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Die Deutschlandpolitik der Supermächte USA und UdSSR seit Ende der sechziger Jahre bis zur Wiedervereinigung

Title: Die Deutschlandpolitik der Supermächte USA und UdSSR seit Ende der sechziger Jahre bis zur Wiedervereinigung

Diploma Thesis , 2001 , 78 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Alexander Pilic (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security

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Fast zwei Jahrzehnte nach Überwindung der Spaltung Deutschlands ist es angesichts der vollzogenen Osterweiterung der Europäischen Union kaum noch vorstellbar, daß Europa fast ein halbes Jahrhundert durch den Eisernen Vorhang getrennt war und sich auf dessen beiden Seiten zwei waffenstarrende und scheinbar unversöhnliche politische Systeme gegenüberstanden.
Diese Situation fand erst ein Ende, als in den späten achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts politische Reformen und demokratische Oppositionsbewegungen in Mittel- und Osteuropa die meisten der kommunistischen Regime zu Fall brachten und mit dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion schließlich der gesamte Ostblock kollabierte.
Mit der Auflösung des Warschauer Pakts und dem Verbleib der Vereinigten Staaten als einziger Supermacht verlor auch der Ost-West-Konflikt an Bedeutung, der seit dem Beginn des Kalten Krieges Ende der vierziger Jahre bestimmend für die internationalen Beziehungen geworden war. Damals wurden besonders deutlich die anscheinend unüberbrückbaren ideologischen Gegensätze zwischen westlicher Demokratie und stalinistischem Kommunismus sichtbar, die während des Kampfes gegen den Nationalsozialismus in den Hintergrund getreten waren. Gleichermaßen war die unmittelbare Nachkriegszeit auch geprägt von politischen Entwicklungen, die später auf die Gründung der beiden deutschen Staaten hinausliefen. Die temporale Parallelität dieser beiden Prozesse, einerseits die Zunahme der Spannungen zwischen USA und UdSSR, andererseits die sich abzeichnende Teilung Deutschlands, legt die Vermutung nahe, daß ein Zusammenhang zwischen diesen beiden historischen Abläufen besteht.
In meiner Diplomarbeit werde ich der Frage nachgehen, welche Rückschlüsse sich aus der Interdependenz von Kaltem Krieg und deutscher Teilungsgeschichte für den Grad der Selbstständigkeit ziehen lassen, den Bundesrepublik beziehungsweise DDR in politischer Hinsicht gegenüber der Führungsmacht ihres jeweiligen Staatenblockes innehatten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.Der Kalte Krieg

1.1 Begriffsklärung und geschichtlicher Verlauf

1.2 Theoretische Überlegungen zu den Ursachen des Kalten Krieges

1.2.1 Die Ost-West-Beziehungen

1.2.2 Die Ursachen für den Kalten Krieg

2. Die Zeit der Entspannungspolitik

2.1 Von der friedlichen Koexistenz zur Phase der Entspannung zwischen den Supermächten

2.2 Die Entspannungsdiplomatie der Ära Nixon/Kissinger

2.3 Das Ende der Entspannungsphase

3.Wiederaufrüstung und der Zweite Kalte Krieg

3.1 Die wachsende Spannung zwischen den Supermächten

3.2 Erneute Blockkonfrontation

4. Das Ende des Kalten Krieges

4.1 Erneute Entspannung zwischen Washington und Moskau

4.2 Der Zusammenbruch des Ostblocks

5. Die Auswirkungen des Ost-West-Konfliktes auf Deutschland

5.1 Die Strategie des Friedens und ihre Folgen für Bundesrepublik und DDR

5.2 Westdeutsche Entspannungspolitik

5.3 Bundesrepublik und DDR nach dem Ende der Entspannung zwischen den Supermächten

6. Die internationalen Rahmenbedingungen der Vereinigung Deutschlands

Schlußbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Interdependenz zwischen dem Kalten Krieg und der deutschen Teilungsgeschichte. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit die beiden deutschen Staaten über einen außenpolitischen Handlungsspielraum verfügten und welche Rückschlüsse aus den globalen politischen Entwicklungen auf die Selbstständigkeit der Bundesrepublik und der DDR gezogen werden können.

  • Analyse der Entstehungstheorien des Kalten Krieges
  • Untersuchung der Entspannungsphasen und deren politischer Implikationen
  • Bewertung des Einflusses der Supermächte auf die innerdeutsche Politik
  • Analyse des Zusammenbruchs des Ostblocks und dessen Folgen für die deutsche Wiedervereinigung
  • Betrachtung der internationalen Rahmenbedingungen des deutschen Vereinigungsprozesses

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsklärung und geschichtlicher Verlauf

Der Begriff „Kalter Krieg“ wurde geprägt von Herbert Bayard Swope, der als Redenschreiber für den US-amerikanischen Präsidentenberater Bernard Baruch tätig war. Baruch äußerte am 24. Oktober 1948 vor einem Senatsausschuß, daß sich die Vereingten Staaten seiner Ansicht nach in einem „Kalten Krieg“ mit der Sowjetunion befänden. Die Presse griff sein Schlagwort auf und allmählich wurde Kalter Krieg Teil der Alltagssprache. Die Mehrzahl der Quellen verweist allerdings auf den amerikanischen Journalisten Walter Lippmann, der den Begriff Kalter Krieg bereits 1947 in seinem gleichnamigen Buch verwendete. Lippmann wies darin darauf hin, daß die Beziehungen zwischen der UdSSR und ihren Kriegsalliierten USA und Großbritannien sich derart verschlechtert hätten, daß sie denen während eines Krieges gleichkämen, ohne allerdings wirkliche militärische Auseinandersetzungen hervorzurufen.

Der Terminus beschreibt also die Periode nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges, die von feindseligen, aber nicht in einen direkten bewaffneten Konflikt gipfelnden Beziehungen zwischen USA und UdSSR gezeichnet war. Im Jahre 1945 kristallisierten sich Washington und Moskau als die zwei Führungsmächte im vom Krieg geschwächten Europa heraus, wobei die Sowjetunion mit der Roten Armee große Teile Osteuropas kontrollierte und die Vereinigten Staaten teils als Befreier der zuvor von Hitler besetzten Staaten, teils als Alliierter der Länder Westeuropas auftrat. Nachdem noch auf den Konferenzen von Jalta und Potsdam im Februar beziehungsweise Juli 1945 von den Siegermächten versucht wurde, Rahmenbedingungen für eine Nachkriegsordnung in Europa zu schaffen, traten bald ernsthafte Differenzen zwischen Washington und Moskau zutage. Nach Ansicht der Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich beabsichtigten die Sowjets, mit der Errichtung von kommunistischen Marionettenregimen in Osteuropa die Demokratisierung in ihrem Einflußbereich zu verhindern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Kalte Krieg: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Kalten Krieges, skizziert den geschichtlichen Verlauf seit 1945 und beleuchtet die verschiedenen wissenschaftlichen Theorien zu dessen Ursachen.

2. Die Zeit der Entspannungspolitik: Hier werden die Phase der friedlichen Koexistenz sowie die diplomatischen Bemühungen der Ära Nixon/Kissinger zur Entschärfung des Ost-West-Konflikts analysiert.

3. Wiederaufrüstung und der Zweite Kalte Krieg: Dieser Abschnitt behandelt das Scheitern der Entspannungspolitik, die erneute militärische Blockkonfrontation und die Zunahme der Spannungen in den späten siebziger Jahren.

4. Das Ende des Kalten Krieges: Das Kapitel beschreibt den Wandel der sowjetischen Außenpolitik unter Gorbatschow und den daraus resultierenden Zusammenbruch des Ostblocks.

5. Die Auswirkungen des Ost-West-Konfliktes auf Deutschland: Hier wird untersucht, wie sich die internationale politische Lage auf den Spielraum und die Strategien der Bundesrepublik sowie der DDR auswirkte.

6. Die internationalen Rahmenbedingungen der Vereinigung Deutschlands: Der abschließende Teil analysiert die diplomatischen Prozesse, die schließlich den Weg zur deutschen Wiedervereinigung ebneten.

Schlüsselwörter

Kalter Krieg, Ost-West-Konflikt, Entspannungspolitik, Supermächte, DDR, Bundesrepublik, Wiedervereinigung, Gorbatschow, Reagan, Diplomatie, Rüstungskontrolle, Warschauer Pakt, NATO, Deutschlandpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Deutschlandpolitik der USA und der UdSSR im Zeitraum vom Ende der sechziger Jahre bis zur deutschen Wiedervereinigung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Dynamik des Kalten Krieges, die Ära der Entspannungspolitik, der Zusammenbruch des Ostblocks und die spezifischen Auswirkungen dieser globalen Entwicklungen auf die beiden deutschen Staaten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Grad der politischen Selbstständigkeit der Bundesrepublik und der DDR im Kontext der bipolaren Weltordnung zu bestimmen und Rückschlüsse aus der Interdependenz von Kalten Krieg und deutscher Teilungsgeschichte zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten historisch-analytischen Methode, die aktuelle Fachliteratur und Dokumente aus Archiven nutzt, um die verschiedenen Interpretationsansätze zur Entstehung und Beendigung des Kalten Krieges kritisch zu hinterfragen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei zeitgeschichtliche Phasen der Supermachtpolitik, untersucht die Auseinandersetzungen in und um Deutschland und schließt mit einer detaillierten Betrachtung der internationalen Rahmenbedingungen der deutschen Vereinigung ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Kalter Krieg, Entspannungspolitik, deutsche Teilungsgeschichte, Rüstungskontrolle und die Rolle der Supermächte im Vereinigungsprozess.

Wie bewertet der Autor das Ende der Entspannungsphase?

Der Autor führt das Scheitern der Détente primär auf die expansive Außenpolitik Breschnews in der Dritten Welt sowie die unterschiedlichen Konzeptionen der Supermächte über das Ziel der Annäherung zurück.

Warum war die DDR so stark von der Bundesrepublik abhängig?

Die Abhängigkeit resultierte aus der schlechten wirtschaftlichen Lage der DDR und der Notwendigkeit, das Sozialsystem durch westliche Kredite zu stützen, da die Sowjetunion nicht mehr in der Lage war, die ökonomischen Defizite des Ostblocks auszugleichen.

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Details

Title
Die Deutschlandpolitik der Supermächte USA und UdSSR seit Ende der sechziger Jahre bis zur Wiedervereinigung
College
Free University of Berlin  (Otto-Suhr-Institut)
Grade
1,7
Author
Alexander Pilic (Author)
Publication Year
2001
Pages
78
Catalog Number
V9963
ISBN (eBook)
9783638165389
ISBN (Book)
9783638697880
Language
German
Tags
Deutschlandpolitik Supermächte UdSSR Ende Jahre Wiedervereinigung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Pilic (Author), 2001, Die Deutschlandpolitik der Supermächte USA und UdSSR seit Ende der sechziger Jahre bis zur Wiedervereinigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/9963
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