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Devianz in Gestalt von Formen des Schulabsentismus

Mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie

Title: Devianz in Gestalt von Formen des Schulabsentismus

Seminar Paper , 2020 , 17 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Sabine Schneider (Author)

Pedagogy - General

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Ziel dieser Arbeit ist es, theoretische Auswirkungen der Corona-bedingten Schul-Maßnahmen auf Schüler mit bestehender Schulphobie und/oder Schulangst aufzuzeigen und zu diskutieren.

Was, wenn die Abwesenheit von Schülern und Schülerinnen von Schule und Unterricht nicht aus dem Reiz der Autonomie oder Verdrossenheit gegenüber einem bestimmten Schulfach folgt, sondern auf weit größeren und tieferen Ursachen beruht? Ist schwänzen gleich schwänzen, unabhängig von den individuellen Gründen des Schülers? Ab wann kann Schwänzen als ein deviantes Verhalten verstanden werden, welches in starker psychischer Belastung des Schülers gründet? Welche Möglichkeiten bieten sich den betroffenen Schülern und deren Eltern?
Schulphobie und Schulangst als Formen des Schulabsentismus in Verbindung mit den elterlichen Einflüssen wurden hierfür als Schwerpunkte zur Behandlung dieser Fragestellungen gewählt.

Die aktuelle Corona-Pandemie hat die Welt fest im Griff. Schulen müssen plötzlich ihre gesamte Lehr- und Lernstruktur vollständig ändern und dafür Sorge tragen, dass Nachteile, die Schüler durch die verordneten Einschränkungen erfahren könnten, möglichst gering gehalten werden können.
Lockdown, Homeschooling, Wiedereröffnung der Schulen unter nie dagewesenen Bedingungen: Welche Auswirkungen kann diese prägende Zeit, insbesondere der Schul-Lockdown mit der Ersatz-Methode des Homeschoolings, auf SuS mit einem gestörten Sozialverhalten haben?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Devianz in Gestalt von Schulabsentismus

Ist Schwänzen gleich Schwänzen und ein sicherer Vorbote für Delinquenz?

Angstbedingte Formen der Schulverweigerung

Schulangst – wenn jeder Tag mit der Furcht vor jedem und allem beginnt

Schulphobie – Trennungsangst des Kindes – Zurückhalten durch Eltern

Der entscheidende Blick für den Einsatz erfolgreicher Handlungsmöglichkeiten gegen Schulabsentismus aufgrund einer sozialen Störung

Schulische und außerschulische Maßnahmen bei bestehender Schulphobie oder Schulangst

Kein Tag ohne Corona

Diskussion zu möglichen Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf Schüler mit Schulangst oder Schulphobie

Kann ein Schul-Lockdown positive Effekte für Schüler mit sich bringen?

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Auswirkungen der Corona-bedingten Schulmaßnahmen auf Schülerinnen und Schüler, die unter Schulphobie oder Schulangst leiden. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Konsequenzen des Schul-Lockdowns und des Homeschoolings für diese vulnerable Gruppe sowie die Frage, ob der Wegfall des Präsenzunterrichts kurzfristig entlastend wirken kann.

  • Phänomenologie des Schulabsentismus und dessen Abgrenzung
  • Differenzierung zwischen Schulangst und Schulphobie
  • Die Rolle elterlicher Einflüsse bei Trennungsangst
  • Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das psychische Wohlbefinden von Jugendlichen
  • Handlungsmöglichkeiten für Lehrkräfte und Kooperationen mit der Jugendhilfe

Auszug aus dem Buch

Schulangst – wenn jeder Tag mit der Furcht vor jedem und allem beginnt

Bei dieser Form sozialer Störung zeigen sich Ängste vor Situationen in der Schule. Die Angst entsteht in der konkreten Schulsituation, äußert sich jedoch häufig auch zuhause, vor dem Einschlafen oder unmittelbar bevor der Schulweg angetreten werden soll. Dies kann zum einen die Angst vor Leistungsversagen darstellen, welche mit einem geringen Selbstwerterleben, Achtungsverlust und Schamgefühlen einhergehen kann. Die realen Leistungsanforderungen, welche Präsentationen, Klassenarbeiten oder weitere Prüfungssituationen beinhalten können, werden vermieden, die Lern- und Leistungsmotivation sinkt. Anforderungen gegenüber den SuS werden in ihrem subjektiven Verständnis als nicht bewältigbar und unüberwindbar wahrgenommen, Ängste als unaushaltbare Intensität erlebt. Vermeidung einzelner Fächer bis hin zum intensiven Schwänzen mehrerer Unterrichtstage können die Folgen sein. Betroffene SuS reagieren mitunter durch psychovegetative Symptome wie Bauch- oder Kopfschmerzen, Übelkeit und ähnlichen Angstkorrelaten.

Weitere Realsituationen, durch welche sich Ängste vor schulischen Situationen manifestieren können, stellen wiederholt erlebte Erniedrigungen, Anfeindungen oder auch Aggressionen gegenüber Schülern und Schülerinnen dar. Besonders Mobbing ist ein nicht zu unterschätzendes Phänomen im Alltag schulpflichtiger Kinder und Jugendlicher. Ricking und Dunkake bezeichnen Mobbing gegen Mitschüler als Form von personaler Gewalt. (vgl. Ricking, et al., 2017) Auch verbale Attacken gegen Mitschüler finden häufig und oft unbemerkt von der Lehrkraft statt. Im Kontext von Schule wird der allgemeine Begriff des Mobbings als Bullying definiert. Schüler und Schülerinnen, die machtvoll auftreten und sich entsprechend als Angreifer präsentieren, spüren meist Auffälligkeiten und Schwächen ihrer Mitschüler auf, um sie gegen diese zu verwenden. In Aussprachen, körperlicher Erscheinung oder bestimmter atypischer Verhaltensweisen der Betroffenen können sich die Folgen dieser entwürdigenden Behandlungen widerspiegeln.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Diese Einleitung thematisiert die psychologischen Ursachen von Schulabsentismus und stellt die Relevanz der Untersuchung unter dem Einfluss der Corona-Pandemie dar.

Devianz in Gestalt von Schulabsentismus: Das Kapitel differenziert zwischen erlaubtem Fernbleiben und deviantem Schulabsentismus sowie dessen Korrelation mit Delinquenz.

Angstbedingte Formen der Schulverweigerung: Hier werden die psychologischen Hintergründe von Schulangst und Schulphobie sowie die Auswirkungen durch Mobbing und die Rolle der Eltern beleuchtet.

Kein Tag ohne Corona: Dieses Kapitel analysiert die entwicklungspsychologische Belastungssituation Jugendlicher durch die massiven Einschränkungen während der Pandemie.

Fazit: Die Schlussbetrachtung bewertet kritisch die vermeintlich positiven Effekte des Lockdowns und warnt vor langfristigen Risiken bei der Reintegration.

Schlüsselwörter

Schulabsentismus, Schulphobie, Schulangst, Schulschwänzen, Corona-Pandemie, Lockdown, Homeschooling, Trennungsangst, Bullying, Sozialverhalten, Schulpflichtverletzung, Erziehungsmaßnahmen, Jugendhilfe, Leistungsversagen, psychosomatische Beschwerden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Erscheinungsformen des Schulabsentismus und beleuchtet insbesondere die psychologischen Faktoren von Schulangst und Schulphobie unter dem speziellen Kontext der Corona-Pandemie.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Schulverweigerung, die Ursachenforschung bei Angststörungen im Kindes- und Jugendalter sowie der Einfluss von Schulschließungen und Homeschooling auf betroffene Schüler.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Auswirkungen der Corona-bedingten Maßnahmen auf Schüler mit bestehender Schulangst oder Schulphobie theoretisch zu analysieren und zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung bestehender Fachliteratur und psychologischer sowie soziologischer Erklärungstheorien zum Schulabsentismus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung von Ursachen wie Trennungsangst oder Bullying sowie eine Diskussion der Auswirkungen der Pandemie auf das Lernumfeld.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Schulabsentismus, Schulphobie, Corona-Pandemie und Bewältigungsstrategien im schulischen Kontext charakterisieren.

Können Lockdowns für Kinder mit Schulphobie eine positive Phase darstellen?

Die Autorin diskutiert, dass ein Lockdown kurzfristig eine Entlastung von angstauslösenden Schulsituationen bieten kann, warnt jedoch vor einer Chronifizierung und Problemen bei der späteren Rückkehr.

Wie gehen Schulen laut Arbeit idealerweise mit Schulabsentismus um?

Die Arbeit empfiehlt eine frühzeitige Wahrnehmung und ein unterstützendes Vorgehen durch die Lehrkraft, idealerweise in Kooperation mit den Eltern und bei Bedarf unter Einbeziehung der Jugendhilfe.

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Details

Title
Devianz in Gestalt von Formen des Schulabsentismus
Subtitle
Mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie
College
University of Education in Schwäbisch Gmünd
Grade
1,8
Author
Sabine Schneider (Author)
Publication Year
2020
Pages
17
Catalog Number
V978944
ISBN (eBook)
9783346330864
ISBN (Book)
9783346330871
Language
German
Tags
Schulabsentismus Corona Schwänzen Devianz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Schneider (Author), 2020, Devianz in Gestalt von Formen des Schulabsentismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/978944
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