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Die Sprachspiele in den "Philosophischen Untersuchungen" von Wittgenstein. Das Verständnis von Sprache und Philosophie

Titel: Die Sprachspiele in den "Philosophischen Untersuchungen" von Wittgenstein. Das Verständnis von Sprache und Philosophie

Hausarbeit , 2020 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll die Rolle von Sprachspielen in Wittgensteins Philosophie beleuchtet, eingeordnet und interpretiert werden. Dies stützt sich maßgeblich auf die sogenannte Spätphase seiner Philosophie, insbesondere den "Philosophischen Untersuchungen".

Die Arbeit beginnt mit der Klärung von zentralen Begriffen der Philosophischen Untersuchungen, insbesondere die des Sprachspiels, seiner Eigenschaften und Beispiele. Darauf folgt eine Interpretation, in der gezeigt werden soll, welche Implikationen sein Verständnis von Sprache und Philosophie mit sich bringt und gegen welche Denkrichtungen es sich wendet. Abschließend wird sein Werk einer Kritik unterzogen, wobei Stärken und Schwächen seiner Überlegungen abgewogen und abschließend resümiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Wittgensteins Sprachspiele

Sprache und Praxis

Gebrauchstheorie der Sprache

Familienähnlichkeiten

Erlernen und Praxis von Sprachspielen

Benennungen

Regeln als Wegweiser

Praxis des Regelfolgens

Regeln und das Unbestimmte

Grenzen und Grenzüberschreitung

Zum Aufbau und Theorietisiebarkeit, sowie mögliche Kritik an den PU

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle von Sprachspielen in Ludwig Wittgensteins Spätphilosophie, insbesondere in den „Philosophischen Untersuchungen“. Dabei wird analysiert, wie diese Sprachspiele als Grundlage für Sprache und Handeln fungieren, welche pragmatischen Implikationen sie mit sich bringen und wie sie sich gegenüber metaphysischen Deutungen abgrenzen.

  • Wittgensteins Konzept des Sprachspiels als zentraler Begriff seines Spätwerks
  • Die dialektische Verschränkung von Sprache, Praxis und Lebensform
  • Die Gebrauchstheorie der Sprache und deren Abgrenzung zur idealen Sprache
  • Das Konzept der Familienähnlichkeiten zur Erklärung von Begriffsstrukturen
  • Die Bedeutung von Regeln, Abrichtung und Gewohnheit in Sprachspielen

Auszug aus dem Buch

Familienähnlichkeiten

Nun könnte man versucht sein zu denken, dass alle Bedeutung situationsabhängig und Wittgenstein ein Relationist sei. Es ließen sich dann keine sinnvolle Aussagen über Sprache im Allgemeinen treffen. Dies würde uns in unserem Verständnis von Sprache kaum weiter bringen. Dies ergibt sich aber aus der Definition der Gebrauchstheorie nur für bestimmte Aussagen. Denn Wittgenstein konziliert, dass es innerhalb der Sprache sehr wohl wiederkehrende Begriffsmuster gibt die sich aufdecken lassen. Diese nennt er Familienähnlichkeiten, welche er am Beispiel des Wortes „Spiel“ vorführt:

,,Betrachte z.B. einmal die Vorgänge, die wir >>Spiele<< nennen. Ich meine Brettspiele, Kartenspiele, Ballspiele, Kampfspiele, usw. Was ist allen diesen gemeinsam? […] …wenn du sie anschaust, wirst du zwar nicht sehen, was allen gemeinsam wäre, aber du wirst Ähnlichkeiten, Verwandtschaften, sehen, und zwar eine ganze Reihe.

[…] Schau z.B. die Brettspiele an, mit ihren mannigfachen Verwandtschaften. Nun geh zu den Kartenspielen über: hier findest du viele Entsprechungen mit jener ersten Klasse, aber viele gemeinsame Züge verschwinden, andere treten auf. Wenn wir nun zu den Ballspielen übergehen, so bleibt manches Gemeinsame erhalten, aber vieles geht verloren. […].“17

Und weiter:

,Und das Ergebnis unserer Betrachtung lautet nun: Wir sehen ein kompliziertes Netz von Ähnlichkeiten, die einander übergreifen und kreuzen. Ähnlichkeiten im Großen und Kleinen. Ich kann diese Ähnlichkeiten nicht besser charakterisieren als durch das Wort ,,Familienähnlichkeiten“ […] Und ich werde sagen: die Spiele bilden eine Familie.“18

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in Wittgensteins Verständnis von Sprache als regelgeleitetes Sprachspiel ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die „Philosophischen Untersuchungen“ trotz ihrer thematischen Vielfalt systematisch zu untersuchen.

Wittgensteins Sprachspiele: Dieses Kapitel definiert Sprachspiele als Konglomerat von Sprache und damit verwobenen Tätigkeiten, die einen situativen Bedeutungsrahmen bilden.

Sprache und Praxis: Hier wird das dialektische Verhältnis von Sprache und Lebenspraxis beleuchtet, wobei Sprache als interaktives Netzwerk und konstitutiv für die Welterfahrung des Menschen beschrieben wird.

Gebrauchstheorie der Sprache: Das Kapitel erklärt Wittgensteins These, dass die Bedeutung eines Wortes durch seinen Gebrauch in einem Sprachspiel bestimmt wird, und setzt dies kritisch zur Metaphysik in Bezug.

Familienähnlichkeiten: Die Arbeit erläutert hier Wittgensteins Lösung für die Frage nach Gemeinsamkeiten von Begriffen, indem sie diese als überlappende Netze von Ähnlichkeiten, sogenannten Familienähnlichkeiten, darstellt.

Erlernen und Praxis von Sprachspielen: Es wird analysiert, wie Sprachspiele durch „Abrichtung“ erlernt und als soziale Gepflogenheiten im Alltag verankert werden.

Benennungen: Dieses Kapitel arbeitet den Unterschied zwischen reiner Benennung und echter Beschreibung in einem Sprachspiel heraus.

Regeln als Wegweiser: Hier wird die Funktion von Regeln in der Praxis thematisiert und betont, dass diese nur dann sinnvoll sind, wenn sie einen Zweck erfüllen.

Praxis des Regelfolgens: Es wird dargelegt, dass explizite Regeln allein nicht ausreichen, um eine Praxis zu bestimmen, sondern auf Beispiele und gelebte Anwendung angewiesen sind.

Regeln und das Unbestimmte: Das Kapitel reflektiert die Spannung zwischen geregelter Kommunikation und der Offenheit unserer Lebenswelt.

Grenzen und Grenzüberschreitung: Es wird diskutiert, wie Grenzen von Sprachspielen zwar existieren, aber nicht starr sind, und dass ihre Beurteilung stets innerhalb der jeweiligen Sprachpraxis erfolgt.

Zum Aufbau und Theorietisiebarkeit, sowie mögliche Kritik an den PU: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem fragmentarischen Aufbau der „Philosophischen Untersuchungen“ und der Frage nach der Möglichkeit einer systematischen Interpretation.

Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und betont die anhaltende Bedeutung von Wittgensteins pragmatischem Ansatz für das Verständnis von Sprache.

Schlüsselwörter

Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, Sprachspiele, Gebrauchstheorie, Familienähnlichkeiten, Sprache und Praxis, Regelfolgen, Lebensform, Pragmatismus, Metaphysik, Sprachphilosophie, Bedeutung, Sinn, Regelhaftigkeit, Interpretationsrahmen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das zentrale Konzept der „Sprachspiele“ in Ludwig Wittgensteins Spätphilosophie und analysiert, wie Sprache nach Wittgenstein durch praktischen Gebrauch und soziale Einbettung Bedeutung erlangt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die Gebrauchstheorie der Sprache, das Konzept der Familienähnlichkeiten, die Rolle von Regeln beim Regelfolgen sowie die kritische Abgrenzung gegenüber metaphysischen Theorien und dem Projekt einer idealen Sprache.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die systematischen Leitlinien und Hauptmerkmale von Wittgensteins Spätwerk trotz seiner fragmentarischen Form zu erarbeiten und zu interpretieren, wie Sprache in Sprachspielen interpretiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine hermeneutische Interpretation und systematische Aufbereitung der Primärtexte von Wittgenstein, insbesondere der „Philosophischen Untersuchungen“, unter Einbezug komplementärer philosophischer Positionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung und Anwendung von Sprachspielen, die Bedeutung von Gewohnheiten und Abrichtung, das Verhältnis von Regeln und Praxis sowie die Grenzen von Sprachspielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Sprachspiele, Gebrauchstheorie, Familienähnlichkeiten, Sprachpraxis, Regelfolgen und die Kritik an der metaphysischen Verfestigung von Sprache.

Warum lehnt Wittgenstein eine strenge, logische „ideale Sprache“ für den Alltag ab?

Wittgenstein argumentiert, dass Mehrdeutigkeit, Ungenauigkeit und die Offenheit der Alltagssprache essenzielle Instrumente sind, die durch eine strikte Vereindeutigung unzulässig beschnitten würden.

Inwiefern ist das „Regelfolgen“ laut der Arbeit eine Praxis?

Regelfolgen ist für Wittgenstein keine theoretische Leistung oder bewusste Reflexion, sondern ein blindes, automatisches Handeln innerhalb einer sozialen Gepflogenheit, das sich erst in der tatsächlichen Anwendung bewähren muss.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Sprachspiele in den "Philosophischen Untersuchungen" von Wittgenstein. Das Verständnis von Sprache und Philosophie
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
24
Katalognummer
V953470
ISBN (eBook)
9783346295071
ISBN (Buch)
9783346295088
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sprachspiele philosophischen untersuchungen wittgenstein verständnis sprache philosophie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Die Sprachspiele in den "Philosophischen Untersuchungen" von Wittgenstein. Das Verständnis von Sprache und Philosophie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/953470
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Leseprobe aus  24  Seiten
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