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Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Begriffe, rechtliche Grundlagen und Begleitmöglichkeiten

Title: Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Begriffe, rechtliche Grundlagen und Begleitmöglichkeiten

Term Paper , 2019 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beleuchtet die (begleitete) Elternschaft für Menschen mit geistiger Behinderung. Bevor die Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung thematisiert wird, wird auf verschiedene Verständnisse des Begriffs Behinderung eingegangen, denn je nach Verständnisweise des Behinderungsbegriffes ändert sich auch die Sichtweise auf die Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Zudem werden die rechtlichen Grundlagen beleuchtet.

Es lässt sich nicht abstreiten, dass Menschen mit geistiger Behinderung in manchen Bereichen Defizite aufweisen. Auch im Hinblick auf die Elternschaft und im Interesse der Kinder dürfen diese Defizite nicht ausgeblendet werden. Jedoch führt eine Defizitorientierung leicht dazu, dass die positiven Eigenschaften des Menschen mit Behinderung vernachlässigt werden. Dann werden die Stärken und Fähigkeiten, die der Mensch mit geistiger Behinderung in anderen Bereichen – die eventuell für die Elternschaft bedeutend sein können – aufweist, nicht mehr beachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1. Geistige Behinderung

2.1. Verständnis von Behinderung

2.2. Normalisierungsprinzip

2.3. Selbstbestimmung

2.4. Inklusion

3. Rechtliche Grundlagen

3. 1. Behinderungsbegriff

3. 2. Grundrechte

3. 3. Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

3. 4. Bürgerliches Gesetzbuch

3. 5. Sozialgesetzbuch

4. Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung

4.1. Kinderwunsch

4.2. Elterliche Kompetenzen

4.3.Kindeswohl

4.4. Begleitetete Elternschaft

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Rahmenbedingungen, rechtlichen Grundlagen und pädagogischen Notwendigkeiten für eine begleitete Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Unterstützung ein selbstbestimmtes Familienleben ermöglicht und das Kindeswohl durch die Förderung elterlicher Kompetenzen gesichert werden kann.

  • Verständnis von Behinderung im Wandel (von medizinischen Modellen hin zu Inklusion)
  • Rechtliche Absicherung von Elternschaft für Menschen mit Behinderungen
  • Analyse des Kinderwunsches und der elterlichen Kompetenzen
  • Konzept und Bedeutung der begleiteten Elternschaft

Auszug aus dem Buch

2.2. Normalisierungsprinzip

Die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen soll so “normal“ wie möglich sein. Die Grundlage des Normalisierungsprinzips beruht laut Bank-Mikkelsen auf der Rechtsgleichheit von Menschen mit und ohne Behinderung, auf der Akzeptanz und Anerkennung – woraus resultiert, dass Menschen mit Behinderung mit allen anderen Menschen gesellschaftlich gleichgestellt sind – und der Modifikation der Gleichbehandlung, laut der Menschen mit Behinderung das Recht auf Unterstützung, Unterricht, etc. haben, die/der jeweils an die Kompetenzen und dem Grad der Behinderung angepasst ist (vgl. Bank-Mikkelsen 1974; 1975 zitiert nach Pitsch 2006, 224f).

Das Normalisierungsprinzip beinhaltet unter anderem einen angemessenen Kontakt zwischen den Geschlechtern und die Respektierung von Bedürfnissen und Wünschen (vgl. Nirje 1974, 34ff). Für die Elternschaft ist hierbei besonders letzteres von Bedeutung, denn aus diesem lässt sich die Respektierung des Kinderwunsches ableiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesellschaftliche Relevanz von Familie und führt in die Problematik ein, dass Eltern mit geistiger Behinderung ohne Unterstützung bei der Kindererziehung an ihre Grenzen stoßen können.

1. Geistige Behinderung: Dieses Kapitel erörtert verschiedene theoretische Modelle (Krankheitsfolgemodell vs. soziales Modell) und deren Einfluss auf die Wahrnehmung von Elternschaft durch Menschen mit geistiger Behinderung.

3. Rechtliche Grundlagen: Es werden die juristischen Rahmenbedingungen wie das Grundgesetz, die UN-Behindertenrechtskonvention sowie das BGB und SGB im Hinblick auf das Recht auf Familiengründung und Schutz aufgezeigt.

4. Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung: Der Hauptteil analysiert den Kinderwunsch, die elterlichen Kompetenzen und das Kindeswohl, bevor das Konzept der begleiteten Elternschaft als Unterstützungsangebot eingeführt wird.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass trotz bestehender Rechte geistig behinderte Eltern eine stark kontrollierte Gruppe bleiben und daher gesellschaftlich durch Unterstützung statt durch Vorurteile gestärkt werden sollten.

Schlüsselwörter

Begleitete Elternschaft, geistige Behinderung, Normalisierungsprinzip, Inklusion, Kindeswohl, Elternschaft, Teilhabe, Selbstbestimmung, elterliche Kompetenzen, soziale Unterstützung, Behindertenrechtskonvention, Familie, Beratung, Defizitorientierung, Eingliederungshilfe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Möglichkeiten und Herausforderungen einer begleiteten Elternschaft für Menschen mit geistiger Behinderung unter Berücksichtigung rechtlicher und sozialer Rahmenbedingungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind das Verständnis von Behinderung, die rechtliche Situation in Deutschland, die elterlichen Kompetenzen sowie die Bedeutung von Unterstützungsangeboten wie dem begleiteten Wohnen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Notwendigkeit von Unterstützungssystemen aufzuzeigen, um geistig behinderten Eltern ein selbstbestimmtes Familienleben zu ermöglichen, ohne das Kindeswohl zu gefährden.

Welcher wissenschaftliche Ansatz wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die pädagogische Fachliteratur, gesetzliche Grundlagen und relevante theoretische Konzepte wie das Normalisierungsprinzip verknüpft.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse des Kinderwunsches, die Definition elterlicher Kompetenzen und die Untersuchung, wie eine begleitete Elternschaft das Risiko von Entwicklungsverzögerungen bei Kindern minimieren kann.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Inklusion, Selbstbestimmung, elterliche Kompetenz, Kindeswohl und begleitete Elternschaft aus.

Welche Rolle spielt das Normalisierungsprinzip für die Elternschaft?

Es bildet die theoretische Basis dafür, dass Menschen mit Behinderung das Recht auf ein so normal wie mögliches Leben haben, was explizit die Gründung einer Familie und die Respektierung des Kinderwunsches einschließt.

Warum wird das soziale Umfeld als kritisch für das Kindeswohl angesehen?

Die Autorin verdeutlicht, dass das gesamte soziale Umfeld und die angebotene Unterstützung oft einen größeren Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben als die individuellen kognitiven Fähigkeiten der Eltern allein.

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Details

Title
Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Begriffe, rechtliche Grundlagen und Begleitmöglichkeiten
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
13
Catalog Number
V1027356
ISBN (eBook)
9783346479167
ISBN (Book)
9783346479174
Language
German
Tags
elternschaft menschen behinderung begriffe grundlagen begleitmöglichkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Elternschaft von Menschen mit geistiger Behinderung. Begriffe, rechtliche Grundlagen und Begleitmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1027356
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