Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Sexarbeit im Wandel. Handelt es sich hierbei um einen "ganz normalen" und sogar notwendigen Beruf? Welche klassischen Formen der Sexarbeit gibt es und wie sehen die mediatisierten Formen aus? Die Plattform OnlyFans, die medial vermehrt für die vermeintliche Selbstbestimmung der darauf aktiven Sexarbeiter*innen angepriesen wurde, wird dabei besonders fokussiert. Bietet die Mediatisierung von Sexarbeit die Chance der Befreiung und Endstigmatisierung von Sexarbeiter*innen?
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Die Sexarbeit - ein ganz normaler Beruf?
- 2.1 Die Prostitution
- 2.2 Pornografie und mediatisierte Formen der Sexarbeit
- 2.3 Zur Notwendigkeit der Sexarbeit
- 3. Feministische Perspektiven auf die Sexarbeit
- 4. OnlyFans - eine feministische oder patriarchale Bestärkung?
- 5. Fazit und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Wandel der Sexarbeit im mediatisierten Zeitalter. Sie beleuchtet die Auswirkungen technologischer Fortschritte auf verschiedene Formen der Sexarbeit und analysiert Chancen und Risiken dieser Entwicklung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, inwieweit die Sexarbeit als emanzipatorischer Akt oder als Form patriarchaler Unterdrückung verstanden werden kann.
- Wandel der Sexarbeit durch neue Medien
- Prostitution und Pornografie im Kontext gesellschaftlicher Normen
- Feministische Perspektiven auf die Sexarbeit
- Analyse von OnlyFans als Beispiel mediatisierter Sexarbeit
- Der gesellschaftliche Stellenwert der Sexarbeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und skizziert den Zusammenhang zwischen der Pornografisierung der Kultur und der Sexarbeit. Kapitel 2.1 und 2.2 untersuchen die Prostitution und Pornografie als Formen der Sexarbeit, Kapitel 2.3 beleuchtet deren gesellschaftliche Notwendigkeit. Kapitel 3 präsentiert feministische Perspektiven auf die Sexarbeit und deren Rolle in gesellschaftlichen Strukturen.
Schlüsselwörter
Sexarbeit, Medien, Pornografie, Prostitution, Feminismus, OnlyFans, Emanzipation, Patriarchat, gesellschaftliche Normen, technologischer Wandel.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet die Mediatisierung der Sexarbeit?
Es beschreibt den Wandel der Sexarbeit durch digitale Medien und Plattformen, weg von klassischen Formen hin zu Online-Angeboten.
Bietet OnlyFans eine Chance zur Selbstbestimmung?
Die Plattform wird oft als emanzipatorisch beworben, die Arbeit analysiert jedoch kritisch, ob sie tatsächlich zur Befreiung oder eher zur Verstetigung patriarchaler Strukturen beiträgt.
Ist Sexarbeit ein „ganz normaler“ Beruf?
Die Arbeit diskutiert verschiedene Perspektiven auf die Prostitution und Pornografie und hinterfragt deren gesellschaftlichen Stellenwert und Notwendigkeit.
Welche feministischen Perspektiven auf Sexarbeit gibt es?
Es gibt Positionen, die Sexarbeit als Form der Unterdrückung ablehnen, und solche, die sie als Ausdruck sexueller Selbstbestimmung und ökonomischer Freiheit verteidigen.
Kann Mediatisierung die Stigmatisierung von Sexarbeiter*innen beenden?
Die Arbeit untersucht, ob die Sichtbarkeit im digitalen Raum zur Endstigmatisierung beiträgt oder neue Formen der Ausbeutung schafft.
- Quote paper
- Caroline Fehlauer (Author), 2021, Die Sexarbeit im mediatisierten Zeitalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1168967