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PQN d'information générale

Die nationale Tagespresse in Frankreich

Title: PQN d'information générale

Term Paper , 2004 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sarah Maria Eder (Author)

Communications - Print Media, Press

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Summary Excerpt Details

Innerhalb der großen Thematik „Nationale Tagespresse in Frankreich“ soll der Schwerpunkt dieser Arbeit auf dem Aspekt „information générale“ liegen. Die Publikationen, welche unter diese Rubrik fallen, bieten mit ihren weit gefächerten Informationen täglich einen Überblick über wichtige politische, wirtschaftliche und kulturelle Ereignisse weltweit.
In den letzten Jahren sind die Auflagen der quotidiens d’information générale stetig zurückgegangen. Dennoch haben sich seit 2002 zwei neue Tageszeitungen in Paris, wo der Schwerpunkt dieser Untersuchung liegen soll, etabliert. Diese neuen Publikationen erfüllen alle Voraussetzungen der quotidiens d’information générale und heben sich doch durch zwei entscheidende Punkte von diesen ab: Die Finanzierung und die Distribution. Während sich die reguläre nationale Ta-gespresse sowohl über Anzeigen als auch über den Verkauf der Einzelexemplare finanziert, so geschieht dies bei den beiden neuen Publikationen lediglich über Anzeigen, da die Printerzeugnisse gratis verteilt werden.
Bereits vor Erscheinen der neuen Publikationen kritisierte die presse payante1 diese neue Form der Tageszeitungen. Die renommierten Zeitungen befürchteten Einbußen bei ihrer Leserschaft und den Anzeigenkunden und äußerten Bedenken über den Erhalt der Pressefreiheit.
Heute, drei Jahre nach der Lancierung der Gratis-Tagespresse, stellen sich die Fragen, ob die Befürchtungen der presse payante begründet waren und welche Folgen die Erweiterung der Presselandschaft der Tageszeitungen durch die gratuits2 mit sich gebracht hat. Um mich diesen Fragen zu nähern, werde ich im Folgenden zunächst kurz die Geschichte der Presse in Frankreich skizzieren, um anschließend auf die quotidiens d’information générale und die gratuits einzuge-hen. Anhand der Ergebnisse soll abschließend der aktuelle Einfluss der gratuits auf die nationale Tagespresse in Frankreich aufgezeigt werden.

1 Anmerk. D. Verf.: Der Begriff „presse payante“ bezeichnet die nationalen französischen Tageszeitungen, welche käuflich erworben werden können.
2 Anmerk. D. Verf.: Der Begriff „gratuits“ steht für die Gratiszeitungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung der französischen Presse

3. Die französische nationale Tagespresse

3.1 Merkmale der nationalen Tagespresse in Frankreich

3.1.1 Form, Stil und äußere Merkmale

3.1.2 Staatliche Unterstützung der Presse

3.2 Titel der nationalen Tagespresse in Frankreich

3.2.1 Le Monde

3.2.2 Le Figaro

3.2.3 Libération

3.2.4 La Croix

4. Die Quotidiens Gratuits d’Information

4.1 Merkmale der Quotidiens Gratuits d’Information

4.2 Titel der Quotidiens Gratuits d’Information

4.2.1 Metro

4.2.2 20minutes

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der seit 2002 in Paris etablierten Gratis-Tageszeitungen auf die traditionelle, zahlungspflichtige französische Tagespresse und analysiert, inwiefern die Sorgen der Verlage um ihre Leserschaft und die Pressefreiheit berechtigt waren.

  • Historische Entwicklung des französischen Pressewesens
  • Strukturelle Merkmale der „Quotidiens d’information générale“
  • Staatliche Subventionsmodelle und ihre Bedeutung für die Presse
  • Vergleichende Analyse von Gratis-Tageszeitungen (Metro, 20minutes) vs. Bezahlmedien
  • Finanzierungs- und Distributionsstrategien im modernen Pressemarkt

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Form, Stil und äußere Merkmale

Für die Deutschen ist die französische Tagespresse durch ihr völlig anderes Erscheinungsbild zunächst ungewohnt. Tageszeitungen in Frankreich haben ein relativ kleines Format und sind somit, verglichen mit den deutschen, wesentlich handlicher. Optisch sind sie weiter durch eine sehr bunte Gesamtgestaltung gekennzeichnet. Bereits das Titelblatt („la Une“) ist sehr aufwendig und bunt, was sich sowohl durch die farbige Gestaltung des Namens der Publikation (wie bei Libération oder La Croix), als auch durch farbige Artikelüberschriften (z. B. bei La Croix), einem farbig groß gedruckten Preis (bei Le Figaro) und das Titelbild ausdrückt, welches bei französischen Tageszeitungen mitunter so gut wie die ganze Titelseite einnehmen kann (z. B. bei Libération). Dieses fast magazinhafte Äußere der französischen Tageszeitungen erscheint logisch, macht man sich bewusst, dass die Distribution größtenteils über den Straßenverkauf („vente au numéro“) erfolgt. Mit der Farbigkeit zieht die Zeitung Aufmerksamkeit auf sich, welche nötig ist, um sich am Kiosk gegen Konkurrenten beim Kauf durchzusetzen. Das handliche Format erleichtert die Zeitungslektüre in Metro, Bus und Bahn auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit, welchen der Großteil der Franzosen dazu nutzt, die Zeitung zu rezipieren.

Inhaltlich sind französische Tageszeitungen durch den Meinungsjournalismus („presse d’opinion“) geprägt. Die Meinungsfreiheit, so Woltersdorff, ist in Frankreich eine der Grundlagen des Selbstverständnisses der Presse.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der nationalen Tagespresse und die Problematik der neuen Gratis-Publikationen gegenüber der klassischen Bezahlpresse.

2. Die Entwicklung der französischen Presse: Skizze der historischen Genese der französischen Presse vom 15. Jahrhundert bis hin zum modernen Pressegesetz von 1881.

3. Die französische nationale Tagespresse: Detaillierte Betrachtung der Merkmale und der staatlichen Unterstützung, gefolgt von Porträts wichtiger Titel wie Le Monde, Le Figaro, Libération und La Croix.

4. Die Quotidiens Gratuits d’Information: Analyse des neuen Zeitungstyps, seiner Finanzierung durch Werbung, der spezifischen Zielgruppen und der Distribution in urbanen Räumen.

5. Fazit: Resümee zur Marktsituation, in dem die Befürchtungen der Bezahlpresse relativiert und das Potenzial der Koexistenz durch Modernisierung hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Frankreich, Tagespresse, Gratiszeitungen, Printmedien, Information générale, Pressefreiheit, Auflagen, Meinungsjournalismus, Distribution, Werbefinanzierung, Le Monde, Le Figaro, Metro, 20minutes, Medienmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Veränderung des französischen Tageszeitungsmarktes durch das Aufkommen von Gratiszeitungen und deren Einfluss auf traditionelle Bezahlmedien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die historische Entwicklung der Presse, die strukturellen Merkmale der französischen Zeitungslandschaft sowie die ökonomischen Unterschiede zwischen Bezahlzeitungen und Gratis-Publikationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu ergründen, ob die Etablierung von Gratis-Tageszeitungen die Existenz der etablierten Bezahlpresse bedroht oder zu einer Neuausrichtung des Sektors führt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse auf Basis von Fachliteratur, Medienstatistiken und Branchenberichten zur französischen Presselandschaft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Vorstellung der bedeutendsten nationalen Tageszeitungen und eine tiefgehende Untersuchung der „Quotidiens gratuits d'information“ (Metro, 20minutes).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind neben den genannten Zeitungsnamen insbesondere Pressefreiheit, Finanzierungsmodelle, Zielgruppenorientierung und der französische Medienmarkt.

Welche Rolle spielt der französische Staat bei der Presse?

Der Staat greift massiv ein, indem er die Presse durch direkte Subventionen, indirekte steuerliche Vorteile und sogenannte „versteckte Hilfen“ (z. B. durch Anzeigenbuchungen) fördert.

Warum haben sich Gratiszeitungen in Frankreich so schnell etabliert?

Sie adressieren gezielt eine junge, urbane und berufstätige Zielgruppe, indem sie in handlichem Format kompakte Nachrichten an stark frequentierten Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs verteilen.

Haben die Gratiszeitungen die Bezahlpresse tatsächlich verdrängt?

Nein, die Untersuchung zeigt, dass sie vielmehr neue Leserschichten erschlossen haben und die etablierten Verlage dazu animieren, ihre Angebote durch Beilagen und Modernisierungen attraktiver zu gestalten.

Wie unterscheidet sich Metro von 20minutes?

Beide nutzen ähnliche Distributionswege, jedoch zeigen sich Unterschiede in ihren wirtschaftlichen Beteiligungsstrukturen und der redaktionellen Gewichtung, wobei beide stark auf die Finanzierung durch Werbeanzeigen angewiesen sind.

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Details

Title
PQN d'information générale
Subtitle
Die nationale Tagespresse in Frankreich
College
University of Leipzig  (Zentrum für Höhere Studien)
Course
Seminar: Das Mediensystem der Republik Frankreich
Grade
1,3
Author
Sarah Maria Eder (Author)
Publication Year
2004
Pages
32
Catalog Number
V114629
ISBN (eBook)
9783640153497
ISBN (Book)
9783640155224
Language
German
Tags
Seminar Mediensystem Republik Frankreich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Maria Eder (Author), 2004, PQN d'information générale, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/114629
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