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Mathematikgeschichte im Mathematikunterricht. Didaktische Ansätze

Titel: Mathematikgeschichte im Mathematikunterricht. Didaktische Ansätze

Examensarbeit , 2020 , 68 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Tom Schäfer (Autor:in)

Didaktik - Mathematik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte der Mathematik und mit der Frage ob es relevant sei, diese an Schulen zu erzählen.

Im heutigen Mathematikunterricht spielt die Geschichte der Mathematik eine untergeordnete Rolle, obwohl ein wesentlicher Mehrwert aus der Integration in den Regelunterricht resultieren könne. Der erste Teil dieser Arbeit soll das didaktische Potential der Mathematikgeschichte herausarbeiten. Auf welche Art und Weise kann und wird die Geschichte der Mathematik den Mathematikunterricht und somit auch die Erkenntnisse der SuS nachhaltig prägen.

Der zweite Teil ist konträr zum ersten, da sich dieser – und die weiteren – weniger mit den „Warum“ als mit dem „Wie“ beschäftigen wird. Hier liegt der Fokus der Arbeit auf dem historisch-genetischen Prinzip Kleins und Toeplitz und deren Versuch, diese in den Schulunterricht zu integrieren, beziehungsweise ihn zu reformieren.

Der dritte Teil befasst sich mit der historisch-hermeneutischen Methode von Hans Niehl Jahnke, der grundsätzlich nicht abgeneigt ist Mathematikgeschichte in den Unterricht einfließen zu lassen. Er besteht jedoch auf eine andere Art der Begegnung mit Geschichte im Mathematikunterricht. Im letzten Teil der Arbeit werden einige Hindernisse und Probleme vorgestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Vorteil durch Integration von Mathematikgeschichte

3. Das genetische Prinzip

4. Die hermeneutische Methode

4.1 Aspekte der Geschichtsdidaktik

4.2 Die hermeneutische Methode

5. Weitere Methoden

6. Risiken und Grenzen

7. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Hausarbeit untersucht das didaktische Potenzial der Integration von Mathematikgeschichte in den Mathematikunterricht und erörtert, wie dieser Ansatz zur Verbesserung des Verständnisses für die kulturelle Entwicklung der Mathematik beitragen kann.

  • Historisch-genetische Ansätze nach Klein und Toeplitz
  • Die hermeneutische Methode nach Jahnke
  • Methoden der historischen Verankerung im Unterricht
  • Die Rolle der Geschichtsdidaktik zur Förderung der Reflexionskompetenz
  • Herausforderungen, Risiken und Grenzen der unterrichtlichen Umsetzung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Im heutigen Mathematikunterricht spielt die Geschichte der Mathematik eine untergeordnete Rolle, obwohl ein wesentlicher Mehrwert aus dem Integrieren in den Regelunterricht resultieren kann. Schulbücher und Materialien für den Mathematikunterricht enthalten zum Teil auch Elemente der Geschichte der Mathematik in Form von Biographien, Anekdoten, Bildern von „berühmten“ Mathematikern vergangener Zeit, doch das Potential der historischen Ebene wird meist von Lehrerinnen und Lehrern im Unterricht nicht genutzt. Aber warum? Im heutigen Mathematikunterricht liegt der Fokus eher auf das Integrieren neuer Medien, wie die Arbeit mit dem Computer oder dem Taschenrechner. Diese Technologien unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Berechnung von Aufgaben oder auch der Visualisierung von Graphen, Figuren, Abbildungen, Statistiken etc.. Im Rahmenlehrplan wird sogar auf den Einsatz dieser Medien eingegangen und Empfehlungen ausgesprochen, wie und in welchem Schuljahr diese einzusetzen sind. Doch genau dieser Einsatz macht es den SuS fast unmöglich, die Lebenswelten vergangener Mathematik zu erfahren und die gleichen Fehler zu machen, die einst die Mathematiker machten, da diese nicht die gleichen Voraussetzungen hatten. Trivale Rechenleistungen, die in der Vergangenheit zum Teil einige Zeit in Anspruch nahmen, können heute durch die Unterstützung der neuen Technologien beschleunigt werden. Die Erfahrungen, die SuS machen, stehen im Kontrast zu der Entwicklung der Mathematik. Die Geschichte der Mathematik und die Integration dieser in den Mathematikunterricht ermöglichen es den SuS die Mathematik nicht als fertiges Wissenskonstrukt zu erleben, sondern viel mehr den Wandel über die Zeit zu erfahren - Mathematik als kulturelle Entwicklung. Ziel sollte sein, Mathematik sowohl zukunftsträchtig als auch historisch orientiert zu unterrichten. Diese Arbeit dient ausschließlich der Betrachtung der historischen Seite der Mathematik: Mathematikgeschichte im Mathematikunterricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Mathematikgeschichte als kulturelle Entwicklung und identifiziert das Desiderat ihrer Nutzung im modernen, medienorientierten Mathematikunterricht.

2. Der Vorteil durch Integration von Mathematikgeschichte: Dieses Kapitel arbeitet das Potenzial der historischen Ebene heraus, um Mathematik als lebendigen Prozess statt als fertige Formelsammlung darzustellen.

3. Das genetische Prinzip: Es wird die historische Methode von Felix Klein und Otto Toeplitz analysiert, die das Ziel verfolgt, mathematische Inhalte in ihrer natürlichen oder genetischen Abfolge zu unterrichten.

4. Die hermeneutische Methode: Dieses Kapitel erläutert die von Hans Niels Jahnke geprägte Methode, die den Dialog mit historischen Quellen als zentrales didaktisches Element in den Mittelpunkt stellt.

5. Weitere Methoden: Hier werden ergänzende Ansätze wie die historische Verankerung nach Hischer sowie vielfältige methodische Zugänge wie Biografien und Exkursionen vorgestellt.

6. Risiken und Grenzen: Das Kapitel reflektiert kritisch über Schwierigkeiten wie den hohen zeitlichen Aufwand, mangelnde Materialien und die Gefahr der Anachronismen bei der historischen Quellenarbeit.

7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der Forschungsfragen und unterstreicht die nachhaltige Verbesserung des Unterrichts durch eine reflektierte Einbindung historischer Perspektiven.

Schlüsselwörter

Mathematikgeschichte, Geschichtsdidaktik, Genetische Methode, Hermeneutische Methode, Mathematischer Wandel, Historische Verankerung, Historizitätsbewusstsein, Quellenarbeit, Reflexionskompetenz, Mathematische Bildung, Schulmathematik, Didaktik, Mathematische Konzepte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Bedeutung der Integration von Mathematikgeschichte in den Mathematikunterricht und untersucht, inwieweit dadurch ein besseres Verständnis für die Mathematik als kulturelles Produkt gefördert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Feldern gehören die historisch-genetische Methode nach Toeplitz und Klein, die hermeneutische Methode nach Jahnke sowie praktische Ansätze wie die Einbindung von Biografien, Quellen und außerschulischen Lernorten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu beantworten, wie die Geschichte der Mathematik den Schulunterricht nachhaltig verbessern kann und welche didaktischen Ansätze sich dafür als effektiv erweisen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und strukturierende Übersicht der aktuellen geschichtsdidaktischen Forschung, um verschiedene Ansätze der Integration historischer Elemente systematisch zu vergleichen.

Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Vorteile, die detaillierte Darstellung der drei Hauptmethoden (genetisch, hermeneutisch, historisch-verankert) und eine kritische Auseinandersetzung mit Risiken wie Zeitdruck und fachlicher Überforderung.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Mathematikgeschichte, Geschichtsdidaktik, Mathematisches Verständnis, Reflexion, Quellenarbeit und genetische Methode sind die tragenden Begriffe der Analyse.

Wie unterscheidet sich die hermeneutische Methode nach Jahnke vom genetischen Ansatz?

Während der genetische Ansatz versucht, historische Entwicklungslinien logisch aufzubereiten, fokussiert die hermeneutische Methode auf die direkte Begegnung mit Originalquellen und die bewusste Reflexion der Distanz zwischen damaligen und heutigen Denkweisen.

Warum wird die direkte Umsetzung der genetischen Methode nach Toeplitz in der Schule kritisch gesehen?

Sie gilt als didaktisch sehr zeitintensiv und für die SuS oft zu abstrakt, da sie eine intensive Vorbereitung und ein tiefes historisches Wissen voraussetzt, das im normalen Schulalltag kaum umsetzbar ist.

Ende der Leseprobe aus 68 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mathematikgeschichte im Mathematikunterricht. Didaktische Ansätze
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
2,0
Autor
Tom Schäfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
68
Katalognummer
V991027
ISBN (eBook)
9783346369260
ISBN (Buch)
9783346369277
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mathematikgeschichte mathematikunterricht didaktische ansätze
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tom Schäfer (Autor:in), 2020, Mathematikgeschichte im Mathematikunterricht. Didaktische Ansätze, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/991027
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