In diesem wissenschaftlichen Aufsatz zum erstmaligen Erlernen und Anwenden der wissenschaftlichen Arbeitsweise sind die Potentiale der Nutzung von Social Media Plattformen für Unternehmen in Deutschland dargestellt.
Im Februar 2015 hieß es laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom, dass 75 Prozent von 505 befragten deutschen Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern Social Media für die firmeninterne oder –externe Kommunikation verwenden. Mit der Zeit gehen und den Unternehmenserfolg, die Bekanntheit sowie die Mitarbeiterzufriedenheit steigern – Social Media macht es möglich. Der deutsche Unternehmensbestand wird zu 99,6 % von kleinen und mittleren Unternehmen (kurz: KMU) dominiert. Die Gruppe der KMU bildet somit eine repräsentative Basis. Ziel dieser Ausarbeitung soll es sein, eine Auswahl der zahlreichen Wege sowie die Vor- und Nachteile des "Online Gehens" für KMU zu betrachten und zu bewerten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Social Media
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Status quo
2.3 „Generation Facebook“
3. Digitale Anwendungen für KMU
3.1 Unternehmensformen
3.2 Althergebrachtes
3.2.1 E-Mail
3.2.2 Intranet
3.2.3 Gemeinsame Dateiablage
3.2.4 Kalender
3.2.5 Forum
3.3 Social Media im Web 2.0
3.3.1 Blog
3.3.2 Wiki
3.3.5 Dokumente und Inhalte
3.3.6 Jobangebote und Jobsuche
3.3.7 Bild statt Blei
4. Zusammenfassung
4.1 Potenziale
4.2 Risiken
5. Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendungsmöglichkeiten von Social Media für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland. Ziel ist es, den Status quo der Nutzung zu bewerten, traditionelle digitale Anwendungen den neuen Möglichkeiten des Web 2.0 gegenüberzustellen sowie Vor- und Nachteile aufzuzeigen, um KMU beim Einstieg in die digitale Kommunikation zu unterstützen.
- Grundlagen des Web 2.0 und soziale Medien
- Nutzungsverhalten und „Generation Facebook“
- Traditionelle vs. moderne digitale Kommunikationswerkzeuge
- Strategische Potenziale und Risiken für KMU
Auszug aus dem Buch
3.3.1 Blog
Der Begriff „Blog“ ist die Abkürzung für ein elektronisches Tagebuch im Internet, genannt Web Log. Da Blogs von Ihren Verfassern i. d. R. ständig aktualisiert werden, können die Abonnenten mittels sogenannter Rich Side Summary (kurz: RSS) Feeds in Echtzeit über neue Beiträge informiert werden. RSS-Feeds überprüfen Blogs automatisiert auf neue Einträge und informieren die Adressaten elektronisch. Anwendungen für KMU könnten beispielsweise unternehmensinterne Blogs zu Fachthemen sein, in denen von Fachpersonal immer aktuelle Beiträge in Form von Schrift, Bild oder Ton für eine bestimmte Gruppe von Mitarbeitern der Fachabteilung bereitgestellt werden. Der große Vorteil eines Blogs liegt in der Möglichkeit, die Beiträge des Autors zu kommentieren und somit bspw. Verständnisfragen einzuräumen und sich interaktiv zum Thema auszutauschen. Die Einrichtung von unternehmensexternen Expertenblogs zu bestimmten Themen bietet sich sowohl in B2B- als auch in B2C-Unternehmen an.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Bedeutung von Social Media für deutsche Unternehmen ein und definiert die Zielgruppe der KMU als Untersuchungsobjekt.
2. Social Media: Das Kapitel erläutert die technologischen Grundlagen des Web 2.0 und analysiert anhand von Studien das Nutzungsverhalten sowie die demografische Entwicklung der Anwender.
3. Digitale Anwendungen für KMU: Dieses Hauptkapitel differenziert zwischen klassischen Web 1.0-Anwendungen und modernen Web 2.0-Tools sowie deren spezifischen Einsatzmöglichkeiten in B2B- und B2C-Unternehmenskontexten.
4. Zusammenfassung: Hier werden die strategischen Potenziale für den Unternehmenserfolg den operativen Risiken bei der Nutzung sozialer Netzwerke gegenübergestellt.
5. Ausblick: Der Autor prognostiziert eine unumgängliche Etablierung des Web 2.0 in allen Altersgruppen und betont die Notwendigkeit, frühzeitig in technologische Infrastruktur und Mitarbeiterschulungen zu investieren.
Schlüsselwörter
Social Media, Web 2.0, KMU, Digitalisierung, Kommunikation, B2B, B2C, Facebook, Twitter, Unternehmensstrategie, Blog, Wiki, Mitarbeiterzufriedenheit, Online-Communities, Kundenbindung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Integration und Nutzung von Social-Media-Anwendungen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verbesserung der internen und externen Kommunikation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernpunkten gehören die Definition von Web 2.0, der Vergleich zwischen traditionellen IT-Anwendungen und Social Media sowie die Analyse von Erfolgsfaktoren und Risiken für Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, KMU eine Orientierungshilfe zu bieten, indem Vor- und Nachteile der Social-Media-Nutzung aufgezeigt und bewertet werden.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Studien und Umfrageergebnisse zur Social-Media-Nutzung in Deutschland.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung klassischer Werkzeuge (E-Mail, Intranet) und moderner Plattformen (Facebook, Twitter, Blogs, Wikis, Jobportale) sowie deren Nutzen für verschiedene Unternehmensformen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind KMU, Social Media, Web 2.0, Kommunikation, Unternehmensführung und Digitalisierung.
Welchen Stellenwert nimmt Facebook in dieser Untersuchung ein?
Facebook wird als dominierender Netzwerkgigant analysiert, dessen enorme Reichweite und Nutzung in allen Altersgruppen („Generation Facebook“) für Unternehmen signifikante Chancen zur Marktbeobachtung und Kundeninteraktion bietet.
Wie bewertet der Autor die Rolle der Mitarbeiter?
Die Mitarbeiter werden als wesentlichster Betriebsbestandteil angesehen; ihr Einbezug und ihre Akzeptanz für neue Medien sind laut Autor ausschlaggebend für einen erfolgreichen Transformationsprozess.
Welche spezifischen Risiken werden benannt?
Zu den Risiken zählen unter anderem unprofessionelle Fanpage-Pflege, Sicherheitsbedrohungen durch Malware, rechtliche Probleme bei Bild- und Textrechten sowie die Gefahr eines „Shitstorms“.
Was ist die zentrale Schlussfolgerung für die Zukunft?
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass kein deutsches Unternehmen langfristig an der Nutzung sozialer Medien vorbeikommt, weshalb die Investition in Fachabteilungen und Schulungen unumgänglich ist.
- Arbeit zitieren
- Ray Keddi (Autor:in), 2016, Social-Media-Plattformen. Potentiale der Nutzung für Unternehmen in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/990026