Das fiktive Unternehmen ComputerMaus möchte nach dem schwedischen Modell die Gleichberechtigung im Unternehmen mit Fokus auf zwei Aspekte stärken, da diese in einem hohen Ausmaß mit den Unternehmenszielen korrelieren. In dieser Projektarbeit soll eine kurze Strategie ausgearbeitet werden, wie das Unternehmen die Ziele erreichen kann. Dazu wird das deutsche Unternehmen Bosch als Vorbild hinzugezogen.
Europaweit betrachtet nimmt Schweden die Vorreiterrolle in Bezug auf „Gleichstellung zwischen Männern und Frauen“ ein. Der Vorsprung auf die Länder Österreich und Deutschland hat sich in den letzten 15 Jahren drastisch erhöht. Jedoch finden sich auch in unserem geografischen Raum bereits erfolgreich implementierten Pilotprojekte.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Zielsetzung
2. Das schwedische Modell als theoretische Grundlage
3. Analyse der Bosch Engineering GmbH als Praxisbeispiel
4. Implementierung bei ComputerMaus
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Strategien für ein chancengleiches und innovatives Arbeitsumfeld bei der Firma ComputerMaus zu entwickeln, indem bewährte Konzepte der Gleichstellungspolitik und Best-Practice-Beispiele aus der Wirtschaft adaptiert werden.
- Grundlagen der Gleichstellung nach dem schwedischen Modell
- Analyse der Gender-Diversity-Strategien bei Bosch Engineering GmbH
- Übertragbarkeit von Erfolgsfaktoren auf ein IT-Unternehmen
- Maßnahmen zur Förderung der Arbeitgeberattraktivität
- Personalentwicklung ohne geschlechtsspezifische Quoten
Auszug aus dem Buch
Analyse der Bosch Engineering GmbH als Praxisbeispiel
Für das Unternehmen ComputerMaus stehen die Punkte 5 und 6 im Fokus aller Überlegungen, da dieser in einem hohen Ausmaß mit den Unternehmenszielen korrelieren. Europaweit betrachtet nimmt Schweden den Vorreiterrolle in Bezug auf „Gleichstellung zwischen Männern und Frauen“ ein. Der Vorsprung auf die Länder Österreich und Deutschland hat sich in den letzten 15 Jahren drastisch erhöht. Jedoch finden sich auch in unserem geografischen Raum bereits erfolgreich implementierten Pilotprojekte.
Hierzu haben wir uns eingehend mit dem deutschen Fahrzeug-und Motorenhändler „Bosch Engineering GmbH“ beschäftigt, der als Vorbild im Bereich des Gender-Diversity-Managements für den deutschsprachigen Raum gilt.
An zehn Standorten beschäftigt Bosch rund 283.500 MitarbeiterInnen (Stand 2010) aus 42 Nationen und profitiert von den unterschiedlichsten kulturellen Einflüssen. Durch das Zusammenspiel von vielfältigen Anschauungen und Mentalitäten, stellt Bosch kundenzentrierte und marktorientierte Arbeitsweisen sicher.
Gender Diversity bildet einen Grundgedanken des Unternehmens. Da die Technologiebranche aktuell einem Wandel unterzogen wird und auch Frauen vermehrt ihr Interesse diesem Gebiet kundtun, ist Bosch darin bestrebt, auf den Markt der Zukunft zu reagieren. Da Frauen eine große und wachsende Stellung im Unternehmen einnehmen, setzt Bosch auf gezielte Weiterbildungsmaßnahmen für weibliche Führungskräfte – ohne dabei jedoch bestimmte Quoten gerecht zu werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung und Zielsetzung: Vorstellung der Vision der IT-Ideenschmiede ComputerMaus, ein chancengleiches Umfeld durch Adaption internationaler Gleichstellungsmodelle zu schaffen.
2. Das schwedische Modell als theoretische Grundlage: Erläuterung der Definition von Gleichstellung und der sechs zentralen Teilziele zur Förderung von Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen.
3. Analyse der Bosch Engineering GmbH als Praxisbeispiel: Untersuchung der Unternehmensstrategien zur Förderung von Gender Diversity und Work-Life-Balance als Referenzmodell.
4. Implementierung bei ComputerMaus: Konkrete Ableitung von Maßnahmen für das Unternehmen, insbesondere durch anonyme Bewerbungsverfahren und flexible Arbeitsmodelle.
Schlüsselwörter
Gender-Management, Diversity-Management, Gleichstellung, Schwedisches Modell, Bosch Engineering GmbH, Work-Life-Balance, Chancengleichheit, Personalentwicklung, Arbeitgeberattraktivität, Betriebskindergarten, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, IT-Branche, Unternehmenskultur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung eines Gender- und Diversity-Managements für das IT-Unternehmen ComputerMaus, um ein faires und innovatives Arbeitsumfeld zu etablieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der Gleichstellungspolitik, der Förderung der Work-Life-Balance, der internationalen Mitarbeiterentwicklung und der Verbesserung der Attraktivität als Arbeitgebermarke.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, Konzepte aus dem schwedischen Modell der Gleichstellung sowie erfolgreiche Methoden der Bosch Engineering GmbH zu adaptieren, um bei ComputerMaus gleiche Voraussetzungen für alle Mitarbeiter zu schaffen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse theoretischer Gleichstellungsmodelle kombiniert mit einer praxisorientierten Fallstudie (Benchmarking) eines erfolgreichen Unternehmens.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch das schwedische Modell, die praktische Analyse von Bosch als Vorbildunternehmen und die konkrete Planung der Umsetzungsmaßnahmen bei ComputerMaus.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Diversity-Management, Work-Life-Balance, Chancengleichheit und Personalentwicklung charakterisiert.
Warum lehnt das Unternehmen ComputerMaus explizite Geschlechterquoten ab?
Das Ziel ist die Auswahl der richtigen Personen für die richtige Stelle basierend auf Qualifikationen und Fähigkeiten, unabhängig vom Geschlecht, um keine künstliche Quote von 50:50 erzwingen zu müssen.
Welche Rolle spielt der anonyme Bewerbungslauf?
Der anonyme Bewerbungslauf dient als konkrete Maßnahme, um sicherzustellen, dass Bewerber allein aufgrund ihrer Eignung und nicht aufgrund ihres Geschlechts beurteilt werden.
- Arbeit zitieren
- Corinne Reiser (Autor:in), 2014, Gender- und Diversity-Management in Unternehmen. Ein kurzes Beispielprojekt, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/948298