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Qualitative Forschungsmethoden. Welche Voraussetzungen sollte eine Vorlesung an einer Hochschule haben, damit Studierende freiwillig und zahlreich an dieser teilnehmen?

Titel: Qualitative Forschungsmethoden. Welche Voraussetzungen sollte eine Vorlesung an einer Hochschule haben, damit Studierende freiwillig und zahlreich an dieser teilnehmen?

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Michael Gruen (Autor:in)

Soziologie - Methodologie und Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Voraussetzungen sollte eine Vorlesung an einer Hochschule haben, damit Studierende freiwillig und zahlreich an diese teilnehmen?

Diese Forschungsstudie stellt sich die Frage, welche Voraussetzungen sollte eine Vorlesung haben, damit Studierende gerne, freiwillig und zahlreich an diese teilnehmen. Unabhängig, ob die Vorlesung einer Anwesenheitspflicht voraussetzt. Dabei sollen allgemeingültige Voraussetzungen gefunden werden, welche Bedingungen dafür eine Vorlesung haben muss. Ziel dieser Studie ist es, eine Theorie aufzustellen, die zu einer Beantwortung der Forschungsfrage führt, damit diese von Dozierenden, sowie Hochschulen umgesetzt werden kann.

In Nordrhein-Westfalen wird aktuell über den neuen Gesetzesentwurf zur Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht an Hochschulen debattiert und führt dort zu viel Kritik bei der Studentenvertretung. Einen anderen Kurs verfolgte im März 2020 der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Konrad Wolf. Er hat einen Gesetzesentwurf verfasst, indem die Zugangsvoraussetzungen an Hochschulen für Berufstätige herabgesetzt werden sollen. Zukünftig können mit dem Gesetzesentwurf beruflich Qualifizierte ohne zweijährige Berufstätigkeit ein Studium beginnen. Ein wichtiger Punkt aus dem Gesetzesentwurf ist die Autonomie sowie die Eigenverantwortung der Hochschulen und die Mitbestimmung von Studierenden. Zudem soll durch eine Lockerung von Anwesenheitspflichten bei Seminaren s die Studienangebote flexibler gestaltet werden.
Seit 2014 gibt es an vielen Hochschulen keine Anwesenheitspflichten mehr. Dies hat für viele Studierende den ein Vorteil, mehr Freiräume zu haben und neben dem Studium auch Zeit für Familie und Beruf. Doch wenn die Hochschulen, wie es in NRW gefordert wird, selbst über eine Anwesenheitspflicht in Vorlesungen und Seminare entscheiden dürfen, würde das für viele Studenten wieder zu einen Anwesenheitszwang führen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodologische Positionierung

3. Forschungsfeld und Sampling

4. Erhebungs- und Auswertungsverfahren

4.1. Erhebungsverfahren Narratives Interview

4.2. Transkription

4.3. Auswertungsverfahren Grounded Theory

5. Grundlagentheoretische Einbettung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Forschungsstudie untersucht die Bedingungen und Voraussetzungen für Vorlesungen an deutschen Hochschulen, um die freiwillige und zahlreiche Teilnahme von Studierenden zu fördern. Ziel ist die Entwicklung einer Theorie, die Dozierenden und Hochschulen als praxisnahe Orientierung dient.

  • Qualitative Forschung im Hochschulkontext
  • Einflussfaktoren auf die Attraktivität von Lehrveranstaltungen
  • Methodische Anwendung des narrativen Interviews
  • Analyse und Theoriebildung mittels Grounded Theory
  • Zusammenhang zwischen Lehrqualität und studentischer Motivation

Auszug aus dem Buch

4.1. Erhebungsverfahren Narratives Interview

Nach Misoch (2015), kann ein narratives Interview mündlich, sowie schriftliche erfolgen und ist eine subjektive, perspektivische Darstellung der Befragten. Eingeführt wurde das narrative Interview in den 70er Jahren von Fritz Schütze und wurde vor allem für die Biografieforschung genutzt (vgl. Przyborski, Wohlrab-Sahr. 2014, S. 79 f.).

Ziel des narrativen Interviews ist es, dass die Befragten ihre selbsterlebten, autobiografischen Geschehnisse im Rahmen eines Interviews erzählen (vgl. Przyborski, Wohlrab-Sahr. 2014, S. 82). Das Ergebnis der Befragung soll ein möglichst umfassendes, ganzheitliches Bild aus der Eigenperspektive der subjektiven Wirklichkeit der Befragten vermitteln (vgl. Misoch, 2015, S. 71). Dabei verfolgt ein narratives Interview kein festes Ablaufschema. Die befragten Personen sollen beim Interview nicht beeinflusst werden. Der Forscher soll nur einen Reiz geben, um das Gespräch in Gang zu bringen. Wichtig ist, dass der Interviewer den Befragten genug Raum gibt, ihre erlebte Geschichte zu erzählen. Dabei wird das Interview als Audiodatei aufgenommen und im Nachgang transkribiert (vgl. Atteslander 2010, S.143).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die aktuelle Debatte um die Anwesenheitspflicht an deutschen Hochschulen und formuliert die Forschungsfrage zur Attraktivität von Vorlesungen.

2. Methodologische Positionierung: Hier wird begründet, warum ein qualitatives Forschungsdesign am besten geeignet ist, um die subjektiven Erfahrungen der Studierenden zu erfassen.

3. Forschungsfeld und Sampling: Es wird definiert, welche Zielgruppe (Studierende ab dem dritten Semester) für die Befragung ausgewählt wird und wie der Zugang zum Forschungsfeld erfolgt.

4. Erhebungs- und Auswertungsverfahren: Dieses Kapitel beschreibt detailliert die Durchführung narrativer Interviews, die Vorgehensweise bei der Transkription sowie die Analyse mittels Grounded Theory.

5. Grundlagentheoretische Einbettung: Hier werden die Ergebnisse mit dem Konzept des lebenslangen Lernens und der Bildungsqualität in Deutschland in einen theoretischen Kontext gesetzt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der Ergebnisse für Hochschulen und Dozierende zusammen und zeigt Potenziale für zukünftige Forschungsarbeiten auf.

Schlüsselwörter

Qualitative Forschung, Narratives Interview, Grounded Theory, Hochschullehre, Anwesenheitspflicht, Studentische Motivation, Bildungsqualität, Lebenslanges Lernen, Lehrveranstaltung, Datenauswertung, Theoriebildung, Studierende, Hochschuldidaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, welche Voraussetzungen Vorlesungen an Hochschulen erfüllen müssen, damit Studierende diese freiwillig und in großer Zahl besuchen, unabhängig von einer etwaigen Anwesenheitspflicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die qualitative Sozialforschung, die Lehr-Lern-Bedingungen an deutschen Hochschulen sowie die psychologischen Faktoren von Motivation und studentischem Engagement.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung einer Theorie, die als Grundlage für Dozierende und Hochschulen dient, um die Qualität von Vorlesungen nachhaltig zu steigern und somit die studentische Teilnahme zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein qualitatives Forschungsdesign angewandt, konkret narrative Interviews zur Datenerhebung und die Grounded Theory zur systematischen Auswertung und Theoriebildung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodologische Einordnung, die Beschreibung des Forschungsfeldes, die detaillierte Darstellung der Interviewtechnik sowie die schrittweise Kodierung der Daten zur Theorieentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie qualitative Forschung, Grounded Theory, studentische Motivation, Lehrqualität und narratives Interview charakterisiert.

Warum wird das narrative Interview als Erhebungsmethode genutzt?

Das narrative Interview wird gewählt, um eine subjektive, perspektivische Darstellung der Studierenden zu erhalten, ohne diese durch feste Fragen in ihrem Erzählfluss zu beeinflussen.

Was genau bedeutet das "theoretische Sampling" in diesem Kontext?

Es beschreibt einen zyklischen Prozess, bei dem Datensammlung und Auswertung so lange wiederholt werden, bis eine theoretische Sättigung erreicht ist und keine neuen Erkenntnisse mehr generiert werden.

Welche Rolle spielt die "Bilanzierungsphase" im Interview?

In dieser Phase können gezielte Fragen zu Themen gestellt werden, die der Studierende im freien Erzählteil noch nicht angesprochen hat, um die Forschungsfrage präziser beantworten zu können.

Welche Konsequenz hat eine monotone Vorlesung für die Studierenden?

Laut der im Buch angeführten Analyse kann eine monotone Rhetorik zu Unaufmerksamkeit, Müdigkeit und Motivationslosigkeit führen, was dazu beitragen kann, dass Studierende die Vorlesung zukünftig meiden.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Qualitative Forschungsmethoden. Welche Voraussetzungen sollte eine Vorlesung an einer Hochschule haben, damit Studierende freiwillig und zahlreich an dieser teilnehmen?
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)  (IUBH)
Veranstaltung
Qualitative Forschungsmethoden
Note
1,0
Autor
Michael Gruen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V990658
ISBN (eBook)
9783346363237
ISBN (Buch)
9783346363244
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitative Forschungsmethoden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Gruen (Autor:in), 2020, Qualitative Forschungsmethoden. Welche Voraussetzungen sollte eine Vorlesung an einer Hochschule haben, damit Studierende freiwillig und zahlreich an dieser teilnehmen?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/990658
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Leseprobe aus  16  Seiten
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