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Anwendung der Sprache im Populismus. Eine Diskursanalyse einer Souveränismusdebatte in Polen

Title: Anwendung der Sprache im Populismus. Eine Diskursanalyse einer Souveränismusdebatte in Polen

Term Paper , 2020 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Igor Condric (Author)

Politics - Region: Eastern Europe

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Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine "Diskursanalyse" in Anlehnung und Anknüpfung an den diskurstheoretischen Ansatz von Michel Foucault zu skizzieren. Ergänzt wird diese Analyse durch zwei sich ergänzende Diskursschulen und ein Analyseraster. Rund um den Diskurs der Souveränisten in Polen stellen sich folgende Ausgangsfragen in dieser Arbeit: In welcher Art und Weise wird Sprache von Populisten verwendet? Welche Inhalte sind typisch für den Diskurs des Populismus?
Dabei soll am Beispiel Polens folgende Fragestellung untersucht werden: Inwiefern bildet die Sprache im Populismus einen charakteristischen Bestandteil postsozialistischer Staaten, um souveränistische Programmatiken zu implementieren?

Um diese Frage systematisch zu beantworten, werden zur theoretischen Grundlage eines diskursanalytischen Modells Schlüsselbegriffe der "Diskursanalyse" nach Michel Foucault erörtert. Aufbauend auf diesem theoretischen Hintergrund wird zusätzlich die Essex School of discourse analysis von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe sowie die Wiener Schule der Kritischen Diskursanalyse von (u. a.) Ruth Wodak hinzugezogen. Als Methode der Diskursanalyse werden in Anlehnung an Oliver Marchart ein Analyseraster und ein Minimalmodell erarbeitet, die im nächsten Abschnitt auf das untersuchte Material einer "internationalen Diskursforschung" angewendet werden sollen.

Als empirisches Material für eine qualitative Auswertung dient als Korpus eine Sammlung von Online-Presseartikeln mit Statements von offiziellen Vertreter*innen des Souveränismus-Diskurses. Die polnischen Quellen wurden mit deepl.com oder google translate übersetzt. Aufgrund des festgelegten Umfangs der Arbeit wird eine Diskursanalyse lediglich in Ansätzen konzipiert. Dabei wird keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, sondern es handelt sich ausdrücklich um eine beispielhafte Auswertung, die weitergehender Vertiefung bedarf. Die dieser Arbeit zugrundeliegenden Informationen basieren auf einer umfassenden Literaturrecherche in verschiedenen Primär- und Sekundärquellen wie Büchern, Journals, Artikeln, Studien und Forschungsberichten der internationalen Diskursforschung. In einer abschließenden Betrachtung werden die Ergebnisse der Diskursanalyse dargestellt und ein Ausblick für weitere potentielle Forschungsfelder dargelegt. Der Fokus der Arbeit und der Diskursanalyse liegt angesichts der thematischen Nähe zum Souveränismus auf dem Rechtspopulismus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Diskursanalytisches Modell

2.2. Methode klären und operationalisieren

2.3. Das untersuchte Material

3. Zur Anwendung der Diskursanalyse

3.1. Forderungsstruktur

3.2. Subjektivierungsstruktur

3.3. Kontraritätsstruktur

4. Abschließende Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer Diskursanalyse, inwiefern die Sprache im Populismus als Instrument dient, um in post-sozialistischen Staaten wie Polen souveränistische Programmatiken zu implementieren und hegemoniale Diskurse zu prägen.

  • Analyse der Rolle der Sprache im rechtspopulistischen Diskurs
  • Untersuchung des Souveränismus-Diskurses in Polen am Beispiel der PiS und PO
  • Diskursanalytische Erforschung von Forderungs-, Subjektivierungs- und Kontraritätsstrukturen
  • Verknüpfung der Hegemonietheorie nach Laclau und Mouffe mit diskursanalytischen Ansätzen

Auszug aus dem Buch

3. Zur Anwendung der Diskursanalyse

Im Rahmen der Diskursanalyse wird die Analyse der Redebeiträge der beiden Diskursparteien in Anlehnung an das Minimalmodell Marcharts in sechs Leitfragen unterteilt, die ihrerseits drei Kategorien bzw. Strukturen zugeordnet werden können: der Forderungs-, der Subjektivierungs- und der Kontraritätsstruktur. Auf diese Weise wird eine Art „mapping/Kartographie“ erstellt und ausgewertet. Dieser Prozess der hegemonialen Diskursformation ermöglicht eine „genauere Orientierung im hegemonialen Raum“ (vgl. Marchart 2017a: S. 62).

Die Vorgehensweise einer Diskursanalyse hängt vom jeweiligen Untersuchungsziel ab. Gegenstand dieser Diskursanalyse ist der Souveränismus-Diskurs rund um die oppositionelle PO-Partei und die PiS-Partei. Das Verhältnis zwischen Polen und den EU-Institutionen befindet sich seit geraumer Zeit in einer tiefen Krise. In einer breiten öffentlichen Debatte fällt vielfach das Schlagwort „Polexit“ – Polen/Exit –, obgleich die EU in der polnischen Bevölkerung zeitweilig hohe Zustimmungswerte von rund 80 Prozent erfährt. Die PiS sieht ihren hegemonialen Souveränismus-Diskurs und ihre Vormachtstellung bedroht; die PO versucht, einerseits die populistische Programmatik und Sprache der PiS aufzudecken, andererseits der PiS den hegemonialen Diskurs auch nicht alleine zu überlassen und den Rang als Hegemon im Diskurs streitig zu machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der sprachlichen Macht im Populismus ein und beschreibt den Kontext des Souveränismus-Diskurses in Polen.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente, insbesondere die Hegemonietheorie und das diskursanalytische Modell nach Foucault und der Essex-School, dargelegt.

2.1. Diskursanalytisches Modell: Dieses Kapitel erläutert die hegemonialtheoretischen Ansätze von Laclau und Mouffe als Basis für die Analyse.

2.2. Methode klären und operationalisieren: Hier wird die methodische Herangehensweise zur Untersuchung der populistischen Diskurse spezifiziert.

2.3. Das untersuchte Material: Dieses Kapitel beschreibt das Korpus der herangezogenen Statements und Presseartikel für die qualitative Auswertung.

3. Zur Anwendung der Diskursanalyse: Dieser Abschnitt überträgt das theoretische Modell auf das gewählte Beispiel und führt die Analyse durch.

3.1. Forderungsstruktur: Das Kapitel untersucht die spezifischen Forderungen der Parteien, die als elementare Einheiten im Diskurs identifiziert werden.

3.2. Subjektivierungsstruktur: Hier werden die im Diskurs aktivierten Subjektpositionen und Identitätsbildungen analysiert.

3.3. Kontraritätsstruktur: Dieses Kapitel widmet sich der Identifizierung von Antagonismen und der kartographischen Einordnung des hegemonialen Raums.

4. Abschließende Betrachtung: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse der Diskursanalyse und gibt einen Ausblick auf potenzielle weitere Forschungsfelder.

Schlüsselwörter

Populismus, Diskursanalyse, Souveränismus, Polen, PiS, PO, Polexit, Hegemonietheorie, Ernesto Laclau, Chantal Mouffe, Michel Foucault, Rechtspopulismus, Sprache als Instrument, Politische Kommunikation, Diskursformation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Macht der Sprache innerhalb populistischer Diskurse, speziell am Beispiel der Souveränismus-Debatte in Polen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der Einfluss von rechtspopulistischer Rhetorik, das Spannungsfeld zwischen Polen und der EU sowie der hegemoniale Kampf um die Deutungshoheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sprache durch populistische Akteure als Instrument genutzt wird, um Souveränitätsprogrammatiken zu implementieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Diskursanalyse in Anlehnung an Michel Foucault und die Essex-School (Laclau/Mouffe) sowie die Wiener Schule der Kritischen Diskursanalyse angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Forderungs-, Subjektivierungs- und Kontraritätsstrukturen im Diskurs zwischen PiS und PO.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Hegemonie, Populismus, Souveränismus, Diskursanalyse und Polexit.

Warum wird gerade das Beispiel Polens gewählt?

Polen dient als prägnantes Fallbeispiel für einen post-sozialistischen Staat, in dem ein intensiver Diskurs um nationale Souveränität und das Verhältnis zur EU geführt wird.

Welche Rolle spielt der „Polexit“ im Diskurs?

Der Polexit fungiert als „leerer Signifikant“, an dem sich verschiedene politische Forderungen und Ängste innerhalb des Souveränismus-Diskurses sammeln.

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Details

Title
Anwendung der Sprache im Populismus. Eine Diskursanalyse einer Souveränismusdebatte in Polen
College
Free University of Berlin
Grade
1,0
Author
Igor Condric (Author)
Publication Year
2020
Pages
23
Catalog Number
V962955
ISBN (eBook)
9783346318190
ISBN (Book)
9783346318206
Language
German
Tags
anwendung sprache populismus eine diskursanalyse souveränismusdebatte polen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Igor Condric (Author), 2020, Anwendung der Sprache im Populismus. Eine Diskursanalyse einer Souveränismusdebatte in Polen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/962955
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