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Einsatzerfahrungen von Bundeswehrsoldaten im Blickpunkt der Diskursforschung und der narrativen Analyse

Titel: Einsatzerfahrungen von Bundeswehrsoldaten im Blickpunkt der Diskursforschung und der narrativen Analyse

Hausarbeit , 2019 , 15 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Linda Wieczorek (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Ausarbeitung basiert auf dem Seminar „Fortgeschrittene Methoden quantitativer und qualitativer Forschung: Einsatzerfahrungen von Bundeswehrsoldaten im Blickpunkt der Diskursforschung und der narrativen Analyse“ und richtet ihren thematischen Schwerpunkt auf die Ergebnisse der Diskursanalyse hinsichtlich der Fragestellung, wie die neue deutsche Kriegsliteratur zu verstehen ist. Hierbei wird zunächst auf die Analyseergebnisse bezüglich der sprachlich-rhetorischen Struktur, der sprachlichen Gestaltung des Textes eingegangen. Anschließend folgt die interpretativ-analytische Erfassung und Rekonstruktion der Aussageinhalte, welche sich in die drei Bereiche Phänomenstruktur, narrative Struktur und Deutungsmuster gliedern. Im darauffolgenden Schritt wird die soziale Situation näher betrachtet. Abschluss der Ausarbeitung bildet das Verständnis von Daniela Matijevic Fall als Ausdruck des neuen deutschen Diskurses über Kampf- und Einsatzerfahrungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ergebnisse der Fallanalyse

2.1. Formale und sprachlich-rhetorische Struktur

2.2. Phänomenstruktur

2.3. Narrative Struktur

2.4. Deutungsmuster

2.5. Situiertheit und Materialität der Aussage

3. Der Fall als Ausdruck des neuen deutschen Diskurses über Kampf- und Einsatzerfahrungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand einer Diskursanalyse und narrativen Analyse des autobiographischen Werks von Daniela Matijevic, wie die neue deutsche Kriegsliteratur und die darin thematisierten Einsatzerfahrungen von Bundeswehrsoldaten zu verstehen sind.

  • Analyse der sprachlich-rhetorischen Gestaltung und formalen Struktur von Kriegserzählungen.
  • Untersuchung der Phänomen- und Narrativstrukturen zur Rekonstruktion von Einsatzrealitäten.
  • Reflexion über die soziale Situation und die PTBS-Belastungen von Soldatinnen.
  • Einordnung des Einzelfalls in den breiteren Diskurs über Kampf- und Auslandseinsätze.
  • Bewertung der Rolle von autobiographischen Zeugnissen als Mittel zur psychischen Einsatznachbereitung.

Auszug aus dem Buch

2.1. Formale und sprachlich-rhetorische Struktur

Der Begriff der formalen Struktur bezieht sich auf die Merkmale eines Textdokuments (vgl. Keller, 2011:100) und steht in unmittelbarer Verbindung mit der sprachlich-syntaktischen Analyse. Hierbei wird neben der Form und den Merkmalen vor allem die sprachliche Gestaltung des Textes untersucht.

Die formale Gestaltung des Textes wird durch eine bewusste Gliederung der Absätze deutlich, wodurch die jeweiligen Absätze als Sinneinheiten verstanden werden können. Der erste Abschnitt (Zeile 1- 6) dient der Kontextualisierung, bei welcher die Vorstellungsinhalte in Beziehung zu vorherigen Handlungen gesetzt werden. Auf diese Weise wird der Zusammenhang zwischen dem ursprünglichen Auftrag der Protagonisten auf der Intensivstation und der anstehenden Befragung deutlich. Der nächste Abschnitt (Zeile 7- 12) markiert die Einleitung der folgenden Episode und wird somit als Hinführung zum eigentlichen Geschehen verstanden. Hier wird beschreiben, wie Daniela Matijevic und ihre Kameraden den Befragungsauftrag erhalten und zur vorgegebenen Adresse verlegen. Die eigentliche Episode (Zeile 13-46) gilt als Vorstellungsinhalt und thematisiert das Eindringen in das Gebäude sowie das Vorfinden einer schluchzenden Frau. Die szenische Darstellung wird durch eine weitere Kontextualisierung (Zeile 47-57) unterbrochen. Die Protagonisten beschreibt ihre Unsicherheit und spielt auf ein vorangegangenes Ereignis an. Es folgt ein kurz Abschnitt (Zeile 58-60), in dem der zeitliche Zusammenhang verdeutlicht wird. Der anschließende Monolog (Zeile 61-65) thematisiert nochmals die Unsicherheit und die Anspannung der jungen Soldatin. Dann wird die eigentliche Episode (Zeile 66-77) fortgeführt: Die Protagonistin fasst einen Handlungsentschluss und greift nach dem undefinierbaren Bündel, welches die Frau in den Armen hält. Voller Entsetzen muss Daniela Matijevic feststellen, dass die Leiche eines Babys in dem Bündel liegt. Diese Szene bildet den Höhepunkt des Vorstellungsinhalts.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt den gesetzlichen Auftrag der Bundeswehr dar und führt in das autobiographische Werk von Daniela Matijevic als Grundlage der Forschungsarbeit ein.

2. Ergebnisse der Fallanalyse: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Datenanalyse durch die Untersuchung der formalen Struktur, Phänomenologie, narrativen Struktur und Deutungsmuster detailliert erläutert.

2.1. Formale und sprachlich-rhetorische Struktur: Es wird die sprachliche Gestaltung und Gliederung des Textes analysiert, wobei insbesondere Stilmittel wie Metaphern und Hypotaxen beleuchtet werden.

2.2. Phänomenstruktur: Hier werden die zentralen zwischenmenschlichen Konstellationen und die Problemkonstellation der Soldatin im Einsatzgebiet herausgearbeitet.

2.3. Narrative Struktur: Dieses Kapitel untersucht, wie durch den Wechsel von Zeitformen und den Einsatz von Aktantenmodellen die innere Kohärenz und emotionale Wirkung der Erzählung erzeugt wird.

2.4. Deutungsmuster: Hier wird rekonstruiert, inwieweit der Text ein spezifisches Deutungsschema für die geschilderten Kriegserlebnisse reproduziert.

2.5. Situiertheit und Materialität der Aussage: Dieses Kapitel analysiert das Cover und den Buchtitel als erste Anhaltspunkte für die thematische Einordnung des Werks.

3. Der Fall als Ausdruck des neuen deutschen Diskurses über Kampf- und Einsatzerfahrungen: Das abschließende Kapitel ordnet den Fall in den gesamtgesellschaftlichen Diskurs über Kriegserfahrungen und die psychischen Folgen von Auslandseinsätzen ein.

Schlüsselwörter

Bundeswehr, Einsatzerfahrungen, Diskursforschung, narrative Analyse, Daniela Matijevic, Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, Kosovo, Kriegsliteratur, Fallanalyse, Auslandseinsatz, Soldatin, Phänomenstruktur, sprachliche Gestaltung, Rettungssanitäterin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der diskursiven Aufarbeitung von Einsatzerfahrungen von Bundeswehrsoldaten, beispielhaft analysiert anhand des autobiographischen Berichts von Daniela Matijevic über ihren Kosovo-Einsatz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die sprachlich-rhetorische Analyse von Kriegserzählungen, die psychische Belastung (PTBS) durch Auslandseinsätze sowie die Rekonstruktion von Einsatzrealitäten durch narrative Strukturen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine diskursanalytische Untersuchung des Textes zu verstehen, wie die neue deutsche Kriegsliteratur die Realität von Auslandseinsätzen und die damit verbundenen seelischen Verletzungen abbildet.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es werden Methoden der Diskursforschung und der narrativen Analyse angewandt, um die formale Struktur, Phänomenologie und die Deutungsmuster im analysierten Text zu entschlüsseln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Fallanalyse, die sprachliche Gestaltung, narrative Kohärenz sowie die situierten Aspekte des Werks untersucht, um ein tieferes Textverständnis zu ermöglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bundeswehr, Diskursforschung, narrative Analyse, PTBS, Kosovo-Einsatz und die subjektive Verarbeitung von Kriegserlebnissen charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Präteritum und Präsens in der Analyse eine Rolle?

Der Wechsel zwischen den Zeitformen dient der Steigerung der erzählerischen Spannung und verdeutlicht die ständige Präsenz der traumatischen Erinnerungen für die Autorin in der Gegenwart.

Welche Bedeutung kommt der im Text beschriebenen Mutter-Kind-Beziehung zu?

Die Beziehung dient als zentrale semantische Opposition, die einen starken Kontrast zwischen Leben und Tod erzeugt und die emotionale Überforderung der Soldatin in dieser Extremsituation verdeutlicht.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einsatzerfahrungen von Bundeswehrsoldaten im Blickpunkt der Diskursforschung und der narrativen Analyse
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
2,3
Autor
Linda Wieczorek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V951130
ISBN (eBook)
9783346294203
ISBN (Buch)
9783346294210
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einsatzerfahrungen bundeswehrsoldaten blickpunkt diskursforschung analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Linda Wieczorek (Autor:in), 2019, Einsatzerfahrungen von Bundeswehrsoldaten im Blickpunkt der Diskursforschung und der narrativen Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/951130
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Leseprobe aus  15  Seiten
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