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Das astronomische System des Aristoteles. Chaos und Kosmos in der Antike

Title: Das astronomische System des Aristoteles. Chaos und Kosmos in der Antike

Term Paper , 2013 , 14 Pages , Grade: 1

Autor:in: Hasret Okurlu (Author)

Philosophy - Philosophy of the Ancient World

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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit wird versucht, einen allgemeinen Blick auf das astronomische System des Aristoteles zu werfen. Dieser Versuch benötigt davor eine bescheidene Beschreibung der Welt der Antike, in der Aristoteles lebte. In der antiken Philosophie wird die Welt „entgöttert“ und Naturphänomene anhand von Beobachtungen und theoretischen Annahmen erklärt. Bereits vor Platon und Aristoteles haben sich Philosophen wie Demokrit, Anaxagoras, Pythagoras und Thales - nur einige der so genannten Vorsokratiker (ca. 600 - 400 v. Chr.) zu nennen - Fragen über die Beschaffenheit der Natur, der Seele und deren Zusammenwirken gestellt. Der Himmel, die Gestalt der Erde, die Ewigkeit des Universums galten als die wichtigsten Hauptaugenmerke der Philosophie in der Antike.

Im Verlauf dieser Arbeit werden auch einige wichtige Punkte des Themas berücksichtigt, mit denen die genaueren Zustände des Themas erklärt werden, nämlich wie die himmlischen Körper vor und auch bei Aristoteles betrachtet werden. Diesbezüglich wird erstens auf die Frage, welche astronomischen Systemen vor Aristoteles gab und welche Beeinflussungen sie auf das astronomische System des Aristoteles hatten, näher eingegangen. Aufgrund der Vielfalt der Thesen über den Himmel, nämlich die Thesen, die vor Aristoteles aufgestellt wurden, soll das Thema allein begrenzt werden.

Die Philosophen in der Antike versuchten mit unterschiedlichen Methoden, einerseits durch Beobachtungen, andererseits durch antike Experimente und Theorien, herauszufinden, wie die Bestandteile der Natur geformt sind und in welcher Art und Weise diese einzelnen Bausteine aufeinander wirken. Erst Platon entwickelt eine allumfassende Theorie der Welt und deren Schöpfung, die in seinem Dialog Timaios als Schöpfungsgeschichte dargestellt wird. In dieser teleologischen Theorie verknüpft er die Kosmologie mit seiner Ideenlehre und sucht eine transzendentale Ursache für die Entstehung des Kosmos, der durch den Demiurgen - der letzten Ursache als ethisches Element - geschaffen worden ist.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Leben des Aristoteles

2. Auf dem Weg zum Aristoteles:

2.1. Die Gesamtübersicht über die Kosmologie in der Antike

2.2. Zwei Wichtige Begriffe in der Astronomie der Antike: Chaos  und Kosmos 

3. Die Himmelstheorie des Aristoteles

3.1 Die Vollkommenheit des Universums

3.2 Der erste Körper und seine Eigenschaften

3.3 Unveränderlichkeit des Kosmos

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Einblick in das astronomische System des Aristoteles zu geben, eingebettet in den historischen Kontext der antiken Kosmologie und unter Berücksichtigung der begrifflichen Grundlagen von Chaos und Kosmos.

  • Analyse der antiken astronomischen Vorstellungen vor und während Aristoteles.
  • Untersuchung der begrifflichen Differenzierung zwischen Chaos und Kosmos.
  • Darstellung der aristotelischen Himmelstheorie und ihrer Kernkonzepte.
  • Betrachtung der Rolle der vier Elemente und des Äthers im aristotelischen Weltbild.
  • Diskussion der Bedeutung von Vollkommenheit und Unveränderlichkeit im Kosmos.

Auszug aus dem Buch

3.3 Unveränderlichkeit des Kosmos

Die Eigenschaften des himmlischen Körpers zählen auch zu den wichtigsten Themen Aristoteles` Theorie. Er beschäftigt sich damit in seinem Werk Kap. A 3. Die „kreisbewegte“ Bewegung des Äthers ist eine ihm inhärente Eigenschaft. Er besitzt „weder Leichtheit noch Schwere“, kann „unmöglich in die Höhe gezogen oder hinuntergerissen und auf diese Weise in Bewegung gesetzt werden“, ist „unentstanden und unvergänglich“, nimmt nicht zu und verändert sich nicht. Da es ihn nicht auf der Erde gibt und er nicht aus einem irdischen Element entstanden ist, entsteht eine Zweitteilung; der Kosmos wird bei Aristoteles von der Erde getrennt. Die aristotelische Physik läuft auf eine Zweiweltentheorie hinaus, nach der die Körper in der Sphäre oberhalb des Mondes aus einem ganz anderen Element bestehen und sich nach ganz anderen Geboten bewegen als die sublunaren Körper. In dieser Physik gibt es keine einheitliche Gesetzmäßigkeit der den Menschen umgebenden Welt, sondern eine Wertordnung von niederen und höheren Sphären.

Die Gesetzmäßigkeiten des Weltlichen waren damit nicht zu übertragbar auf den Kosmos; irdische und kosmische Prozesse nicht vergleichbar in der antiken Kosmologie: „Eine die gesamte Außenwelt umfassende Physik als Wissenschaft von der Natur konnte sich nicht herausbilden.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, einen allgemeinen Blick auf das astronomische System des Aristoteles zu werfen und diesen in den Kontext der antiken Philosophie einzuordnen.

1. Das Leben des Aristoteles: Dieses Kapitel gibt einen biographischen Überblick über Aristoteles, seine Ausbildung bei Platon, seine Lehrtätigkeit und seinen Einfluss auf die Wissenschaft.

2. Auf dem Weg zum Aristoteles:: Hier wird die historische Entwicklung der Kosmologie in der Antike und die Bedeutung der Begriffe Chaos und Kosmos analysiert, um eine Basis für das Verständnis des aristotelischen Systems zu schaffen.

3. Die Himmelstheorie des Aristoteles: Dieser Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der aristotelischen Astronomie, einschließlich der Konzepte der Vollkommenheit, der Elementenlehre, des Äthers und der Unveränderlichkeit des Kosmos.

4. Resümee: Das Resümee fasst die Bedeutung von Aristoteles als Denker zusammen, der Astronomie als philosophische Disziplin etablierte und die abendländische Vorstellungswelt maßgeblich prägte.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Astronomie, Kosmos, Chaos, Antike, Philosophie, Äther, Geozentrik, De Caelo, Himmelstheorie, Naturphilosophie, Elemente, Vollkommenheit, Platon, Weltordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem astronomischen System des Aristoteles und untersucht dessen philosophische Grundlagen im Kontext der antiken Kosmologie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die antike Kosmologie, die biographischen Hintergründe des Aristoteles, die Differenzierung von Chaos und Kosmos sowie die Analyse seiner spezifischen Himmelstheorie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick über Aristoteles' Gedanken zum Himmel zu geben und aufzuzeigen, wie er astronomische Beobachtungen mit einer philosophischen Struktur verknüpft hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse historischer Texte und antiker philosophischer Quellen, insbesondere des Werkes "De Caelo", um eine theoretische Rekonstruktion des astronomischen Systems zu erstellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Bestimmung der Begriffe Chaos und Kosmos sowie der detaillierten Beschreibung der aristotelischen Himmelstheorie, der Elemente und der Eigenschaften des Äthers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Aristoteles, Astronomie, Kosmos, Chaos, Äther und Weltordnung charakterisiert.

Warum unterscheidet Aristoteles zwischen irdischen und kosmischen Körpern?

Die Unterscheidung basiert auf der verschiedenen Beschaffenheit der Elemente: Sublunare Körper unterliegen Veränderung und Geradlinigkeit, während der Äther als fünftes Element im Himmel für Ewigkeit und kreisförmige Bewegung steht.

Welche Rolle spielt der Äther in der Theorie des Aristoteles?

Der Äther ist das notwendige theoretische Hilfsmittel, das Aristoteles einführt, um die beobachtete kreisförmige Bewegung der Sterne zu erklären, da diese nicht aus den irdischen Elementen bestehen können.

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Details

Title
Das astronomische System des Aristoteles. Chaos und Kosmos in der Antike
College
University of Bonn
Grade
1
Author
Hasret Okurlu (Author)
Publication Year
2013
Pages
14
Catalog Number
V980122
ISBN (eBook)
9783346331625
ISBN (Book)
9783346331632
Language
German
Tags
system aristoteles chaos kosmos antike
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hasret Okurlu (Author), 2013, Das astronomische System des Aristoteles. Chaos und Kosmos in der Antike, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/980122
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