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Pflegeberufe und der Wandel der Wahrnehmung. Wie erreicht man wieder mehr Attraktivität?

Titel: Pflegeberufe und der Wandel der Wahrnehmung. Wie erreicht man wieder mehr Attraktivität?

Hausarbeit , 2020 , 43 Seiten , Note: 1,00

Autor:in: Anna Zeilinger (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegenotstand

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Facharbeit ergründet, weshalb es zu einem Wandel in den Pflegeberufen gekommen ist und ab welchem Zeitpunkt die Attraktivität sichtbar nachgelassen hat.

Die Arbeit beginnt mit der Definition des „Wandels“ und der „Attraktivität".
Sie soll neue Anreize für den Beruf schaffen. Der Begriff „Wandel“ gibt Hoffnung darin, wieder an Aufgaben wachsen zu können, Besserungen herbeizuführen oder in der Lage zu sein, selbstständig etwas zu verändern. Zudem strebe ich ein Umdenken an, die Entdeckung neuer Strukturen und das Finden einer neuen Einstellung gegenüber dem Beruf, da der Pflegeberuf aktuell im Prozess der Veränderung ist und Veränderungen zumindest nicht per se schlecht sein müssen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Das wissenschaftliche Interview – mündliche Befragung

2.2 Der Forschungsprozess

2.3 Aufbau eines Experteninterviews

2.3.1 Verschiedene Formen des Interviews

2.3.1 Fragetechniken für das Experteninterview

2.4 Ausarbeitung der Tabellen und Hypothesen

3. Fazit

4. Literatur – u. Abbildungsverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht, warum die Attraktivität der Pflegeberufe im Wandel der Zeit abgenommen hat und welche Strategien Führungskräfte anwenden können, um die Attraktivität für Mitarbeiter wieder zu steigern, wobei ein Fokus auf Personalmarketing und betrieblicher Bindung liegt.

  • Wandel des Pflegeberufs im Zeitvergleich (80er Jahre vs. heute)
  • Einfluss des demografischen Wandels auf den Personalmangel
  • Bedeutung von Personalmarketing und Corporate Identity
  • Förderung der Mitarbeiterbindung durch Partizipation und Work-Life-Balance

Auszug aus dem Buch

2.1 Das wissenschaftliche Interview – mündliche Befragung

Bei meinem Forschungsprozess habe ich mich für die empirischen Methoden entschieden. Empirisch/Empirie kommt aus dem griechischen und heißt so viel wie „Erfahrung“ (Vgl. Dudenredaktion, o.J: o.S.).

Durch ein Skript der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wird die empirische Forschungsmethode wie folgt erklärt: „Entsprechend bezeichnen empirische Ergebnisse Aussagezusammenhänge, die sich in der einen oder anderen Weise auf Erfahrungen beziehen. „Die empirische Forschung überprüft Behauptungen über Phänomene an der Wirklichkeit und der Zugang zur Wirklichkeit ist dabei nicht in direkter Weise möglich, sondern erfordert Wissen über verfälschende Faktoren und über gültiges Wissen.“ Der Ausgang der strengen Prüfung von Behauptungen (sog. Hypothesen) an der Wirklichkeit entscheidet über die Gültigkeit der Behauptungen. So kommt es bspw. dazu, dass Behauptungen, die in strengen Prüfungen bestätigt wurden und sich somit bewährt haben, für Erklärungen und Problemlösungen herangezogen werden. Behauptungen, die mehrfach widerlegt wurden, werden verworfen und aussortiert.“ (Röbken/Wetzel 2020: o.S.).

Empirisches wissenschaftliches Arbeiten wird in der Regel nicht zum Selbstzweck betrieben, sondern verfolgt nach Rost drei Ziele: Erstens sollen die Phänomene unserer Welt sorgfältig beschrieben, geordnet und quantifiziert werden. Zweitens sollen Regeln aufgestellt werden, durch die diese Phänomene erklärt und vorhergesagt werden können und drittens soll die Verwendung von Theorie und Forschungsresultaten zur Beeinflussung (Optimierung) von Verhalten und damit als mögliche Korrektive für (in naher oder ferner Zukunft) anstehende Entscheidungen dienen (Röbken/Wetzel nach Rost 2020: o.S.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definition der Begriffe Wandel und Attraktivität sowie Hinführung zur Fragestellung und zur Vorstellung der methodischen Vorgehensweise anhand eines Experteninterviews.

2. Hauptteil: Detaillierte Darstellung der empirischen Forschungsmethodik, des Ablaufs des Experteninterviews sowie die Herleitung von Hypothesen zu Themen wie Personalmarketing, Work-Life-Balance und dem Wandel des Rollenbildes in der Pflege.

3. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, in der die Bedeutung eines positiven Corporate Image und der Partizipation der Mitarbeiter zur Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs hervorgehoben wird.

4. Literatur – u. Abbildungsverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und der Abbildungen, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Pflegeberuf, Wandel, Attraktivität, Personalmarketing, Experteninterview, Mitarbeiterbindung, Work-Life-Balance, demografischer Wandel, Corporate Identity, Pflegenotstand, Führung, Fachgruppe, Entscheidungsprozesse, Feminismus, Arbeitswelt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Facharbeit setzt sich mit der Abnahme der Attraktivität des Pflegeberufs im Vergleich zwischen den 1980er Jahren und heute auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Personalmarketing, der Bedeutung von Führungsinstrumenten, dem demografischen Wandel und der Work-Life-Balance.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Wege und Anreize aufzuzeigen, wie Pflegeeinrichtungen durch moderne Führung und Personalmanagement ihre Attraktivität für (potenzielle) Mitarbeiter steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führte eine empirische Untersuchung durch, basierend auf einem Experteninterview mit einer erfahrenen Pflegefachkraft, um Vergleiche zu ziehen und Handlungsfelder abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Methodik des Interviews, die Ausarbeitung relevanter Tabellen und Hypothesen sowie praktische Vorschläge zur Stärkung der Mitarbeiterbindung und Unternehmenskultur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Pflegenotstand, Personalbindung, Corporate Identity, demografischer Wandel und moderne Führungskonzepte.

Warum spielt die Ressource "Frau" in der Arbeit eine zentrale Rolle?

Die Arbeit identifiziert die überwiegend weibliche Belegschaft in der Pflege als zentrale, zu wertschätzende Ressource und fordert eine feministische Grundhaltung im Management, um Selbstbewusstsein und Bindung zu stärken.

Wie soll das Projekt zur "Bildung einer Fachgruppe für Entscheidungsprozesse" zur Attraktivität beitragen?

Durch die Einbeziehung der Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse soll ein Wir-Gefühl entstehen, welches die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht und die Wertschätzung gegenüber dem Arbeitgeber steigert.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Pflegeberufe und der Wandel der Wahrnehmung. Wie erreicht man wieder mehr Attraktivität?
Note
1,00
Autor
Anna Zeilinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
43
Katalognummer
V992765
ISBN (eBook)
9783346373595
ISBN (Buch)
9783346373601
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pflegemanagement pfelge work life balance wohnbereichsleitung pdl
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Zeilinger (Autor:in), 2020, Pflegeberufe und der Wandel der Wahrnehmung. Wie erreicht man wieder mehr Attraktivität?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/992765
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  43  Seiten
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