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Virtual Reality in der Schmerztherapie. Über- und Ausblick zur Behandlung chronischer Schmerzen mit Virtual Reality Szenarien

Titel: Virtual Reality in der Schmerztherapie. Über- und Ausblick zur Behandlung chronischer Schmerzen mit Virtual Reality Szenarien

Akademische Arbeit , 2018 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie VR den Prozess der Chronifizierung von Schmerzen beeinflussen könnte. Um die Frage zu beantworten, wird zunächst ein kurzer Überblick über die theoretischen Hintergründe des Schmerzes aus psychologischer Sicht gegeben. Anschließend setzt die Autorin sich mit einigen Studien zur Schmerzbehandlung mithilfe von VR auseinander und arbeitet heraus, welche Mechanismen sich als wirksam erwiesen haben und wie sie für eine Anwendung bei subakuten Schmerzen eingesetzt werden könnten. Abschließend wird dargestellt, welche Implikationen sich daraus für die Umsetzung in der Praxis ergeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Virtual Reality zur Schmerzbehandlung

2. Theoretischer Hintergrund

3. Bisherige Forschung und Konsequenzen für eine VR-Anwendung im Prozess der Schmerzchronifizierung

3.1 Immersion

3.2 Der Inhalt des VR-Szenarios

3.3 Ablenkung und/oder Konfrontation?

4. Implikationen für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial von Virtual Reality (VR) als therapeutisches Instrument zur Unterbrechung des Chronifizierungsprozesses bei Schmerzpatienten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie VR-Anwendungen neben der bloßen Ablenkung auch konfrontative und bewegungsfördernde Mechanismen nutzen können, um langfristige therapeutische Erfolge und die funktionale Wiederherstellung der Patienten zu unterstützen.

  • Psychologische Grundlagen der Schmerzchronifizierung
  • Einflussfaktoren von Immersion und Interaktivität in VR-Systemen
  • Analyse bestehender VR-Spiele zur Schmerzreduktion (z.B. Snowworld, Cyroblast)
  • Gegenüberstellung von Ablenkungs- und Konfrontationsansätzen
  • Praktische Implementierungsmöglichkeiten im klinischen Setting

Auszug aus dem Buch

Ablenkung und/oder Konfrontation?

Ein Großteil der Wissenschaftler_innen geht davon aus, dass die schmerzreduzierende Wirkung durch VR vor allem eine Folge der Ablenkung ist, die durch sie zustande kommt. Wird die Aufmerksamkeit auf etwas anderes als die Schmerzen gelenkt, machen sich Schmerzimpulse weniger stark bemerkbar. Das führt wiederum zu einer Verringerung der wahrgenommenen Schmerzintensität. Diese Ablenkungstechnik funktioniert sowohl während einer akuten schmerzhaften Behandlung als auch zur Unterbrechung von chronischen Schmerzen.

Manche Autor_innen argumentieren allerdings auch für eine über die Ablenkung hinausgehende Anwendung von VR. So plädiert beispielsweise Zina Trost für eine VR-Anwendung, die Schmerzen nicht über Ablenkung reduziert, sondern die Betroffenen im Sinne einer Expositionstherapie in steigender Intensität mit den Aktivitäten konfrontiert, die aus Angst vor Schmerzen vermieden werden. Diese Form der Konfrontationstherapie zeigte sich (ohne Einbeziehung von VR-Elementen) in Einzelfallstudien bereits mehrfach wirksam, was die Reduktion schmerzbezogener Angst und die Steigerung körperlicher Aktivität betrifft. Trost schlägt darauf aufbauend eine VR-Anwendung vor, in die Übungen integriert werden, die den schmerzauslösenden Alltagshandlungen ähnlich sind. Damit soll die Angst vor der Bewegung (Kinesiophobie) schrittweise verringert und eine Motivation geschaffen werden, trotz der Schmerzen körperlich aktiv zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

Virtual Reality zur Schmerzbehandlung: Dieses Kapitel führt in den klinischen Einsatz von VR zur Schmerzreduktion ein und erläutert die bisherigen Erfolge bei akuten Schmerzbildern.

Theoretischer Hintergrund: Hier wird der Schmerzbegriff definiert und der Prozess der Schmerzchronifizierung unter Berücksichtigung psychologischer Risikofaktoren wie Angst und Vermeidungsverhalten beleuchtet.

Bisherige Forschung und Konsequenzen für eine VR-Anwendung im Prozess der Schmerzchronifizierung: Dieser Hauptteil analysiert die technischen Aspekte von VR, bewertet verschiedene spielbasierte Anwendungsszenarien und diskutiert die theoretische Abgrenzung zwischen Ablenkung und therapeutischer Konfrontation.

Implikationen für die Praxis: Das Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf ein klinisches Rehabilitationsumfeld und gibt Empfehlungen für die zukünftige Gestaltung und Anwendung von VR-Therapien.

Schlüsselwörter

Virtual Reality, Schmerztherapie, Schmerzchronifizierung, Fear-Avoidance-Modell, Immersion, Ablenkung, Konfrontationstherapie, Kinesiophobie, Schmerzreduktion, klinische Rehabilitation, aktive Bewegung, spielbasierte Therapie, psychologische Faktoren, Gesundheitswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Virtual Reality (VR) als therapeutische Methode, um den Prozess der Schmerzchronifizierung zu unterbrechen und die funktionale Bewegungsfähigkeit von Patienten zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die psychologischen Grundlagen der Schmerzchronifizierung, die Wirkungsweise von VR durch Immersion und Interaktivität sowie die klinische Implementierung von VR-basierten Konfrontationsübungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwiefern VR-Anwendungen den Prozess der Schmerzchronifizierung beeinflussen können und welche Mechanismen – über die reine Ablenkung hinaus – für eine nachhaltige Therapie sinnvoll sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, bei der aktuelle Studien und Modelle zur Wirksamkeit von VR in der Schmerztherapie ausgewertet und synthetisiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Fear-Avoidance-Modell, die Bedeutung des Immersionsgrades, konkrete VR-Szenarien wie "Snowworld" oder "Cyroblast" sowie die Debatte um Ablenkung versus Expositionstherapie.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Virtual Reality, Schmerzchronifizierung, Fear-Avoidance-Modell, Ablenkung, Konfrontationstherapie und kinesiophobe Verhaltensmuster.

Warum ist das Thema Schmerzchronifizierung besonders relevant?

Aufgrund der hohen Prävalenz chronischer Schmerzen und der damit verbundenen massiven ökonomischen und sozialen Belastungen für die Gesellschaft ist die Suche nach effektiven Präventionsansätzen von hoher medizinischer Dringlichkeit.

Welche Rolle spielt die Konfrontation in der VR-Therapie laut der Autorin?

Die Konfrontation ist entscheidend, um die Angst vor Bewegungen (Kinesiophobie) abzubauen, was langfristig die körperliche Aktivität fördert und das Risiko einer Chronifizierung signifikant senkt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Virtual Reality in der Schmerztherapie. Über- und Ausblick zur Behandlung chronischer Schmerzen mit Virtual Reality Szenarien
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V962154
ISBN (eBook)
9783346362773
ISBN (Buch)
9783346362780
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Virtual Reality Schmerz chronische Schmerzen Therapie Online Head mounted displays VR Szenarien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Virtual Reality in der Schmerztherapie. Über- und Ausblick zur Behandlung chronischer Schmerzen mit Virtual Reality Szenarien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/962154
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Leseprobe aus  22  Seiten
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