Marktforschung ist in den letzten Jahren ein immer wichtigerer Teil der Tourismusindustrie geworden, da sie hilft, Zusammenhänge zu identifizieren und Gäste bzw. Kunden besser ansprechen zu können. Dabei werden vermehrt auch in touristischen Destinationen Umfragen dazu genutzt.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich genau mit einer dieser Umfragen. Hierbei handelt es sich um das so genannte Tourismusparameter für das Bundesland Bayern. Solche Tourismusbarometer gibt es für fast alle Destinationen in Bayern. Inhaltlich gesehen geht es vor allem um das Urlaubsverhalten, die Motive für die Reise sowie die Analyse der Zufriedenheit der Gäste im jeweiligen Umfragebereich. Dies ist auch für das Tourismusbarometer Bayern der Fall.
An unterschiedlichen Standorten im ganzen Bundesland (unterschiedliche Städte und dort wiederum an unterschiedlichen Plätzen, siehe Umfrage) wird die gleiche Befragung dazu genutzt die eben beschriebenen Informationen zu gewinnen. So kann für das gesamte Bundesland Bayern sowie heruntergebrochen auf die einzelnen Destinationen analysiert werden, wie sich unterschiedliche Elemente darstellen und welche Handlungsempfehlungen sich anbieten. Da es sich beim Tourismusbarometer um eine permanente Befragung handelt, die zeitlich kontinuierlich durchgeführt wird, besteht zudem die Möglichkeit Entwicklungen zu verfolgen.
Die Marktforschung stellt also gerade für touristische Destinationen ein nützliches Tool da, an dem kein Weg vorbeiführt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Zielen und Methodik der Arbeit
3. Deskriptive Statistik
3.1 Geschlecht und Ausgaben
3.2 Standort und Einkommen
3.3 Alter und Einkommen
4. Hypothesentests
4.1 Hypothese 1
4.2 Hypothese 2
4.3 Hypothese 3
5. Zusammenfassung und Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, Daten aus dem bayerischen Tourismusbarometer statistisch zu analysieren, um Erkenntnisse über das Urlaubsverhalten, soziodemografische Zusammenhänge und die Zahlungsbereitschaft von Gästen zu gewinnen und daraus fundierte Handlungsempfehlungen für touristische Destinationen abzuleiten.
- Deskriptive Auswertung soziodemografischer Daten
- Statistische Überprüfung von Hypothesen mittels Chi-Quadrat-Test und ANOVA
- Analyse von Zusammenhängen zwischen Geschlecht, Alter, Bildung und Einkommen
- Ableitung von Empfehlungen für das touristische Marketing
- Einsatz der Statistiksoftware SPSS zur quantitativen Forschung
Auszug aus dem Buch
3.1 Geschlecht und Ausgaben
Ein erster wichtiger Fakt, der bei Betrachtung von Umfragen auffällt und meist immer einbezogen wird, behandelt das Thema der soziodemografischen Daten. Eine der bekanntesten und auch einfachsten Charakteristiken ist dabei das Geschlecht. Das untenstehende Kreisdiagramm verdeutlich die sich aus der Umfrage ergebene Verteilung.
Wie zu erwarten stellt sich diese sehr gleichmäßig da, sogar fast identisch dar. Dies zeigt nicht nur die Grafik, bestehend aus den absoluten bzw. relativen Zahlen, sondern auch das arithmetische Mittel, welches zwischen den beiden Variablen 1(männlich) und 2 (weiblich) bei 1,49 liegt. Beim Thema Urlaubsreisen bzw. Freizeit wäre auch nicht zu erwarten gewesen, dass ein Geschlecht häufiger Auftritt als das Andere.
Ein potenziell interessantes Thema bezüglich Urlaubsreisen und Geschlechter bezieht sich auf die Frage, wie hoch die Ausgaben von Männer und Frauen sind. Auch die Umfrage beschäftigt sich mit diesem Thema und fragt am Ende der Befragung nach den Ausgaben für die Unterkunft und Verpflegung am Befragungstag. Die unten abgebildete Tabelle zeigt unterschiedliche deskriptive Analysen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Marktforschung in der Tourismusindustrie und Vorstellung des Tourismusbarometers Bayern als Datenquelle.
2. Zielen und Methodik der Arbeit: Erläuterung der Zielsetzung, der deskriptiven und induktiven Analyseansätze sowie der verwendeten Software SPSS.
3. Deskriptive Statistik: Darstellung der soziodemografischen Daten wie Geschlecht, Einkommen und Alter mittels statistischer Kennzahlen und Grafiken.
4. Hypothesentests: Überprüfung der aufgestellten Hypothesen zu Geschlechterunterschieden, standortspezifischem Einkommen und dem Einfluss von Alter und Bildung auf das Einkommen.
5. Zusammenfassung und Fazit: Resümee der Ergebnisse und Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für touristische Akteure in Bayern.
Schlüsselwörter
Tourismusindustrie, Tourismusbarometer, Marktforschung, E-Mobilität, Statistik, SPSS, Soziodemografie, Chi-Quadrat-Test, ANOVA, Regressionsanalyse, Urlaubsverhalten, Zahlungsbereitschaft, Destinationswahl, Einkommensklassen, Bayern
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert Daten aus dem Tourismusbarometer Bayern, um das Verhalten und die sozioökonomischen Hintergründe von Touristen besser zu verstehen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Die Schwerpunkte liegen auf der deskriptiven Analyse soziodemografischer Daten und der Überprüfung von Zusammenhängen zwischen Geschlecht, Einkommen, Alter und Bildungsgrad.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aus Umfragedaten fundierte Erkenntnisse zu gewinnen, um Empfehlungen für das touristische Management und Marketing in bayerischen Destinationen abzuleiten.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden deskriptive Statistik, Chi-Quadrat-Tests zur Variablenprüfung, eine einfaktorielle Varianzanalyse (ANOVA) und eine lineare Regressionsanalyse mittels SPSS angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die deskriptive Aufbereitung der Umfrageergebnisse und die anschließende induktive Statistik zur Überprüfung dreier zentraler Hypothesen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Tourismusmarktforschung, statistische Datenanalyse, SPSS, Urlaubsverhalten, Zahlungsbereitschaft und sozioökonomische Faktoren.
Warum spielt die Bildung der Befragten eine Rolle für das Einkommen?
Die Studie zeigt, dass der Bildungsstand einen signifikanten positiven Einfluss auf das Einkommen hat und somit ein zentraler Faktor bei der Zielgruppenbestimmung ist.
Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Standortwahl?
Es konnte statistisch kein Beleg gefunden werden, dass das Einkommen der Besucher an verschiedenen Substandorten innerhalb einer Destination signifikant variiert, weshalb eine Preisdifferenzierung kritisch gesehen wird.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2016, Befragung von Touristen zum Thema E-Mobilität, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/989898