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Bildung nach Postleitzahl. Segregationsprozesse und ihre Auswirkungen auf Chancengleichheit in der Bildung

Titel: Bildung nach Postleitzahl. Segregationsprozesse und ihre Auswirkungen auf Chancengleichheit in der Bildung

Hausarbeit , 2019 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Larissa Müllerschön (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit soll aufgedeckt werden, inwieweit soziale Segregationsprozesse Einfluss auf die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen nehmen können. Um dieser Frage nachzugehen, wird zunächst der Begriff der Segregation erläutert. Es wird spezifisch auf den Prozess der sozialen Segregation eingegangen. Anschließend wird erarbeitet, welche Wirkweisen und Effekte eine soziale Segregation auf die Bevölkerung hat und mit welchen Folgen für Bildungschancen diese einhergehen. Um die Relevanz des Themas aufzugreifen, wird durch die Auswertung empirischer Daten schließlich Bezug auf die aktuelle soziale Segregationsproblematik und ihre Folgen von ungleichen Bildungschancen in Leipzig genommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Der Begriff der Segregation

1.1 Der Begriff der sozialen Segregation

1.2 Wirkweisen sozialer Segregation und Bildungschancen

2 Soziale Segregation in Leipzig

2.1 Soziale Segregation und Bildungschancen in Leipzig

3 Ergebnis und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss sozialer Segregationsprozesse auf die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen, wobei der Fokus insbesondere auf der räumlichen Ungleichverteilung und deren Auswirkungen auf den schulischen Erfolg liegt.

  • Soziale Segregation und ihre Ursachen in städtischen Räumen
  • Wirkungsmechanismen zwischen Wohnumfeld und Bildungschancen
  • Theoretische Fundierung durch das Kapitalmodell nach Bourdieu
  • Empirische Analyse der Segregationslage in Leipzig
  • Zusammenhang zwischen Wohnort (Postleitzahl) und Schulerfolg

Auszug aus dem Buch

1 Der Begriff der Segregation

„Segregation ist ein universelles Phänomen. Es gibt sie, seit es Städte gibt“ (HÄUßERMANN/ SIEBEL 2004, S. 146). Spricht man von Segregation innerhalb einer Stadt als sozialem Raum, dann spricht man davon, dass „Schichten und Gruppen [einer] Stadtbevölkerung […] nicht gleichmäßig über die Wohngebiete der Stadt verstreut [sind]“ (ebd., S. 139). Es bestehen also homogene Zusammensetzungen der städtischen Bevölkerung in Viertel oder Quartieren. Dabei tragen soziale Faktoren, wie der sozioökonomische Status, aber auch symbolische Faktoren wie Lebensstile dazu bei, dass sich Subkulturen bilden und gegenseitig voneinander abgrenzen (vgl. ebd., S. 139). So ist Segregation das Resultat von sozialen Diskrepanzen und Konflikten, welche letztlich in räumlichen Distanzen zum Ausdruck gebracht werden (vgl. HÄUßERMANN 2012, S. 383). Anders ausgedrückt, zeigen sich die Sozial- und Machtstrukturen einer Stadt durch eben diese sozialräumlichen Distanzen und Strukturen.

Folglich sind Wohngebiete in Bezug auf den materiellen, sozialen und symbolischen Status unterschiedlich ausgestattet (vgl. KARASEK 2011, S.223). Oftmals entstehen dadurch benachteiligte Quartiere oder Wohnviertel, welche in der Literatur auch als Problemviertel oder soziale Brennpunkte beschrieben werden. Oft zitiert wird dabei die Definition des Deutschen Städtetages von 1979, die sozialen Brennpunkte definiert als Wohngebiete, „in denen Faktoren, die die Lebensbedingungen ihrer Bewohner und insbesondere die Entwicklungschancen beziehungsweise Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen negativ bestimmen, gehäuft auftreten“ (DEUTSCHER STÄDTETAG 1979).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der sozialen Segregation in deutschen Großstädten ein und leitet die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen auf Bildungschancen her.

1 Der Begriff der Segregation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Segregation, beleuchtet Ursachen der sozialen Entmischung und diskutiert theoretische Konzepte wie soziale Ressourcen und Kapitalarten.

1.1 Der Begriff der sozialen Segregation: Der Unterabschnitt vertieft die Mechanismen der Wohnortwahl und die Entstehung von Wohngebieten mit unterschiedlich hohem sozioökonomischem Status.

1.2 Wirkweisen sozialer Segregation und Bildungschancen: Hier werden die Zusammenhänge zwischen räumlicher Segregation, Sozialisation und Bildungserfolg unter Anwendung der Kapitaltheorie von Bourdieu erläutert.

2 Soziale Segregation in Leipzig: Das Kapitel wendet die theoretischen Erkenntnisse auf die Stadt Leipzig an und analysiert empirische Daten zur städtischen Segregationsproblematik.

2.1 Soziale Segregation und Bildungschancen in Leipzig: Dieser Abschnitt analysiert den konkreten Zusammenhang zwischen den Leipziger Stadtteilen, den dortigen Bildungsindikatoren und den Bildungsempfehlungen der Kinder.

3 Ergebnis und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit städtebaulicher Maßnahmen zur Gewährleistung von Chancengleichheit.

Schlüsselwörter

Soziale Segregation, Bildungschancen, Stadtsoziologie, Leipzig, Kapitaltheorie, Pierre Bourdieu, Bildungsungleichheit, Wohnraum, Migrationshintergrund, Sozialisation, Quartierseffekte, Bildungsempfehlung, Schulmilieu, soziale Gerechtigkeit, soziale Brennpunkte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einfluss sozialer Segregationsprozesse in deutschen Städten, insbesondere in Leipzig, auf die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Stadtsoziologie, soziale Ungleichheit, Bildungsgerechtigkeit und die räumliche Konzentration sozioökonomisch benachteiligter Bevölkerungsgruppen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzudecken, inwieweit soziale Segregationsprozesse die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen negativ beeinflussen und zu einer institutionellen Diskriminierung beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse soziologischer Theorien sowie der Auswertung empirischer Daten und Sozialreports der Stadt Leipzig.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen der Segregation (Kapitalarten nach Bourdieu) gelegt, bevor diese auf die spezifische stadtsoziologische Situation in Leipzig übertragen werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Segregation, Bildungschancen, soziale Ungleichheit und Stadtsoziologie charakterisiert.

Welche Rolle spielt das Kapitalmodell von Bourdieu für die Argumentation?

Bourdieu dient zur Erklärung, wie ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital die soziale Position und damit auch den Bildungserfolg im räumlichen Kontext beeinflussen.

Wie beeinflusst laut der Arbeit die „Postleitzahl“ den Bildungserfolg in Leipzig?

Die Arbeit zeigt auf, dass der Wohnort aufgrund der Einzugsgebiete von Schulen und der sozioökonomischen Zusammensetzung der Quartiere maßgeblich die Wahrscheinlichkeit einer gymnasialen Bildungsempfehlung bestimmt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildung nach Postleitzahl. Segregationsprozesse und ihre Auswirkungen auf Chancengleichheit in der Bildung
Hochschule
Universität Leipzig
Note
1,7
Autor
Larissa Müllerschön (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V943557
ISBN (eBook)
9783346276933
ISBN (Buch)
9783346276940
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Segregation Bildungspolitik Chancengleichheit Migration soziale Segregation Bildung Bildungchancen Leipzig Bildungsbericht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Larissa Müllerschön (Autor:in), 2019, Bildung nach Postleitzahl. Segregationsprozesse und ihre Auswirkungen auf Chancengleichheit in der Bildung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/943557
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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