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Sprache und Gewalt. Wird gewaltvolle Kommunikation durch Soziale Netzwerke wie Facebook begünstigt?

Title: Sprache und Gewalt. Wird gewaltvolle Kommunikation durch Soziale Netzwerke wie Facebook begünstigt?

Term Paper , 2021 , 28 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Elena Bock (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll vor allem thematisiert werden, inwiefern Soziale Netzwerke zu gewaltvoller Kommunikation beitragen. Dabei wird zunächst erläutert, inwiefern Sprache und Gewalt zusammenhängen bzw. wie Gewalt durch Sprache zum Ausdruck kommen kann. Zuvor soll der Begriff "Gewalt" erläutert werden. Anschließend wird ein kurzer Einblick in die Besonderheiten der Online-Kommunikation, das heißt der Kommunikation im Internet mit Fokus auf Soziale Netzwerke wie Facebook gegeben. Hierbei spielen bestimmte Faktoren eine Rolle, wenn Meinungsfreiheit in Hassrede übergeht, die ebenfalls in einem eigenen Kapitel thematisiert werden sollen. Das Soziale Netzwerk Facebook wird dann als anschauliches Beispiel verwendet, indem selbst ausgewählte Kommentare oder Beiträge von Facebook-User*innen veranschaulicht und hinsichtlich sprachlicher Mittel der Gewalt analysiert werden.

Sprache ist für die zwischenmenschliche Kommunikation nicht wegzudenken. Der Gebrauch einer normierten Sprache hebt die Menschheit von anderen Lebewesen ab und stellt ein wesentliches Mittel des Verstehens und Verständigens dar. Durch die Fähigkeit des Sprechens sind Menschen dazu in der Lage, sich über Bedürfnisse, Ideen, Gefühle oder andere Informationen auszutauschen und es ermöglicht ihnen ein zivilisiertes und gesellschaftsfähiges Zusammenleben. Blutige Kämpfe um Rangordnungen, Reviere oder Nahrung gehören somit der Vergangenheit der Menschheit an und gelten heutzutage als typische Verhaltensweisen, die aus der Tierwelt bekannt sind. Sprache kann demnach als Mittel der Macht angesehen werden, welches dazu in der Lage ist, Gewalt zu verhindern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff „Gewalt“

3. Verbale Gewalt

3.1. Die Verletzbarkeit der Sprache

Interpretationsabhängigkeit

Gefühlsabhängigkeit

3.2. Formen verbaler Gewalt

Mittel der Grammatik

Schimpfwörter

Verschleierte Wortwahl

Gewalt beschreibende Wörter

Gewaltsam wirkende Äußerungen

4. Verbale Gewalt in Sozialen Netzwerken

4.1. Sprache und Kommunikation im Internet

4.2. Facebook als ein Raum der Öffentlichkeit

4.3. Beispiele verbaler Gewalt auf Facebook

Beispiel 1: Kommentar zu einem öffentlichen Beitrag

Beispiel 2: Kommentare unter einem Beitrag der BILD

Beispiel 3: Post einer Privatperson und Kommentare unter dem Originalbeitrag

Beispiel 4: Beitrag einer öffentlichen Facebook-Gruppe und dazu verfasster Kommentar

Beispiel 5: Post einer Privatperson

Beispiel 6: Kommentaraustausch unter einem öffentlichen Beitrag

5. Fazit und didaktischer Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Soziale Netzwerke, insbesondere Facebook, zu einer Zunahme gewaltvoller Kommunikation beitragen. Dabei wird analysiert, wie sprachliche Mittel zur Ausübung verbaler Gewalt eingesetzt werden und welche psychologischen Faktoren der Online-Kommunikation – wie Anonymität und Entkörperlichung – die Hemmschwelle für aggressive Äußerungen senken.

  • Theoretische Grundlagen zum Begriff der Gewalt und verbaler Gewalt.
  • Analyse sprachlicher Mittel und Mechanismen verbaler Gewalt.
  • Besonderheiten der Online-Kommunikation und des "Cyberslangs".
  • Psychologische Aspekte wie der Online-Enthemmungseffekt.
  • Empirische Einblicke durch ausgewählte Fallbeispiele aus Facebook.

Auszug aus dem Buch

4.2. Facebook als ein Raum der Öffentlichkeit

Im vorherigen Kapitel wurde thematisiert, wie Kommunikation und Sprache im Rahmen der Nutzung Sozialer Netzwerke funktionieren sowie spezifische Merkmale des sogenannten Cyberslangs dargestellt. In diesem Kapitel soll nun der Frage nachgegangen werden, warum es in Sozialen Netzwerken wie Facebook zu Gewalt in der Sprache kommt. Welche Faktoren führen dazu, dass sich Menschen gegenseitig beleidigen, hitzige Disskussionen führen und Höflichkeitsregeln missachten?

Studien konnten bereits belegen, dass die Nutzung des Internets neue Gewaltformen wie Cybercrime, Cybermobbing, Cyberstalking, Shitstorm usw. fördert (vgl. Katzer, 2014, S. 2). Dies ist durch verschiedene Bedingungen zu begründen, die das Internet bietet (vgl. ebd. S. 3). Diese Faktoren sollen nun in Hinblick auf das Soziale Netzwerk Facebook betrachtet werden.

Soziale Netzwerke wie Facebook stellen virtuelle Kommunikationsräume dar, bei denen die wahre Identität eines Menschen nicht angegeben werden muss, um sie zu nutzen (vgl. ebd. S. 3). Somit ist die Möglichkeit gegeben, mit anderen Menschen anonym zu kommunizieren (vgl. ebd. S. 3). Da die Kommunikation ohne die physische Präsenz stattfindet, ist dies ohne Weiteres möglich (vgl. ebd. S. 3). Dies kommt vor allem den Menschen zu Gute, die im Internet Gewalt ausüben (wollen), da die wahre Identität nur schwer nachvollzogen werden kann: „Wenn man also eine Kommunikationsplattform wie Facebook betritt, kann man ohne Weiteres völlig unerkannt bleiben und damit anonym agieren, während man beim Gang zum Bäcker oder in das Café um die Ecke direkt als Mann oder Frau, jung oder alt wahrgenommen wird.“ (ebd. S. 3-4).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Sprache als Mittel der Kommunikation sowie als potenzielles Werkzeug der Gewalt ein und skizziert den Fokus auf Soziale Netzwerke.

2. Zum Begriff „Gewalt“: Dieses Kapitel definiert Gewalt als vielschichtigen Begriff und grenzt physische von symbolischer bzw. verbaler Gewalt ab.

3. Verbale Gewalt: Es werden die theoretischen Grundlagen der sprachlichen Verletzbarkeit sowie die verschiedenen Formen und Mittel verbaler Gewalt analysiert.

4. Verbale Gewalt in Sozialen Netzwerken: Dieses Hauptkapitel untersucht die Besonderheiten der digitalen Kommunikation und analysiert anhand von Facebook-Beispielen, wie Hassrede und aggressive Kommunikation entstehen.

5. Fazit und didaktischer Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert Möglichkeiten für eine pädagogische Auseinandersetzung mit dem Thema im Schulunterricht.

Schlüsselwörter

Verbale Gewalt, Soziale Netzwerke, Facebook, Online-Kommunikation, Online-Enthemmungseffekt, Hate Speech, Kommunikation, Sprachgebrauch, Anonymität, Cybermobbing, Diskriminierung, Hassrede, verbale Aggression, Cyberslang, Medienkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erscheinungsform und den Ursachen verbaler Gewalt innerhalb Sozialer Netzwerke am Beispiel von Facebook.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung verbaler Gewalt, die Besonderheiten der Online-Kommunikation sowie die psychologischen Faktoren, die in digitalen Räumen zu aggressivem Sprachverhalten führen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die sprachlichen Mittel der Gewalt in Sozialen Netzwerken aufzuzeigen und zu erklären, warum die Hemmschwelle für beleidigende Äußerungen online oft niedriger ist als in Face-to-Face-Situationen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur in Kombination mit einer qualitativen Analyse ausgewählter Facebook-Kommentare und Postings.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Bedingungen für verbale Gewalt (Interpretations- und Gefühlsabhängigkeit) und deren Formen (Grammatik, Schimpfwörter etc.) erläutert, gefolgt von einer Analyse der spezifischen Kommunikationsbedingungen auf Facebook.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind verbale Gewalt, Online-Enthemmungseffekt, Hate Speech, Soziale Netzwerke und Facebook.

Was besagt der sogenannte "Online-Enthemmungseffekt"?

Dieser Effekt beschreibt das psychologische Phänomen, dass Menschen im Internet aufgrund von Anonymität und räumlicher Distanz offener und oft aggressiver kommunizieren, als sie es in realen, persönlichen Begegnungen tun würden.

Warum spielt die Anonymität auf Facebook eine so große Rolle für verbale Gewalt?

Die Anonymität und die fehlende physische Präsenz führen laut der Arbeit dazu, dass Nutzer weniger Konsequenzen fürchten und sich sicherer fühlen, wodurch die Hemmschwelle für diffamierende Äußerungen sinkt.

Welche Rolle spielen Emoticons und Cyberslang in der Untersuchung?

Die Arbeit zeigt auf, dass auch digitale Ausdrucksmittel wie Smileys, Akronyme oder Großschreibung genutzt werden können, um Nachrichten einen aggressiven oder gewaltsamen Unterton zu verleihen.

Welchen didaktischen Ausblick gibt die Autorin?

Sie schlägt vor, das Thema verbale Gewalt im Internet aktiv im Unterricht mit Schülern zu thematisieren, um ein Bewusstsein für die Wirkung von Kommunikation in Sozialen Netzwerken zu schaffen.

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Details

Title
Sprache und Gewalt. Wird gewaltvolle Kommunikation durch Soziale Netzwerke wie Facebook begünstigt?
College
University of Education Ludwigsburg  (Sprachen)
Course
Sprache und Gewalt
Grade
1,5
Author
Elena Bock (Author)
Publication Year
2021
Pages
28
Catalog Number
V1150153
ISBN (eBook)
9783346538307
ISBN (Book)
9783346538314
Language
German
Tags
Sprache und Gewalt Sprache Gewalt Facebook Kommunikation Soziale Netzwerke Social Media
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elena Bock (Author), 2021, Sprache und Gewalt. Wird gewaltvolle Kommunikation durch Soziale Netzwerke wie Facebook begünstigt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1150153
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