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Inwiefern korrelieren subjektives Wohlbefinden und Wirtschaftswachstum? Das Fallbeispiel China von 1990 bis 2000

Title: Inwiefern korrelieren subjektives Wohlbefinden und Wirtschaftswachstum? Das Fallbeispiel China von 1990 bis 2000

Seminar Paper , 2018 , 15 Pages , Grade: 6.0

Autor:in: Martina Damiani (Author)

Sociology - Economy and Industry

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Diese Arbeit untersucht, inwiefern Wirtschaftswachstum und subjektives Wohlbefinden korrelieren. Dazu werden Standardwerke der Fachliteratur herangezogen und deren Kernaussagen analysiert. Das anschließende Fallbeispiel China dient dazu, die Erkenntnisse aus der Literaturanalyse anhand des Wirtschaftswachstums und der Entwicklung des subjektiven Wohlbefindens von 1990–2000 in der Volksrepublik empirisch zu validieren.

Aus der Arbeit lässt sich schlussfolgern, dass Wirtschaftswachstum und subjektives Wohlbefinden unter der notwendigen Bedingung von sich positiv entwickelnden Moderatorvariablen, die kausal auf das Wohlbefinden einwirken, positiv korrelieren. Die Moderatorvariablen sind dabei kontextabhängig, wobei die Einkommensungleichheit gemessen am Gini-Koeffizient sich als relevanteste Einflussgröße erweist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Festlegung der theoretischen Grundlagen

2.1 Definition des Wirtschaftswachstums und methodologische Schwierigkeiten

2.2 Definition des subjektiven Wohlbefindens und methodologische Schwierigkeiten

3. Untersuchung der Korrelation von Wirtschaftswachstum und subjektivem Wohlbefinden

3.1 Das „Easterlin Paradoxon“ und die „hedonistische Tretmühle“

3.2 Positive Korrelation von Wirtschaftswachstum und subjektivem Wohlbefinden

3.3 Relativierung der positiven Korrelation durch Moderatorvariablen

3.4 Einkommensungleichheit gemessen am Gini-Koeffizient als Moderatorvariable

4. Betrachtung des Fallbeispiels China von 1990–2000

4.1 Wirtschaftswachstum und Entwicklung des subjektiven Wohlbefindens

4.2 Moderatorvariablen Anomie, politische Unzufriedenheit und relative Deprivation

4.3 Einkommensungleichheit und Theorie der „frustrated achievers“

5. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Korrelation zwischen Wirtschaftswachstum und subjektivem Wohlbefinden, um die vermeintliche Kausalität zwischen materiellem Wohlstand und Lebenszufriedenheit kritisch zu hinterfragen. Ziel ist es, theoretische Ansätze zur Korrelation zu analysieren und diese anhand des Fallbeispiels China zwischen 1990 und 2000 empirisch zu validieren.

  • Theoretische Grundlagen zum Zusammenhang von Wachstum und Wohlbefinden
  • Analyse kontroverser Forschungsansätze wie dem „Easterlin Paradoxon“
  • Identifikation und Untersuchung von Moderatorvariablen (z.B. Einkommensungleichheit)
  • Empirische Fallstudie zur wirtschaftlichen Entwicklung in China
  • Untersuchung sozioökonomischer Auswirkungen auf die Lebenszufriedenheit

Auszug aus dem Buch

3.1 Das „Easterlin Paradoxon“ und die „hedonistische Tretmühle“

Bei der Querschnittanalyse der Korrelation von subjektivem Wohlbefinden und Wirtschaftswachstum unter Individuen in entwickelten Ländern stellt Easterlin eine starke positive Korrelation fest: je höher das Einkommen, desto höher das subjektive Wohlbefinden. Demgegenüber steht eine Betrachtung über einen längeren Zeitraum, die Längsschnittanalyse: das subjektive Wohlbefinden stagniert in den betrachteten Ländern trotz Wirtschaftswachstum. Diese Widersprüchlichkeit findet sich in der Literatur als „Easterlin Paradoxon“ wieder. (Easterlin, 1974, S. 118)

2010 wird das Konzept auch auf Entwicklungsländer ausgeweitet. Demzufolge lässt sich das „Easterlin Paradoxon“ global applizieren (Easterlin, McVey, Switek, Sawangfa & Zweig, 2010, S. 22465).

Die Interpretation dieses Phänomens ist das Auftreten eines Sättigungspunktes, der sog. „hedonistischen Tretmühle“, ab einem bestimmten Wirtschaftsniveau. Dies fasst Graham zusammen: „Die Ansprüche erhöhen sich mit steigendem Einkommen und, nachdem die Grundbedürfnisse gestillt sind, wird das Wohlbefinden eher durch das relative Level als durch das absolute Level beeinflusst.“ (Graham, 2008, S. 77)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, ob Wirtschaftswachstum zwingend mit steigendem Wohlbefinden korreliert, und skizziert das methodische Vorgehen.

2. Festlegung der theoretischen Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Wirtschaftswachstum und subjektives Wohlbefinden und beleuchtet die methodologischen Herausforderungen bei deren Messung.

3. Untersuchung der Korrelation von Wirtschaftswachstum und subjektivem Wohlbefinden: Hier werden theoretische Erklärungsmodelle wie das Easterlin Paradoxon gegenüber positiven Korrelationsstudien abgewogen und die Rolle von Moderatorvariablen herausgearbeitet.

4. Betrachtung des Fallbeispiels China von 1990–2000: Die theoretischen Erkenntnisse werden auf die chinesische Wirtschaftsentwicklung angewendet, um die negative Korrelation im Untersuchungszeitraum zu analysieren.

5. Konklusion: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Kontextabhängigkeit der Korrelation und weist auf zukünftiges Forschungspotenzial hin.

Schlüsselwörter

Wirtschaftswachstum, subjektives Wohlbefinden, Easterlin Paradoxon, hedonistische Tretmühle, Einkommensungleichheit, Gini-Koeffizient, China, relative Deprivation, Lebenszufriedenheit, Moderatorvariablen, frustated achievers, Transformationsländer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichem Wachstum und dem subjektiven Wohlbefinden der Bevölkerung, um zu klären, ob mehr Wohlstand automatisch zu mehr Glück führt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Easterlin Paradoxon, die Rolle von Moderatorvariablen wie Einkommensungleichheit sowie die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in China zwischen 1990 und 2000.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Beantwortung der Frage, unter welchen Bedingungen Wirtschaftswachstum tatsächlich mit einer Steigerung des subjektiven Wohlbefindens korreliert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und führt anschließend eine Fallstudie zum Beispiel China durch, um die Theorie empirisch zu validieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert zunächst theoretische Widersprüche (Easterlin Paradoxon), differenziert den Begriff Wohlbefinden und analysiert den Einfluss von Moderatorvariablen anhand des chinesischen Fallbeispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Wirtschaftswachstum, subjektives Wohlbefinden, Gini-Koeffizient, relative Deprivation und das Easterlin Paradoxon.

Warum korreliert Wirtschaftswachstum in China nicht positiv mit Wohlbefinden?

Die Arbeit führt dies primär auf spezifische Moderatorvariablen wie relative Deprivation und Einkommensungleichheit zurück, die das positive Wachstum in China dämpfen.

Was versteht man unter dem Begriff "frustrated achievers"?

Dies beschreibt Individuen in Transformationsländern, die trotz wirtschaftlichen Wachstums eine relative Verschlechterung ihrer finanziellen Situation erfahren, weil sich das Einkommen zugunsten der Spitze verschiebt.

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Details

Title
Inwiefern korrelieren subjektives Wohlbefinden und Wirtschaftswachstum? Das Fallbeispiel China von 1990 bis 2000
College
University of St. Gallen
Grade
6.0
Author
Martina Damiani (Author)
Publication Year
2018
Pages
15
Catalog Number
V978145
ISBN (eBook)
9783346331977
ISBN (Book)
9783346331984
Language
German
Tags
wohlbefinden china wirtschaftswachstum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martina Damiani (Author), 2018, Inwiefern korrelieren subjektives Wohlbefinden und Wirtschaftswachstum? Das Fallbeispiel China von 1990 bis 2000, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/978145
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