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Der Einfluss von Sozialen Medien auf die Identitätsbildung im Jugendalter

Title: Der Einfluss von Sozialen Medien auf die Identitätsbildung im Jugendalter

Term Paper , 2021 , 22 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Luisa Schneider (Author)

Sociology - Media, Art, Music

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Inwieweit nehmen soziale Medien Einfluss auf die Identitätsbildung im Jugendalter? Für die meisten Jugendlichen heutzutage sind neue Technologien so natürlich wie Atmen. Auch wenn es nicht „die“ Jugend gibt, genauso wenig wie eine homogene Gruppe von Erwachsenen, so lässt sich doch sagen, dass eine Generation heranwächst, in welcher digitale Medien Teil des selbstverständlichen sozialen und kulturellen Gefüges von Kommunikation, Lernen und Spielen darstellen. Dabei integrieren junge Erwachsene Technologieinnovationen sehr schnell, was sich im letzten Jahrzehnt hauptsächlich in der starken Nutzung von Social Media Plattformen wie WhatsApp, Snapchat, Facebook und Instagram niederschlägt.

Soziale Medien erleichtern eine frühe Teilhabe an Konsumwelten erwachsener Menschen, in welchen auch bestimmte Körperbilder sowie Vorstellungen von Sexualität und Geschlecht vorherrschen. Diese beiden Aspekte sind im Menschen als kognitive Konstrukte vorhanden, die sich im Laufe des Lebens und insbesondere in der Jugend ausbilden und manifestieren. Zusammen mit vielen weiteren Konstrukten bilden das Körperbild sowie das Sexualverhalten die Identität eines Menschen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff der Identitätsbildung im Jugendalter als theoretische Grundlage

3. Social Media als Medium

3.1 Definition

3.2. Gründe für das Teilen von Informationen auf Social Media

4. Nutzungsverhalten von Social Media bei Jugendlichen

5. Der Einfluss von Social Media auf die Identitätsbildung im Jugendalter

5.1 Einflüsse auf das Körperbild

5.2 Einflüsse auf das Sexualverhalten

6. Pädagogischer Auftrag

7. Fazit und Ausblick in die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss von sozialen Medien auf die Identitätsbildung im Jugendalter. Die zentrale Forschungsfrage konzentriert sich darauf, inwiefern digitale Plattformen die Wahrnehmung von Körperbildern, das Sexualverhalten und die allgemeine Identitätsentwicklung Heranwachsender prägen und welche Rolle dabei pädagogische Medienkompetenz spielt.

  • Theoretische Fundierung der Identitätsbildung im Jugendalter
  • Struktur, Gattungen und Nutzungsgründe von Social Media
  • Analyse des Nutzungsverhaltens basierend auf aktuellen Studien
  • Einfluss sozialer Medien auf Körperbild und Sexualität
  • Notwendigkeit und Ansätze für einen pädagogischen Auftrag zur Medienkompetenz

Auszug aus dem Buch

5.1 Einflüsse auf das Körperbild

Bei der Diskussion um Identität im Kontext neuer Technologien wird oft außen vorgelassen, dass der Körper, selbst wenn er sich ständig ändern mag, das ist, was der Identität ein Gefühl von Beständigkeit verleiht. Während die Identitätstheorie die Rolle des körperlichen öfter ignoriert, verstehen Jugendliche durchaus, dass sie ihre Identität immerzu verkörpern (vgl. Buckingham 2008, S. 42), indem sie sich entsprechend kleiden, ihren Körper schmücken und ihn gezielt auf sozialen Netzwerken platzieren, wo sie Fotos von sich posten, die oft absichtlich gestellt sind. Dabei unterläuft der Körper junger Erwachsener, insbesondere in der Pubertät, vielfältigen Veränderungsprozessen. Eine Hypothese dieses Kapitels ist demnach, dass Social Media Einfluss auf das Körperbild von jungen Erwachsenen nimmt, indem soziale Netzwerke gesellschaftliche Körperbilder auf Teenager projizieren, die dann durch diese verkörpert und somit reproduziert werden. Es gilt demnach zunächst zu klären, welchen gesellschaftlichen Körperbildern sich Jugendliche auf Social Media Plattformen bedienen und wie sind diese Selbstdarstellungen in ihren gesellschaftlichen Bezügen zu verstehen sind.

Bei den meisten Selbstdarstellungen in sozialen Medien handelt es sich um sogenannte Selfies, also Bilder von seiner Person. Selfies müssen, da sie sich auf Kommunikationsplattformen befinden, als Medien der Kommunikation verstanden werden. Das impliziert, dass mit jedem Selfie eine Botschaft an das Netzwerk, beziehungsweise an die Welt, vermittelt werden soll (vgl. Schär 2019, S. 185). Dieser Aspekt spiegelt sich darin wieder, dass junge Menschen es als eine Art fehlgeschlagener Kommunikation erachten, wenn sie für ihren Post keine Resonanz in Form von Likes oder Kommentaren erhalten. Selfies gelten als inszenierte Fotografie und zählen damit zur Kunstfotografie, denn die Akteur*innen nehmen gestellte Posen ein, die genauestens geplant sind und verharren starr in ihnen, um das perfekte Bild zu erhalten. Dabei werden die Meinungen anderer Personen aus dem Netzwerk über das Bild beim Erstellen bereits mitbedacht und die bewusst eingenommenen Posen zeugen von einer sogenannten „antizipatorischen Erstarrung des Körpers“ (Schär 2019, S. 185).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz digitaler Medien für die heutige Jugend ein und definiert die zentrale Forschungsfrage zum Einfluss von Social Media auf die Identitätsbildung.

2. Der Begriff der Identitätsbildung im Jugendalter als theoretische Grundlage: Dieses Kapitel erläutert den Identitätsbegriff und die Adoleszenz als krisenhafte, aber notwendige Phase der Selbstfindung durch soziale Interaktion.

3. Social Media als Medium: Es erfolgt eine Definition sozialer Medien sowie eine Analyse der Beweggründe junger Menschen, Inhalte online zu teilen, unter Rückgriff auf Identitäts- und Impression-Management.

4. Nutzungsverhalten von Social Media bei Jugendlichen: Basierend auf der JIM-Studie wird das konkrete Nutzungsverhalten, die Geräteverbreitung und die Bedeutung von Kommunikation und Unterhaltung dargelegt.

5. Der Einfluss von Social Media auf die Identitätsbildung im Jugendalter: Das Hauptkapitel untersucht die Auswirkungen digitaler Plattformen auf das Körperbild und das Sexualverhalten, wobei die Spannung zwischen Fremdbestimmung durch Ideale und autonomer Subjektwerdung im Vordergrund steht.

6. Pädagogischer Auftrag: Das Kapitel entwickelt Konzepte für eine kritische Medienpädagogik, die Jugendlichen helfen soll, durch Medienkompetenz und Medienkritik ein reflektiertes Verhältnis zu digitalen Inhalten und Machtstrukturen zu entwickeln.

7. Fazit und Ausblick in die Zukunft: Die Arbeit resümiert die Hauptergebnisse und weist auf notwendige weiterführende Forschungsfelder hin, die über den Rahmen dieser Analyse hinausgehen.

Schlüsselwörter

Identitätsbildung, Jugendalter, Social Media, Körperbild, Sexualverhalten, Medienkompetenz, Adoleszenz, Selbstinszenierung, Impression Management, Medienkritik, Digital Literacy, soziale Netzwerke, Selbstoptimierung, Geschlechterrollen, Online-Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss, den soziale Medien auf die Identitätsbildung von Jugendlichen im aktuellen digitalen Zeitalter ausüben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung von Identität, die Struktur sozialer Medien, das jugendliche Nutzungsverhalten, die Auswirkungen auf Körperbilder und Sexualität sowie die Rolle der pädagogischen Medienkritik.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet, inwieweit soziale Medien Einfluss auf die Identitätsbildung im Jugendalter nehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Theorieanalyse sowie die Auswertung bestehender empirischer Daten, insbesondere der JIM-Studie, um das Thema pädagogisch einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die konkreten Einflüsse von Social Media auf das Körperbild und das Sexualverhalten und thematisiert die Spannung zwischen der Übernahme gesellschaftlicher Normen und dem Bedürfnis nach individueller Autonomie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Identitätsbildung, Social Media, Adoleszenz, Medienkompetenz, Körperbild und Selbstinszenierung.

Inwiefern beeinflusst das „Impression Management“ die Identitätsbildung laut der Arbeit?

Das Impression Management führt dazu, dass Jugendliche ihr Online-Verhalten gezielt steuern, um den Eindruck bei anderen zu kontrollieren, was einerseits Identitätsfindung unterstützt, andererseits jedoch den Druck zur Selbstoptimierung erhöht.

Warum ist Medienkritik für den pädagogischen Auftrag von so großer Bedeutung?

Medienkritik befähigt Jugendliche dazu, die hinter Algorithmen und Inhalten stehenden wirtschaftlichen Interessen und gesellschaftlichen Machtstrukturen zu durchschauen, anstatt sich diesen unreflektiert zu unterwerfen.

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Details

Title
Der Einfluss von Sozialen Medien auf die Identitätsbildung im Jugendalter
College
University of Würzburg
Grade
2,3
Author
Luisa Schneider (Author)
Publication Year
2021
Pages
22
Catalog Number
V1159568
ISBN (eBook)
9783346556059
ISBN (Book)
9783346556066
Language
German
Tags
Identitätsbildung Soziale Medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Luisa Schneider (Author), 2021, Der Einfluss von Sozialen Medien auf die Identitätsbildung im Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1159568
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