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Rechtsgutachten zu Möglichkeiten der Hilfestellung nach SGB VIII. Eine Beispielanalyse

Titel: Rechtsgutachten zu Möglichkeiten der Hilfestellung nach SGB VIII. Eine Beispielanalyse

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jacqueline Horn (Autor:in)

Jura - Öffentliches Recht / Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In diesem Rechtsgutachten wird jedes Kind einzeln, aufsteigend von A nach E, zu den Möglichkeiten der Hilfestellung des SGB VIII geprüft. Bei den ersten drei Kindern, A bis C, wird zuvorderst die Inobhutnahme beleuchtet und dann zu weiteren Hilfen des achten Sozialgesetzbuches übergegangen. Die Chancen für die ältesten Kinder D und E werden anschließend beschrieben. Die Gutachten schließen jeweils mit einem Vorschlag für eine Leistung nach dem achten Sozialgesetzbuch.

Der Tatsache zu entsprechen, dass Familie Donnerschlag fünf Kinder hat und die angebotenen Hilfen im Verhältnis zueinander abgestimmt sein sollen, führen dazu, dass alle geeigneten Leistungen gutachterlich skizziert werden, jedoch erst nach Abschluss aller Gutachten ein resümierendes juristisches Gutachten der am meist geeignetsten Hilfen geschrieben wird, um in diesem abschließendem Rechtsgutachten die zu erbringenden gangbaren Leistungen nochmals auf die Geeignetheit und Notwendigkeit zu überprüfen. Zuletzt wird Stellung zu der Auffassung der Mitarbeiterin F vom örtlich zuständigen Jugendamt und den weiteren Möglichkeiten bezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Sachverhalt

Rechtsgutachten Kind A

Rechtsgutachten Kind B

Rechtsgutachten Kind C

Rechtsgutachten Kind D und Kind E

Abschließendes Rechtsgutachten Kinder A – E

Stellungnahme zur Auffassung der Mitarbeiterin F vom Jugendamt

Weitere Hilfen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit erstellt ein Rechtsgutachten für fünf Kinder einer Familie, deren Lebensumstände eine Gefährdung des Kindeswohls nahelegen, um unter Berücksichtigung des SGB VIII angemessene Hilfsangebote zu identifizieren und die fachliche Einschätzung der zuständigen Mitarbeiterin des Jugendamtes kritisch zu bewerten.

  • Analyse der Inobhutnahme gemäß § 42 SGB VIII
  • Prüfung differenzierter Hilfen zur Erziehung nach dem SGB VIII
  • Bewertung der Verhältnismäßigkeit von staatlichen Eingriffen
  • Auseinandersetzung mit dem präventiven Wächteramt des Jugendamtes
  • Rechtliche Einordnung der Partizipation von Personensorgeberechtigten

Auszug aus dem Buch

Rechtsgutachten Kind A

Kind A 1Jahr könnte gem. §42 SGB VIII Inobhut genommen werden, wenn nach §42 Abs.1 S.1 Nr.2 SGB VIII eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes oder den Jugendlichen besteht, die eine solche erforderlich macht. Eine dringende Gefahr bzw. eine Gefährdung „liegt dann vor, wenn¹ eine gegenwärtige, in einem solchem Maße vorhandene Gefahr, also bevorstehende oder bereits eingetretene Beeinträchtigung rechtlich geschützter Positionen vorliegt, dass sich bei der weiteren Entwicklung eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes mit ziemlicher Sicherheit voraussehen lässt.“ (Bruckermann o.J.:68; vgl. Kunkel u.a. 2016:525-527)

Der Eingriff ist legitim, wenn dadurch eine weitere oder eintretende Gefährdung auszuschließen ist und ein „gleich wirksames, den betroffenen Bürger aber weniger beeinträchtigendes Mittel nicht zur Verfügung steht (BVerfG, Urt.v. 14.7.1999, 1 BvR 2226/94 ua, juris Rn219).“ (Kunkel u.a. 2016:528 Rn27) Im Vorfeld ist jedoch festzustellen, ob Maßnahmen beispielsweise durch öffentliche Hilfen der Gefahr für das Wohl des Kindes oder den Jugendlichen effektiv entgegentreten können. Eine Inobhutnahme entspricht einer zeitlich befristeten Auflösung der räumlichen Eltern-Kind-Beziehung und bedeutet nicht ein Erlöschen des Sorgerechtsanspruchs. Dieser ist nur durch ein Verfahren vor dem Familiengericht mit Begründung dessen nach § 1666 BGB durchsetzbar. (vgl. a.a.O.:528 Rn27) Kind A befindet sich im elterlichen Haushalt mit desolaten hygienischen und erzieherischen Zuständen konfrontiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Sachverhalt: Beschreibung der prekären Lebenssituation der Familie Donnerschlag und der familiären Problemlagen.

Rechtsgutachten Kind A: Rechtliche Prüfung der Inobhutnahme und möglicher Hilfen nach dem SGB VIII für das jüngste Kind.

Rechtsgutachten Kind B: Analyse der Gefährdungslage und Ableitung geeigneter Hilfsangebote für das vierjährige Kind.

Rechtsgutachten Kind C: Prüfung der Voraussetzungen für Inobhutnahme und Unterstützungsmöglichkeiten für das achtjährige Kind.

Rechtsgutachten Kind D und Kind E: Untersuchung der spezifischen Situation der älteren Kinder und Empfehlung altersgerechter Hilfemaßnahmen.

Abschließendes Rechtsgutachten Kinder A – E: Zusammenfassende Bewertung der empfohlenen Leistungen und Einordnung in das Gesamtsystem der Jugendhilfe.

Stellungnahme zur Auffassung der Mitarbeiterin F vom Jugendamt: Kritische Auseinandersetzung mit der fachlichen Haltung der zuständigen Sachbearbeiterin und deren Argumentation bezüglich der Inobhutnahme.

Weitere Hilfen: Darstellung ergänzender Präventions- und Unterstützungsmöglichkeiten nach dem SGB VIII zur Stabilisierung der familiären Situation.

Schlüsselwörter

SGB VIII, Inobhutnahme, Kindeswohlgefährdung, Rechtsgutachten, Jugendhilfe, Erziehungshilfe, Hilfen zur Erziehung, Sozialpädagogische Familienhilfe, Personensorgeberechtigte, Verhältnismäßigkeit, Kindeswohl, § 42 SGB VIII, § 27 SGB VIII, Erziehungsdefizit, Familiengericht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die rechtliche Situation einer Familie aus der Perspektive der Kinder- und Jugendhilfe, um auf Basis des SGB VIII passende Unterstützungsleistungen zu evaluieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Kriterien der Inobhutnahme, der Rechtsanspruch auf Hilfen zur Erziehung und die Verpflichtung des Jugendamtes zur Prüfung milderer Mittel vor dem Eingriff in das Sorgerecht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung fundierter Rechtsgutachten für jedes Kind der Familie, um den Kindern das Verbleiben in der Familie zu ermöglichen und gleichzeitig deren Wohl durch gezielte staatliche Hilfen zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische Fallanalyse (Gutachtenstil), die auf der Auslegung und Anwendung des SGB VIII und einschlägiger Rechtsprechung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in individuelle Rechtsgutachten für die fünf Kinder sowie eine kritische Stellungnahme zum Verwaltungshandeln der zuständigen Jugendamtsfachkraft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie SGB VIII, Inobhutnahme, Kindeswohlgefährdung, Erziehungshilfen und Verhältnismäßigkeit geprägt.

Warum wird die Inobhutnahme der drei jüngsten Kinder kritisch hinterfragt?

Weil die Inobhutnahme den intensivsten Eingriff in das Elternrecht darstellt und laut Autorin vorrangig mildere pädagogische Hilfemaßnahmen zur Gefahrenabwehr ausgeschöpft werden müssen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Jugendamtes?

Die Autorin kritisiert die Mitarbeiterin des Jugendamtes für mangelnde Gesetzeskunde und eine unzulässige Begründung von Inobhutnahmen durch vermeintliche finanzielle Einsparungen der Kommune.

Welche Bedeutung kommt der Partizipation der Eltern zu?

Die Mitarbeit und Partizipation der Personensorgeberechtigten ist eine wesentliche Voraussetzung für viele Hilfen zur Erziehung, weshalb das Jugendamt die Eltern aktiv für die Zusammenarbeit gewinnen muss.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rechtsgutachten zu Möglichkeiten der Hilfestellung nach SGB VIII. Eine Beispielanalyse
Hochschule
CVJM-Kolleg Kassel
Veranstaltung
Modul V 1
Note
1,3
Autor
Jacqueline Horn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
25
Katalognummer
V990291
ISBN (eBook)
9783346367761
ISBN (Buch)
9783346367778
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jacqueline Horn (Autor:in), 2017, Rechtsgutachten zu Möglichkeiten der Hilfestellung nach SGB VIII. Eine Beispielanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/990291
Blick ins Buch
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