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Die "Politik der Ausplünderung". Frankreich unter deutscher Okkupation (1940 bis 1944)

Title: Die "Politik der Ausplünderung". Frankreich unter deutscher Okkupation (1940 bis 1944)

Term Paper , 2013 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Rosanna Meier (Author)

History of Germany - Modern History

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Summary Excerpt Details

Ziel der Arbeit ist es, jene Elemente der deutschen Okkupationspolitik gegenüber Frankreich aufzuzeigen, welche die Bezeichnung „Politik der Ausplünderung“ rechtfertigen können. Damit dies möglich ist, sollen zuerst die festgelegten Einzelbestimmungen im deutsch-französischen Waffenstillstandsvertrag von 1940 beleuchtet werden, die eine wirtschaftliche Ausplünderung des Landes fördern sowie weitergehende Forderungen, die nicht explizit im Vertrag niedergeschrieben sind, allerdings einen erzwungenen Beitrag Frankreichs zur deutschen Kriegsfinanzierung darstellen.

Im zweiten Abschnitt soll die materielle Ausbeutung anhand der Vereinnahmung wichtiger kriegswirtschaftlicher Grund- und Rohstoffressourcen, der Ausnutzung des Schwarzmarkts, der Ausplünderung landwirtschaftlicher Produkte und der sogenannten Auftragsverlagerung erhellt werden. Anschließend soll die personelle Ausbeutung im Zentrum der Betrachtung gestellt werden, besonders in Hinblick auf die Massendeportationen der französischen Zwangsarbeiter zum Einsatz in der deutschen Rüstungsindustrie.

Nach etwa sechswöchigen Kampfhandlungen wurde die Hauptstadt Paris von der deutschen Wehrmacht überraschend fast völlig widerstandslos am 14. Juni 1940 okkupiert. Darauf wurde die französische militärische Niederlage durch den Waffenstillstandsvertrag von Compiègne am 22. Juni 1940 rechtlich besiegelt. Nun geriet die Großmacht Frankreich in Hitlers Gewalt und die deutsche Besatzung erstreckte sich über mehr als vier Jahre. Der besondere Stellenwert Frankreichs für die deutsche Kriegswirtschaft wird dementsprechend zum Gegenstand dieser vorliegenden Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufbau, Inhalt und Ziel dieser Arbeit

1.2 Forschungsstand

2. Waffenstillstandsvertrag von 1940

2.1 Bestimmungen zur deutschen Kriegsfinanzierung

2.1.1 Präambel

2.1.2. Einzelartikeln

2.2 Willkürlich erzwungene Kontributionen

3. Die materielle Ausbeutung

3.1 Ausbeutung der Roh- und Grundstoffressourcen

3.2 Landwirtschaftliche Ausplünderung

3.3 Ausnutzung des Schwarzmarkts

3.4 Auftragsverlagerung

4. Die personelle Ausbeutung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Methoden und das Ausmaß der deutschen Okkupationspolitik in Frankreich zwischen 1940 und 1944 unter dem Aspekt der „Politik der Ausplünderung“. Sie analysiert, wie durch wirtschaftliche, finanzielle und personelle Instrumente die Ressourcen Frankreichs systematisch für die deutsche Kriegswirtschaft mobilisiert wurden.

  • Analyse des Waffenstillstandsvertrags als Instrument der wirtschaftlichen Ausbeutung.
  • Untersuchung der materiellen Ausplünderung (Rohstoffe, Landwirtschaft, Auftragsverlagerung).
  • Betrachtung der finanziellen Belastungen durch Besatzungskosten und Clearingabkommen.
  • Darstellung der personellen Ausbeutung und Zwangsarbeit (Sauckel-Aktionen).
  • Bewertung der Kollaborationsbereitschaft der Vichy-Regierung und deren Folgen.

Auszug aus dem Buch

3.3 Ausnutzung des Schwarzmarkts

Ebenso die organisierte und unorganisierte Ausnutzung des Schwarzmarkts stellte eine Form der Ausplünderung Frankreichs dar. Sie war so präsent, dass ganze Wehrmachtseinheiten zur illegalen „Warenbeschaffung“ übergingen und somit die eigentliche „geordnete“ Ausbeutung der französischen Wirtschaft behinderten. Aus diesem Grund und weil die korrupte Preistreiberei in einem unzumutbaren Ausmaß um sich griff, wurden nach Görings Anweisung Käufe auf dem Schwarzmarkt ab 1. März 1943 verboten, welches tatsächlich jedoch nur zur kontrollierten Eingrenzung der Befugnisse deutscher Dienststellen führte.

Der sogenannte „Sonderbeauftragte“ für Schwarzmarktkäufe, Oberst Veltjens, hatte allein bis Oktober 1942 eine „Warenbeschaffung“ im Wert von 822 Millionen RM erwirtschaftet. Zusätzlich war eine Summe über 1,5 Milliarden RM für weitere „Warenbeschaffungen“ bis April 1943 angefordert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Stellenwert Frankreichs für die deutsche Kriegswirtschaft und definiert das Ziel der Arbeit, die „Politik der Ausplünderung“ zu analysieren.

2. Waffenstillstandsvertrag von 1940: Dieses Kapitel untersucht die rechtlichen Grundlagen der Besatzung und wie der Vertrag als Instrument diente, um Frankreich systematisch zur Kriegsfinanzierung zu zwingen.

3. Die materielle Ausbeutung: Hier wird die systematische Entnahme von Ressourcen wie Eisenerz, landwirtschaftlichen Produkten sowie die Auftragsverlagerung und der Schwarzmarkt als Mittel der wirtschaftlichen Ausbeutung dargestellt.

4. Die personelle Ausbeutung: Dieses Kapitel behandelt die Zwangsrekrutierung französischer Arbeitskräfte und deren Verschleppung in die deutsche Rüstungsindustrie durch die sogenannten Sauckel-Aktionen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Besatzungspolitik als systematische Ausplünderung, die unter Missachtung internationaler Normen erfolgte.

Schlüsselwörter

Frankreich, Okkupation, Zweiter Weltkrieg, Waffenstillstand, Ausplünderung, Kriegswirtschaft, Zwangsarbeit, Sauckel-Aktionen, Vichy-Regierung, Kollaboration, Rohstoffe, Besatzungskosten, Auftragsverlagerung, Kriegsfinanzierung, Reichseinsatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der deutschen Besatzungspolitik in Frankreich im Zeitraum von 1940 bis 1944 und beleuchtet dabei schwerpunktmäßig die wirtschaftlichen Aspekte der Ausbeutung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themenfelder umfassen die rechtliche Grundlage durch den Waffenstillstandsvertrag, die materielle Ausbeutung von Ressourcen, die finanzielle Ausplünderung sowie die personelle Zwangsarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Elemente der deutschen Besatzungspolitik aufzuzeigen, welche die Bezeichnung „Politik der Ausplünderung“ rechtfertigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer umfassenden Auswertung von Fachliteratur, Quellen und Dokumentationen zur Besatzungszeit basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der vertraglichen Grundlagen, die materielle und personelle Ausbeutung sowie die Rolle der finanziellen Kontributionen durch die Vichy-Regierung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie „Ausplünderung“, „Auftragsverlagerung“, „Sauckel-Aktionen“, „Kollaboration“ und „Kriegswirtschaft“ sind maßgebliche Kennzeichen dieser Untersuchung.

Welche Rolle spielte das „Speer-Bichelonne“-Abkommen?

Dieses Abkommen führte zu einer verstärkten Auftragsverlagerung an französische Industriebetriebe, um das französische Arbeitspotenzial effektiv für die deutsche Rüstung zu nutzen und weitere Deportationen zu vermeiden.

Warum wird die Besatzungspolitik als „Politik der Ausplünderung“ bezeichnet?

Aufgrund des systematischen Entzugs von Ressourcen, der erzwungenen Finanzierung der Besatzungskosten und der Verschleppung von Arbeitskräften wurde das Land gezielt zur Stärkung der deutschen Kriegswirtschaft entleert.

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Details

Title
Die "Politik der Ausplünderung". Frankreich unter deutscher Okkupation (1940 bis 1944)
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,7
Author
Rosanna Meier (Author)
Publication Year
2013
Pages
23
Catalog Number
V992513
ISBN (eBook)
9783346355010
ISBN (Book)
9783346355027
Language
German
Tags
politik ausplünderung frankreich okkupation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rosanna Meier (Author), 2013, Die "Politik der Ausplünderung". Frankreich unter deutscher Okkupation (1940 bis 1944), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/992513
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