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Der Einfluss der sowjetischen Autokultur auf den sowjetischen Alltag

Titel: Der Einfluss der sowjetischen Autokultur auf den sowjetischen Alltag

Seminararbeit , 2020 , 18 Seiten , Note: 5,5 von 6

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Zentrum der Arbeit steht die Fragestellung: Wie hat die sowjetische Autokultur den Alltag der Menschen in der Sowjetunion beeinflusst? Welche illegalen Geschäfte sind entstanden? Mein Forschungsinteresse ist anhand der sowjetischen Autoindustrie den sowjetischen Alltag und die Faktoren, welche das Alltagsleben beeinflusst haben sollen, darzustellen. Die Arbeit behandelt insbesondere, welche illegalen Geschäfte verbunden mit der Autokultur entstanden sind. Das Thema ist in der Sozial- und Kulturgeschichte gut und umfassend erforscht. Es gibt viele Publikationen, welche die Autokultur anhand der damaligen politischen Lage erläutern bzw. Schlussfolgerungen ziehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Weg in die Massenmobilisierung

3. Die Konsumenten und ihre alltäglichen Erfahrungen

4. Die Vorteile vom Besitz eines Autos und die damit verbundenen Nachteile

5. Togliatti, Die Stadt von Lada

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der sowjetischen Autokultur auf den Alltag der Menschen in der Sowjetunion zwischen 1960 und 1985. Dabei wird insbesondere analysiert, wie sich der Wunsch nach individuellem Autobesitz im Spannungsfeld von offizieller Ideologie, staatlich gelenkter Mangelwirtschaft und informellen privaten Praktiken manifestierte.

  • Historische Entwicklung der sowjetischen Massenmobilisierung
  • Die Rolle des privaten Autobesitzes als Statussymbol und Alltagshilfe
  • Strukturelle Defizite in der Versorgung mit Ersatzteilen und Dienstleistungen
  • Informelle Netzwerke und die "Schattenwirtschaft" der Autofahrer
  • Die Bedeutung der Industriestadt Togliatti als Zentrum der Lada-Produktion

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In Russland heisst es, dass das Auto den Menschen zweimal Freude bereitet. Erstens, wenn Sie es kaufen, und zweitens, wenn Sie es verkaufen. Das dazwischen liegt, ist die Folter selbst.¹ So dachten zumindest zwei britische Autoren, die in den 1980er Jahren die Widersprüche - oder vielmehr die Absurditäten - ihres privaten Autolebens in einer staatssozialistischen Gesellschaft sarkastisierten. Schliesslich behauptete der Staatssozialismus, eine viel rationalere soziale Organisation als der Kapitalismus zu schaffen, da er die individuellen Wünsche, Ziele, einschliesslich der Verlagerung, den Bedürfnissen der Gemeinschaft unterordne. Tatsächlich hat sich die Sowjetunion in den ersten vierzig Jahren ihres Bestehens nur in Ausnahmefällen mit dem Problem der Privatwagen befasst. Der Zweck dieser Seminararbeit ist es aufzuzeigen, wie sowjetische Autofahrer mit der Last des Eigentums umgegangen sind. Die täglichen Praktiken (zB. die Fahrzeuge reparieren), die am Rande der Legalität standen, waren fast so verbreitet und leicht zu erkennen wie die von der UdSSR hergestellten Autos (Moskwitsch, Wolga, etc.) selbst.

Trabant, Dacia, Lada, Schiguli, Čajka oder Volga hiessen die Traummodelle eines automobilisierten Lebens im Staatssozialismus. So sehr viele Konsumenten ein eigenes Auto begehrt haben mögen, so sehr stand dieser Wunsch in einem vielfältigen Spannungsfeld: Die Propaganda zeichnete das Bild einer egalitären sozialistischen Gesellschaft, während die Gesellschaftspolitik Konsumprivilegien als Leistungsanreize setzte und unverhohlen soziale Hierarchien steuerte, denen das Auto als besonderes Statussymbol hervorstach. Daneben erschwerten kommandowirtschaftliche Engpässe und mangelnde Infrastrukturen für Verkehr und technische Wartung einen massenhaften individuellen Autobesitz. Im Zentrum der Arbeit steht folgende Fragestellung: Wie hat die sowjetische Autokultur den Alltag der Menschen in der Sowjetunion beeinflusst? Welche illegalen Geschäfte sind entstanden? Mein Forschung Interesse ist, anhand der sowjetischen Autoindustrie den sowjetischen Alltag und die Faktoren, welche das Alltagsleben beeinflusst haben sollen, darzustellen. Es fragt sich vor allem, welche illegale Geschäfte verbunden mit der Autokultur entstanden sind. Das Thema ist in der Sozial- und Kulturgeschichte gut und umfassend erforscht. Es gibt viele Publikationen, welche die Autokultur anhand der damaligen politischen Lage bzw.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Widersprüchlichkeit des privaten Autobesitzes in der Sowjetunion ein und umreißt die zentrale Forschungsfrage zur Auswirkung der Autokultur auf den sowjetischen Alltag.

2. Der Weg in die Massenmobilisierung: Dieses Kapitel erläutert den historischen Kontext der sowjetischen Autoproduktion und den langsamen Wandel von der stalinistischen Verteilungslogik hin zur breiteren Verfügbarkeit von PKW.

3. Die Konsumenten und ihre alltäglichen Erfahrungen: Es wird untersucht, wie Einzelpersonen den Autokauf erlebten und welche sozioökonomische Bedeutung das Auto als Statussymbol und Arbeitsgerät im Alltag einnahm.

4. Die Vorteile vom Besitz eines Autos und die damit verbundenen Nachteile: Das Kapitel beleuchtet das Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Freiheit durch das Auto und den massiven Problemen durch Ersatzteilmangel sowie der daraus resultierenden informellen Schattenwirtschaft.

5. Togliatti, Die Stadt von Lada: Hier wird die Gründung und Entwicklung der Industriestadt Togliatti beschrieben, die als Symbol für die sowjetisch-italienische Kooperation und die Massenmotorisierung durch das Modell Lada fungierte.

6. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass die Autokultur eine ambivalente Rolle spielte, indem sie soziale Hierarchien festigte und gleichzeitig informelle, von staatlichen Strukturen unabhängige Netzwerke schuf.

Schlüsselwörter

Sowjetunion, Autokultur, Massenmobilisierung, Lada, Schattenwirtschaft, Konsumprivilegien, Mangelwirtschaft, Alltagsleben, VAZ, Trabant, soziale Hierarchie, informelle Netzwerke, Togliatti, Automobilindustrie, Breznjew-Ära

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Einfluss des privaten Automobilbesitzes auf den sowjetischen Alltag und die damit verbundenen sozialen und ökonomischen Veränderungen zwischen 1960 und 1985.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Massenmobilisierung, den Konsumerfahrungen, der Mangelwirtschaft im Ersatzteilsektor sowie der informellen Schattenwirtschaft, die sich um die Wartung und den Betrieb von PKW rankte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie die sowjetische Autokultur den Alltag der Menschen beeinflusste und welche informellen Praktiken entstanden, um die Unzulänglichkeiten der staatlichen Versorgung zu überbrücken.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer kultur- und sozialhistorischen Analyse, unter Auswertung zeitgenössischer Quellen wie der Fachzeitschrift "Za Rulem" und der Tageszeitung "Pravda".

Welche Inhalte werden im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung der Automobilisierung, die alltäglichen Erfahrungen der Konsumenten, die Probleme der Mangelwirtschaft und die Rolle des Zentrums der Autoindustrie in Togliatti.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sowjetunion, Autokultur, Schattenwirtschaft, Konsumprivilegien und Mangelwirtschaft treffend beschreiben.

Warum war der private Autobesitz in der Sowjetunion ein so "kontroverses Phänomen"?

Einerseits förderte er den Status und die Mobilität des Einzelnen, andererseits war er aufgrund der Mangelwirtschaft an informelle, oft illegale Praktiken gebunden, die im Widerspruch zur staatlichen Ordnung standen.

Welche Rolle spielte die Stadt Togliatti für die sowjetische Autokultur?

Togliatti fungierte als zentraler Produktionsstandort (VAZ-Werk) und war das Symbol der Massenmotorisierung, maßgeblich geprägt durch die technologische Kooperation mit Fiat.

Was bedeutete das Auto als "zweites Zuhause" für die sowjetischen Männer?

Das Auto bot einen geschützten Raum außerhalb staatlicher Kontrolle, in dem handwerkliche Tätigkeiten und informeller Handel mit Ersatzteilen einen männlich geprägten sozialen Zusammenhalt stifteten.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss der sowjetischen Autokultur auf den sowjetischen Alltag
Hochschule
Universität Zürich  (Historisches Institut)
Note
5,5 von 6
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V959633
ISBN (eBook)
9783346305855
ISBN (Buch)
9783346305862
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sowjetunion Autokultur sowjetischer Alltag UdSSR
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Der Einfluss der sowjetischen Autokultur auf den sowjetischen Alltag, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/959633
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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