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Formen und Folgen von Gewalt, Mobbing und Cyber-Mobbing. Was wir daraus für die Schule lernen können

Titel: Formen und Folgen von Gewalt, Mobbing und Cyber-Mobbing. Was wir daraus für die Schule lernen können

Seminararbeit , 2020 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sina Wilde (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit, erstellt im Rahmen der brandenburgischen Lehrerausbildung, geht der Frage nach, welche Ausdrucksformen von Gewalt und Mobbing man im Allgemeinen unterscheidet und welche Möglichkeiten der Mobbing-Prävention und Intervention es für Schulen gibt.

Zuallererst erfolgt der Versuch einer Begriffsdefinition und Begriffsdifferenzierung von Gewalt, Mobbing und Cyber-Mobbing. Danach folgt eine Untersuchung der verschiedenen Erscheinungsformen und der Folgen von Gewalt und (Cyber-)Mobbing und anschließend folgt eine Betrachtung von Interventions- und Präventionsstrategien bei Mobbing und welche Probleme vonseiten der Lehrer*innen einer erfolgreichen Intervention dabei im Weg stehen können, und wie hoch die Erfolgsrate der verschiedenen Interventionsstrategien ist. Dem schließt sich ein Fazit an, welches das untersuchte Themenfeld noch einmal ab-schließend zusammenfasst.

"Gewalt unter den Kleinsten" titelt 2018 die ZEIT in einem Artikel des Journalisten Parvin Sadigh. Darin heißt es, Aggressionen und Gewaltausbrüche seien jetzt sogar unter Grundschülern keine Seltenheit mehr, welche "Eisenstangen aus dem Schulhofboden [reißen] und einander Platzwunden [verpassen]" würden. Dennoch nehme die körperliche Gewalt laut Marie Christine Bergmann, Soziologin und Beraterin der Polizei Niedersachsen, eher ab, dafür steige die Zahl psychischer Übergriffe im Netz durch Cyber-Mobbing. Doch die sinkende Zahl physischer Übergriffe bietet keinen Grund zur Entwarnung, ganz im Gegenteil. Insbesondere weil Cyber-Mobbing, also psychische Gewalt, ausgeübt in sozialen Netzwerken, Nachrichtendiensten und vielen mehr wesentlich gravierendere Folgen haben kann, aber oftmals nicht rechtzeitig oder schlimmstenfalls gar nicht erkannt wird, weil die Betroffenen sich nicht trauen darüber zu sprechen, da es ihnen zum einen oft zu peinlich ist und sie zum anderen Angst haben, dass sich die Gewalt dadurch verschlimmern könnte. Nicht ohne Grund beschäftigen sich die Erziehungswissenschaften seit Jahrzehnten mit den Ursachen, Auswirkungen und Interventions- und Präventionsmöglichkeiten von Mobbing. Die Ergebnisse ihrer Forschung werden dann im Schul- und Erziehungsalltag dem ultimativen Praxistest unterworfen, denn Fakt ist: Pädagogische Fachkräfte wie Erzieher*innen und Lehrer*innen sind spätestens dann gefordert, wenn Gewalt und Mobbing in ihren Klassenzimmern Einzug hält und Schüler*innen zu Opfern und/oder Tätern werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gewalt, Mobbing und Cybermobbing

2.1. Begriffsdefinitionen

2.2. Erscheinungsformen von Mobbing

2.3. Folgen von Mobbing

3. Interventions- und Präventionsstrategien bei Mobbing

3.1. Audi, vide, tace, si vis vivere in pace - problematisches Verhalten von Lehrkräften

3.2. „Das Kind ist in den Brunnen gefallen. - Mobbing-Intervention oder -Prävention?

4. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht im Kontext der brandenburgischen Lehrerausbildung die verschiedenen Ausdrucksformen von Gewalt, Mobbing und Cyber-Mobbing an Schulen sowie effektive Möglichkeiten der Intervention und Prävention. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Lehrkräfte diese Phänomene erkennen, präventiv vermeiden und bei Auftreten adäquat intervenieren können, um ein gewaltfreies Klassenklima zu fördern.

  • Begriffsbestimmung und Differenzierung von Gewalt, Mobbing und Cyber-Mobbing
  • Analyse der Erscheinungsformen und langfristigen psychischen sowie physischen Folgen
  • Evaluierung von Interventionsstrategien und deren Erfolgsraten im schulischen Alltag
  • Bedeutung des Classroom Managements zur Etablierung eines positiven Lernumfeldes

Auszug aus dem Buch

2.1. Begriffsdefinitionen

Als Lehrkräfte werden wir höchstwahrscheinlich im Laufe unseres Berufslebens immer wieder verschiedenen Formen von Mobbing und Gewalt begegnen, weshalb es insbesondere für angehende und damit unerfahrenere Lehrkräfte von großer Bedeutung ist, die Begrifflichkeiten, dieses Themenfeld betreffend, ausreichend differenzieren und voneinander abgrenzen zu können. Zwar berichten Studien, dass Mobbing an deutschen Schulen im Zeitraum von 2002 bis 2010 abgenommen hätte (vgl. Mirian, 2018, S.1), doch ist bei der Zahl der Mobbingopfer ist nur ein schwacher Rückgang zu verzeichnen (vgl. Wachs et al., 2016, S. 41) d.h. es bestimmt noch immer Handlungsbedarf. Zuallererst sollte man daher den Ausgangspunkt von physischer und psychischer Gewalt betrachten: Aggression. Doch „nicht jede aggressive, negative oder verletzende Handlung [ist] gleich Mobbing.“ (Alasker, 2012, S.13) Allerdings geht Aggression, Gewalt und/oder Mobbing immer voraus und ist sozusagen Entstehungsbedingung beider Phänomene.

Unter ‚Aggression‘ versteht man „ein spezifisches, zielgerichtetes Verhalten mit der Absicht einen anderen zu schädigen.“ (Styliani, 2020, S.3). Dieses aggressive Verhalten kann sich dann zum einen möglicherweise als interpersonale Gewalt, sprich der „spezifische[n], zielgerichtete[n] physische[n] und/oder psychische[n] absichtliche [n] Verletzung einer/ mehrerer Person(en) durch eine/ mehrere andere Person(en), die über eine größere körperliche und/oder soziale Stärke verfügt/verfügen“ (Scheithauer et al. 2012, zitiert nach Styliani, 2020, S.3) äußern, zum anderen aber auch als Mobbing. In dieser Untersuchung wird Gewalt als ‚Aktionsbegriff‘ (vgl. Meßelken, 2018, S.16) verstanden und „bezeichnet [damit] Angriffe auf den Körper, meist unter dem Einsatz physischer Kraft.“ (ebd., S.17). Man unterscheidet hierbei verschiedene Definitionen von Gewalt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von Gewalt und Cyber-Mobbing an Schulen und verdeutlicht die Notwendigkeit für Lehrkräfte, diese Phänomene zu erkennen und proaktiv zu bearbeiten.

2. Gewalt, Mobbing und Cybermobbing: Dieses Kapitel widmet sich der theoretischen Fundierung durch Begriffsdefinitionen, der Klassifizierung von Erscheinungsformen sowie der Darstellung der psychischen und physischen Folgen für Betroffene.

3. Interventions- und Präventionsstrategien bei Mobbing: Der Hauptteil untersucht das Verhalten von Lehrkräften bei Mobbingsituationen und analysiert die Effektivität verschiedener Interventionsansätze sowie präventiver Methoden.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Komplexität des Themas zusammen und betont die Obligatorik einer professionellen, präventionsorientierten Haltung seitens der Lehrkräfte für ein gesundes Schulklima.

Schlüsselwörter

Gewalt, Mobbing, Cyber-Mobbing, Aggression, Lehrerausbildung, Interventionsstrategien, Prävention, Schulalltag, Klassenklima, Viktimisierung, Classroom Management, psychische Folgen, soziale Kompetenzen, Schülermobbing, Machtungleichgewicht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Erscheinungsformen, Folgen und Präventionsmöglichkeiten von Gewalt und Mobbing an Schulen, insbesondere unter Berücksichtigung des Phänomens Cyber-Mobbing.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von Gewaltbegriffen, die Analyse der Auswirkungen auf Schüler sowie die Untersuchung von Handlungsstrategien für pädagogische Fachkräfte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, angehenden Lehrkräften ein fundiertes Verständnis über Mobbing zu vermitteln, um die Kompetenz zur Früherkennung und zum präventiven Handeln im Schulalltag zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methodik wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender erziehungswissenschaftlicher Studien, Fachpublikationen und empirischer Untersuchungen zum Thema Mobbing und Gewaltprävention.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung von Mobbing-Folgen sowie eine kritische Betrachtung von Interventionsstrategien und präventiven Ansätzen wie dem Classroom Management.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gewalt, Mobbing, Cyber-Mobbing, Prävention, Intervention, Lehrerausbildung und Klassenklima bestimmt.

Warum wird Cyber-Mobbing in der Arbeit als besonders problematisch hervorgehoben?

Cyber-Mobbing ist aufgrund der Anonymität, der zeitlichen und örtlichen Unabhängigkeit sowie der potenziell großen Reichweite durch das Internet mit einer besonderen Dynamik verbunden, die das Erkennen und Vorbeugen erschwert.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft laut den Ergebnissen der Arbeit bei der Prävention?

Die Lehrkraft ist die zentrale Instanz, die durch aktives Classroom Management und die Förderung sozialer Kompetenzen aktiv ein Klima schaffen kann, in dem Mobbing gar nicht erst entsteht.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Formen und Folgen von Gewalt, Mobbing und Cyber-Mobbing. Was wir daraus für die Schule lernen können
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Lehrerbildung)
Veranstaltung
Gewalt und Mobbing in der Schule
Note
1,0
Autor
Sina Wilde (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V956743
ISBN (eBook)
9783346301024
ISBN (Buch)
9783346301031
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gewalt Mobbing Schule Pädagogik Bildungswissenschaften Erziehungswissenschaften Bullying Cybermobbing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sina Wilde (Autor:in), 2020, Formen und Folgen von Gewalt, Mobbing und Cyber-Mobbing. Was wir daraus für die Schule lernen können, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/956743
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Leseprobe aus  17  Seiten
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