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Der Urmensch bei Freud und der Mensch im Naturzustand bei Hobbes

Eine vergleichende Analyse

Title: Der Urmensch bei Freud und der Mensch im Naturzustand bei Hobbes

Term Paper , 2020 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Bei der folgenden Ausarbeitung handelt es sich um eine vergleichende Analyse von Freuds Konzeption des Urmenschen und Hobbes Menschen im Naturzustand. Es soll darum gehen zu untersuchen, wie die beiden Zustände methodisch konzipiert werden, aber auch welche anthropologischen Sichtweisen damit vertreten werden.
Zunächst soll Freuds Anthropologie und damit auch Teile der Triebtheorie mithilfe der Konstruktion des Urmenschen dargestellt werden. Hier soll vor allem sein Werk Das Unbehagen in der Kultur als Grundlage dienen. Aber auch die Entstehung der Kultur bei Freud soll kurz erläutert werden.
Anschließend soll es um Hobbes Darstellung des Menschen im Naturzustand in seinem Werk Leviathan gehen. Was sind die Handlungsmotivationen des Menschen und wie würden sie sich ohne gesellschaftliche Sanktionen verhalten? Das sind insbesondere die Fragen, denen in diesem Kapitel nachgegangen wird. Aber auch hier soll erläutert werden, wie sich die Entstehung der Gesellschaft nach Hobbes zwangsläufig ergibt.
Anschließend werden beide anthropologischen Standpunkte miteinander einmal in methodischer und danach in inhaltlicher Sicht miteinander verglichen. Dies ist besonders spannend, da Freud und Hobbes aus ganz unterschiedlichen Perspektiven ihre Theorien ausbreiten. Freud kommt aus der psychoanalytischen Sichtweise, während es Hobbes darum geht, eine politische Perspektive darzustellen. Lassen sich dennoch Gemeinsamkeiten in der Natur des Menschen feststellen? Dem soll in der folgenden Arbeit nachgegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Freuds Theorie

2.1 Der Urmensch bei Freud

2.2 Triebe des Menschen

2.3 Das Zusammenleben der Urmenschen

2.4 Der Übergang in die Kultur

3. Hobbes Theorie

3.1 Hobbes Anthropologie

3.2 Der Naturzustand als Krieg

3.3 Die Gründung der Gesellschaft

4. Vergleich

4.1 Vergleich der Methodik

4.2 Inhaltlicher Vergleich

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine vergleichende Analyse der Konzepte des Urmenschen bei Sigmund Freud und des Menschen im Naturzustand bei Thomas Hobbes durchzuführen. Dabei steht die Untersuchung der methodischen Konzeptionen sowie der zugrunde liegenden anthropologischen Sichtweisen beider Denker im Fokus, um Gemeinsamkeiten in deren pessimistischen Menschenbildern trotz unterschiedlicher wissenschaftlicher Perspektiven zu identifizieren.

  • Psychoanalytische Anthropologie nach Freud (Das Unbehagen in der Kultur)
  • Politische Anthropologie bei Hobbes (Leviathan)
  • Konstrukt des Urmenschen bzw. des Naturzustands als Gedankenexperiment
  • Triebtheorie vs. Machtstreben als Handlungsmotivation
  • Entstehung von Kultur und Gesellschaft als Sicherheitsgewinn durch Triebverzicht

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Naturzustand als Krieg

Der Mensch im Naturzustand befindet sich jenseits jeglicher Regeln und gesellschaftlicher Sanktionen und kann somit seiner „ursprünglichen asozialen Triebdisposition ungehemmt freie Bahn [lassen]“ (Waibl 1980: 41). Der Mensch im Naturzustand spiegelt somit seine eigentliche ursprüngliche Natur wider, da er sich ohne Sanktionen und regelnde Prinzipien freilassen kann.

Zu den oben genannten Strebungen nach Selbsterhaltung und Macht kommen noch weitere, den Naturzustand bestimmende, Faktoren hinzu: nämlich die Begrenztheit der von den Menschen angestrebten Ressourcen bzw. Güter und die Gleichheit der Menschen.

Die Knappheit der Güter und die Tatsache, dass es Menschen gibt, die das Gleiche begehren, führen zu Konkurrenz und Konflikten zwischen den Menschen, wodurch diese zu Feinden werden (vgl. Hobbes 1651: 115). Auch die Fähigkeit des Menschen vorauszudenken trägt zu dem Konfliktpotenzial bei. In einer Welt mit begrenzten Gütern, erkennt der Mensch, dass auch andere ihre Güter maximieren wollen und versucht somit, auch solche zu erlangen, die er nicht zum jetzigen Zeitpunkt begehrt, sondern in der Zukunft zur Befriedigung seiner Bedürfnisse begehren könnte (vgl. Chwaszcza 2008: 82). Somit leben die Menschen in ständiger Angst und Angriffs-/ bzw. Verteidigungshaltung und misstrauen sich gegenseitig.

Das Streben nach Macht wird im Naturzustand ebenfalls aufs Äußerste getrieben, allerdings auch aus vernunftbedingten Gründen. „Macht ist relational; sie ist nur in dem Maße wirksam, in dem sie die Macht der Konkurrenten übersteigt. Die Relationalität der Macht zwingt also dazu, sich immer mehr Macht zu verschaffen“ (Chwaszcza 2008: 86). Somit streben im Naturzustand alle Menschen nach immer mehr Macht, um die Macht der Anderen zu übersteigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die vergleichende Analyse der Anthropologien von Freud und Hobbes ein und erläutert die methodische Vorgehensweise.

2. Freuds Theorie: Dieses Kapitel rekonstruiert das Bild des Urmenschen bei Freud, seine Triebstruktur sowie das Bedürfnis nach Sicherheit, das in die Kultur führt.

2.1 Der Urmensch bei Freud: Es wird dargelegt, wie Freud den Urmenschen als Wesen ohne kulturelle Einschränkungen konstruiert, um die ursprüngliche menschliche Natur freizulegen.

2.2 Triebe des Menschen: Hier werden Eros und Todestrieb als steuernde Kräfte des menschlichen Verhaltens analysiert, die auch im Urmenschen wirken.

2.3 Das Zusammenleben der Urmenschen: Dieses Kapitel beschreibt die urzeitliche Familienstruktur und die Unsicherheit des Individuums aufgrund der Willkür des Stärkeren.

2.4 Der Übergang in die Kultur: Es wird der gesellschaftliche Gründungsakt durch die Urvatertötung und die Entwicklung des Über-Ichs zur Regelung des Zusammenlebens erläutert.

3. Hobbes Theorie: Das Kapitel stellt den Naturzustand bei Hobbes als ein theoretisches Gedankenexperiment zur Begründung staatlicher Macht dar.

3.1 Hobbes Anthropologie: Hobbes definiert den Menschen als ein auf Selbsterhaltung und Machtstreben ausgerichtetes, physikalisch bewegtes Wesen.

3.2 Der Naturzustand als Krieg: Hier wird der Naturzustand als ein Zustand des Misstrauens und der ständigen Kriegserwartung durch Ressourcenknappheit und menschliche Gleichheit beschrieben.

3.3 Die Gründung der Gesellschaft: Es wird erklärt, wie die Menschen durch einen Sozialvertrag ihre Handlungsfreiheit zugunsten von Sicherheit und Frieden einschränken.

4. Vergleich: Dieser Abschnitt gegenüberstellt die methodischen und inhaltlichen Ansätze der beiden Philosophen.

4.1 Vergleich der Methodik: Es werden die analytische Herangehensweise und der deduktive Rückschluss auf die Natur des Menschen bei Freud und Hobbes verglichen.

4.2 Inhaltlicher Vergleich: Das Kapitel beleuchtet die Gemeinsamkeiten in der pessimistischen Einschätzung des Menschen als egoistisches, aggressives Wesen.

5. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass trotz unterschiedlicher Perspektiven beide Theorien bemerkenswerte Ähnlichkeiten in ihrer Anthropologie aufweisen.

Schlüsselwörter

Urmensch, Naturzustand, Sigmund Freud, Thomas Hobbes, Anthropologie, Triebtheorie, Selbsterhaltung, Machtstreben, Kultur, Gesellschaft, Sozialvertrag, Aggression, Egoismus, Psyche, Leviathan

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer vergleichenden Analyse der anthropologischen Grundannahmen von Sigmund Freud und Thomas Hobbes hinsichtlich der Konstruktion des Menschen im Zustand vor der Zivilisation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Triebtheorie und Psychoanalyse bei Freud sowie die politische Philosophie und Staatstheorie bei Hobbes, jeweils mit Blick auf die menschliche Natur.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie beide Philosophen methodisch ihre jeweiligen Konzepte (Urmensch vs. Naturzustand) entwickeln und welche Gemeinsamkeiten sich trotz ihrer unterschiedlichen disziplinären Hintergründe ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende, analytische Methode angewandt, bei der die Primärwerke beider Denker, insbesondere Freuds „Das Unbehagen in der Kultur“ und Hobbes „Leviathan“, untersucht und gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung von Freuds und Hobbes Theorien, gefolgt von einem expliziten Vergleich der methodischen Vorgehensweisen und inhaltlichen Aussagen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Urmensch, Naturzustand, Triebverzicht, Selbsterhaltung, Machtstreben und Sozialvertrag definiert.

Worin besteht laut der Arbeit der Hauptunterschied in der Entstehung von Gesellschaft bei Freud und Hobbes?

Bei Hobbes ist der Vertragsabschluss ein bewusster Akt der Vernunft zur Sicherung des Überlebens, während bei Freud die Entstehung der Kultur auf einem unbewussten Schuldgefühl nach dem kollektiven Mord am Urvater basiert.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Aggression bei Freud und Hobbes?

Beide Autoren werden als Vertreter eines pessimistischen Menschenbildes identifiziert, bei denen Aggressionen als tief in der menschlichen Natur verwurzelte Konstante angesehen werden, die erst durch gesellschaftliche Institutionen gezähmt werden muss.

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Details

Title
Der Urmensch bei Freud und der Mensch im Naturzustand bei Hobbes
Subtitle
Eine vergleichende Analyse
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Course
Philosophie und Psychoanalyse
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
20
Catalog Number
V978805
ISBN (eBook)
9783346332110
ISBN (Book)
9783346332127
Language
German
Tags
Hobbes Freud Anthropologie praktische Philosophie Naturzustand Urmensch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Der Urmensch bei Freud und der Mensch im Naturzustand bei Hobbes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/978805
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