frauen im 21. Jahrhundert gegenübergestellt. Hierbei wird jeweils auf die Kategorien Berufswelt und Bildung, Stellung in der Familie und Zukunftsaussichten eingegangen. Zum Schluss werden die jeweiligen Lebenslagen verglichen, dann ein Resümee gezogen und schließlich auf die Probleme bezüglich des heutigen das Frauenbildes eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Zielsetzung
2. Das Bild der Frau im späten 20. Jahrhundert
3. Das Bild der Frau im 21. Jahrhundert
4. Resümee
Zielsetzung & Themen
Diese Hausarbeit untersucht den Wandel des Frauenbildes in Deutschland vom späten 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart, um die Veränderungen der weiblichen Lebensrealität sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.
- Vergleich der Rollenbilder in Beruf und Bildung
- Entwicklung der Stellung der Frau innerhalb der Familie
- Einfluss gesellschaftlicher Trends auf die Zukunftsplanung
- Analyse aktueller Stereotypen in Medien und Werbung
Auszug aus dem Buch
2.2 Die Stellung in der Familie
Die Rolle einer Frau lag in ihrem Dasein als Hausfrau und Mutter. Sie sollte Kinder erziehen und ihrem Mann dienen. Vater-Mutter-Kind war damals das perfekte Familienmodell in der Bundesrepublik Deutschland. Alleinerziehende Mütter gab es nur selten, sie waren sowohl gesellschaftlich als auch rechtlich deutlich schlechter gestellt. Mädchen wurden dazu erzogen, irgendwann Mutter zu werden und dem Mann zu gehorchen.
Das Wort Ehe war ein Synonym für Zwänge, denn sie sollte ein Leben lang halten - egal was passierte. Eine Ehe musste sich nicht aus Liebe ergeben, sondern war eher ein Zweck für die Wirtschafts- und Standesgemeinschaft der Familie - Erbe für Familienbetrieb. Es war eher eine Verbindung zweier Familien, wobei die Herkunft - der Stand, der Besitz und die Religion, eine große Rolle spielte. Die Frau hatte nicht viel Entscheidungsrecht, weshalb über ihren Kopf hinweg die Wahl des Ehepartners getroffen wurde. In der geschichtlichen Entwicklung war die Beziehung zwischen Mann und Frau immer von Geboten und Verboten geprägt, welche klare Verhaltensweisen vorgaben. Jeder kannte die gesellschaftlichen Regeln, weshalb nur ein geringer Verhandlungsspielraum möglich war. Es gab wenig Freiraum und viel Unterdrückung, da Frauen sehr fremdbestimmt waren.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung und Zielsetzung: Hier wird die Motivation der Arbeit dargelegt, die in der Veränderung der Geschlechterverhältnisse liegt, sowie der Aufbau der Untersuchung skizziert.
2. Das Bild der Frau im späten 20. Jahrhundert: Dieses Kapitel beschreibt die damals vorherrschende Hausfrauenrolle, die rechtliche Abhängigkeit vom Ehemann und den Beginn der Frauenbewegung.
3. Das Bild der Frau im 21. Jahrhundert: Der Abschnitt beleuchtet die gestiegene Erwerbsquote von Frauen, die veränderten Familienmodelle und die Herausforderungen durch moderne Rollenbilder sowie sexistische Werbepraktiken.
4. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz, die trotz rechtlicher und gesellschaftlicher Fortschritte auf fortbestehende Ungleichheiten und die Reproduktion alter Stereotypen hinweist.
Schlüsselwörter
Frauenbild, Geschlechterverhältnisse, Emanzipation, Berufswelt, Bildung, Familienmodell, Selbstbestimmung, Rollenbilder, Stereotypen, Sexistische Werbung, Ehe, Gleichberechtigung, Soziale Mobilität, Frauenbewegung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert den historischen und gesellschaftlichen Wandel des Frauenbildes in Deutschland zwischen dem Ende des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Frauen in der Berufswelt, ihrer Rolle im Familiengefüge sowie ihrer Zukunftsplanung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die spezifischen Veränderungen der Lebensrealität von Frauen aufzuzeigen und zu untersuchen, welche Auswirkungen diese auf die Gesellschaft haben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller gesellschaftlicher Trends und Statistiken zur Erwerbs- und Bildungssituation.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden die Lebensbedingungen von Frauen in zwei Epochen gegenübergestellt, wobei Aspekte wie Bildung, Karriere, Ehekonzepte und mediale Darstellung detailliert analysiert werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen zählen unter anderem Geschlechterverhältnisse, Emanzipation, Rollenbilder, Selbstbestimmung und die mediale Reproduktion von Stereotypen.
Warum wird die Antibabypille als Meilenstein angeführt?
Sie ermöglichte Frauen erstmals eine eigenständige Zukunfts- und Familienplanung, was ihre Unabhängigkeit von den Wünschen der Familie maßgeblich stärkte.
Welchen Einfluss hat moderne Werbung auf das Frauenbild laut der Autorin?
Die Autorin argumentiert, dass viele Werbekampagnen noch immer veraltete Rollenmuster und Sexismen nutzen, die Frauen auf sexuelle Reize reduzieren und ihre tatsächliche gesellschaftliche Rolle abwerten.
- Quote paper
- Suel Wald (Author), 2021, Der Wandel des Frauenbildes vom Ende des 20. Jahrhunderts bis zum 21. Jahrhundert. Politische Ökonomie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1176894