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Vom Begräbnis im Alten Bund zur Auferstehungshoffnung im Neuen Testament. Ein biblischer Überblick mit Beifügungen aus dem Judentum

Title: Vom Begräbnis im Alten Bund zur Auferstehungshoffnung im Neuen Testament. Ein biblischer Überblick mit Beifügungen aus dem Judentum

Term Paper , 2019 , 30 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: Friedemann Kuppler (Author)

Theology - Biblical Theology

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Die Arbeit macht sehr schön deutlich, wie sich der Focus vom AT zum NT hin weitet und verändert: Ist im AT viel stärker die Trauer und das Begräbnis im Blick, ändert sich der Focus im NT hin zur viel stärker im Focus stehenden Auferstehungshoffnung, durch die auch die irdische Frage des Begräbnisses in die zweite Reihe zurücktritt.

Die Arbeit holt dazu weiter aus und fragt, wie entstand Bestattung, wie wurde im Alten Testament ehrenvoll beerdigt, und dann, wo tauchen im Alten Testament Jenseitshoffnungen auf, wo klingt sogar schon Auferstehungshoffnung an? Sie soll im neutestamentlichen Teil dann als die Quelle des Trostes für Trauernde sichtbar werden. Archäologische Entdeckungen ergänzen unser Verständnis vom ethischen Umgang mit Toten damals. Ergänzend zeigt ein Anhang, wie heute im Judentum bestattet und mit Trauer umgegangen wird.

Eine Beerdigung steht für absolute Endgültigkeit. Ein Leben ist vorbei, eine Beziehung kann nicht mehr gelebt und gepflegt werden, mitunter wurde auch vieles versäumt. Viele Menschen erleben jenen Moment am offenen Grab, wenn der Sarg (oder die Urne) hinuntergelassen wird, und die drei Bestattungsworte gesprochen werden, als den allerschwersten. "Das tut am meisten weh", sagen viele , denn dann wird deutlich: "Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub". Aber für Christen gibt es die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, ja dass jetzt das Eigentliche anfängt. An sie wendet sich die Studie zuerst. Sie will ein für jedermann wichtiges Thema aufgreifen und dazu ermutigen, die einzig im Leben tragende Hoffnung aus der Bibel zu schöpfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bestattung im Alten Testament und aufkommende Jenseitshoffnung

Die erste Bestattung

Ehrenvolles Begräbnis

Bestattung als Belohnung bzw. deren Verweigerung als Strafe

Bestattung als Akt familiärer Zusammengehörigkeit

Totenklage

Formeln für Sterbeanzeigen

Sehnsucht nach Unvergänglichkeit und fortdauernder Erinnerung

Jenseitshoffnung in Weisheitstexten und eschatologischen Texten

Archäologische Sachverhalte

Resümee

3 Im Neuen Testament triumphiert Auferweckung über Begräbnisse

Trauersitten

Drei Begräbnisse

Vier Totenerweckungen

Die „geistlich Toten“

Trauer in der Passion Jesu

Das stumme und doch beredte Zeugnis des Grabes Jesu

Resümee

4 Gesamtresümee

5 Anhänge

Anhang 1

Anhang 2

Anhang 3

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung von Bestattungskultur und Jenseitshoffnung ausgehend vom Alten Testament bis hin zum neutestamentlichen Auferstehungsglauben. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie biblische Texte und archäologische Befunde den Umgang mit dem Tod prägten und wie dieser in der christlichen Verkündigung in eine lebendige Hoffnung auf das ewige Leben bei Gott transformiert wurde.

  • Biblische Bestattungspraxis und soziale Bedeutung im Alten Testament
  • Die Entwicklung von Jenseitshoffnungen in Weisheits- und eschatologischen Texten
  • Transformation des Trauerverständnisses im Neuen Testament
  • Die christliche Auferstehungshoffnung gegenüber konventionellen Totenkulten
  • Jüdische Traditionen als ergänzender Hintergrund zur Bestattungskultur

Auszug aus dem Buch

Die erste Bestattung

Die Geschichte vom Brudermord in Gen 4 gehört zu den eindrucksvollsten Texten der biblischen Urgeschichte. Sie bezeugt Abels Gerechtigkeit. Er ist in der biblischen Urgeschichte der erste Tote, sein Blut das erste von Menschenhand vergossene. Jesus spricht im Zusammenhang seiner Weherufe an die Schriftgelehrten und Pharisäer in einem seiner härtesten Worte vom vergossenen „Blut des gerechten Abel“ (Mt 23,35) (in Hebr 11,4 bringt Abel Gott ein besseres Opfer dar „durch den Glauben“). Auch 1Joh 3,12 nennt die Werke Abels „gerecht“; auch einige neutestamentliche Apokryphen stellen Abel als einen Gerechten dar.

Es fällt auf, dass die Brudermorderzählung den Mord selbst und die Person Abels knapp hält, insbesondere auch nicht von seiner Beerdigung berichtet, Kain aber und seine Befragung durch Gott stellt sie in den Mittelpunkt. Das führte in der Auslegungsgeschichte offensichtlich dazu, dass man aus frommem Anliegen heraus auszufüllen versuchte, was der biblische Bericht offen ließ.

Frühjüdische Erzählungen füllen diese Lücken aus. In der „Himmelfahrt des Mose“ (ApkMos, 1. Jh.) versorgen der Erzengel Michael und seine Engel den Leichnam Adams mit Linnen, bereiten dann auch den toten Abel zu und bestatten beide gemeinsam. Die Erde hatte sich bis dahin geweigert, den Leichnam Abels aufzunehmen. In der Schrift „Das Leben Adams und Evas“ (VitAd, 1. Jh.) begraben die Engel Michael und Uriel Adam und Abel und weisen Set und seine Mutter Eva an, auch auf diese Weise ihre Toten zu begraben. Ein zweites Motiv in der apokryphen Literatur neben dem des Bestattungsaufschubs Abels betrifft die Trauer über den toten Abel. Das äthiopische Henochbuch erwähnt dazu die Trauer Evas. Das Motiv der Trauer hat z.B. nach Philo zur Deutung von Abels Namen geführt: Abel lb,h, leite sich von lb,ae = 'Trauer' her oder von lb;x' = 'schmerzen' mit der Deutung dann: „das Sterbliche beklagen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Erläutert die Motivation für die Themenwahl und den Fokus auf Bestattungsriten als Knotenpunkte des Lebens sowie die christliche Hoffnungsperspektive.

2 Bestattung im Alten Testament und aufkommende Jenseitshoffnung: Analysiert alttestamentliche Bestattungsrituale, deren soziale Funktion und die schrittweise Entwicklung hin zu eschatologischen Hoffnungen.

3 Im Neuen Testament triumphiert Auferweckung über Begräbnisse: Untersucht die neutestamentliche Sicht auf Trauer, die Wunder der Totenerweckung durch Jesus und die Überwindung des Todes durch die Auferstehung.

4 Gesamtresümee: Führt die zentralen Erkenntnisse über die Entwicklung der Totenbehandlung und der Hoffnung auf das ewige Leben theologisch zusammen.

5 Anhänge: Bietet visuelle Beispiele und ein Interview zur aktuellen jüdischen Bestattungspraxis als Ergänzung.

6 Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen auf.

Schlüsselwörter

Bestattung, Altes Testament, Neues Testament, Jenseitshoffnung, Auferstehung, Totenklage, Judentum, Grab, Grabbeigaben, Trauer, Ewiges Leben, Biblische Ethik, Totenerweckung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet den Umgang mit Verstorbenen und die Entwicklung von Jenseitshoffnungen in der biblischen Tradition, vom Alten Testament bis hin zur österlichen Auferstehungsbotschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Bestattungsriten, Totenklage, familiäre Solidarität, die archäologischen Befunde zu Gräbern sowie die theologische Interpretation von Sterben und Auferstehung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage ist, wie sich das Verständnis von Bestattung und Jenseits von alttestamentlichen Vorstellungen hin zur christlichen Hoffnung auf Auferstehung im Neuen Testament entwickelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine exegetische Analyse biblischer Texte, ergänzt durch historische und archäologische Kontextualisierung sowie Vergleiche mit jüdischen Traditionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die alttestamentliche Phase, welche die Bestattung als Belohnung oder Strafe beleuchtet, und die neutestamentliche Phase, in der das Wunder der Auferstehung Jesu die Trauer fundamental transformiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Bestattung, Jenseitshoffnung, Auferstehung, Totenklage und Biblische Ethik sind die zentralen Begriffe, die den Inhalt der Studie prägen.

Warum ist das Grab Jesu in der Arbeit von besonderer Bedeutung?

Das leere Grab ist der entscheidende Punkt der neutestamentlichen Untersuchung, da es für den Autor nicht nur ein Ort der Geschichte ist, sondern ein beredtes Zeugnis der Auferstehung.

Wie unterscheiden sich die jüdischen und christlichen Trauerphasen?

Die Arbeit zeigt, dass das Judentum durch strukturierte Trauerzeiten (Schiwa, 30 Tage, Jahr) stark auf das „Hier und Jetzt“ ausgerichtet ist, während das Christentum den Fokus auf die Hoffnung in Christus und das Wiedersehen legt.

Welche Rolle spielt die Archäologie für diese theologische Arbeit?

Archäologische Befunde, wie etwa die Felsengräber der Eisenzeit, helfen zu verstehen, wie konkret die biblischen Berichte in der historischen Lebenswirklichkeit verankert waren.

Wie reagiert die Arbeit auf die Härte von Jesu Wort „Lass die Toten ihre Toten begraben“?

Der Autor ordnet dieses schwierige Wort Jesu in den Kontext der Nachfolge ein und betont, dass es nicht gegen ein ehrenvolles Begräbnis spricht, sondern die radikale Priorität des Gottesreiches hervorhebt.

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Details

Title
Vom Begräbnis im Alten Bund zur Auferstehungshoffnung im Neuen Testament. Ein biblischer Überblick mit Beifügungen aus dem Judentum
Course
Fach Ethik Studiengang Theologie Masterkurs
Grade
1,2
Author
Friedemann Kuppler (Author)
Publication Year
2019
Pages
30
Catalog Number
V998918
ISBN (eBook)
9783346372567
ISBN (Book)
9783346372574
Language
German
Tags
Altes Testament Neues Testament Begräbnis Auferstehung Judentum Israel Totenklage Beerdigung Trauer Klageweiber Klagefrauen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Friedemann Kuppler (Author), 2019, Vom Begräbnis im Alten Bund zur Auferstehungshoffnung im Neuen Testament. Ein biblischer Überblick mit Beifügungen aus dem Judentum, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/998918
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