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Der Freundschaftsbegriff in Aristoteles Werk "Die Nikomachische Ethik"

Titel: Der Freundschaftsbegriff in Aristoteles Werk "Die Nikomachische Ethik"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jana Held (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, Aristoteles´ Untersuchungen zu den Arten der Freundschaft detailliert darzustellen und somit die Bedeutung dieser hervorzuheben. Außerdem ist zu prüfen, ob der heutige Freundschaftsbegriff, besonders in den sozialen Netzwerken, noch von aristotelischer Auffassung geprägt ist. Zu diesem Zweck werden die drei Arten der Freundschaft nach Aristoteles definiert, nachdem zuvor die Gründe für die Behandlung von Freundschaft aufgegriffen wurden. Anschließend erfolgt eine Diskussion über den heutigen Freundschaftsbegriff in Bezug auf soziale Medien in Verbindung mit dem aristotelischen Freundschaftsbegriff. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse in Form eines Fazits ab.

Diese Untersuchung wird auch von Aristoteles in Nikomachische Ethik in den Büchern Acht und Neun durchgeführt. Die Gründlichkeit und Ausdehnung seiner Untersuchungen zu Freundschaft, welche alle anderen Untersuchungen des Werkes an Länge übertreffen, deuten auf die bedeutende Rolle hin, welche Freundschaft in der Gesellschaft und zwischen Individuen annimmt. Das eben erwähnte Werk soll als Primärliteratur für diese Arbeit dienen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gründe für die Auseinandersetzung mit Freundschaft

3 Freundschaft nach Aristoteles

3.1 Das Liebenswerte und die Freundschaft zu leblosen Dingen

3.2 Zusammenfassung der bisherigen Aspekte zur Freundschaft

4 Die drei Arten der Freundschaft

4.1 Freundschaft aufgrund von Nutzen

4.2 Freundschaft aufgrund von Lust

4.3 Freundschaft aufgrund des Guten – die vollkommene Freundschaft

4.3.1 Die vollkommene Freundschaft als Verbindungsglied von Freundschaft und Tugend

5 Aristoteles` Freundschaftsbegriff und soziale Medien

5.1 Freundschaft innerhalb sozialer Medien – ein Beispiel

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die aristotelische Typologie der Freundschaft aus der Nikomachischen Ethik detailliert darzustellen und zu analysieren, inwiefern moderne digitale Freundschaftskonzepte in sozialen Netzwerken mit dieser antiken Auffassung korrespondieren.

  • Systematische Definition der drei Freundschaftsarten nach Aristoteles (Nutzen, Lust, Tugend/Gutheit).
  • Untersuchung der Bedingungen von Wohlwollen und Gegenseitigkeit im antiken Freundschaftsverständnis.
  • Kritische Reflexion der "Likealohismus"-Problematik und digitaler Interaktionsformen.
  • Abgrenzung zwischen vollkommener Freundschaft und akzidentellen, instabilen Beziehungsformen.

Auszug aus dem Buch

4.3 Freundschaft aufgrund des Guten – die vollkommene Freundschaft

Im Gegensatz zu den unbeständigen und akzidentellen sowie relationalen Eigenschaften der Freundschaft aus Nützlichkeit oder Lust glänzt die vollkommene Freundschaft durch Eigenschaften, die dem Geblieben an sich zugeschrieben werden können. Der Geliebte erfährt die Liebe nicht dadurch, dass der Liebende einen Vorteil daraus ziehen kann, sondern dass er vom Liebenden als gut und tugendhaft eingeschätzt wird, und genau deswegen wird ihm auch Gutes gewünscht. Außerdem schließt die Freundschaft zwischen Guten die Nützlichkeit und das Angenehme mit ein, denn diese werden vom Guten erstrebt, ohne sie jedoch zum Hauptgrund der Freundschaft zu machen (vgl. Wolf 2002, S.217). Daraus folgt, dass diese höchste Art der Freundschaft nur zwischen Menschen entstehen kann, die gut und tugendhaft sind, denn sie sind in der Lage, Gutes um des Freundes selbst willen zu wünschen. Freunde, welche dies erfüllen, seien nach Aristoteles die vollkommensten Freunde (2018, S.256).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Themas ein, stellt Aristoteles' Nikomachische Ethik als Primärquelle vor und definiert das Ziel, den antiken Freundschaftsbegriff auf moderne soziale Medien anzuwenden.

2 Gründe für die Auseinandersetzung mit Freundschaft: Dieses Kapitel erläutert, warum Freundschaft bei Aristoteles eng mit dem Streben nach einem "guten Leben" und ethischem Handeln verknüpft ist.

3 Freundschaft nach Aristoteles: Hier werden die Voraussetzungen für Freundschaft, wie das Liebenswerte und das notwendige Wohlwollen, theoretisch fundiert.

3.1 Das Liebenswerte und die Freundschaft zu leblosen Dingen: Es wird geklärt, dass Freundschaft zwingend ein zwischenmenschliches Gegenüber erfordert, da leblose Objekte kein Wohlwollen erwidern können.

3.2 Zusammenfassung der bisherigen Aspekte zur Freundschaft: Dieser Abschnitt resümiert, dass Liebe allein für eine Freundschaft nicht ausreicht, sondern gegenseitiges Bewusstsein und Wohlwollen notwendig sind.

4 Die drei Arten der Freundschaft: Das Kapitel führt die systematische Einteilung in Freundschaften aus Nutzen, Lust und Tugend ein.

4.1 Freundschaft aufgrund von Nutzen: Untersuchung der akzidentellen, oft zweckgebundenen Freundschaftsformen, die bei Wegfall des Nutzens instabil werden.

4.2 Freundschaft aufgrund von Lust: Analyse kurzlebiger, auf Angenehmem basierender Beziehungen, wie sie auch im Kontext moderner Dating-Plattformen auftreten.

4.3 Freundschaft aufgrund des Guten – die vollkommene Freundschaft: Definition der höchsten Freundschaftsform, die auf Tugend und dem Wohl des anderen um seiner selbst willen beruht.

4.3.1 Die vollkommene Freundschaft als Verbindungsglied von Freundschaft und Tugend: Erörterung der Verbindung zwischen vollkommener Freundschaft, Gerechtigkeit und tugendhafter Lebensführung.

5 Aristoteles` Freundschaftsbegriff und soziale Medien: Kritische Untersuchung, ob soziale Online-Plattformen Räume für aristotelische Freundschaften bieten.

5.1 Freundschaft innerhalb sozialer Medien – ein Beispiel: Anhand von Facebook und Instagram wird aufgezeigt, dass digitale Interaktionen oft eher akzidentellen oder narzisstischen Zwecken dienen.

6 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse mit dem Ergebnis, dass vollkommene Freundschaften digital nur schwer realisierbar sind.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Nikomachische Ethik, Freundschaft, Wohlwollen, Eunoia, Tugend, Utilitarismus, Soziale Medien, Facebook, Instagram, Digitale Kommunikation, Akzidentelle Freundschaft, Vollkommene Freundschaft, Ethik, Zwischenmenschliche Beziehungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das antike Freundschaftskonzept nach Aristoteles und setzt dieses in Bezug zu aktuellen sozialen Dynamiken im digitalen Zeitalter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die aristotelische Tugendethik, die Differenzierung verschiedener Freundschaftsarten und die medienethische Analyse sozialer Online-Plattformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die drei aristotelischen Arten der Freundschaft zu definieren und zu prüfen, ob die heutige Freundschaftspraxis in sozialen Netzwerken noch der aristotelischen Auffassung entspricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse der Primärquelle (Nikomachische Ethik) und verknüpft diese diskursiv mit aktuellen medienwissenschaftlichen Beobachtungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Ausarbeitung der drei Freundschaftsformen (Nutzen, Lust, Tugend) sowie eine fallbasierte Untersuchung von Freundschaftsmechanismen in sozialen Medien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Aristoteles, Tugend, Wohlwollen, digitale Freundschaft, soziale Netzwerke und akzidentelle bzw. vollkommene Freundschaft.

Warum können laut Aristoteles Freundschaften mit leblosen Dingen nicht existieren?

Da Freundschaft zwingend eine Gegenseitigkeit von Wohlwollen voraussetzt, die ein lebloses Objekt aufgrund fehlender Handlungsfähigkeit und Bewusstseins nicht leisten kann.

Wie bewertet die Arbeit die Freundschaften auf Plattformen wie Tinder oder Facebook?

Aufgrund des oft instrumentellen Charakters, der auf Nutzen oder flüchtiger Lust basiert, ordnet die Arbeit diese meist als akzidentelle Freundschaften ein, die keine vollkommene Stabilität aufweisen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Freundschaftsbegriff in Aristoteles Werk "Die Nikomachische Ethik"
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,0
Autor
Jana Held (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V983929
ISBN (eBook)
9783346365095
ISBN (Buch)
9783346365101
Sprache
Deutsch
Schlagworte
freundschaftsbegriff aristoteles werk nikomachische ethik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jana Held (Autor:in), 2019, Der Freundschaftsbegriff in Aristoteles Werk "Die Nikomachische Ethik", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/983929
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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