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Die G-BA Richtlinie über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege. Bisherige Ausgestaltung, Chancen und Problematiken

Titel: Die G-BA Richtlinie über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege. Bisherige Ausgestaltung, Chancen und Problematiken

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ivana Doktor (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit gibt einen kurzen Überblick über den Hintergrund des § 63 Abs. 3c SGB V, die bisherige Ausgestaltung und die Chancen und Nachteile die sich hieraus ergeben.

Im Gesundheitswesen werden international die Aufgabenverteilungen der verschiedenen Berufsgruppen transformiert. Auch in Deutschland wird es zunehmend schwieriger ältere und chronisch Kranke PatientInnen flächendeckend zu versorgen. Daneben steigt der Anteil der älteren Menschen wobei die Zahl der Hausärzte eine abnehmende Tendenz aufweist. Es werden "Finanzierungsprobleme und wirtschaftlicher Druck mit dem Ziel, den Personaleinsatz effektiver und effizienter zu machen" als Gründe für eine Tätigkeitsverteilung aufgeführt. Auch Köppe (2013) nennt eine fehlende Arbeitszufriedenheit bei ÄrztInnen und Pflegepersonal, eine größer werdende Komplexität durch den medizinischen Fortschritt, veränderte Bedürfnisse von PatientInnen, die Sicherung patientenorientierter Betriebsabläufe, bereits bestehende regionale Versorgungsengpässe, veränderte Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen und die Ausschöpfung der Qualifikation von Pflegekräften als weitere Faktoren die für eine Umverteilung der Aufgabenbereiche sprechen.

Eine mögliche Lösung könnte die Unterstützung und teilweise Übernahme der hausärztlichen Aufgaben durch medizinisches Fachpersonal sein. Dadurch würden die bisherigen Kompetenzen der Pflegenden durch die Übernahme bestimmter Tätigkeiten erweitert werden, die bisher ÄrztInnen vorbehalten gewesen sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung/Hintergrund

2. Gesetzliche Regelungen

2.1. Definition

2.2. Problematik

2.3. Begrifflichkeiten

2.3.1. Delegation

2.3.2. Substitution

3. Beschreibung der Möglichkeiten aus dem Modellvorhaben

3.1. Möglichkeiten die sich aus diesem Modellvorhaben ergeben könnten:

3.2. Problematiken die sich aus diesem Modellvorhaben ergeben könnten:

3.2.1. Haftung

3.2.2. Ausbildung

3.2.3. Qualitätsminderung

4. Abschließende Bewertung und Zusammenfassung

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Hintergrund, die Ausgestaltung sowie die Chancen und Herausforderungen der G-BA Richtlinie zur Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf Pflegefachkräfte im Rahmen von Modellvorhaben nach § 63 Abs. 3c SGB V.

  • Rechtliche Grundlagen der Aufgabenübertragung (Delegation vs. Substitution)
  • Möglichkeiten der Entlastung für das Gesundheitssystem und die Ärzteschaft
  • Haftungsrechtliche und ausbildungsbezogene Problematiken
  • Ärztliche Positionen und Bedenken hinsichtlich der Versorgungsqualität
  • Internationaler Vergleich und wissenschaftliche Evidenz zur Wirksamkeit

Auszug aus dem Buch

3.2. Problematiken die sich aus diesem Modellvorhaben ergeben könnten:

Bezogen auf die Arbeitsteilung besteht ein hohes Maß an Rechtsunsicherheit vieler Beschäftigter und Träger von Einrichtungen im Gesundheitswesen. Ganz besonders zwischen den Ärzten und den Pflegefachkräften (SVR, 2007). Probleme sieht Bahner (2017) bei der Substitution in der eigenen straf- und zivilrechtlichen Haftung. Dies könnte eine abschreckende Wirkung, was die Berufswahl betrifft, mit sich ziehen. Was die Delegation angeht, könnte es zu Schwierigkeiten bei der Abgrenzung von delegationsfähigen und nicht delegationsfähigen ärztlichen Tätigkeiten kommen. Auch dies hätte haftungsrechtliche Folgen.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Übernahme neuer Aufgaben oder eine geänderte Verantwortung/Haftung eine Anpassung der jeweiligen Primärqualifikationen der einzelnen Berufe oder eine entsprechende Weiterbildung voraussetzen (SVR, 2007). Problematisch ist, dass eine Vielzahl von Tätigkeiten, die bisher seit Jahrzehnten selbstverständlicher Anteil pflegerischer Leistungen und der Pflegeausbildung waren, unter Arztvorbehalt gestellt werden, um sie dann im Rahmen dieser Richtlinie auf spezifisch qualifizierte Pflegefachpersonen zu übertragen. Demnach bedeutet diese Regelung, dass die Fachkräfte, die nicht gesondert geschult sind, die aufgelisteten Maßnahmen in Zukunft nicht mehr durchführen dürfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung/Hintergrund: Die Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel und den Ärztemangel als Treiber für die Notwendigkeit, Aufgaben im Gesundheitswesen neu zu verteilen.

2. Gesetzliche Regelungen: Dieses Kapitel definiert die rechtlichen Rahmenbedingungen der § 63 Abs. 3c SGB V Richtlinie und unterscheidet präzise zwischen Delegation und Substitution.

3. Beschreibung der Möglichkeiten aus dem Modellvorhaben: Hier werden sowohl die potenziellen Vorteile einer effizienteren Aufgabenverteilung als auch die erheblichen Bedenken hinsichtlich Haftung, Ausbildung und Qualität diskutiert.

4. Abschließende Bewertung und Zusammenfassung: Die Autorin resümiert, dass trotz theoretischer Vorteile bislang keine Modellvorhaben zur Substitution in Deutschland existieren und weist auf internationale Studienergebnisse hin.

5. Literatur: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen und Stellungnahmen auf, die zur Analyse der Thematik herangezogen wurden.

Schlüsselwörter

§ 63 Abs. 3c SGB V, Substitution, Delegation, G-BA Richtlinie, Altenpflege, Krankenpflege, Haftung, ärztliche Tätigkeiten, Gesundheitsversorgung, Modellvorhaben, Pflegefachkräfte, Arztvorbehalt, Versorgungsqualität, interprofessionelle Kooperation, Skill Mix.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die G-BA Richtlinie zur Übertragung ärztlicher Tätigkeiten auf Pflegefachkräfte gemäß § 63 Abs. 3c SGB V in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die rechtliche Abgrenzung von Delegation und Substitution, die berufspolitischen Spannungsfelder sowie die potenziellen Chancen und Risiken für die Patientenversorgung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Hintergrund der Richtlinie sowie die Gründe für die bislang ausbleibende Umsetzung von Modellvorhaben zur Substitution kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse, in der aktuelle Gesetzestexte, Experten-Gutachten und Studien zur Effektivität von Aufgabenübertragungen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine juristische Definition, eine Beschreibung der Potenziale zur Systementlastung und eine tiefgehende Analyse der Problematiken wie Haftungsfragen, Ausbildungsvoraussetzungen und ärztliche Qualitätsbedenken.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Wesentliche Begriffe sind § 63 Abs. 3c SGB V, Substitution, Delegation, Pflegefachkräfte, Arztvorbehalt und interprofessionelle Kooperation.

Warum gibt es laut der Arbeit bisher kaum praktische Modellvorhaben?

Als Hauptgründe nennt die Autorin ungeklärte haftungsrechtliche Fragen, bürokratische Hürden, die mangelnde Abstimmung der Ausbildungsinhalte sowie die Ablehnung durch ärztliche Interessenverbände.

Wie bewertet die Ärzteschaft die Substitution grundsätzlich?

Die ärztliche Seite lehnt die Substitution größtenteils ab, da sie eine Gefährdung der Patientensicherheit, eine Zersplitterung der Versorgungslandschaft und eine Qualitätsminderung befürchtet.

Was zeigen internationale Erfahrungen zum Thema "Skill Mix"?

Internationale Daten deuten darauf hin, dass die Übertragung heilkundlicher Aufgaben auf Pflegekräfte zu vergleichbaren oder besseren Gesundheitsergebnissen führen kann, wobei die Übertragbarkeit auf das deutsche System aufgrund struktureller Unterschiede komplex ist.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die G-BA Richtlinie über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege. Bisherige Ausgestaltung, Chancen und Problematiken
Hochschule
Berlin School of Public Health  (Public Health)
Note
1,7
Autor
Ivana Doktor (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V994050
ISBN (eBook)
9783346362254
ISBN (Buch)
9783346362261
Sprache
Deutsch
Schlagworte
g-ba richtlinie festlegung tätigkeiten übertragung berufsangehörige alten- krankenpflege bisherige ausgestaltung chancen problematiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ivana Doktor (Autor:in), 2020, Die G-BA Richtlinie über die Festlegung ärztlicher Tätigkeiten zur Übertragung auf Berufsangehörige der Alten- und Krankenpflege. Bisherige Ausgestaltung, Chancen und Problematiken, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/994050
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Leseprobe aus  16  Seiten
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