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Konzept zur Sport- und Bewegungstherapie

Titel: Konzept zur Sport- und Bewegungstherapie

Einsendeaufgabe , 2019 , 24 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Simon Kübler (Autor:in)

Sport - Bewegungs- und Trainingslehre

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das sekundärpräventive multimodale Bewegungsprogramm, bezogen auf unspezifische Rückenschmerzen, richtet sich mit dem folgenden Slogan an die Zielgruppe: "Machst du heute aktiv was für deinen Rücken, brauchst du morgen keine Krücken". Der Titel fordert den Leser zum einen auf, seinen Rücken zu aktivieren und zum anderen soll eine sportliche Aktivität, die die Muskulatur des Rückens stärkt, anvisiert werden.

In der folgenden Arbeit wird zunächst der Konzeptanbieter des Kurses mit den räumlichen, apparativen
und personellen Ressourcen näher beschrieben. Es wird die Zielgruppe für das geplante Kursprogramm beschrieben. Anschließend werden grundlegende epidemiologische Daten und mögliche Barrieren sowie Strategien behandelt. Außerdem wird die übergeordneten Konzeptinhalte behandelt und anschließend die Zielsetzung des Konzepts analysiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION

1.1 Konzeptanbieter

1.2 Zielgruppe des Konzeptes

2 ZIELSETZUNG UND ABLEITUNG VON ÜBERGEORDNETEN KONZEPTINHALTEN

2.1 Ableitung von übergeordneten Konzeptinhalten

2.2 Zielsetzung des Konzepts

3 DARSTELLUNG UND ORGANISATION DER KONZEPTINHALTE

3.1 Grobgliederung des Konzeptes

3.2 Exemplarische Konzepteinheit

4 KONZEPTEVALUATION

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Planung eines sekundärpräventiven, multimodalen Bewegungsprogramms zur Bewältigung von unspezifischen Rückenschmerzen, wobei das primäre Ziel in der Förderung von körperlicher Aktivität, Stressmanagement und der Vermittlung rückengerechter Verhaltensweisen liegt. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch ein strukturiertes 10-wöchiges Kurskonzept biopsychosoziale Risikofaktoren reduziert und die Gesundheitskompetenz der Teilnehmer nachhaltig verbessert werden kann.

  • Analyse der Rahmenbedingungen und Zielgruppen für Präventionskurse
  • Etablierung eines multimodalen Ansatzes (Kraft, Mobilität, Stressbewältigung)
  • Integration von biopsychosozialen Modellen in die Bewegungsförderung
  • Konzeptionelle Planung von 10 Unterrichtseinheiten
  • Evaluationsmethoden zur Messung von Trainings- und Stressindikatoren

Auszug aus dem Buch

Barrieren und Strategien

Mögliche Barrieren sind, dass bei einkommensschwachen Gruppen verhaltensbedingte Risikofaktoren wie Bewegungsarmut, Rauchen und Übergewicht stärker ausgeprägt sind als im Vergleich zu Gruppen mit höheren Einkommen (Mielck, 2000). Hierfür wäre ein Tag der offenen Tür mit Vorträgen zu den Risikofaktoren und deren Folgen für den Konzeptanbieter eine Möglichkeit zur Überwindung dieser Barriere. Um ebenfalls die einkommensschwachen Personen anzusprechen, wäre es sinnvoll mit dem Slogan „sie trainieren, ihre Krankenkasse zahlt“ vor dem Tag der offenen Tür zu werben.

Eine weitere mögliche Barriere wäre aus Sicht der Zielgruppe, dass befürchtet wird, dass die jeweiligen Trainer die notwendige Kompetenz nicht besitzen. Eine Lösung bietet die Aufklärung der Voraussetzung des Kurses nach Paragraf 20 an. Demzufolge muss der Trainer eine Qualifikationsstufe von mindestens sechs haben also beispielsweise ein Abschluss mit sportlichen Hintergrund. Des Weiteren wäre es sinnvoll die Vorträge ebenfalls von den Kurstrainern halten zu lassen. Hintergrund ist, dass die Zielgruppe direkt einen Ansprechpartner für den Kurs haben und sich integriert fühlen. Darüber hinaus können solche Vorträge mögliche Bedenken gewisser Kompetenzbarrieren ausräumen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 ANALYSE DER AUSGANGSSITUATION: Dieses Kapitel definiert den Anbieter, die räumlichen Ressourcen sowie die Zielgruppe inklusive gesundheitlicher Einschluss- und Ausschlusskriterien für das Programm.

2 ZIELSETZUNG UND ABLEITUNG VON ÜBERGEORDNETEN KONZEPTINHALTEN: Hier werden die inhaltlichen Schwerpunkte und konkreten Ziele des Konzepts wissenschaftlich begründet und in einer übersichtlichen Struktur dargestellt.

3 DARSTELLUNG UND ORGANISATION DER KONZEPTINHALTE: Das Kapitel bietet eine detaillierte 10-wöchige Grobplanung sowie eine exemplarische Ausarbeitung einer Kurseinheit auf Detailebene.

4 KONZEPTEVALUATION: Hier werden die angewandten Instrumente und Messzeitpunkte definiert, um den Erfolg der Intervention in Bezug auf Stress und körperliche Fitness zu evaluieren.

Schlüsselwörter

Sekundärprävention, Rückenschmerzen, Bewegungstherapie, Stressmanagement, Gesundheitsförderung, Präsentismus, biopsychosoziales Modell, Wirbelsäule, Krafttraining, Beweglichkeit, Konzeptevaluation, Arbeitsunfähigkeit, Verhaltensänderung, Präventionsempfehlung, Trainingsplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwirft ein multimodales, sekundärpräventives Kursprogramm zur Behandlung und Prävention von unspezifischen Rückenschmerzen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die Schwerpunkte liegen auf Bewegungsförderung, Wissensvermittlung zur Anatomie, ergonomischem Verhalten im Alltag sowie Stressmanagement-Strategien.

Was ist das primäre Ziel des Konzepts?

Das Ziel ist die nachhaltige Senkung von Rückenschmerzrisiken durch eine Kombination aus körperlicher Aktivität und psychophysischer Belastungsverbesserung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein pädagogisch-therapeutisches Konzept entwickelt, das auf aktuellen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen und gesetzlichen Vorgaben wie dem § 20 SGB V basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedarfsanalyse, die Ableitung von Zielsetzungen sowie eine detaillierte 10-wöchige Kursplanung inklusive konkreter Praxisbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sekundärprävention, Rückenschmerzen, Stressmanagement, biopsychosoziales Modell und Bewegungsförderung definiert.

Wie gehen die Trainer mit der Barriere "Kompetenzzweifel" bei Teilnehmern um?

Durch Aufklärung über die notwendigen Qualifikationsstufen der Trainer nach § 20 SGB V und die Einbindung der Trainer in Vorträge soll Vertrauen und ein direktes Ansprechverhältnis geschaffen werden.

Wie wird der Erfolg des 10-Wochen-Programms gemessen?

Der Erfolg wird durch Eingangs- und Ausgangsevaluationen (T0 und T1) mittels Fragebögen zum Stress und Funktionstests der motorischen Leistungsfähigkeit bewertet.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzept zur Sport- und Bewegungstherapie
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,6
Autor
Simon Kübler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
24
Katalognummer
V1153020
ISBN (eBook)
9783346546012
ISBN (Buch)
9783346546029
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konzept sport- bewegungstherapie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Simon Kübler (Autor:in), 2019, Konzept zur Sport- und Bewegungstherapie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1153020
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Leseprobe aus  24  Seiten
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