In dieser Arbeit soll ein umfangreiches Marketing für die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, genauer gesagt für die Universitätsmedizin, erstellt werden.
Nach einer Vorstellung der Ausgangssituation erfolgt deshalb in einem zweiten Schritt eine genauere Marktanalyse, bevor im dritten Schritt mit der strategischen Marketingplanung begonnen wird. Im letzten Abschnitt wird dann zudem noch ein Kommunikationskonzept ausgearbeitet.
Inhaltsverzeichnis
1 VORSTELLUNG DER AUSGANGSSITUATION
1.1 Vorstellung des Unternehmens
1.2 Vorstellung des neuen Produkts / der neuen Dienstleistung
1.3 Der Markt
1.3.1 Produktpolitik
1.3.2 Distributionspolitik
1.3.3 Kontrahierungspolitik
1.4 Marktunterscheidung
2 MARKTANALYSE
2.1 Markoumfeld
2.2 Mikroumfeld
2.3 Katholisches Klinikum Mainz
2.4 Paulinen Klinik Wiesbaden
2.5 Kooperationspartner
3 STRATEGISCHE MARKETINGPLANUNG
3.1 Marketingziele
3.2 Marktsegmentierung
3.3 Marktfeldstrategie
3.4 Wettbewerbsstrategie
3.5 Markenstrategie
4 KOMMUNIKATIONSKONZEPT
4.1 Kommunikationspolitische Instrumente
4.2 Budgetplanung
4.3 Controlling
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit entwickelt ein umfassendes Marketingkonzept zur Einführung einer Wahlleistungsstation an der Uniklinik Mainz, um die Marktposition zu stärken und ein zusätzliches Angebot für Patienten mit hohem Qualitätsanspruch zu etablieren.
- Analyse des Marktumfelds mittels PESTEL-Modell
- Strategische Planung inklusive Marktsegmentierung und Positionierung
- Konzeptionierung der Produkt- und Preispolitik
- Entwicklung eines integrierten Kommunikationskonzepts
- Budgetplanung und Controlling-Methodiken
Auszug aus dem Buch
1.3.2 Distributionspolitik
Auch im Krankenhausmarkt wird der Wettkampf um Kunden immer härter. In Zeiten von Patienten-Bewertungssystemen und Krisenmanagement gewinnt das Marketing für Krankenhäuser zunehmend an Bedeutung.
In der Distributionspolitik (auch Vertriebspolitik) wird festgelegt, wie das Produkt den Weg zum Kunden findet. In einem ersten Schritt werden die Vertriebsarten festgelegt. Dabei wird zwischen Direktvertrieb und indirektem Vertrieb unterschieden. Der indirekte Vertrieb erfolgt über Vermittler oder ein Franchise-Model (Gründer, 2018).
Direktvertrieb: Hier steht der direkte Kundenkontakt im Vordergrund, weil das Produkt vom Unternehmen direkt an den Endkunden verkauft wird. Dies macht besonderes bei beratungsintensiven Produkten Sinn, weil hier die Beratungsqualität beim Verkauf eine sehr wichtige Rolle einnimmt. Beim Direktvertrieb fehlt die große regionale und nationale Abdeckung.
Indirekter Vertrieb: Zwischen dem Unternehmen und dem Endkunden wird ein Zwischen-Vermittler geschaltet. Hier bedarf es eine sorgfältige Auswahl der Vermittler. Kosten, Reputation und Geschäftsbedingungen sind zentrale Faktoren, die bei der Auswahl berücksichtigt werden müssen. Es können mehrere Vertriebspartner gleichzeit genutzt werden um eine große Reichweite zu generieren.
Im nächsten Schritt wird eine grundsätzliche Vertriebsrichtung festgelegt, um passende Vertriebswege auszuwählen. Die zentrale Frage hierbei ist, über welche Vertriebswege das Produkt den Zielkunden angeboten werden soll.
Zusammenfassung der Kapitel
1 VORSTELLUNG DER AUSGANGSSITUATION: Dieses Kapitel beschreibt die Uniklinik Mainz und definiert das neue Produkt, eine Wahlleistungsstation, deren verschiedene Kategorien und Leistungsumfänge.
2 MARKTANALYSE: Hier wird das Makro- und Mikroumfeld analysiert, wobei insbesondere der Wettbewerb durch das Katholische Klinikum Mainz und die Paulinen Klinik Wiesbaden betrachtet wird.
3 STRATEGISCHE MARKETINGPLANUNG: In diesem Teil werden Marketingziele definiert, Zielgruppen segmentiert sowie Strategien zur Marktbearbeitung und Positionierung erarbeitet.
4 KOMMUNIKATIONSKONZEPT: Das abschließende Kapitel legt die Instrumente zur Kommunikation fest, plant das Budget für die Vermarktung und beschreibt die Methoden zum Controlling des Erfolgs.
Schlüsselwörter
Marketingkonzept, Uniklinik Mainz, Wahlleistungsstation, Produktpolitik, Marktanalyse, PESTEL-Analyse, Marktsegmentierung, Wettbewerbsstrategie, Markenstrategie, Kommunikationskonzept, Budgetplanung, Controlling, Dienstleistungsmarketing, Patientenorientierung, Upselling
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines strategischen Marketingkonzepts für die Einführung einer neuen Wahlleistungsstation an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Marktanalyse, der strategischen Marketingplanung, der Preis- und Distributionspolitik sowie der Ausgestaltung eines integrierten Kommunikationskonzepts.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines rentablen Konzepts, um eine neue Wahlleistungsstation am Markt zu etablieren, einen Marktanteil von 20 % in drei Jahren zu erreichen und einen jährlichen Gewinn von 75.000 Euro zu erwirtschaften.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden klassische Marketing-Instrumente und Modelle wie die PESTEL-Analyse, das Produkt-Matrix-Modell nach Ansoff, sowie eine strukturierte Zielgruppen- und Wettbewerbsanalyse angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Ausgangssituation, die Analyse des Marktumfelds, die Festlegung strategischer Marketingziele und -positionen sowie die Ausarbeitung der Marketing-Mix-Elemente inklusive einer detaillierten Budgetplanung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Marketingkonzept, Wahlleistungsstation, Marktsegmentierung, Wettbewerbsstrategie, Kommunikationskonzept und Controlling beschreiben.
Wie unterscheidet sich die neue Station von der Konkurrenz?
Die Arbeit analysiert die direkte Konkurrenz (kkm Mainz, Paulinen Klinik Wiesbaden) und setzt auf ein transparentes Qualitätsversprechen sowie eine Dachmarkenstrategie unter dem Namen "Uniklinik Mainz".
Warum spielt die Dachmarkenstrategie eine so wichtige Rolle?
Da die Uniklinik Mainz bereits einen exzellenten Ruf genießt, ermöglicht die Dachmarkenstrategie einen effektiven Transfer dieses Vertrauens auf das neue Angebot der Wahlleistungsstation, was die Vermarktung und Umsetzung erleichtert.
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- Christian Bürkel (Author), 2021, Marketingkonzept und Produkteinführung. Das Beispiel der Universitätsmedizin in Mainz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1059896