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Der Gender Pay Gap in Startups und der Gesamtwirtschaft

Title: Der Gender Pay Gap in Startups und der Gesamtwirtschaft

Term Paper , 2016 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Maria Deutsch (Author)

Sociology - Relationships and Family

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit soll untersuchen, ob sich der Lohnunterschied von Frauen und Männern in Startups von dem in der Gesamtwirtschaft unterscheidet, und wenn ja, wie.

Auch wenn die Ungleichheit der Geschlechter und Benachteiligung von Frauen normativ nicht mehr zeitgemäß ist, gibt es in vielen Unternehmen weiterhin eine Segregation zwischen den Geschlechtern, mit dem Ergebnis, dass die statushöheren und besser bezahlten Positionen meist von Männern besetzt werden. Auch wenn Frauen und Männer die gleiche Tätigkeit ausüben, werden Männer oft besser entlohnt. Die momentane soziopolitische Regulierung in Deutschland begünstigt zudem die Versorgerehe. Die Mentalität der unter 35-jährigen ist aber eine andere: Frauen wollen sich ebenso beruflich verwirklichen wie Männer. Für Frauen gerade der Generation Y sind Berufstätigkeit und finanzielle Unabhängigkeit eine Selbst-verständlichkeit. Zudem ist es im Zeitalter der befristeten Verträge meist ökonomisch notwendig, dass beide Partner arbeiten.

Bezugnehmend auf die Arbeit von Elisabeth Beck-Gernsheim soll nachfolgend zunächst dargestellt werden, welchen Blick die deutschsprachige Soziologie auf den Themenkomplex Frauen und Berufstätigkeit wirft. Anschließend sollen aktuelle empirische Daten zur Entlohnung von Frauen und Männern allgemein sowie speziell in Startups betrachtet werden. Aus einem ersten Überblick über die Daten geht hervor, dass die Lohndiskriminierung in Startups mindestens ebenso stark ist wie in etablierten Unternehmen. Kurz soll in dieser Arbeit auch über mögliche Ursachen für diese Situation gesprochen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Rahmen

2.1 Elisabeth Beck-Gernsheims Betrachtung der Frauenerwerbstätigkeit

2.2 Aktuelle empirische Befunde zu Lohnunterschieden

3 Lohndiskriminierung nach Geschlecht in Startups

3.1 Empirische Befunde zur Entlohnung von Frauen und Männern in Startups

3.2 Mögliche Ursachen für die Lohndiskriminierung

4 Bewertung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern sich die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in Startup-Unternehmen von denen in der Gesamtwirtschaft unterscheiden. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob trotz modernerer Strukturen und jüngerer Belegschaften in Startups weiterhin eine geschlechtsspezifische Lohndiskriminierung vorliegt.

  • Historische Perspektive der Frauenerwerbstätigkeit nach Elisabeth Beck-Gernsheim
  • Analyse aktueller empirischer Daten zum Gender Pay Gap in Deutschland
  • Untersuchung der Entlohnungssituation in Berliner Startup-Unternehmen
  • Identifikation von Ursachen für Lohndiskriminierung, wie horizontale Segregation und Leistungsbewertung
  • Bewertung politischer und struktureller Rahmenbedingungen in Bezug auf Entgeltungleichheit

Auszug aus dem Buch

3.1 Empirische Befunde zur Entlohnung von Frauen und Männern in Startups

Der „Berlin Startup Salary Report“ zeigt, dass Frauen, die Vollzeit in Startup-Unternehmen arbeiten, wesentlich schlechter bezahlt werden als Männer. Der Gender Pay Gap betrug 25%, und war damit nicht nur schlechter als der EU-Durchschnitt (2015: 16,4% (Eurostat 2016)), sondern auch schlechter als der durchschnittliche Wert für Deutschland. Für die männlichen Vollzeit-Angestellten in Berliner Startups betrug das Median-Gehalt 3.333 €, während es für die weiblichen Angestellten 2.500 € betrug.

Zudem bewegten sich die Gehälter der Frauen in einem viel kleineren Rahmen (25. Perzentil = 1.800 €, 75. Perzentil = 3.100 €) als die der Männer (25. Perzentil = 2.400 €, 75. Perzentil = 4.250 €). Die bestbezahlten Frauen verdienten kaum mehr als den Median der Männer (Backes et al. 2016: 28).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede in Startups ein und formuliert das Forschungsinteresse.

2 Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel beleuchtet die soziologischen Grundlagen der Frauenerwerbstätigkeit durch Elisabeth Beck-Gernsheim und analysiert aktuelle empirische Befunde zu Lohnunterschieden.

3 Lohndiskriminierung nach Geschlecht in Startups: Der Hauptteil untersucht spezifisch die Entlohnungssituation in Startups und diskutiert potenzielle Ursachen für die beobachteten Ungleichheiten.

4 Bewertung der Ergebnisse: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und diskutiert das überraschende Ergebnis, dass der Gender Pay Gap in Startups sogar höher ausfällt als im gesamtdeutschen Durchschnitt.

Schlüsselwörter

Gender Pay Gap, Startups, Lohndiskriminierung, Frauenerwerbstätigkeit, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, Entlohnung, horizontale Segregation, Berufswahl, Leistungsbewertung, Sozialisation, Lohnungleichheit, Deutschland, Berliner Startup Salary Report, Geschlechterrollen, Einkommensunterschiede.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des geschlechtsspezifischen Lohnunterschieds (Gender Pay Gap) innerhalb von Startup-Unternehmen im Vergleich zur Gesamtwirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit deckt Themen wie die historische soziologische Perspektive auf Frauenerwerbstätigkeit, aktuelle Lohnstatistiken und spezifische strukturelle Ursachen für Lohnunterschiede in Startups ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob Startups, die oft als modern und flach hierarchisiert wahrgenommen werden, tatsächlich eine geringere Lohndiskriminierung aufweisen als etablierte Unternehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse soziologischer Theorien sowie die Auswertung empirischer Daten, insbesondere des „Berlin Startup Salary Report“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden empirische Befunde zur Entlohnung in Startups dargestellt und Ursachen wie Qualifikationsunterschiede, Arbeitszeitmodelle, horizontale Segregation und subjektive Leistungsbewertungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gender Pay Gap, Lohndiskriminierung, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und horizontale Segregation.

Wie unterscheidet sich die Bezahlung von Männern und Frauen in Startups laut der untersuchten Studie?

Die Studie zeigt einen deutlichen Gender Pay Gap von 25% in Berliner Startups, bei dem Frauen signifikant weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, selbst bei vergleichbaren Positionen.

Warum wird im Dokument das ABAKABA-System erwähnt?

Es wird als Beispiel für ein objektives Bewertungssystem angeführt, das helfen könnte, geschlechtsneutrale Entgeltsysteme zu schaffen, um die subjektive und oft diskriminierende Leistungsbewertung zu minimieren.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur in Startups für das Gehaltsgefüge?

Startups sind oft klein und informell, was dazu führt, dass häufig keine festen Kriterien für die Stellenbewertung existieren, was wiederum diskriminierenden Praktiken bei der Leistungsbeurteilung Vorschub leistet.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Der Gender Pay Gap in Startups und der Gesamtwirtschaft
College
University of Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Course
Modul 5c: Die Individualisierung der Geschlechter
Grade
1,3
Author
Maria Deutsch (Author)
Publication Year
2016
Pages
28
Catalog Number
V1168865
ISBN (eBook)
9783346578051
ISBN (Book)
9783346578068
Language
German
Tags
Gender Geschlecht Frauen Erwerbsarbeit Gender Pay Gap Entlohnung Bezahlung Lohn Startup Start-Up Hierarchie Führung Lohndiskriminierung Beck-Gernsheim Gehalt Gleichberechtigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Deutsch (Author), 2016, Der Gender Pay Gap in Startups und der Gesamtwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1168865
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